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Wie habt ihr zu eurem BDSM Stil gefunden?


La****

Empfohlener Beitrag

Über Jahre hinweg. Durch verschiedene Dinge. Austausch, Erfahrung dürften die hauptfaktoren gewesen sein.

Vor 17 Minuten , schrieb mouth666:

DU hast mich inspiriert! 🥰
Ganz wesentlich.
Die Art, gentle zu sein und, wohlwollende und liebevoll mit Subs umzugehen, passt total zu meinem Wesen. Durch Austausch in Chats u.a. mit dir, habe ich gelernt, dass dies durchaus eine Spielart sein kann, im Gegenteil zu der Femdom-Rolle, die man erst einmal im Internet findet - also dieser idealisierten „Domina“ Vorstellung, mit der ich mich weniger identifizieren kann.
Vielen Dank dafür!

Ja mit ihr kann man sehr gut schreiben und sich austauschen. Das muss ich auch sagen

Vor 9 Minuten , schrieb Violet_Fog:

Na toll, jetzt bin ich ganz rot hier 🙈💕

Es ist aber so. Mit dem Austausch mit dir, kann man viel lernen. Könnte mir dich auch in einer Mentorin Rolle für zukünftige femdom vorstellen.

Vor 2 Minuten , schrieb fel1ce:

Handschellen als junge Person

Klassiker 😂

Vor 3 Stunden, schrieb Arasjal:

Mein Stil ändert sich ein wenig jedesmal..jede sub hat andere Bedürfnisse und erfordert eine andere Dynamik. Auch wenn ich von Anfang an ausschließe was nicht passt tuhe ich das in Einbezug einer gewissen Flexibilität. Ich agiere mit einem puppy anders wie mit einer Little. Es gibt allerdings feste Bestandteile. Ich werde nicht laut als Dom …Ich bin immer Ruigh und gefasst. Schreien, Wutausbrüche empfinde ich als Schwäche und unprofessionell. Ich verlange ein Mindestmaß an Gehorsam und den Willen diesen zu Steigern. Ich verlange das eine sub ihre Grenzen kommunizieren kann. Ebenso erwarte ich das meine kinks bedient werden. Ich gehe auf Vorlieben ein erfülle aber keine Wünsche oder Erwartungen. Ich spiele gerne mit der Angst und versetze Menschen in Situationen wo sie in Wirklichkeit gerade nicht sind. Aber Glauben zu sein🤔

Geht mir genau so! 😊

Vor 1 Minute , schrieb BettyBlaze:

Geht mir genau so! 😊

Freut mich damit nicht alleine zu sein ☺️

(bearbeitet)

Stil? 

Also ich glaube erstmal geht es darum, welche Emotionen angesprochen werden sollen und um die mentale Ebene. Auch um Sympathie. 

Vom Stil her, mein Herr trägt gerne und authentisch Anzug, mag so die "klassische" Richtung, gerne auch Ambiente und so, feines bdsm, Anmutigkeit der Sub usw. 

Die andere Seite ist eher erniedrigend, Richtung quälen und "Folter", da kamen ihm schon immer so Mittelalter Gedanken. Schwere Eisen, spanischer Reiter, Strappado, "Kettensklavin", Keuschheit. Das mag er natürlich alles auch so, aber die Sub eben gerade nicht so zurechtgemacht, Anlehnung an Mittelalter Fantasien, auch etwas düster. 

Schon seit jeher sind Handschellen irgendwie sein Ding. Aber wie gesagt auch ältertümliche Schellen oder einfach Ketten. 

Wir spielen und das in vielerlei Hinsicht. Es können auch mal kuriose Dinge dabei sein. 

Wir haben etwas mit Anfänger Shibari begonnen, sehr sehr lustig...🤭 Das ist natürlich noch nicht dieses Gefühl vom Ausgeliefert sein. Es macht eher Spaß. Da gibt es dann ja auch eher Schmuckfesselungen, finde ich sehr schön und in so einer Oberkörper Fesselung unter der Kleidung fühlt man sich dann schon gebunden, sicher auch sehr herausfordnerde Möglichkeiten...

Ob wir das jetzt bis sonstwohin ausbauen? Mein Herr findet es interessant. Aber die Wege bis zu bestimmten Fesselungen dauern auch einfach, wenn man sich das anschaut. Einer meinte sogar, er würde Ketten mit Seilen kombinieren. Klingt auch interessant. 

Da das jetzt bei uns reines Üben ist, ist die submissive Stimmung auch nicht so hoch angesiedelt, was nicht heißt, dass es keinen Spaß macht...😅 Also Protokollsprache mit "Ja, mein Herr" und so, passt da einfach nicht. Es ist eher so wie ein Hobby irgendwie oder ein Kochkurs. 😅 Halt spaßig. 

Sicher kann man sich da irgendwann auch ausgeliefert fühlen oder halt Qualen einbauen. Das dauert allerdings. Und inwiefern man in den Flow kommt? Ohne Feedback geht's nicht. Momentan noch unglaublich viel. Fragen dann wieder zwischendurch, dann neu anfangen, bis was funktioniert, dann freut man sich, dass man das geschafft hat...🤣 Und sagt am nächsten Tag einfach: "wollen wir diesen Knoten nochmal üben?"

Aber einfach um den zu üben, bei bdsm so bin ich da nicht. Die kommunikative Ebene ist sehr gleich. Was ja auch nicht schlecht sein muss. 

Aber bis ich da so diesen Vibe bekomme? Richtige Emotionen. Wie Angst, Unterwerfung. Ich bin da natürlich schnell, wenn mein Herr mich fixiert. Und auch er mag das Schnelle, Sub auch überwältigen. 😈 Beim Shibari ist ja viel mehr stillhalten, dauert seine Zeit, ich verfolge auch alle Knoten. Als würde ich die mitlernen...🤦‍♀️ Und denk mir dann - oder sag es sogar: "jetzt zweimal rum, dann so... Das ist also alles noch sehr technisch. Insofern kommt da nicht so die riesen "Verfügungsstimmung" auf. 

Aber mal schauen, was sich ergeben kann. Kommunikativ ist das eine gute Sache. 

Ansonsten, ich persönlich kam zum bdsm, weil Schlagen mich interessiert hat. Fesselungen gar nicht so sehr. 

Für mich war es eine Vorstellung von Quälen und Schmerz, allerdings kein Sex. Den Schmerz als Reines zu "genießen". 🤭 

Das ist bis heute auch so, dass ich bei Peitsche usw. sehr in meinem Element bin. 😁 Und ja, es darf auch gerne die Peitschenerziehung sein...😜  

bearbeitet von Bratty_Lo

Alles begann mit einem Rollenspiel,die Vielfalt das facettenreiche Spiel lies mich in meinen 2 Welten tief eintauchen und prägte mich zum positiven 

Ich bin in meiner Entwicklung deutlich härter und gleichzeitig viel sanfter geworden, emotional viel näher bei meiner Spielpartnerin. Und ich habe gelernt meine Bedürfnisse offener zu kommunizieren und mit meinem Gegenüber abzugleichen.
Beeinflusst haben mich dabei einige tolle Menschen aus der Bubble ( Dom, sub, top, bottom) und einige wenige, die ich nicht mehr treffen möchte (auch hier: Dom, sub, top, bottom)....

Verspielter? Sanfter? Härter? Eher mal so, mal so. Situationsabhängig halt. Auf jeden Fall vielseitiger. Alles in allem steht der Baum und ist hell erleuchtet, aber für ein paar weitere Kugeln ist sicher noch Platz an der Tanne.

Ich bin selbst meine größte Inspirationsquelle. Ich schaue in mich rein, reflektiere mich, fange an ein tieferes Verständnis zu entwickeln.  Mein Papa befähigt mich dazu, mich von mir selbst inspirieren zu lassen. 

Ob ich überhaupt aufhören werde mich immer tiefer zu entwickeln,  glaube ich nicht. Also angekommen bin ich nicht, aber auf dem richtigen Weg unter starker Führung. 🥰

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