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Degradierung und Selbstwert


Ro****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 25 Minuten, schrieb FETMOD-UYEN:

Hinweis an alle: Sollte ich hier weiterhin eingreifen müssen, werde ich das Thema schliessen.

Gruss Uyen 

Weil der Thread nichts wert ist oder von wenigen systematisch zerschossen wird? 

 

bearbeitet von HirnHerzHumor
(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Auch @SM-Art-5-GG war natürlich klar, dass es sich um eine D/s Dynamik handelt. Im ET habe ich von Top und Bottom gesprochen. 

Es geht um Erniedrigungen.  Spielart kann man es nennen, muss aber nicht so genannt werden.

Dann habe ich dich offenbar ein weiteres Mal falsch verstanden. 

Ein nicht unerheblicher Teil lehnt dies ja als "echte" Erniedrigung offenbar ab. 

Die meisten Befürworter*innen hier scheinen es aber als eine Art Roleplay zu begreifen und als solches  bejahen zu können.  Oder habe ich auch da was falsch verstanden? 🤔

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Ob Erniedrigungs-Rollenspiele im Rahmen des BDSM das Selbstwert wirklich  stärken, weiß ich nicht. Im Rahmen des Aftercare könnte dies sogar der Fall sein, wenn darin das Spielen/Einnehmen der Rolle "belohnt" wird. 

Ein Rollenspiel wäre für mich ein festgelegtes Setting wie Sekretärin-Chef oder eine Prostituierte spielen, die am Straßenrand stehen soll (kann ja lustig sein...🤭). 

Erniedrigungen kann man als Abgrenzung zu Erniedrigungen vom Chef schon "Spielart" nennen, natürlich. Wobei ich Rollenspiel explizit als etwas anderes sehen würde. Ich spiele manchmal ein Pony. Oder andere Dinge. 

Selten findet sich unser bdsm allerdings in Rollenspielen wieder.

Sub ist ja immer meine Rolle. Mein Herr fragt nicht vorher, was er machen möchte (er nimmt sicher Rücksicht auf Krankheit oder so). 

Er erniedrigt mich, wann er möchte. Meine Rolle endet danach nicht und es gibt nach Erniedrigungen grundsätzlich auch kein Aftercare (außer dies wäre nötig). Er lobt mich auch nicht dafür, wie toll ich die Erniedrigung jetzt mitgemacht habe. Er belohnt mich doch nicht ernsthaft dafür, dass ich die Rolle der Sub einnehme. Das ist selbstverständlich für ihn. 😅 (weil das so vereinbart ist). 

Er findet es immer "albern" die Sub dafür zu loben. Aber das mag jeder anders sehen. Er sagt nicht: "toll, dass du dich jetzt hast erniedrigen lassen!", er sagt auch nicht: "da bin ich jetzt stolz auf dich, dass du da kniest". Er setzt es voraus, wenn er es sagt. 

Da ich letztens aber außerordentlich schnell auf die Knie gegangen bin, obwohl er gesehen hat dass ich müde und erschöpft bin, hat er mich mal gelobt...😍 Also für ein Lob muss dann auch positiv etwas auffallen. 

Für mich meint spielen = bdsm praktizieren. 

Rolle = Sub, kann gelegentlich oder dauerhaft sein. 

Rollenspiel = festgelegtes Setting in welchem Sub eine andere Rolle als sonst spielt. Ich bin da nach wie vor aber auch immer eine normale Sub. 

Rollenspiele können natürlich als einzelne Sessions ablaufen und man außerhalb dessen kein Machtgefälle haben. Man ist alle vier Wochen mal "Königin Isabell" 👑.  Also die Sub ist natürlich nicht die Königin! ☝ Das wäre ein Rollentausch. 

Ebenfalls kann es Rollenspiele in bestehenden dauerhaften Machtgefällen geben. Eine Hucow wäre man ja kaum ständig. Kann aber dennoch ein ständiges D/S Machtgefälle haben. 

Es ist ein wirklich schönes, interessantes Thema, dass da von ein, zwei Leuten geschreddert wird, und wohl noch zu Tiefschlägen gegen die TE einlädt. Schade, ich finde es viel spannender als manches andere Thema.

Ganz ohne KI denke ich auch ein wenig an Freud, an Sublimierung, an Erotisierung von Leid.

Das verbale Erniedrigen ist ja ein viel häufigere r Bestandteil von BDSM und Dirty Talk.
Sch!ampe und Huŕe sind ja schon Erniedrigungen, die nachts um 3 hinterm Bahnhof gegröhlt oder von uns nicht Wohlgesonnenem voller Hass beleidigend entgegengeschleudert werden.
Aber gerade in BDSM, im Dirty Talk, ist das Kompliment, Huldigung fast. Man muss sich nicht wehren, es ist keine echte Attacke.

Es kommt nur eben auf den Grad an, was wer toleriert, und was nicht. Kenne Doms, die das Wort, dass sich auf Gemotze reimt, nicht verwenden können/wollen. Während mich das Wort nicht einmal anmacht, weil mir das ganz ohne BDSM sooft hinterhergerufen wurde, dass ich immun bin.
Manche wollen gerade ihre Fehler ins Gesicht geschleudert bekommen. Eine Art Katharsis, das zu hören, sich nicht wehren zu müssen, sondern gefallen zu lassen. Spüren, dass das, was man immer Angst hat, das andere denken über einen - einen nicht umbringt, wenn man es entgegengespuckt bekommt


Vor 20 Minuten , schrieb Paco2022:

Ich fand die Überschrift ja interessant aber um KI Texte zu lesen brauch ich kein Forum, mit der KI kann sich auch jeder alleine unterhalten. 

Hab ich getestet, die KI/AI schaltet sich dann immer selbst Aus... Menschen sind da resistenter 🤭
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Ne im ernst, bin da bei dir...es geht um den Austausch von Meinungen.
Welche ja auch wieder in der KI/AI landen und dann für Selbstgespräche nützlich sind😇
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Zu degrading kenne ich haufenweise, böswillig gesagtes was am Ende positiv wirkte...aber auch eine wesentlich größere Masse mit negativen Folgen.
.
Daher denke ich, man kann in einer Dynamik beides nutzen... was aber ambivalent ist, da ja dieses "dem Partner wohlgesonnen sein" als Grundsatz immer besteht.

vor 25 Minuten, schrieb Paco2022:

Ich fand die Überschrift ja interessant aber um KI Texte zu lesen brauch ich kein Forum, mit der KI kann sich auch jeder alleine unterhalten. :joy:

Du hast ja soooo Recht. Ich habe nochmal nachgezählt: Die 6 KI-Texte auf 8 Seiten ruinieren völlig das Gesamtbild. 😂😂

Go** sei Dank bringt dein Post das Thema wieder weiter. 👌

Vor 15 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Du hast ja soooo Recht. Ich habe nochmal nachgezählt: Die 6 KI-Texte auf 8 Seiten ruinieren völlig das Gesamtbild. 😂😂

Go** sei Dank bringt dein Post das Thema wieder weiter. 👌

Ich fand die Meinung interessant und gut...bei Umsetzung, könnte es sogar tatsächlich helfen.
Weil an Diskussionen, die man schon nicht lesen mag...da nimmt man dann auch nicht wirklich Teil.
.
Ist eine Meinung die schon fast selbstverständlich erscheint...doch trotzdem kommt KI/AI ohne Ende vor, ...hm🤔

vor 20 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Du hast ja soooo Recht. Ich habe nochmal nachgezählt: Die 6 KI-Texte auf 8 Seiten ruinieren völlig das Gesamtbild. 😂😂

Go** sei Dank bringt dein Post das Thema wieder weiter. 👌

Mich interessiert nicht das "Gesamtbild" sondern nur die persönliche Meinung und Erfahrung der anderen Forenteilnehmer und deshalb war ich beim 2. KI Text auch raus. Um eine computergenerierte Zusammenfassung basierend auf allem was jemals im Internet veröffentlicht wurde zu erhalten bin ich nicht hier und wenn mich das interessieren würde bräuchte ich dazu sowieso kein fetisch.de Forum ;) 

Das einzig interessante dabei wäre die Betrachtung wer warum solche Texte postet. Ob da einfach die eigene Meinung zum Thema fehlt und man trotzdem unbedingt dabei sein will, Bequemlichkeit oder ganz was anderes?

Vor 26 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Du hast ja soooo Recht. Ich habe nochmal nachgezählt: Die 6 KI-Texte auf 8 Seiten ruinieren völlig das Gesamtbild. 😂😂

Go** sei Dank bringt dein Post das Thema wieder weiter. 👌

Ob und wie viele KI-Texte im Forum notwendig sind, darüber lässt sich sicherlich unterschiedlicher Meinung sein.
Dass Provokation und Gehässigkeit nicht Not tun, jedoch nicht.

(bearbeitet)
vor 17 Minuten, schrieb JaN1na:

 

Ich fand die Meinung interessant und gut...bei Umsetzung, könnte es sogar tatsächlich helfen.
Weil an Diskussionen, die man schon nicht lesen mag...da nimmt man dann auch nicht wirklich Teil.
.
Ist eine Meinung die schon fast selbstverständlich erscheint...doch trotzdem kommt KI/AI ohne Ende vor, ...hm🤔

6 Beiträge auf 8 Seiten. Bitte nicht die Drama-Queen machen, Jan & Ina 

 

Schreibe aber jetzt dazu auch nichts mehr, da ich Paco's Offtoppic-Beitrag nicht noch fördern möchte. 

 

THEMA ist ja DEGRADIERUNG und SELBSTWERT 👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 36 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Du hast ja soooo Recht. Ich habe nochmal nachgezählt: Die 6 KI-Texte auf 8 Seiten ruinieren völlig das Gesamtbild. 😂😂

Go** sei Dank bringt dein Post das Thema wieder weiter. 👌

 

vor 6 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

6 Beiträge auf 8 Seiten. Bitte nicht die Drama-Queen machen, Jan & Ina 

 

Schreibe aber jetzt dazu auch nichts mehr, da ich Paco's Offtoppic-Beitrag nicht noch fördern möchte. 

 

THEMA ist ja DEGRADIERUNG und SELBSTWERT 👌

<°)))><

Am 17.2.2026 at 21:07, schrieb SM-Art-5-GG:

6 Beiträge auf 8 Seiten. Bitte nicht die Drama-Queen machen, Jan & Ina 

 

Schreibe aber jetzt dazu auch nichts mehr, da ich Paco's Offtoppic-Beitrag nicht noch fördern möchte. 

 

THEMA ist ja DEGRADIERUNG und SELBSTWERT 👌

 

Degradierung anderer ohne Konsens ist kein Bdsm. Man ist auch kein Wissenschaftler, weil man abschreiben kann. Sonst wären ja alle, die jemals in der Schule abgeschrieben haben, schon Gelehrte. 

Aber das Heruntersetzen von anderen in einer Tour werden aus Teilen der überwiegend fachfremden Bevölkerung eher als Versuch erkannt, einen Selbstwert künstlich zu konstruieren. 

Das hätte wohl in dieser Kombination ohne BDSM (der den vorherigen Konsens aller erfordert!) oder gar einer echten Selbstwertsteigerung erstmal so gar nichts zu tun. 

(bearbeitet)
Am 15.2.2026 at 10:54, schrieb Rosenrot82:

Eine Degradierung des Bottom durch den Top, kann zur Steigerung des Selbstwerts und des Selbstvertrauens bei Bottom führen.

Genau diese Erfahrung durfte und darf ich machen. Neben sexueller Erregung, komme ich in eine Ebene mich mehr selbst zu sehen, zu verstehen und mich wertvoll zu fühlen.

Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

@Rosenrot82wir haben hier immer Innenverhältnis und Außenverhältnis unterschieden. Je mehr sie die Degradierung durch ihren Top genoß, umso mehr wuchs ihr Stolz gegenüber anderen. Sie hatte, was viele nie haben würden. Und so kann ich deine Schilderungen gut verstehen. Man kann das, wie hier wieder geschehen, durchaus ablehnen oder nicht verstehen. Sollte aber anerkennen, daß es viele in ihrer D/s Dynamik glücklich macht. So ist es sicher kein Zufall, daß dein Pseudonym an Rammstein erinnert und klug gewählt. Was ja inzwischen ebenfalls kontrovers diskutiert wird. Von mir gibt es nur Applaus zur gesamten Thematik, weil für mich in sich stimmig und nachvollziehbar. Man könnte noch klären, was bei denen BDSM überhaupt bedeutet,  wenn sie den Ansatz der erwähnten Degradierung nicht verstehen. Sind sie masochistisch oder devot und reicht ihnen ihre Spielart tatsächlich ohne Bestrafung psychischer oder physischer Art? Wie soll das wiederum gehen? Ich kann es mir kaum vorstellen! So gehört für uns jedenfalls auch das Ausleben des Fetischs zur D/s Beziehung dazu. Fehlt etwas von alldem, ist es kein BDSM, sondern nur ein Versuch, dem näher zu kommen und halbherzig. Tatsächlich hauen ja auch Vanillas beim Doggy den Po oder benutzen für die Bottom gewisse Namen. Hingegen sind deine Texte @Rosenrot82an Klarheit kaum zu überbieten und für mich BDSM in seinen Facetten. Diesmal war es das Thema Erniedrigungen. Weiter so!

bearbeitet von Dom_76
vor 5 Stunden, schrieb Dom_76:

Man könnte noch klären, was bei denen BDSM überhaupt bedeutet,  wenn sie den Ansatz der erwähnten Degradierung nicht verstehen. Sind sie masochistisch oder devot und reicht ihnen ihre Spielart tatsächlich ohne Bestrafung psychischer oder physischer Art? Wie soll das wiederum gehen? Ich kann es mir kaum vorstellen!

Habe ich jetzt richtig verstanden, dass du Bestrafung generell mit Degradierung/ Erniedrigung gleichsetzt?! 🤔🤔

Das Erniedrigung eine Form der Bestrafung sein könnte, habe ich verstanden. Aber mit den selben psychischen Folgen?! Zudem noch einer STEIGERUNG DES SELBSTWERTES? 

"SPIELERISCHE" ERNIEDRIGUNG verdient aber den Namen ja nicht, da diese halt  nur im Spiel erfolgt. Ein typischer Fall von überzogener Begriffsverwendung in Teilen des überwiegend virtuellen BDSM. 

Das SUB nach ("erklärter") Bestrafung und entsprechendem Aftercare (sehr wichtig dabei !!!) "wachsen" kann, ist unbenommen. 

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb TaliX:

Elementare Erniedrigung ist fast immer eine Facette von BDSM, außer Sadist haut Masochist ohne Tamtam, oder man macht nur Bondage. Es heißt Top, also oben, und Bottom und Sub sind unten - die eine Person hat niedrigeren Status, fügt sich.
Man muss nicht so denken, aber im Prinzip ist den Hontern versohlt bekommen als erwachsene Person ziemlich klar eine Erniedrigung.Man muss nicht zu Folterlagern schauen - wenn man die Kellnerin als "dumme Plunze" bezeichnet, ist das erniedrigend, ohne Consent. Im BDSM ist es spielerisch - und kann als kathartisch, beflügelnd, befreiend und selbstwertsteigernd erlebt werden.
Inwieweit man etwas als erniedrigend empfindet, ist individuell verschieden. Aber Bestrafung, weil Sub die falsche Menge Zucker in den Kaffee getan hat, das hat ein erniedrigendes Element, ob man das nun im Vordergrund sieht oder nicht.
Das sind Basics. Rosenrot82 hat ihr Posting ganz klar auf Erhöhung des Selbstwerts durch einvernehmlichen BDSM bezogen, hier muss der kundige Leser nicht auf Gefangenenlager schauen und absurde vergleiche ziehen - es ging um BDSM. Nicht um erniedrigende Foltermethoden von Regimen, nicht um erniedrigende zwischenmenschliche Alltagsinteraktionen, oder Menschen im öffentlichen Forum falsch anzureden, um künstlich ein niedriges Selbstwertgefühl zu überhöhen ohne Consent auf Kosten anderer.

Das hast du sehr gut in deiner Begriffswelt des BDSM beschrieben. 

 

Problematisch sind dabei nur zwei Dinge:

1. Degradierung, Erniedrigung oder Herabsetzung hat eine allgemeingültige Bedeutung, die BDSM nicht so einfach aufheben kann. Ersetzt du DEGRADIERUNG durch Bestrafung, und darum geht es (Dir) ja, ist alles Safe. Aber die BDSM-Nomenklatur muss ja immer einen drauf setzen, damit es schon martialisch klingt. 

2. Erniedrigung führt nach sämtlichen Erkenntnissen psychologischer Forschung, was der gesunde Menschenverstand auch schon nahe legt, nicht zu einer Steigerung des Selbstwertes. Ich habe hier, außer sehr wenigen anekdotischen Erzählungen, auch nichts anderes gelesen. 

Ein Beispiel;

"Resultate 
deuteten darauf hin, dass Demütigung ein äußerst kompliziertes Konzept ist, das eingehenderer 
Forschung bedarf, um besser verstanden und differenziert werden zu können: Demütigung ist die erzwungene Erniedrigung eines Menschen oder einer Gruppe, ein Prozess der Unterwerfung, der den Stolz, die Ehre, und Würde der Opfer verletzt oder vollständig raubt. 

Gedemütigt zu werden bedeutet, oft in extrem schmerzhafter Weise, in eine Situation gebracht zu werden, die sehr viel „tiefer” angesiedelt ist als es das Opfer erwartet. Der Akt der Demütigung enthält erniedrigendes Verhalten anderen gegenüber, Verhalten welches etablierte Grenzen und Erwartungen überschreitet. Demütigung kann Zwang beinhalten, Gewalt einbegriffen. Im Zentrum steht die Idee des nach unten Drückens, des unten Haltens. Eines der definitorischen Chara der Demütigung ist, dass das Opfer in Hilflosigkeit und Passivität hineingezwungen wird. Die Rolle des Opfers ist jedoch nicht immer eindeutig, – ein Opfer mag sich auch in Abwesenheit jeglicher 
absichtlicher demütigender Akte gedemütigt fühlen, – als Resultat von Missverständnissen zum 
Beispiel, oder als Resultat von individuellen und kulturellen Unterschieden in der Definition von respektvollem Verhalten. Oder, das „Opfer” mag sogar eine Geschichte von Demütigung erfinden, um 
eine Gegenpartei in die Rolle des verabscheuungswürdigen Täters zu manövrieren. 
Menschen reagieren in verschiedener Weise auf Akte von Demütigung: manche reagieren mit Depressionen, andere entwickeln offene Aggressionen, wieder andere verbergen ihren Zorn und 
planen langfristige Rache."

aus: humilationstudies.org Zur Psychologie der Demütigung 

Das diese wenigen AUSNAHMEN über eine besondere Art der Verarbeitung des Ganzen verfügen könnten, will ich gar nicht in Abrede stellen (vgl. auch Stockholm-Syndrom). Aber die überwiegende Realität sieht anders aus. Und eine Bestrafung - meinetwegen auch mit indirekten demütigenden Elementen (z.B. in der Öffentlichkeit) - hat nun mal einen völlig anderen Fokus, als eine Demütigung mit strafenden Elementen. Einmal dahin gestellt, ob eines von beidem zur Steigerung von Selbstwert führt. Das macht nämlich nicht die Bestrafung, sondern das Aftercare, was offenbar in nicht wenigen Fällen in diesem Zusammenhang zu unterbleiben scheint. 

 

Wie man es daher dreht und wendet: Erniedrigung und Steigerung des Selbstwertes passen nicht zusammen! 

 

Was nicht bedeutet, dass man es spielerisch tun kann. Aber bitte nicht mit der Verknüpfung vermeintlicher positiver psychologischer Effekte.

Das Maximum, was ich mit vorstellen könnte, wäre im Rahmen eines sog. 'Wiederholungszwangs" traumatische Kindheitserlebnisse (Demütigung, Misshandlung o.ä.) dadurch teilweise unbewusst zu relativieren zu versuchen. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 52 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Das Maximum, was ich mit vorstellen könnte, ....

Und andere können sich ganz andere Dinge vorstellen und haben ein ganz anderes Empfinden... Du bist nicht der Maßstab.

 

Aber ich muss persönlich gestehen, dass es mich erstaunt, dass du das Thema so schlecht redest. Du tust es gern und du tust es im Forum, du tust es gegen Fremde und gegen deine Sub. Ja,ja, du nennst es Humor. Es ist nur halt nicht lustig.

Tatsächlich dachte ich die ganze Zeit, dass die Art, wie du über deine Sub hier schreibst Teil eures Spiels wäre, sie öffentlich zu degradieren. Es bleibt immer irgendwie ein Gefühl von Fremdscham zurück. 

Nun bin ich natürlich nicht diejenige, die es OK finden muss, wenn mein Partner so öffentlich mit mir redet. Er wäre es dann nämlich nicht. Für sie muss es OK sein. Es hat mich nur eben sehr verwundert, als sie nach all den Äußerungen, die du über sie gemacht hast und das Bild, das dadurch über die entstanden ist, schrieb, dass es nicht ihre Sache wäre.

(bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb Dom_76:

@Rosenrot82wir haben hier immer Innenverhältnis und Außenverhältnis unterschieden. Je mehr sie die Degradierung durch ihren Top genoß, umso mehr wuchs ihr Stolz gegenüber anderen. Sie hatte, was viele nie haben würden. Und so kann ich deine Schilderungen gut verstehen. Man kann das, wie hier wieder geschehen, durchaus ablehnen oder nicht verstehen. Sollte aber anerkennen, daß es viele in ihrer D/s Dynamik glücklich macht. So ist es sicher kein Zufall, daß dein Pseudonym an Rammstein erinnert und klug gewählt. Was ja inzwischen ebenfalls kontrovers diskutiert wird. Von mir gibt es nur Applaus zur gesamten Thematik, weil für mich in sich stimmig und nachvollziehbar. Man könnte noch klären, was bei denen BDSM überhaupt bedeutet,  wenn sie den Ansatz der erwähnten Degradierung nicht verstehen. Sind sie masochistisch oder devot und reicht ihnen ihre Spielart tatsächlich ohne Bestrafung psychischer oder physischer Art? Wie soll das wiederum gehen? Ich kann es mir kaum vorstellen! So gehört für uns jedenfalls auch das Ausleben des Fetischs zur D/s Beziehung dazu. Fehlt etwas von alldem, ist es kein BDSM, sondern nur ein Versuch, dem näher zu kommen und halbherzig. Tatsächlich hauen ja auch Vanillas beim Doggy den Po oder benutzen für die Bottom gewisse Namen. Hingegen sind deine Texte @Rosenrot82an Klarheit kaum zu überbieten und für mich BDSM in seinen Facetten. Diesmal war es das Thema Erniedrigungen. Weiter so!

Da gebe ich dir Recht, durch eine Degradierung kann sehr viel im inneren eines Menschen bewegt werden. Das wichtigste ist natürlich das Vertrauensverhältnis zum DOM. Denn das ist etwas ganz besonderes für mich, nur ER darf das mit mir tun. Und er weiß was er wie tut. 

Es ist ein Prozess der angestoßen wird, er kommt hart, sehr hart und zu erst fühlt es sich nicht unbedingt gut an, es bedeutet nur hier wird der Finger in die Wunde gelegt, um zu heilen. Ich bin mitten drin in meiner innerliche Veränderung. Was als Schmerz begann, ist jetzt nur noch pure Erregung und ein Mich-mit-mir-wohlfühlen. Ich heile und ich bin sehr stolz auf gewisse innere Anteile, die ich mit Scham versteckt habe. Ein Stück näher an mir selbst. 

Mein Nick ist übrigens Random gewählt, Rammstein ist so gar nicht meine Musik. 😊

bearbeitet von Rosenrot82
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