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Warum sind BDSMler*innen besonders oder was Besonderes?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

SM-Art-5-GG
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vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo:

Hä? Ich nenn mich selbst auch pervers...🤭

Du kannst dich ja gerne selbst so etikettieren. Aber Dritte sollte man m.E. nicht "pervers" oder gar "abartig" nennen, zumal das letzte Adjektiv an sehr düstere Zeiten in Deutschland erinnert. 🤔🤫

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Donnerstag um 11:41, schrieb Teaspoon:

Ich bin zwar nicht Art, aber ich habe diesen Eindruck schon lange, dass dies so kommuniziert wird. 

Wie ist dein Eindruck dazu, wenn du hier im Forum mitliest?

Ähnlich wie Arasjal nehme ich es als Einzelmeinung hier durchaus wahr, auch wenn dies von der jeweiligen Eigenwahrnehmung abzuweichen scheint. Von der „handvoll“ hier schließe ich jedoch nicht auf alle, zumal es sich nicht mit dem Eindruck im persönlichen Umfeld deckt, was vermutlich auch dem geschuldet ist, dass man sich das bewusster aussucht als man hier zwangsläufig begegnet.

vor 1 Stunde, schrieb SM-Art-5-GG:

Ich dachte nur, weil du dich so intensiv auf sie beziehst. 🤔

Meine Freundin war als Beispiel genannt. Und warum? Weil ich mit ihr sonst über alles rede/reden kann. Aber Peitschen und Machtgefälle brauche ich bei ihr nicht zu erwähnen. Alleine deshalb ist BDSM für mich was Besonderes.

Wenn ich mit einer Femdom (als Beispiel - weil kürzlich erlebt) zu Abend esse, dann sind Kink und Neigungen kein besonderer Gesprächsstoff.

vor 1 Stunde, schrieb SM-Art-5-GG:

Und weil BFs - meine wissen in der Regel über meine Neigungen, aber keine alltäglichen Details - ja i.d.R. eine "besondere" Beziehung zu einem haben. 

Meine Freundin weiß auch über meine Neigung bescheid. Aber sie hat, aus persönlichen Gründen (die mir bekannt sind) kein Verständnis dafür. 

Auf der anderen Seite finde ich ihr Eheleben besonders, obwohl komplett Stino. 💁🏼‍♀️

SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Silky:

Dass ich nicht mit meinerseits langjährigen Freundin drüber reden kann.

Alles was ich bei meiner langjährigen Freundin nicht anspreche.

Wenn ich meiner langjährigen Freundin erzähle, wie wohltuend unser Aftercare ist.

Wenn meine langjährige Freundin mich fragt, wie die gemeinsame Zeit mit meinem Partner war.

Ich bin was Besonderes, genau genommen ein Unikat..., wie alle anderen auch.

Die Vorteile am einzigartig Sein sind die Besonderheiten die einen ausmachen. Der grosse Nachteil ist, dass wir Diese zu oft verdrängen oder verstecken um akzeptiert zu werden.

"Meine Freundin weiß auch über meine Neigung bescheid. Aber sie hat, aus persönlichen Gründen (die mir bekannt sind) kein Verständnis dafür. (...)"

 

Details spielen auch in meinen Bekanntenkreis keine Rolle. War aber auch in Vanilla-Zeiten nie so.

 

Aber umso interessanter der vielfältige Bezug auf deine langjährige Freundin in deinen Antworten. 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG
SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Silky:

Und was genau meinst du @SM-Art-5-GG?

Das deine langjährige Freundin offenbar BDSM gänzlich ablehnend gegenüber steht, du sie aber bei der Beantwortung sämtlicher Fragen zum Bezugspunkt machst. 

 

"In manchen Threads hier wird nach einiger Zeit oftmals erwähnt, dass bestimmte Dinge oder Dynamiken auf BDSM nicht zutreffen würden, weil BDSM halt "etwas Besonderes" wäre."

DA ich ja vornehmlich die BDSM-Binnenperspektive ansprach. Vielleicht war dies aber nicht klar genug. 

 

PS: Dagegen ist der übliche Dagegen- bzw. Nein-Reflex ja noch verständlich. 😊 Immerhin führt er dazu, dass unterschiedliche Aspekte von BDSM fleißig beleuchtet und diskutiert werden. 👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Also ich habe jetzt keine Erinnerung präsent, bei der im Forum abwertend/ verächtlich über Stinos geschrieben wurde.

Meinem eigenen Verständnis nach ist es aber vielleicht schon häufig so, dass Menschen, nach einigen Erfahrungen in Stino-Beziehungen, zum BDSM finden. Dann treffen Erlebnisse, zwischenmenschliche Verbindungen und eine neu entdeckte Zufriedenheit, bei entsprechender Neigung, einfach einen Nerv.
Es erscheint das BDSM-Dasein womöglich befriedigender, als das vorherige Vanilla-Leben, da neue Aspekte und berauschende Eindrücke, mental wie körperlich, hinzukommen. Insofern ist so ein Leben mit BDSM dann ganz persönlich betrachtet eine Aufwertung zum bisherigen Leben. Das ist dann aber nicht zwangsläufig einhergehend mit der Abwertung von Vanilla-Menschen. 

SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 11 Minuten, schrieb Toy4her:

Also ich habe jetzt keine Erinnerung präsent, bei der im Forum abwertend/ verächtlich über Stinos geschrieben wurde.

Meinem eigenen Verständnis nach ist es aber vielleicht schon häufig so, dass Menschen, nach einigen Erfahrungen in Stino-Beziehungen, zum BDSM finden. Dann treffen Erlebnisse, zwischenmenschliche Verbindungen und eine neu entdeckte Zufriedenheit, bei entsprechender Neigung, einfach einen Nerv.
Es erscheint das BDSM-Dasein womöglich befriedigender, als das vorherige Vanilla-Leben, da neue Aspekte und berauschende Eindrücke, mental wie körperlich, hinzukommen. Insofern ist so ein Leben mit BDSM dann ganz persönlich betrachtet eine Aufwertung zum bisherigen Leben. Das ist dann aber nicht zwangsläufig einhergehend mit der Abwertung von Vanilla-Menschen. 

Die Erwähnung der historischen Begrifflichkeiten "StiNo" und "Vanilla" sollte auch nur verdeutlichen helfen, dass BDSMler*innen sich und BDSM des öfteren als etwas "Besonderes" sehen, was ja Teile hier offenbar nicht so empfinde.

"Besonders" kann, aber  muss ja nicht "besser" bedeuten, sondern kann einfach "anders" sein (vgl. oben). 

Dies ist ja auch in zahlreichen anderen Threads nachzulesen. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Ha ha, ja das ist schon lustig @SM-Art-5-GG, dass wir Stinos und Vanillas bezeichnen. 

Man könnte ja auch einfach sagen: "Ich mache bdsm". 😅 

Aber vermutlich um irgendwie in Sprache und Schrift einen Unterschied zu den Lebensweisen zu haben, wenn man sagt: nur "Vanilla" kann ich nicht. 

Und diese Begriffe haben sich irgendwie etabliert.

Stino für = stinknormal, könnte man schon eine Wertung unterstellen. Denn stinknormal meint im dem Sinne durchschnittlich, nichts Besonderes, langweilig mitunter. Und dass dies von bdsm'lern durchaus so gesehen werden kann, als negative Wertung, schließe ich nicht aus. 

Sich zu bemühen das Wort "Vanilla" zu nutzen, scheint also die bessere Lösung. 

vor 7 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Das deine langjährige Freundin offenbar BDSM gänzlich ablehnend gegenüber steht, 

Ich würde meinen, dass eine solche Einstellung zu BDSM nicht gerade ungewöhnlich ist, also keine Besonderheit aufweist. 

vor 7 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

du sie aber bei sämtlichen Fragen zum Bezugspunkt machst. 

Wie gesagt, meine Freundin war als Beispiel genannt. Und die Betonung auf 'langjährige' wäre als Hinweis zu 'vollkommener Vertrautheit' gedacht gewesen.

 

Also, um es auf den Punkt zu bringen. 

Für mich ist das Label BDSM nicht in dem Sinne das Besondere.

Wenn dann eher die Momente in denen ich meine Neigung ausleben, oder die Menschen selbst, mit denen ich mich darüber unterhalten kann.

SM-Art-5-GG
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vor 6 Minuten, schrieb Silky:

Ich würde meinen, dass eine solche Einstellung zu BDSM nicht gerade ungewöhnlich ist, also keine Besonderheit aufweist. 

Wie gesagt, meine Freundin war als Beispiel genannt. Und die Betonung auf 'langjährige' wäre als Hinweis zu 'vollkommener Vertrautheit' gedacht gewesen.

 

Also, um es auf den Punkt zu bringen. 

Für mich ist das Label BDSM nicht in dem Sinne das Besondere.

Wenn dann eher die Momente in denen ich meine Neigung ausleben, oder die Menschen selbst, mit denen ich mich darüber unterhalten kann.

Also: BDSMler*innen können was "Besonders" sein, BDSM eher nicht?! 🤔

Was aber vermutlich auf Vanillas auch zutrifft. Ggfls. sogar deine "langjährige Freundin". 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 21 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

"Besonders" kann, aber  muss ja nicht "besser" bedeuten, sondern kann einfach "anders" sein (vgl. oben). 

Hmmm, weiß ich jetzt nicht. Also „besonders“ hat für mich schon ganz einseitig eine herausragenden Charakter. 
Wenn ich im Obstkorb 20 Bananen habe und 1 davon ist besonders, dann sage ich das nicht, weil sie nur etwas weniger gelb ist, als die anderen. Dann sage ich es, weil sie mich überrascht, beeindruckt oder besonders in Erinnerung geblieben ist. Aber gut, das ist jetzt ein schlechtes Beispiel und über die Definitionsfrage driften wir vom Thema ab. 
 

Fakt ist für mich, in einer BDSM-Beziehung kann ich meine Bedürfnisse auf partnerschaftlicher Ebene genauso befriedigen wie in einer Vanilla-Beziehung. Ansonsten könnte ich so eine Art der Liebesbeziehung gar nicht eingehen.  

Obendrein aber erlebe ich zusätzlich noch unendlich vieles mehr, was diese Form zu etwas Besonderem, für mich viel erfüllender macht. 

SM-Art-5-GG
(bearbeitet)

Stimmt. "Besonders" ist oft "anders" mit eher positiver Konnotation. 👌

Schon erstaunlich, dass Threads hier oft Linguistik-Seminar-Qualität erhalten, wenn nicht gerade (sekundäre)  Geschlechtsteile und Nicknamen (v.a. im Chat) benannt werden. 😂

bearbeitet von SM-Art-5-GG
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vor 8 Stunden, schrieb towel:

besonders'?  sind wir nich...anders halt irgendwie, lach

So würde ich das auch sehen. BDSM ist anders, aber nicht besonders. Es gibt natürlich besondere Momente, besondere Menschen, die man generell im Leben, in jeder Beziehung hat. Nicht nur im BDSM.

bearbeitet von slavejaykay
vor 14 Minuten, schrieb slavejaykay:

So würde ich das auch sehen. BDSM ist anders, aber nicht besonders. Es gibt natürlich besondere Momente, besondere Menschen, die man generell im Leben, in jeder Beziehung hat. Nicht nur im BDSM.

danke!  wenigstens ein mensch hier denkt wie ich

vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Also: BDSMler*innen können was "Besonders" sein, BDSM eher nicht?! 🤔

So langsam wirst du anstrengend, Art. 😮‍💨

Vielleicht erinnerst du dich ...?

"Ich bin was Besonderes, genau genommen ein Unikat..., wie alle anderen auch."

Ich halte jeden Menschen für was Besonderes, weil einzigartig.

BDSM kann für Manche in ihrem Rahmen was Besonderes sein, aber das möchte ich nicht beurteilen. 

Mein BDSM empfinde ich nicht als besonders. Aber es wird für mich besonders, wenn ich es aus-/erleben und mit Jemandem teilen kann. Sprich, dafür bedarf es einen passenden (Gesprächs-)Partner. Mit diesem Partner wird diese Zeit, und somit auch BDSM für mich zu was Besonderem.

Den einzigen Vergleich, den ich für mein Empfinden herbeiziehen kann, sind meine Erfahrungen aus der Zeit, als ich mir meiner Neigung noch nicht bewusst und BDSM für mich kein Begriff war. Und naja, was soll ich sagen ... Diese waren selten bis kaum besonders. 🥴

vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Was aber vermutlich auf Vanillas auch zutrifft. Ggfls. sogar deine "langjährige Freundin". 😊

Selbstverständlich, das sag ich doch. Siehe oben mein Zitat.

SM-Art-5-GG
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vor 16 Minuten, schrieb Silky:

So langsam wirst du anstrengend, Art. 😮‍💨

Vielleicht erinnerst du dich ...?

"Ich bin was Besonderes, genau genommen ein Unikat..., wie alle anderen auch."

Ich halte jeden Menschen für was Besonderes, weil einzigartig.

BDSM kann für Manche in ihrem Rahmen was Besonderes sein, aber das möchte ich nicht beurteilen. 

Mein BDSM empfinde ich nicht als besonders. Aber es wird für mich besonders, wenn ich es aus-/erleben und mit Jemandem teilen kann. Sprich, dafür bedarf es einen passenden (Gesprächs-)Partner. Mit diesem Partner wird diese Zeit, und somit auch BDSM für mich zu was Besonderem.

Den einzigen Vergleich, den ich für mein Empfinden herbeiziehen kann, sind meine Erfahrungen aus der Zeit, als ich mir meiner Neigung noch nicht bewusst und BDSM für mich kein Begriff war. Und naja, was soll ich sagen ... Diese waren selten bis kaum besonders. 🥴

Selbstverständlich, das sag ich doch. Siehe oben mein Zitat.

Gut. Damit wird der Begriff allerdings nichtsagend, wenn er auf alle zutrifft. Ich würde in dem Zusammenhang ja eher von einzigartig sprechen. 

 

Aber schon interessant, dass viele plötzlich Wert darauf legen nicht besonders zu sein. Habe immer noch keine Idee warum das in diesem Thread plötzlich so ist. 🤔🤔

Wobei .... in den anderen Threads sind auch meist nur einige, die irgendwann ihre besondere Besonderheit als BDSMler betonen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor einer Stunde, schrieb SM-Art-5-GG:

Wobei .... in den anderen Threads sind auch meist nur einige, die irgendwann ihre besondere Besonderheit als BDSMler betonen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. 

Tun die das wirklich? Also in dem Wortlaut oder wird das einfach nur falsch aufgefasst? Wie oft wurde ich schon falsch verstanden und hingestellt, als würde ich mich als was besonderes sehen, nur weil ich über unser BDSM berichtet habe. Aussagen wie: Wir leben BDSM... ich bin Sklavin durch und durch... ich spiele keine Rolle... sind einfach nur Tatsachen, Sichtweisen, eigene Meinungen, Erklärungen, ohne jemanden damit abwerten zu wollen oder mich als was besonderes hinzustellen. Selbst wenn ich schreibe, ich lebe es intensiv, ist das nur eine Feststellung. Mehr auch nicht. Dadurch werde ich nicht automatisch zu was besonderes und will ich auch gar nicht sein. 🤷‍♀️

vor 1 Stunde, schrieb SM-Art-5-GG:

Gut. Damit wird der Begriff allerdings nichtsagend, wenn er auf alle zutrifft. Ich würde in dem Zusammenhang ja eher von einzigartig sprechen. 

 

Aber schon interessant, dass viele plötzlich Wert darauf legen nicht besonders zu sein. Habe immer noch keine Idee warum das in diesem Thread plötzlich so ist. 🤔🤔

Wobei .... in den anderen Threads sind auch meist nur einige, die irgendwann ihre besondere Besonderheit als BDSMler betonen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. 

Ach so ...💡

Darauf willst du hinaus! Sag das doch gleich.

Ja dann, sorry für meine 'off-topic-Beiträge'.

SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb slavejaykay:

Tun die das wirklich? Also in dem Wortlaut oder wird das einfach nur falsch aufgefasst? Wie oft wurde ich schon falsch verstanden und hingestellt, als würde ich mich als was besonderes sehen, nur weil ich über unser BDSM berichtet habe. Aussagen wie: Wir leben BDSM... ich bin Sklavin durch und durch... ich spiele keine Rolle... sind einfach nur Tatsachen, Sichtweisen, eigene Meinungen, Erklärungen, ohne jemanden damit abwerten zu wollen oder mich als was besonderes hinzustellen. Selbst wenn ich schreibe, ich lebe es intensiv, ist das nur eine Feststellung. Mehr auch nicht. Dadurch werde ich nicht automatisch zu was besonderes und will ich auch gar nicht sein. 🤷‍♀️

Ich schicke dir entsprechende Zitate, wenn ich das demnächst lese. 😊

Sowohl explizite Beiträge, als auch solche im Subtext, die man natürlich so oder so interpretieren kann. 

Sollte ich wider Erwarten keine finden, dann hätte sich der Begriff "StiNo" zur Abgrenzung zu "konventioneller" Sexualität ja ansonsten erübrigt. 👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG
SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 38 Minuten, schrieb Silky:

Ach so ...💡

Darauf willst du hinaus! Sag das doch gleich.

Ja dann, sorry für meine 'off-topic-Beiträge'.

Auf nichts Spezielles, wenn du so fragst. Ist aber nicht Offtoppic, da es sich ja alles um das Besondere dreht. 

Mich fasziniert und irritiert momentan nur der Versuch einer "Normalisierung" von BDSM. Zumal BDSMler*innen bis vor wenigen Jahren sogar teilweise noch Probleme hatten als Gruppe beim CSD mitzulaufen. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 13 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Sollte ich wider Erwarten keine finden, dann hätte sich der Begriff "StiNo" zur Abgrenzung zu "konventioneller" Sexualität ja ansonsten erübrigt. 👌

Warum erübrigt? Stino oder Vanilla bedeutet normal. BDSM ist dadurch aber nicht gleich besonders. Denn das Gegenteil von normal wäre anormal und das bedeutet einfach nur das es von der Regel abweicht. BDSM ist dementsprechend einfach nur anders, von der Norm abweichend, aber nicht besonders.

SM-Art-5-GG

Danke erstmal für die Rege Teilnahme. 

 

Es scheint ja, dass hier ca. 2/3 der Meinung sind, dass BDSM bzw. BDSMler*innen nichts Besonderes sind. 

Somit bliebe 1/3 der User*innen für die Frage, warum BDSMler*innen besonders sein könnten. 

SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
Am 5.2.2026 at 05:55, schrieb SM-Art-5-GG:

Hier nochmal die Fragen: 

1. Was macht BDSM so besonders? 

2. Was unterscheidet es von anderen Beziehungsformen?

3. Wo gibt es Ähnlichkeiten mit Vanilla-Beziehungen? 

4. Warum ist es evtl. wichtig, dass BDSMler*innen ihre Besonderheit/en betonen?

5. Was sind die Vor- bzw. Nachteile was Besonderes zu sein oder evtl. auch nur sein zu wollen?

Dann können wir ja jetzt langsam zur eigentlichen Fragestellung kommen. 

Hier nochmal die Fragen für diejenigen (ca. 1/3 hier), die BDSM/ler*innen für etwas Besonderes halten: 

1. Was macht BDSM so besonders? 

2. Was unterscheidet es von anderen Beziehungsformen?

3. Wo gibt es Ähnlichkeiten mit Vanilla-Beziehungen? 

4. Warum ist es evtl. wichtig, dass BDSMler*innen ihre Besonderheit/en betonen?

5. Was sind die Vor- bzw. Nachteile was Besonderes zu sein oder evtl. auch nur sein zu wollen? 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG

 

 

vor 12 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Für einige ist es ein Hobby einige leben es.. für andere ein Beruf. Du bist nicht der MaßStab😉

Endlich Mal ne vernünftige Ansicht!

 

vor 10 Stunden, schrieb Mitternacht:

So, wie ich das hier alles lese, unterscheiden sich Menschen, die BDSM leben nicht von Menschen, die Metal

Der Hinweis auf Metal gefällt.

Ob nun eine n Hobby extrem geübt wird, ob nun Eisenbahn oder mein bekannter,oder RC-Segeln so intensiv lebtdass er mehrfacher Deutscher- Europa- und Weltmeister war. 

Der Metal' aner, welcher Wacken als Saisonhöhepunkt hat.

Egal ob Metal, ein extrem ausgelebtes Hobby oder halt BDSM- Lebende, Alle eint, dass der Beruf, die Freunde und Verwandte Nebensache zu ihrer Leidenschaft sind. 

Hobby ist nicht BDSM, das ist richtig, aber alles sind Lebenseinstellungen.

Diese Menschen leben Ihr Hobby, ihr Metal, ihr BDSM.

Vom Standpunkt dieser Personen tun  sie nichts Besonderes und sind auch nichts Besonderes!

Sie leben anders, als die Anderen!

 

 

Zu Vanille, Stino"s!

@SM-Art-5-GG

Du hast mal wieder die KI gefragt.

Uberraschend ist es nicht, da Du selbst erwähnt hattest, dass die "Szene" dir nichts bringt, Du findest woanders zielführend Threats und Artikel.

 

Dieser Wiki Eintrag mag vom STANDPUNKT des Mainstreams plausibel sein, allerdings ist Wiki ja nur ein Nachschlagewerk aus zusammen getragenen Meinungen, die Meinung der Mehrheit zählt häufig!

Vom Standpunkt der BDSM - Szene ist dieser Artikel schlicht weg Murks.

Im Einzelnen.

Vanilla wird es nicht genannt, weil es eine Einfach Eusdorte ist, sondern mit Abstand die beliebteste Eisdorte.

Heißt die meisten mögen Vanille. Meiste Personen = Mainstream.

Vanilla oder Stino wird von der Szene auch nicht abwertend gebraucht, allerdings fühlen sich Personen aus dem Mainstream häufig mit diesen Worten abgewertet.

Das übliche Kommunikation Problem. Das eine was der Sender aussendet und jenes was der "Mithörer" wahr nimmt, den Keller n Bdsm'ler würde jemanden an den Kopf werfen "Du Stino/Vanilla"!

 

Der Hintergrund dieser Worte ist relativ simpel. Viele Personen, auch ich bin ne andere mir Bekannte BDSM'er hatten irgendwann keine Lust mehr, bei Feiern, egal ob nur Gartenparty, Geburtstagsfeier, Hochzeit oder... Nach Freundschafts-, Bekanntschafts- und Verwandtschaftskreisen zu trennen.

Geburtstage kann man schon trennen, ne Runde mit 20 Freunden, die man vom Sm-Stammtisch, aus der Szene oder der Runde der "O" kennt, wobei nicht jeder geladene BDSM'er auch den anderen BDSM'er kennen muss. 

Polsterabende, Hochzeiten feiert man aber nur einmal.

Und genau dafür waren die Wörter Stino oder Vanilla gedacht.

Die Frage eines befreundeten Tops, " Ist das auch einer", mit Blick oderit Beschreibung eines anderen Ygastes, kann man dann mit " Neun, Vanilla" beantworten.

Selbst wenn er n Gast, der nicht vom BDSM -Leben des Gastgebers oder eines anderen Gastes weiß, das Wort "Vanilla" oder "Stino" unvergänglich. Die Interpretation des Zuhörens, welcher dieses Wort mitbekommen hat, war selten so, dass sich dort BDSM'er über die sexuelle und Lebensform eines anderen Gastes ausgetauscht haben.

Die Wörter "SM" bzw. "BDSM" wären auch vor 50 Shades of Grey, bereits Signalworte, bei welchem der ein ne oder andere Gast schon einmal hellhörig geworden ist, ohne dass dieser nur annähernd etwas mit BDSM oder SM am Hut gehabt hat.

Ich weiß aus den unterschiedlichsten Äußerungen von vielen Usern hier, dass diese ihr BDSM zu Hause ausleben, ihre Sexualität würde niemanden etwas angehen.

Absolut akzeptabel!

 

Allerdings wird bei dem einen oder anderen Usern jetzt die Frage aufkommen, warum kann man sich auf solchen Veranstaltungen nicht "Normal" unterhalten!

Und hier sind wir wieder beim Eingangsposting.

> Normal vs. Besonders <

Aus Sicht der BDSM'er ist es normal, sich über das Leiden von SUB "xy" auf der letzten Spanking-Party zu unterhslten, über neue Mose in Lack und Latex etc. Dieses "Normal" ist ihr Leben, bzw. Lebensbestimmend.

Diese Personen sind sich aber bewusst, dass sie "Anders" sind als die Anderen Gäste und dass ihre Gesprächsinhalte diese anderen Gäste verschrecken könnten.

 

Komischerweise wird es von vielen als völlig normal angesehen,cwenn 2 Neffen von mir sich bei solchen Gelegenheiten die Ganze Zeit über die Fußball-Bundesliga unterhalten und 2 Nachbarn, welche den Angelsport ausüben in dieser Zeit die Elbe von Dresden bis Hamburg leer gefischt haben.

 

Bdsm'er sind nicht Besonders, jedoch bezeichnet der Mainstream BDSM'er  als Besonders. Einfach weil es ein fehlendes Verständnis für die Art und Weise ihres Handelns fehlt.

 

Die BDSM -Szene bezeichnet im übrigen Sex ohne BDSM als "Blümchensex"

 

 

 

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