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Ein Lob, das ich nicht vergessen werde


br****

Empfohlener Beitrag

vor 9 Minuten, schrieb Violet_Fog:

tsss willst du mich beleidigen?

Nein 🙏

Wie kommst du drauf? 

(bearbeitet)
Am 19.2.2026 at 20:15, schrieb Tau08:

Vielleicht hast Du stattdessen andere authentische und sympathische Eigenschaften um etwas ähnliches auszudrücken, es bedarf nicht immer Lob und Komplimente in der Form von Worten. Ein freundlicher Blick, Nicken, Händedruck, eine Aufmerksamkeit materieller Art, es gibt viele Möglichkeiten Botschaften der Anerkennung zu übermitteln und dem gegenüber Wertschätzung zu vermitteln. 

Und es gibt auch viele Wege es nicht zu tun, wenn es zu schmeichelhaft oder floskelhaft ist oder Hintergedanken in sich trägt, die leicht durchschaubar sind.

Am 19.2.2026 at 20:30, schrieb Teaspoon:

Dann kommt für dich nun ein ehrliches Lob für deine Selbstreflektion und den Mut sich mit sich auseinander zu setzen. 

Ich hatte auf Eure Anmerkungen schon geantwortet, dann aber beim Hochladen hierhin hat der FET-Sever sich mal wieder verschluckt - und weg war sie (meine Antwort). Also jetzt noch mal. Zunächst hatte ich in meinem Beitrag (oben) geschrieben:

Am 19.2.2026 at 18:15, schrieb Igel:

Ich hab meine Stärken und Schwächen, aber diese Lob- und Anerkennungs-Kiste - sowohl aktiv als auch passiv - gehört wirklich nicht zu meinen Kernkompetenzen. Leider. 

Und ja, natürlich hab ich auch schon Lob, Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Ich zähle mal ein paar auf, die mir besonders wertvoll sind. Aber Vorsicht! Textwand! Hab ich separat am PC vorgeschrieben, war ’ne super Selbstreflexion! Also nur für die, die es wirklich interessiert:

In meiner Ausbildung zum systemischen Berater gab es Momente, in denen ich wirklich super war: sehr klar, sehr liebevoll, sehr deutlich und so was alles, das fiel öfter auf und wurde auch so beim Namen genannt. Und ich muss zugeben, dass mir das Lob von unserem Supervisor am deutlichsten in Erinnerung ist (wie oben beschrieben: unter Männern von Ranghöheren). Ach, doch noch ein anderes: von einer Kollegin (Ausbildung dort), die ich sehr schätzte: sehr jung (23), aber topp ausgebildet (frisch von der Uni: Psychologie), die ich in einer Gruppenarbeit beratend zu begleiten hatte (zum Lernen, vor der Ausbildungsgruppe). Sie wich immer wieder meiner einen konkreten Frage aus und ich hab sie ausreden lassen, aber immer wieder auf meine Frage zurück geführt. Ich habe ihren Widerstand gespürt und das hat mich fast schon angespornt, bei dieser Frage zu bleiben. Schließlich hat sie sich doch der Frage gestellt, mit dem Resultat: für sie eine wertvolle Selbsterkenntnis (mit viel nachdenken) und für mich von ihr ein fettes Lob: „Hab ich gar nicht gemerkt, dass ich ausgewichen bin und fand ich angenehm, Deine Hartnäckigkeit. Danke!“ ← von IHR, der top ausgebildeten Psychologin! 😊

Derartige Anerkennung bekam und bekomme ich immer wieder mal und die machen mich auch echt sehr stolz.

Warum ich das hier so ausführlich beschreibe? Wahrscheinlich, weil ich mit meinen Aspi-Eigenschaften so manches nicht mitbekomme und entsprechend oft in selbstgebaute Fettnäpfchen trete (Gerade vor 2 Wochen hab ich meine Haushaltshilfe vergrault bzw. verletzt, ohne spüren zu können, was da so schlimm gewesen sein könnte). Und der Grund, dass ich immer wieder mal so super beratende Begleitungen abliefere, den vermute ich da: Weil ich es nicht (oder kaum) so direkt nachempfinden kann und mir sehr genau erklären lassen muss, damit ich es kapiere, kapieren dabei die Klienten dann meist von selbst, wo sie sich selber Fallstricke spannen und in Sackgassen laufen.  

Also bei mir nix mit Lob für Sex und so was, da bin ich nicht so sehr besonders, macht aber immer viel Spaß, übrigens auch noch mit 69!

bearbeitet von Igel
vor 31 Minuten, schrieb Igel:

Ich hatte auf Eure Anmerkungen schon geantwortet, dann aber beim Hochladen hierhin hat der FET-Sever sich mal wieder verschluckt - und weg war sie (meine Antwort). Also jetzt noch mal. Zunächst hatte ich in meinem Beitrag (oben) geschrieben:

Und ja, natürlich hab ich auch schon Lob, Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Ich zähle mal ein paar auf, die mir besonders wertvoll sind. Aber Vorsicht! Textwand! Hab ich separat am PC vorgeschrieben, war ’ne super Selbstreflexion! Also nur für die, die es wirklich interessiert:

In meiner Ausbildung zum systemischen Berater gab es Momente, in denen ich wirklich super war: sehr klar, sehr liebevoll, sehr deutlich und so was alles, das fiel öfter auf und wurde auch so beim Namen genannt. Und ich muss zugeben, dass mir das Lob von unserem Supervisor am deutlichsten in Erinnerung ist (wie oben beschrieben: unter Männern von Ranghöheren). Ach, doch noch ein anderes: von einer Kollegin (Ausbildung dort), die ich sehr schätzte: sehr jung (23), aber topp ausgebildet (frisch von der Uni: Psychologie), die ich in einer Gruppenarbeit beratend zu begleiten hatte (zum Lernen, vor der Ausbildungsgruppe). Sie wich immer wieder meiner einen konkreten Frage aus und ich hab sie ausreden lassen, aber immer wieder auf meine Frage zurück geführt. Ich habe ihren Widerstand gespürt und das hat mich fast schon angespornt, bei dieser Frage zu bleiben. Schließlich hat sie sich doch der Frage gestellt, mit dem Resultat: für sie eine wertvolle Selbsterkenntnis (mit viel nachdenken) und für mich von ihr ein fettes Lob: „Hab ich gar nicht gemerkt, dass ich ausgewichen bin und fand ich angenehm, Deine Hartnäckigkeit. Danke!“ ← von IHR, der top ausgebildeten Psychologin! 😊

Derartige Anerkennung bekam und bekomme ich immer wieder mal und die machen mich auch echt sehr stolz.

Warum ich das hier so ausführlich beschreibe? Wahrscheinlich, weil ich mit meinen Aspi-Eigenschaften so manches nicht mitbekomme und entsprechend oft in selbstgebaute Fettnäpfchen trete (Gerade vor 2 Wochen hab ich meine Haushaltshilfe vergrault bzw. verletzt, ohne spüren zu können, was da so schlimm gewesen sein könnte). Und der Grund, dass ich immer wieder mal so super beratende Begleitungen abliefere, den vermute ich da: Weil ich es nicht (oder kaum) so direkt nachempfinden kann und mir sehr genau erklären lassen muss, damit ich es kapiere, kapieren dabei die Klienten dann meist von selbst, wo sie sich selber Fallstricke spannen und in Sackgassen laufen.  

Also bei mir nix mit Lob für Sex und so was, da bin ich nicht so sehr besonders, macht aber immer viel Spaß, übrigens auch noch mit 69!

Es ist schön, wie du dir da Gedanken machst und reflektierst. Auch ein Lob bietet dazu manchmal gute Möglichkeiten. In dieser Woche hatte ich auch ein Lob mit Bedeutung erhalten, eines das in Erinnerung bleibt. Von einer alten und sehr vermögenden Unternehmerin, eine der alten Schule, bestimmend, direkt, herrisch. Einst war ich bei ihr angetreten. Wir haben uns öfters gebattled, Lob gab's und auch mit Tadel wurde nie gespart, teilweise auch unberechtigter oder verletztender Art. Damals bin ich andere Wege gegangen, weil sich eine neue, größere Tür öffnete. 10 Jahre fast vergangen und wir begegneten uns auf ihren Wunsch wieder. 

"ich habe Sie immer unterschätzt"

Und bot mir die Unternehmensnachfolge an. 

Das Lob war keine Genugtuung, ich habe es bescheiden und in Demut aufgenommen. Damals waren wir  beide anders als heute. Vielleicht hatte sie mich gar nicht unterschätzt zum damaligen Zeitpunkt- vielleicht nur nicht das Potenzial erkannt, mich zu fördern und zu entwickeln. Und ich stellte mir die Frage, wie oft ich schon Menschen unterschätzt habe. Früher ziemlich häufig. Heute sehe ich zwar ebenso die Schwächen, auch (meistens) die eigenen, aber die Stärken umso mehr. Aus diesem einen Satz habe ich Erkenntnis gewonnen. 

vor 29 Minuten, schrieb Tau08:

Und ich stellte mir die Frage, wie oft ich schon Menschen unterschätzt habe.

Eine sehr wertvolle Frage.

Gratuliere, und danke an diese Lady.

(bearbeitet)
vor 14 Stunden, schrieb Silky:
vor 15 Stunden, schrieb Tau08:

Und ich stellte mir die Frage, wie oft ich schon Menschen unterschätzt habe.

Eine sehr wertvolle Frage.
Gratuliere, und danke an diese Lady.

Stimmt, ging mir eben beim Lesen auch so: hab mich gleich gefragt:

Habe ich bei irgendwem Potenziale gesehen und habe ich sie nicht beim Namen genannt und wertgeschätzt? - Wohl wissend, dass er/sie an sich zweifelt und so (m)eine Anerkennung wirklich gut getan hätte?

Klingt (wieder) verwurbelt, ja, ich weiß. Ich sag ja auch, dass das mit dem Loben für mich schon immer schwierig war.

bearbeitet von Igel
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