Dies ist ein beliebter Beitrag. Lu**** Geschrieben Februar 12 Der Text ist heiß! Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account. Jetzt kostenlos registrieren! Jetzt registrieren Dies ist ein beliebter Beitrag. (Triggerwarnung) Achtung, der folgende Text enthält Gewalt. Die folgende Geschichte ist rein fiktiv. Sie basiert nicht auf wahren Gegebenheiten, noch hat der Autor Absichten, die Geschichte oder Teile von ihr in die Realität zu überführen. Weiterhin versichert der Autor, dass er jegliche Art von Gewalt, so sie denn nicht einvernehmlich ist, ausdrücklich ablehnt! ________________________________________________________________________________ Lucia hatte einen langen Tag mit verschiedenen Dingen hinter sich. Während sie die kurze Strecke auf der Autobahn zurücklegte, war sie gedanklich immer noch bei den verschiedenen ToDo’s des Tages. Es war nichts Schlimmes dabei gewesen, dennoch war ihr Tag vollgestopft bis oben gewesen. Während sie so verträumt und gemächlich auf der breiten Straße fuhr, kam ihr der Gedanke nochmal etwas frische Luft zu schnappen. Wenn sie jetzt gleich nach Hause fuhr, würde sie sich nur mit einem Glas Wein auf das Sofa setzen und irgendwelchen sinnlosen Mist im Fernsehen schauen, bis sie das dritte Mal eingeschlafen war. Kurzentschlossen fuhr sie die nächste Abfahrt runter und lenkte ihren Wagen in Richtung des Sees, der hier nicht weit von der Autobahn lag. Ihre Scheinwerfer erleuchteten einen kleinen Bereich der Straße vor ihrem Auto, während der Rest im Dunklen lag. Sie war schon oft dort gewesen, wenn auch seit der Erhöhung der Parkgebühren nicht mehr. Nicht, dass es ihr dabei ums Geld ging. Lucia verdiente gut, konnte sich ein Parkticket ab und an durchaus leisten. Ihr ging es ums Prinzip. Aber so spät abends, wie sie jetzt unterwegs war, noch dazu im Winter, würde dort keiner die Parktickets kontrollieren. So zumindest ihr Kalkül. Während sie ihr Auto die dunklen Straßen entlanglenkte, formte sich ein Plan in ihrem Kopf. Sie würde das Auto auf dem Parkplatz abstellen, eine Weile den Wegen folgen und dann zum Strand abbiegen. Die kalte, klare Nachtluft würde ihren Kopf bestimmt beruhigen. Lucia war froh, dass sie ihren Stil von meist sexy zu wintertauglich geändert hatte, bevor sie heute früh gestartet war. Sie hatte sich zwar langsam an die knapp unter null Grad gewöhnt, aber ihr üblicher Stil wäre für einen nächtlichen Spaziergang nicht geeignet. Doch heute hatte sie sich für eine Lederoptik-Leggins entschieden, die noch dazu gefüttert war und ihre Beine sowohl gegen die Kälte als auch gegen einen leichten, aber eisigen Wind schützte. Außerdem trug sie einen recht dicken Pullover, ihre schwarze Kuscheljacke und gefütterte Stiefel mit kleinen Absätzen. Dazu hatte sie ihren beigen Kaschmirschal um, die schwarze Fellmütze auf und warme Handschuhe dabei. Ihre dunkelbraunen langen Haare waren unter der Mütze zu einer breiten, wasserfallartigen Frisur zusammengemacht, die an ihrem Hinterkopf breit über ihre Schultern fiel und in Höhe der Schulterblätter endete. Ihre Augen trugen dunklen Liedschatten und ihre Lippen waren blassrosa geschminkt. Sie parkte ihren Hyundai etwas abseits auf dem großen, fast leeren Parkplatz, stieg aus und schnappte sich von der Rückbank ihre Plüschhandtasche und zur Sicherheit noch eine Decke, die sie für Notfälle immer im Auto hatte. Sollte es unterwegs doch zu kalt werden, könnte sie sich diese noch um die Schultern legen. Sie war zwar so warm angezogen, dass ihr wahrscheinlich die ganze Nacht nicht kalt werden würde, aber sie war den ganzen Tag in der Stadt gewesen und wusste nicht, wie es sich mit dem Wind hier draußen verhielt. Sie zog ihre Handschuhe an, stopfte das Fell am Rand der Handschuhe unter ihre Plüschjacke und ruckelte alles zurecht, sodass die kalte Luft nicht an ihre Hände oder in ihre Ärmel kommen konnte. So gerüstet spazierte sie los. Ein bisschen fehlte ihr das Klackern ihrer üblichen Absätze. Die Winterstiefel waren weich und machten mit dem kleinen Absatz kaum Geräusche. Gemächlich schritt sie den Weg entlang und verließ bald den Lichtschein der wenigen Parkplatzlampen. Lucia fürchtete sich im Dunkeln nicht, erst recht nicht hier draußen und spät abends. Hier war niemand, außer ihr und der kalten, klaren Nachtluft. Genau wie sie es gewollt hatte. Mit jedem Schritt, den sie ging, wirbelten ihre Gedanken weniger. Mit jedem Atemzug der klaren Nachtluft entspannte sie sich mehr. Trotz der Tatsache, dass sie den beleuchteten Bereich hinter sich gelassen hatte, wurde es nicht wirklich dunkel. Der Mond war nur noch ein Strich am Himmel, doch das in Kombination mit der selten hohen Schneelage sorgte für ein Licht, was Lucia alles erkennen ließ. Beflügelt von der kalten Nachtluft und den magischen Lichtverhältnissen, gepaart mit der Ruhe der Nacht, lief Lucia den Weg entlang. Leise knirschte der Schnee unter ihren Stiefeln. Sie kam an eine Abzweigung, wo ein kleiner Weg, eher ein Trampelpfad, vom Hauptweg abging. Lucia folgt diesem Weg, von dem sie wusste, dass er sie an eine kleine Landzunge bringen würde. An der Landzunge angekommen, lief sie den Strand entlang bis zur Spitze. Der Kies rutschte unter ihren Schritten leicht, blieb aber auf Grund des Frostes recht stabil. An der Spitze angekommen blieb Lucia ruhig stehen. Kleine Wölkchen bildeten sich vor ihrem Mund mit jedem ausatmen. Lucia stand still da und blickte auf das Wasser. Für einen Außenstehenden würde sie nachdenklich wirken, doch in Wahrheit kam kein Gedanke mehr durch ihren Kopf. Sie war völlig bei sich und genoss einfach den Augenblick, die eiskalte Nachtluft, die Stille und das magische Licht. Sie hatte keine Ahnung, wie lange sie so dastand und einfach im Moment lebte. Irgendwann spürte sie, wie die Kälte trotz der vielen warmen Fellsachen in ihren Körper kroch. Doch warum umdrehen, genau dafür hatte sie ja die Decke mitgenommen. Sie breitete die Decke aus und schlang sie in einer fließenden, eleganten Bewegung um ihre Schultern, wickelte sich richtig ein und verschränkte die Arme vor der Brust. Ein leichtes lächeln lag auf ihren Lippen und das Einzige, was sie hörte, war ein ganz leises platschen, wenn die winzigen Wellen an den Strand schwappten. So stand sie erneut still und blickte einfach auf den See. Und driftete in ihre Fantasiewelt ab. Nach einer Ewigkeit, die Lucia nicht unangenehm war, wand sie sich vom Wasser ab und stieg langsam die Böschung hoch. Durch die Bewegung wurde ihr schnell wieder warm, denn so langsam waren ihre Wangen eisig und die Nasenspitze taub geworden. Doch am Hauptweg angekommen war davon nichts mehr zu spüren. Sie atmete heftiger, jedes Mal bildete sich eine Wolke um ihren Kopf, die Wangen waren gerötet und die Nase war wieder warm. Sie sah bezaubernd aus, wie sie wie ein eisiger Engel den Weg entlanglief. Eingehüllt in wärmende Stoffe, ihr Gesicht nur zwischen Augenbrauen und den eleganten Schwüngen ihrer Lippen zu sehen, der Rest von den Pelzen ihrer Sachen bedeckt. Mit einem leicht wippenden Schritt glitt sie in die Decke gehüllt den Weg entlang, als könnte sie nichts und niemand aufhalten. Als würde sie wie der Nebel, der ihr Gesicht bei jedem Atemzug umgab, einfach durch einen zufälligen Passanten hindurchgleiten und wie ein Geist dahinter verschwinden. Nichts konnte weiter von der Realität entfernt sein als dieses Bild, wie sich in diesem Moment herausstellte. Lucia, völlig in ihrer eigenen Welt, bemerkte den massigen Schatten nicht, der sich von den Bäumen am Wegrand löste. Er krachte mit roher Gewalt gegen sie, riss sie von den Füßen und schleuderte sie zu Boden. Durch die Decke, in die sie sich gehüllt hatte, bekam sie ihre Arme nicht schnell genug frei, um sich abzufangen und landete mit einem erstickten Keuchen, welches ihr die letzte Luft aus den Lungen trieb, auf dem Boden. Ehe sie etwas unternehmen konnte, war der Schatten auf ihr, kniete breitbeinig über ihrem Oberkörper und nagelte sie auf den eisigen Boden. Die Arme hatte sie immer noch unter der Decke und vor der Brust verschränkt, sodass sie diese völlig vergessen konnte. Keinen Millimeter konnte sie sie bewegen, zwischen dem Körper des Fremden und ihrem eigenen Oberkörper festgeklemmt. Eine große, in einem Lederhandschuh steckende Hand legte sich auf ihren Mund, drückte ihr die Luft ab und verhinderte jedes Geräusch, was eventuell aus ihrem Mund hätte kommen können. Panik stieg in ihr auf, da die Hand auch ihre Nasenlöcher bedeckte und ihr keine Chance zu atmen ließ. Wer war das, was wollte er von ihr? Tränen der Angst stiegen ihr in die Augen. Hilflos warf sie sich hin und her, oder versuchte dies zumindest. Sie konnte ihren Oberkörper keinen Millimeter bewegen, so fest presste der Fremde sie auf den Boden. Sie strampelte und trat wild mit den Beinen um sich, ohne jedoch etwas erreichen oder treffen zu können. Sie presste die Augenlieder aufeinander, die Tränen liefen unter ihren geschlossenen Liedern in Strömen heraus und hinterließen kalte Streifen auf ihren Wangen. Sie wollte schreien, doch weder war ihr Mund frei, noch hatte sie den Atem dazu. Gerade als sie dachte, ihr letztes Stündchen hätte geschlagen und sie würde jämmerlich ersticken unter diesem Fremden, nahm er die Hand von ihrem Gesicht. Gierig sog sie die kalte Luft ein, füllte ihre Lungen mit dem wichtigen Sauerstoff, der ihr so lange verwehrt geblieben war. Sie dachte gar nicht daran zu schreien, nur atmen war ihr wichtig. In dem Moment krachte eine behandschuhte Faust auf ihre Wange, schleuderte ihren Kopf auf die Seite und ließ sie benommen daliegen. Sie spürte, wie jemand mit einem schraubstockartigen Griff ihr Kinn packte und ihren Kopf wieder gerade drehte. Dann griffen die Finger noch härter zu, Lucia hatte sich nicht vorstellen können, dass dies noch möglich war, und drückten so ihre Kiefer auseinander. Ein großer, weicher Stoff wurde ihr in ihren geöffneten Mund gepresst, ähnlich einem Lappen, nur viel weicher. Immer mehr des Stoffes wurde ohne Rücksicht auf etwaige Schmerzen oder die erstickten Geräusche, die sie machte, in ihren Mund gestopft, bis der Ganze Stoff ihren Mund ausfüllte und ihre Kiefer auseinanderpresste. Lucia würgte und versuchte krampfhaft, den Stoff aus ihrem Mund zu bekommen. Doch in diesem Moment spürte sie, wie ein dicker, ebenfalls weicher Schal sich über ihre Lippen und Wangen legte. Harte wurde ihr Kopf hochgehoben und der Schal hinter ihrem Kopf zusammengeknotete. Der Mann, sie vermutete zumindest, dass es ein Mann war, zog den Schal brutal fest, sodass der Stoff noch tiefer in ihren Mund gepresst wurde. Das röcheln und würgen, was aus ihrem Mund kam, wurde nochmal intensiver. Wieder hatte Lucia das Gefühl, sie würde ersticken. Mit einem harten Ruck zog der Mann den Schals fest, klemmte dabei etliche von Lucias Haaren ein und fügte ihr erneut Schmerzen zu. Nicht, dass einer von ihnen dies wesentlich bemerkt hätte. Und selbst wenn, ihren Peiniger würde es nicht interessieren und sie könnte sich nicht wehren. Endlich erhob sich der Mann von ihr, packte die Decke, die immer noch eng um ihren Oberkörper geschlungen war und zog sie mit einem harten Ruck weg. Dadurch wurde Lucia herumgeschleudert und landete mit dem Gesicht hart auf dem Asphalt des Weges. Warum war gerade an dieser Stelle kein dämpfender Schnee auf dem Bodenbelag, durchfuhr es Lucia aberwitzig. Der hätte zumindest verhindert, dass sie hässliche Schürfwunden auf der Wange davongetragen hätte. So spürte sie das Brennen sofort und sie schrie laut auf. Wobei laut relativ war. Denn über den Knebel hinaus war lediglich ein leises, ersticktes Keuchen zu hören. Bevor sie sich hochstemmen konnte, saß der Mann bereits wieder auf ihr. Knapp oberhalb ihres Hinterns, am Bund ihrer Leggins, und drückte sie wieder fest zu Boden. Gleichzeitig packte er ihre wild um sich schlagenden Arme an den Handgelenken und bog sie brutal nach hinten. Dann drückte er eines seiner Knie auf ihren Unterarm und nagelte ihn zwischen seinem Bein und ihrem Rücken fest. So gewann er eine freie Hand, die er nutzte, um irgendetwas an ihrem Handgelenk zu tun. Durch die Plüschjacke und die dicken Handschuhe konnte sie nicht genau spüren, was es war. Auch war es ihr auf grund ihrer liegenden Position sowie des Schalknebels nicht möglich, zu sehen, was passierte. Dann zog der Mann und Lucia spürte, wie sich etwas fest um ihr Handgelenk legte. Was auch immer es war, es wiederholte sich am anderen Handgelenk und als der Mann sein Knie von ihrem schmerzenden Unterarm nahm, waren ihre Handgelenke aneinandergefesselt. Panik stieg in ihre auf und wurde noch größer, als sie spürte, wie der Mann auf ähnliche weise an ihrem Oberarm agierte. Kurz danach spürte sie, wie ihre Plüschjacke enger um ihren Oberarm gedrückt wurde. Danach drückte der Mann mit brutaler Gewalt ihre Oberarme zueinander. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihre Schultern und ihre Brust wurde unweigerlich herausgedrückt, als der Mann ihre Oberarme knapp über den Ellenbogen aneinanderfesselte. Ihre Schultern und Arme schmerzten und die Fesselung machte ihre Arme völlig nutzlos. Ihre Finger begannen unangenehm zu kribbeln da nicht mehr genügend Blut in die Hände gelangte. Sie versuchte irgendwie ihre Hände und Oberarme zu befreien, oder wenigstens in eine weniger unangenehme Position zu bringen, doch es gelang ihr nicht. Sie war völlig hilflos. Unterdessen stand der Mann auf und Lucia bemerkte aus den Augenwinkeln, wie er sich neben ihr bückte. Im nächsten Moment wurde ihr ihre eigene Decke, die sie bis vor kurzem noch um die Schultern trug, über den Kopf geworfen. Ihre Sicht war jetzt gleich Null und die Luft, die sie atmete, wurde wärmer und stickig. Irgendetwas wurde in Höhe ihres Halses um die Decke gewickelt und somit die diese an ihrem Hals fixiert. Im nächsten Moment schlossen sich die Hände des Mannes wie Schraubzwingen um ihre Oberarme und zerrten sie auf die Füße. Dann spürte sie, wie sich der Griff des Mannes leicht lockerte und Lucia hoffte auf ihre Chance. Mit einem Ruck riss sie sich los und rannte, ohne zu wissen wohin, los. Nach ein paar Schritten spürte sie wie ihre Handtasche, die sie durch den Überfall komplett vergessen hatte, von ihrer Schulter rutschte. Durch ihre gefesselten Arme fiel die Tasche nicht zu Boden, sondern blieb an ihren gefesselten Ellenbogen hängen. Doch dies reichte, damit sich ihr Fuß beim rennen in der Schlaufe der Tasche verfing und sie ungebremst und hilflos ob der gefesselten Arme nach vorne stürzte. Hart schlug sie am Boden auf und der schmerzerfüllte Schrei war wieder deutlich als dumpfes Keuchen über den Knebel zu hören. Der Aufprall trieb ihr die Luft aus den Lungen und bunte Sterne vor die Augen. Benommen rollte sie noch ein Stück weiter und spürte dabei, wie der Boden unter ihr zunehmend abschüssig wurde. Sie hatte garnicht bemerkt, dass hier ein Hügel war. Statt auf dem Weg hilflos liegen zu bleiben wurde ihre rollende Bewegung wieder schneller und in immer heftigeren Aufschlägen rollte sie der Länge nach einen langen und steilen Hügel hinunter. Durch die Rotation wurde ihr Schwindelig, durch die Aufschläge schmerzte ihr ganzer Körper und durch die Decke und das ungerichtete Rollen verlor sie völlig das Gefühl dafür, wo sie war und in welcher Richtung was war. Mit einem letzten dumpfen Aufschlag blieb Lucia benommen am Fuße des Hügels liegen. Sie war völlig am Ende und ihr ganzer Körper schmerzte. Wo war sie jetzt, wo war der Mann, was konnte sie jetzt tun, um ihre eigene Situation zu verbessern? Sie Versuchte ihre Arme zu befreien und spannte ihre Arme so stark an, wie sie konnte. Sie erreichte nichts. Die Fesseln saßen fest und bewegten sich nicht. Mühsam versuchte sie sich aufzusetzen. Ohne zu wissen, wo sie oder der Mann waren, konnte sie nur hoffen, dass sie sich in die Richtige Richtung bewegte. Nachdem sie wieder stand, tastete sie mit den Füßen nach dem Beginn des Hügels. Als sie die Steigung fand, tastete sie sich vorsichtig weiter, immer darauf achtend, dass der Hügel auf ihrer linken Seite blieb. Nachdem sie mehrere Meter so zurückgelegt hatte und das Gefühl bekam, sich in die richtige Richtung zu bewegen, wurde sie schneller. Nach kurzem lief sie in einem mäßigen Dauerlauf völlig ohne Orientierung. Sie konnte nicht sehen, wo sie hinlief und durch Decke und Knebel war sie völlig außer Atem. Mühsam keuchte sie, um wenigstens etwas Luft in ihren geschundenen Körper zu bekommen. Sie wusste nicht, wie lange sie gelaufen war als sie wieder stolperte. Innerlich wappnete sie sich gegen einen erneuten harten Aufschlag, doch der blieb aus. Stattdessen landete sie weich und recht aufrecht. Verwundert versuchte sie herauszufinden, was passiert war. Sie versuchte sich zu drehen, merkte jedoch schnell, dass es ihr nicht gelang. Dann versuchte sie mit ihren gefesselten Händen etwas zu ertasten, was ihr verraten könnte, was passiert war. Sie spürte Äste und… Erschrocken und mit einem kleinen Schrei, den natürlich niemand hörte, zog sie die Hände zurück, als ein stechender Schmerz durch ihre tastenden Finger fuhr. Offenbar war sie bei ihrem neuerlichen Sturz in einem Gebüsch gelandet. Und zu allem Überfluss in einem mit Dornen. Vorsichtig versuchte Lucia durch langsame Bewegungen ihre Position zu verändern, um irgendwie wieder Boden unter den Füßen zu spüren. Sobald sie dies geschafft hätte, könnte sie versuchen aus dem Gebüsch wieder herauszukommen. Wie es dann weiterginge, müsste sie danach überlegen. Doch statt durch die Bewegung den Boden unter den Füßen zu spüren, gab das Gebüsch plötzlich nach und sie krachte unter dem Gebüsch auf den Boden. Diesmal war sie froh, dass sie eine Decke über dem Kopf hatte, sonst hätten die Äste und Dornen ihr ordentlich das Gesicht zerkratzt. So fuhr durch den Aufprall nur wieder mal ein dumpfer Schmerz durch ihren Körper. Schwer atmend lag Lucia unter dem Gebüsch. Sie hatte keine Ahnung, wo sie war, geschwiege denn wo sie hinmusste, um Hilfe zu bekommen. Wie sollte sie weiter machen? Tränen liefen ihr aus den Augen und sie verfluchte sich für die Idee, nachts und im Dunklen allein spazieren zu gehen. Leise wimmerte sie in ihrer kleinen, beschränkten Welt vor sich hin, ohne dass jemand sie hören konnte. Ohne, dass mehr als einen Meter entfernt von ihr irgendetwas zu hören war, denn der Knebel und die Decke schluckten alle Geräusche zuverlässig. Wie lange sie so dagelegen hatte, wusste sie nicht. Es konnten wenige Minuten, aber auch eine Stunde gewesen sein. Ihre Atmung beruhigte sich langsam und auch die Tränen versiegten. Langsam war sie so ruhig, dass sie wieder denken konnte. Was sollte sie machen? Wie weit vom Weg war sie? Wenn sie jetzt hier einfach liegen blieb, bis es hell wurde, würde sie dann jemand finden, der ihr half? Warm genug war ihr, sodass sie keine Angst hatte in der Kälte der Nacht zu erfrieren. Doch wohin sie der Sturz und das Rollen am Hügel gebracht hatte, wusste sie nicht. Sie konnte mehrere Meter vom Weg weg in einer nicht einsehbaren Ecke liegen und noch in Tagen nicht gefunden werden. Das Risiko, hier elendig zu verrecken, wollte und konnte Lucia nicht eingehen. Sie versuchte sich die Gegend, in der sie unterwegs war, vor ihrem Geistigen Auge vorzustellen. Wenn sie einfach draufloslief, konnte sie Glück haben. Oder sie konnte Blind und fast taub auf eine Straße laufen und überfahren werden. Wie sie es auch drehte und wendete, es gab keine gute Lösung. Ihre einzige Chance war, die Decke vom Kopf zu bekommen, um sich orientieren zu können. Immer wieder schob sie ihren Kopf in kleinen Bewegungen über den Boden. Anfangs gelang es ihr nicht, irgendetwas zu verändern. Doch dann spürte sie, wie die Decke anfing zu rutschen. Auch wenn es sie erschöpfte, ihren Kopf immer wieder über den Boden zu ziehen, sie machte weiter. Ihre Halsmuskeln brannten, ihre Lungen schrien nach Luft. Und doch gönnte sie sich keine Pause. Quälend langsam spürte sie, wie die Decke unter dem Ding, was um ihren Hals lag, verrutschte. Immer weiter, bis sie plötzlich einen kalten, klaren Luftzug spürte, der über ihr verschwitztes, heißes Gesicht fuhr. Erleichtert über die frische Luft und die damit verbundene Lücke in der Decke über ihrem Kopf machte Lucia eine Pause, in der sie nur atmete. Nach vielleicht zwanzig Atemzügen machte sie weiter, um die kleine Lücke zu vergrößern und die Decke von ihrem Kopf zu bekommen. Nach wahrscheinlich weiteren zehn Minuten hatte sie es endlich so weit, dass sie einen beträchtlichen Sichtbereich zurückerlangt hatte. Leider hatte sich die Decke an dem Ding um ihren Hals so zusammengedrückt, dass sie die Decke nicht von ihrem Kopf bekam. Sie hing als dickes Knäul von ihrem linken Hals, über ihr linkes Auge, ihre Haare zu ihrem rechten Ohr. Aber Lucia konnte sehen. Jetzt galt es sich aus dem Gebüsch zu erheben und von hier weg zu kommen. Langsam und mit akrobatischen Bewegungen ihrer Beine kam sie in eine sitzende Position hoch. Mit einem letzten, kraftraubenden Ruck drückte sie sich auf die Beine und schaute sich um. Sie stand am Rande einer Heckenreihe, die zur rechten Seite fast hundert Meter weit reichte und dicht mit Büschen, Sträuchern und kleinen Bäumen bewachsen war. Ein Durchkommen war hier nahezu ausgeschlossen, selbst wenn sie Kratzer und schnitte in Kauf nahm. Auf der anderen Seite hingegen endete die Hecke nach wenigen Schritten am Fuß des Hügels, den Lucia vor einer gefühlten Ewigkeit hinabgestürzt war. Hier war es ein leichtes, an den Gewächsen vorbeizukommen. Ihr Blick folgte der Steigung des Hügels nach oben. Sie fragte sich, ob dort oben der Weg verlief und sie den Aufstieg wagen sollte. Gleichzeitig kam ihr aber auch der Gedanke, wo denn ihr Angreifer war. Lucia versuche sich umzuschauen, was auf Grund der halb über ihrem Kopf befindlichen Decke eher schlecht ging. Sie musste den ganzen Oberkörper drehen, um sich umzuschauen. Er war nirgendwo zu sehen. Also entschied sich Lucia, dass sie besser den Weg mied und sich am Fuß des Hügels weiterbewegen sollte. Entschlossen ging sie an der Hecke vorbei und setze ihren Fuß auf die Böschung. Prompt rutschte ihr Stiefel auf dem rutschigen Untergrund weg und Lucia landete schmerzhaft auf ihrer Schulter. Ein Stöhnen entfuhr ihr. Mühsam rappelte sie sich wieder auf und achtete bei ihrem nächsten Versuch besser auf einen sicheren Stand. Kaum hatte sie die Hecke hinter sich gelassen blickte sie sich wieder um. Von dem Mann war immer noch nichts zu sehen. Vor ihr lag ein kleines Stück Feld, welches ganz allmählich anstieg, um in vielleicht fünfzig Metern Entfernung in ein kleines Waldstück überzugehen. Lucia erinnerte sich, dass neben dem Parkplatz, auf dem ihr Auto stand, ebenfalls ein kleiner Wald war. War dies der Gleiche? Sie würde es nie herausfinden, wenn sie hier stehen blieb. Entschlossen setzte sie sich in Bewegung. Nach einer anstrengenden Tour über den unebenen Boden, behindert von der Fesselung und der halb über ihr hängenden Decke und mit eingeschränkter Atmung durch den Knebel kam sie am Ende ihrer Kräfte am Waldrand an. Sie blieb stehen, schwer keuchend unter dem Knebel. Nur um sicher zu gehen, dass der Mann nicht hinter ihr war, drehte sie sich nochmal im Kreis, denn die Decke verdeckte immer noch ihr halbes Sichtfeld. Erleichtert, niemanden bei diesem Rundumblick zu sehen drehte Lucia sich wieder zu den Bäumen um, nur um sich direkt einem großen Schatten gegenüber zu sehen. Noch während Lucia bis ins Mark erschrak, krachte eine Faust in ihren Bauch und sie krümmte sich vor Schmerzen zusammen. Diesem ersten Schlag folgte ein weiterer, der ihre Schläfe traf und sie fast ausknockte. Benommen fiel Lucia zu Boden. Was dann passierte, bemerkte sie nur wie durch Nebel. Sie wurde gepackt, zu einem der Bäume gezerrt und gegen den Stamm geschleudert. Dann klackte vor ihr ein Messer auf und der Schreck ließ Lucia aus ihrer Betäubung hochschrecken. Mit letzter Kraft warf sie sich zur Seite und wollte in einer fließenden Bewegung auf die Beine kommen. Die Bewegung endete jedoch abrupt, als der Mann sie brutal in die Seite trat. Die hilflose Frau wurde auf der Stelle zu Boden und gegen einen Baum geschleudert, wo sie reglos mit dem geknebelten Gesicht im Dreck liegen blieb. Bevor sie sich aufrappeln konnte, war der Mann wieder bei ihr. Mit einer fließenden Bewegung fuhr das Messer durch die Fesseln an ihren Handgelenken und zerschnitt diese mit einem Ruck. Dann spürte sie ein kräftiges Ziehen an ihren gefesselten Oberarmen und als dieses nachließ, konnte sie ihre Arme wieder voll bewegen. Schmerzerfüllt stöhnte Lucia in ihren Knebel, als ihre Hände anfingen zu prickeln, als würden Millionen Ameisen drüber laufen. Sie hatte in der letzten Zeit ihre Hände nicht mehr gespürt. Jetzt strömte das Blut zurück in ihre Hände und erweckte sie wieder zu schmerzhaftem Leben. Bevor das Gefühl der Freude, dass sie ihre Arme wieder voll bewegen konnte, sie komplett erfüllen konnte packte der Mann sie grob an der Jacke, zerrte sie halb auf die Beine und versetzte ihr dann einen groben Stoß. Dieser ließ sie wieder hilflos umherfliegen und gegen den nächsten Baum prallen. Benommen sackte sie am Stamm hinab und lag wieder wimmernd im Dreck. Und auch dieses Mal ging es schnell. Sie war noch nicht wieder bei sich, da packte der Mann ihre Arme und drehte sie schmerzhaft nach hinten. Mit fließenden Bewegungen zerrte er ihren anderen Arm hinter sie und genauso schnell wurden ihre Handgelenke wieder aneinandergefesselt. Nur dass sie dieses Mal nicht einfach hinter ihrem Rücken zusammengebunden waren, sondern sich zwischen ihrem Rücken und ihren gefesselten Händen ein breiter Baum befand. Sie spürte die harte, kalte und zerfurchte Rinde durch ihre Kuscheljacke an ihrem Rücken und versuchte verzweifelt ihre Hände zu befreien, in dem sie so stark wie möglich zerrte. Nichts. Sie war an den Baum gebunden und konnte sich nicht befreien. Verzweifelt und frustriert schrie sie auf, was auf Grund des Knebels keinerlei Nutzen hatte. Wieder einmal schossen ihr Tränen der Verzweiflung und der Angst in die Augen und liefen, eine kalte Spur hinterlassend, ihre Wangen runter. Lucia spürte, wie sich etwas unterhalb ihrer Brust um ihren Oberkörper legte. Als sie an sich herabsah, wurde das Seil auch schon festgezogen. Es schnitt trotz der weichen Jacke hart in ihre Arme, presste die Luft aus ihren Lungen und machte das Atmen schwer. Wieder bäumte Lucia sich auf in dem Versuch, irgendwie freizukommen. Wieder hatte sie keine Chance. Der Mann fesselte sie Lage um Lage an den Baum. Erst mehrere Seilrunden unter ihrer Brust, festziehen und zuknoten, dann das Gleiche oberhalb ihrer Brust. Ihr Oberkörper und der Baum waren nahezu miteinander verschmolzen. Kaum war er fertig ging er um die hilflose Frau herum und schnappte sich ihre Beine. Lucia versuchte, mit allem, was ihr blieb, den Mann wegzutreten. Sie landete, auch ihrer ungünstigen Position auf dem nassen Waldboden und bereits jetzt hilflos an den Baum gefesselt, geschuldet, keinen einzigen Treffer. Stattdessen setzte der Mann sich auf ihre Schienbeine und nagelte sie so am Boden fest. So sehr Lucia sich auch bemühte, sie bekam die Beine nicht mehr bewegt. Sie konnte nicht sehen, was vor sich ging, spürte aber, wie ihre Beine in Höhe der Knöchel aneinandergedrückt wurden. Dann spürte sie wie Runde um Runde Seil ihre Fußgelenke fesselte. Als er damit fertig war, stand er auf, fädelte ein weiteres Seil durch die Beinfesseln und zerrte es um einen nahestehenden Baum. Lucias Füße wurden straff nach vorne gezogen und sie rutschte hilflos mit dem Hintern ein Stück über den nassen Boden. Nur auf Grund der Oberkörperfesselung landete sie nicht gestreckt auf dem Waldboden. Leider hatte das zur Folge, dass sie völlig hilf- und wehrlos zwischen den Bäumen hing, sich nicht bewegen konnte und neben ihren Händen auch ihre Füße zu kribbeln begannen. Sie war beinahe aufgehängt, so straff hatte er sie festgezurrt. Hilflos hing sie da und starrte ihren Peiniger an, der das Seil am Baum straff befestigt hatte und jetzt auf sie zukam. Sie wollte stark sein, und doch liefen ihr Tränen in Strömen über das Gesicht und sie schluchzte leise in den Knebel. Kurz blieb der Mann neben ihr stehen, dann setzte er sich auf ihre Hüfte. Er war schwer, drückte ihren Hintern in den nassen Waldboden. Gleichzeitig verstärke sich der Druck der Fesseln um ihren Oberkörper und ihre Beine. Schmerzerfüllt stöhnte Lucia auf. Sie hing hilflos in ihren Fesseln, während der Mann auf ihr saß und sie anstarrte. Wortlos bewegten sich seine Hände auf ihren Oberkörper zu und strichen über ihre Schultern. Sie glitten an ihrer Kuscheljacke hinab zu ihren Brüsten und kneteten sie ein paar Mal hart. Es verursachte Lucia nicht nur Schmerzen, so brutal drückte er zu. Es beschämte sie auch, dass er sich derart ihres Körpers bemächtigte. Sie spannte die Arme an in dem erneuten Versuch, sich zu befreien. Wie immer blieb dies jedoch ohne Erfolg. Sie war wehrlos. Der Mann konnte ihr antun, was er wollte. Immer wieder knetete er ihr Brüste unter der weichen Kuscheljacke, bevor seine Hände weiter nach unten glitten. Über ihren Bauch zu ihren Hüften, am Hüftknochen entlang zu ihren Oberschenkeln. Wenn es etwas gab, was an ihrer Situation gut war, dann, dass ihre Position zuverlässig verhinderte, dass der Mann zwischen ihre Beine kam. Somit war sie dahingehend also erstmal sicher. Lucia hoffte, dass wenigstens dies so bleiben würde. Langsam strichen seine Hände über ihre in der Lederleggins steckenden Oberschenkel, stießen an seine eigenen Beine und drehten wieder um. Wanderten an den Oberschenkeln nach oben, strichen wieder über ihre Jacke und kneteten ihre Brüste. Ein leises, bebendes Schluchzen der Verzweiflung kam über ihren Knebel, Tränen liefen in Strömen über ihre Wangen. Ihr war heiß und eiskalt zugleich. Die Kälte kroch langsam durch ihre Sachen und Lucia durchlief ein Schauer. Sie war ganz weit weg gewesen und musste ein paar Mal blinzeln, um die Bilder aus ihrem Kopf zu verdrängen. Tief atmete sie durch, wand sich vom Wasser ab und lief ruhigen Schrittes den Weg entlang. Gemütlich ging es die Steigung rauf, den Weg zurück zum Parkplatz und zu ihrem Auto. Dort angekommen streifte sie die Decke ab, legte sie zusammen und auf die Rückbank. Dann stieg sie ein, warf ihre Handtasche auf den Beifahrersitz und startete den Motor. Als dieser lief, schaltete sie die Sitzheizung auf volle stärke, legte den Gurt an und atmete tief durch. Sie blickte auf die Uhr und ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als ihr bewusst wurde, wie lange sie in Gedanken am See gestanden hatte. Schnell legte sie den Gang ein und machte sich auf den Weg zurück nach Hause.
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