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Bekanntschaften in der BDSM-Szene, wichtig?


BL****

Empfohlener Beitrag

Vor 9 Stunden, schrieb BLACK_EVIL23:

Da sprichst du einen entscheidenden Punkt an der mich sehr stört an Szenen/ Bubbles/ Communities, die Toxizität innerhalb wie gegen Außenstehende gerichtet, wenn man nicht mit ihren Ansichten d'accord geht.
Die Anfeindung von außerhalb darf natürlich nicht unterschlagen. Es fehlt prinzipiell an Kompromissbereitschaft. Empfinde ich zumindest so.

Tut mir leid daß es dir aufgefallen ist...dat leben ist viel schöner wenn man mit Scheuklappen durch seine eigene Bubble irrt.
Tja jetzt haste den Salat... Versuche der Aufklärung kann man sich eigentlich sparen...wie die Lemminge mitlaufen ist die Devise 👋
Ach ja, willkommen im Club 🌈🦄😇

Seilverrückt

Ja, mir sind meine Bekanntschaften in der BDSM Scene wichtig.

Ich stelle immer wieder fest, dass ich mich einfach wohler fühle wenn ich von diesen Menschen umgeben bin. Der ganze Umgang miteinander, die Kommunikation und die Offenheit schätze ich unheimlich.

Mhh wenn ich mir Beziehungen suche dann welche die in irgendeiner Hinsicht passt. Von daher habe ich einige Freunde in verschiedenen “Szenen “ … Schubladen sind nichts wo wir uns selber reinstecken. Bei “ Meinungen “ die sich zu weit von meinen unterscheiden…mich zb als schlechterer Mensch deklarieren oder gar mit mir oder meiner Art zu leben kollidieren..muss ich mich nicht abgeben.😅 ein deutlicheres Zeichen das eine Person nichts mit mir zu tun haben will ist kaum möglich. Ich pflege Kontakte in der Bdsmszene weil ich persönlich der Meinung bin das man sich nicht reflektieren kann ohne Menschen… und ich gerne auch mit denen Zusammen bdsm praktiziere oder auf Events gehe. Dabei lerne ich über andere Dynamiken neues Werkzeug, Geräte etc. ähnlich wie in einem Forum nach Meinungen zu Fragen oder seine eigene kund zu tun.

Vor 5 Minuten , schrieb FETMOD-UYEN:

Wenn ich bedenke, was der Begriff "kinky" bedeutet,....ja, ich bin ein IT-ler, der kink ist und noch ein Nerd und Gamefreak dazu^^ und, ich will es auch gar nicht mehr anders haben.

Kenne es unter ITler nicht anders. Bei meiner BF nicht anders. ITler, Kinky, Nerd und Gamerin.
Gehört halt zu den ITler Grundlagen. Gehört zum Gesamtpaket 😅

vor 16 Stunden, schrieb BLACK_EVIL23:

Mich würde es einfach mal interessieren was ihr über "Freunde" und Bekanntschaften in der Szene denkt.
Ist es euch wichtig für den Austausch? Fühlt ihr euch auf Veranstatungen wohler, wenn ihr bekannte Gesichter oder bekannte Masken dort begegnet? Bevorzugt ihr wenige vertraute Kontakte oder eher ein breites Spektrum an Leuten?
Oder ticken hier einige wie ich? Ich bin überzeugter Einzelgänger und vermeide solche Beziehungen/Freundschaften in dieser Szene auch aus Gründen der Involviertheit in Communities generell. Ich sehe mich als Teil der "schwarzen Szene", der Metalheads und auch der BDSM-Szene integriere mich aber bewusst nicht voll in irgendwelche Szenen.

Wie sieht es bei euch aus?

Freunde sind mir generell sehr wichtig, sie sind meine Wahlfamilie und ich habe Freunde mit und ohne BDSM Bezug. Ja, es ist mir sehr wichtig. Sie sind mein Sicherheitsnetz und mein Heimathafen 💖 

Ich sehe für mich keinen Sinn darin auf eine BDSM Veranstaltung/ Party alleine zu gehen, wenn ich dies mit gleichgesinnten Freunden tuen kann. Ich bin dann generell geerdeter und freue mich dieses Erlebnis zu teilen. Kontakt/ Bekanntschaften können weitläufig sein, aber sie sind dann doch eher oberflächlicher als meine Freundschaften die ich pflege. Ob ich jetzt „integriert“ bin ist wohl ne Wahrnehmungskiste, ich gehe auf Stammtische und werde willkommen geheißen… ich bin also vernetzt… meine Interessen sind aber generell so vielfältig, dass rein BDSM nicht mein Hauptmerk im Leben ist. Ich kann allein sein, bin aber definitiv kein Einzelgänger und sehe darin auch keinerlei Sinn, da ich sehr neugierig bin und an Menschen interessiert auch wenn es mich anstrengt.

Vor 8 Stunden, schrieb Robin-1995:

Zitat: „…psychisch krank…“ // „…wie kann eine Frau sich nur so unterwerfen/unterordnen…“ -Ende-

War bei meiner Familie (Vater) nicht anders. ,,Wie kann man Frauen schlagen" usw. Mit 20 hab ich dann mal ein Aufklärungsgespräch geführt, weil ich die schnauze voll hatte. Auf dem Küchentresen ist heute noch der Abdruck von seinem Kinn und seit dem ruhe.

vor 38 Minuten, schrieb Robin-1995:

 

Zitat kam aus dem engen Familienkreis 😞😬

Okay, jetzt bin ich erleichtert, dass ich da keine Schuhe anprobieren muss. 

Ja schade, dass es diese Aussage überhaupt gegeben hat.

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

Ist zwar Off-Topic, aber eine Idee, was Außenstehende nachvollziehen könnten: Vielleicht das System dahinter? Man könnte beispielsweise Tahir Chaudhrys Buch lesen, der jahrelang intensiv dazu recherchiert hat. Klatsch und Tratsch ist dazu eher wenig geeignet - viel zu oberflächlich.

Was IT und Kinky angeht: Ich sehe da keinen Zusammenhang. Ich war da früher auch mal aktiv, heute nur noch im Privaten, und die Menschen auf die ich dort getroffen bin hatten vielleicht viele nerdige Eigenschaften, aber kinky? Wenn, dann haben sie es gut versteckt. Oder es hat mich damals nicht interessiert. 😄

bearbeitet von jackXjacqueline
vor 25 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ist zwar Off-Topic, aber eine Idee, was Außenstehende nachvollziehen könnten: Vielleicht das System dahinter? Man könnte beispielsweise Tahir Chaudhrys Buch lesen, der jahrelang intensiv dazu recherchiert hat. Klatsch und Tratsch ist dazu eher wenig geeignet - viel zu oberflächlich.

Was IT und Kinky angeht: Ich sehe da keinen Zusammenhang. Ich war da früher auch mal aktiv, heute nur noch im Privaten, und die Menschen auf die ich dort getroffen bin hatten vielleicht viele nerdige Eigenschaften, aber kinky? Wenn, dann haben sie es gut versteckt. Oder es hat mich damals nicht interessiert. 😄

Ich kenne ein paar ITler die nicht kinky waren. Und ich stelle gerade fest, das die meisten Männer die ich kannte/kenne ob nun Freundschaft/Beziehung aus der IT kommen. 🙈

Ist ein bekanntes Umfeld nicht immer schöner - egal zu welcher Veranstaltung man geht  ??

Man muss ja nicht alle mögen, aber zumindest kennt man sich irgendwie...

 

Aber warum man immer alles negativ belegen muss verstehe ich nicht...

Ein Schelm der ...

"Die" Szene gibt es für mich jetzt so erstmal nicht. Dafür sind die Events und Richtungen beim bdsm zu verschieden, ähnlich wie Musikgeschmack. Auch wenn es da sicher Mischungen gibt. Viele Events sprechen sicher ein gemischtes Klientel an, allerdings könenn die Veranstaltungen dennoch sehr verschieden ausgerichtet sein. 

Sag mal ner Horde Shibari Leute, dass du Erziehung total gut findest. 🙈 Da kann so gut wie niemand von denen was mit anfangen. Sadisten gibt es da auch, aber "klassisches" D/S eigentlich kaum. Gequält wird dann in Fesselungen oder diese sind es als solches. Mit D/S wie wir es schon machen, haben es dort die wenigsten. Man merkt allerdings auch schnell, dass dies einfach nicht passt und auch nicht richtig funktionieren würde. Kleidung orientiert sich eher an Funktionalität und Sicherheit (ja, da gibt es sicher auch hübsche Sachen) Aber Bügel-BH's gehen nicht, Korsagen nicht, also mehr funktional, denn möglichst sexy. Der Umgang ist eher locker.

Während in einer Herrenrunde die Sub demütig sein soll, der Kopf ist brav geneigt, das entsprechende Wording, Strapse, hohe Schuhe. Und "wohlerzogen". Es ist genau festgelegt, wer wen wie was fragen kann usw. Und ohnehin haben genug Subs Regeln. Gehorsam, Regeln, Bestrafungen und dergleichen, angemessenes Sub-Verhalten, das machen die da alle ähnlich. 😅 

Dann gibt es eher Partys. Wo es vordergründig um die Musik geht und es etwas "kinky" angehaucht ist mit "verruchten" Outfits, teilweise auch "Showlaufen". Ja, bdsm ist auch möglich. 

Dann Clubs, die gezielt SM Veranstaltungen bieten. Workshops und zuletzt Stammtische, bei denen es eher um den Austausch geht. Und den finde ich real immer wesentlich besser als hier. 

Man kann dort sicher Freunde finden. Dies müsste vermutlich dann ein regelmäßiger Stammtisch in kleiner Runde sein. Einige bleiben als Paare auch eher unter sich und nutzen die Spielmöglichkeiten. Aber wir unterhalten uns immer auch. Dann wird man durchaus in WhatsApp Gruppen eingeladen, kann Fahrgemeinschaften bilden, "Bekannte" finden. Aber es bleibt häufig auch bei lockeren und interessanten Unterhaltungen. Ja, ein Anzug-Dom ist in meiner Stadt Busfahrer. Man erkennt also durchaus auch Leute wieder. Einige Kontakte intensivieren sich für uns auch. 

Dass man sich auch mal privat trifft usw. Allerdings hat mein Herr ebenfalls online gut Leute kennengelernt. Vor ein paar Jahren ging das offenbar noch besser. Zumindest hat er immer Subs gefunden und ist mit einigen (mit einer Insbesondere) noch in Kontakt. Auch da ergeben sich dann weitere Kontakte, da eine eine Femdom hat, welche daran interessiert ist, man mal Kaffee zusammen trinkt, was Essen geht, sich auch bdsm ergeben kann. 

Ebenfalls hat sich ein inzwischen sehr guter Kontakt allerdings durch die berufliche Tätigkeit meines Herrn ergeben, wo in einem Gutachten schon von gewissen Dingen die Rede war und man dann so langsam auf das Thema kam. 🤭

Also ja, wir bauen da einige Kontakte aus, wobei ich diese eher als "Bekanntschaften" bezeichnen würde. Ich habe zwei sehr gute Freundinnen, noch vor meiner bdsm-Zeit, die haben da einfach mehr Bestand und zeichnen sich durch langjährige Freundschaft aus. 

Ob ich jetzt also gezielt Wert darauf lege, Freunde im bdsm zu finden? Nein. Die habe ich, wir haben einen recht großen Familienkreis und mit meiner Sportgruppe trifft man sich auch mal außerhalb zum Brunchen, für Ausflüge und dergleichen. Ähnlich würde ich bdsm Bekanntschaften beschreiben. Wenn sich dadurch mal tiefere Freundschaften entwickeln sollten, habe ich natürlich nichts dagegen. Aber das ist dann schon etwas mehr für mich. 

Grundsätzlich für das eigene bdsm bringt der Austausch eigentlich immer was. Und zudem nutzen wir sicher gerne auch die Möglichkeiten, die man so professionell zuhause doch nicht hat. Aber dies sehen wir eher als Ergänzung. Ich selbst würde mich da nun keiner "Szene" zugehörig fühlen. Es gibt in der Hinsicht ja auch nicht die eine Szene. Da gibt es viele unterschiedliche Menschen, die sich in "ihren" bdsm Szenen bewegen, welche mit anderen nicht viel gemeinsam haben müssen (auch wenn sich dies wie gesagt teilweise mischt).

Letzendlich gibt es Runden von ca 20 Leuten bis hin zu Events mit mehreren hundert Leuten. Besondere einmalige Events und regelmäßig wiederkehrende Stammtische. Wenn es um Kontakte geht, sind letzere wohl eine gute Wahl. Dort wird man eigentlich auch immer einbezogen.  

Wer sucht kann auf bestimmten Events auch "Date-Anzeigen" schalten usw. Es gibt irgendwelche Bändchenpartys usw. Alleine wen zu finden oder als Paar Kontakte kann sich schon ergeben. 

Wichtig unabhängig von Kontakten können Veranstaltungen auch einfach für das eigene bdsm sein. Denn Shibari kann man unmöglich alleine zuhause mit Youtube Videos lernen, zumindest nicht wenn man das intensiver betreiben möchte. Diese Leute sind allerdings oft auch kontaktfreudig. Also kommen im Regelfall nicht nur für die Weiterentwicklung Ihres häuslichen bdsm. Auch da gibt es sicher intensive Workshops, sowie Gruppen die sich sehr regelmäßig treffen usw.  

Es gibt mMn. keine "eine" BDSM Szene. Nur Menschen die sich im Verbund in Szene setzen wollen. Und ein paar Splittergruppen. Aber dadurch auch nicht immer  Gemeinschaft, erst recht keine "eine" . Da sind engmaschig moderierte Seiten mit heterogenen Usern deutlich mehr echte Szene. Insgesamt erscheint mir Gemeinschaft einer BDSM Szene mehr als Wunschvorstellung, denn als Realität 

Das gros von BDSM findet im privaten Rahmen statt. Austausch ist wichtig, aber mit Menschen die einen verstehen, Ansichten teilen. Dafür brauche ich keine Szene, gute Freunde sind wichtiger. 

 

Am 21.2.2026 at 21:25, schrieb BLACK_EVIL23:

Mich würde es einfach mal interessieren was ihr über "Freunde" und Bekanntschaften in der Szene denkt.
Ist es euch wichtig für den Austausch? Fühlt ihr euch auf Veranstatungen wohler, wenn ihr bekannte Gesichter oder bekannte Masken dort begegnet? Bevorzugt ihr wenige vertraute Kontakte oder eher ein breites Spektrum an Leuten?
Oder ticken hier einige wie ich? Ich bin überzeugter Einzelgänger und vermeide solche Beziehungen/Freundschaften in dieser Szene auch aus Gründen der Involviertheit in Communities generell. Ich sehe mich als Teil der "schwarzen Szene", der Metalheads und auch der BDSM-Szene integriere mich aber bewusst nicht voll in irgendwelche Szenen.

Wie sieht es bei euch aus?

mich interessiert die 'szene' null! verantstaltungen etc sind nich meine welt!

dennoch braucht denk jeder von uns 'artgenossen' zwecks erfahrungs,-meinungsaustausch, dennoch andre verstehn dich teils nur bedingt dann (wertungsfrei, aber iss die logische konsequenz)

Schwer zu beantworten. Ähnlich wie du treibe ich mich immer wieder, sofern es meine Zeit erlaubt, in der schwarzen Szene rum. Die Erfahrungen sind da unterschiedlich.

Beim normalen Discothekenbesuch treffe ich meist auf nach außen hin sehr offene Menschen, merke dann aber je tiefer das Gespräch in die Materie geht das ich es mit sehr verklemmten Menschen zu tun habe oder der Blick abschweift und das Kopfkino angeht und ich immer wieder den Kommentar droppen muss "Meine Augen sind hier oben mein Freund."

Auf Veranstaltungen oder Stammtischen, bzw. im ausgesuchten Freundes-/Bekanntenkreis fühle ich mich da wohler. Ich habe dort eher das Gefühl es geht wirklich um aktiven Austausch und um das Thema und nicht darum als "erotische Vorlage für Phantasien" zu dienen.

Kommt auch immer auf meinen Gegenüber an und wie das Vertrauensverhältnis zu der Person ist. Fremden Menschen gegenüber öffne ich mich nach ... nennen wir es schlechten Erfahrungen ... mittlerweile nicht mehr oder sehr ungerne. Klingt vllt. etwas klischeehaft, aber nach dem Vorfall tausche ich mich lieber mit Homo- / Bi- oder Nonbinary-Personen aus als wie mit Hetero-Personen.

Was ich von den Personen denke? Jedem so wie es ihm/ihr gefällt. Zum Austausch muss ich nicht zwingend die Neigungen meines Gegenübers teilen/ selbst ausleben.

Moin,

Bevor ich mich zu "ich und Freunde in der Szene" äußere, möchte ich ein paar Sätze zur Szene verlieren.

 

Es gibt EINE SM-Szene. Diese umfasst die Bereiche Fetisch, Kinky und BDSM.

Eine Szene, da Ende der 80er Anfang der 90er es satt hatten, Kontakte über Anzeigen am schwarzen Brett in einschlägigen SM- Verkaufsläden, welche äußerst rar waren, zu suchen, bzw Inserate in dem damaligen mtl. Magazin *Happy Weekend'.

Die Szene ist regional unterschiedlich stark vertreten und vorzugsweise in Ballungsräumen aktiv.

Große Szenen sind in Hamburg, Hannover/Hildesheim, Berlin, Stuttgart, München, Leipzig und der Rhein -Ruhr-Bereich.

Die Szene kann sich an Orten  entfalten, welche die Möglichkeiten, via Bar oder Café, welche einschlägige Zwecke verfolgen, Unterhaltung über bdsm- Fetisch etc ist ungezwungen möglich. 

Im Hamburg gab es das SittsaM, heute das Basment und Catonium, in Berlin das Gargoyl und den KitKat-Club.

Der Besuch eines Stammtisch"s , eines Workshops heißt nicht automatisch, man ist Teil der Szene, wer es regelmäßig macht und sich freut dort Bekannte Gesichter zu treffen, dann Szene.

Szene heißt, dass sich darunterenschen treffen, die für etwas "Brennen". Für dieses möchten sie einen  Platz in der Gesellschaft haben, um es zu leben . Die Szene informiert Interessierte und redet auch mit Behörden etc.

 

Und um es ganz klar zusagen, der Zugang, den heute viele, viele Menschen zum BDSM, zum Fetisch haben, würde es ohne die Szene und der dazugehörigen Personen und deren Einsatz, nicht geben.

Die kommerziellen Internetverkaufsshops, bei denen jene die es nur in den heimischen 4 Wänden betreiben, bestellen, würde es nie geben, wenn die Szene BDSM nicht aus der perversen gewalttätigen Ecke heraus bugsiert hätten und BDSM damit einer breiten Masse von Menschen zugänglich gemacht hätte.

 

Klar habe ich Freunde in der Szene, aber diese haben den gleichen Stellenwert wie alle anderen Freunden auch. Und ich lade auch Freitag ndecsus beiden Freundeskreisen gemeinsam zu mir ein..

Das SittsaM in Hamburg, ein ehemaliges SM- Café war lange mein 2. Wohnzimmer. Reinkommen, Bekannte und Freunde treffen und quatschen und zwar nicht nur über BDSM.

Und klar kann das auch weiter gehen, Spielpartys mit SM-Freunden Sylvester in den eigenen 4-Wänden.

Über Freunde und Bekannte in der Szene erfährt man von Parties, die öffentlich nicht bekannt sind, kann sich Karten zu Veranstaltungen organisieren, die eigentlich ausverkauft sind, etc.

Auf einer Veranstaltung, einer Neue Spielparty, die danach regelmäßig stattfinden sollte äußerte ein Freund aus der Szene mL die Aussage nach meiner Frage zu seinem Eindruck vom Publikum:" alles die üblichen Verdächtigen".

Ich habe und nehme die sich real treffende Szene als eine sehr homogene Ansammlung von Personen war die alle höchst individuell sind, aber ein ne gemeinsame Vorliebe namens BDSM - und Fetisch haben..

Leben und Leben lassen. Heißt man passt gegenseitig auf sich auf, informiert sich und gibt Auskunft.

Diskussion über echt/wahren BDSM oder nicht habe ich dort nie vernommen. Sehr wohl aber in Cafés etc , außerhalb von Workshops oder Parties gesehen, wie Top die Brüstw seiner SUB nadelte oder Feme ihren Sub nackig auszog und diesen in einen kleine Käfig spwerte, bis er sich wieder anziehen durfte und beide gingen.

 

Es soll und muss jeder selbst wissen, wie er sein BDSM auslebt,  wue weit er sich öffnen möchte.

Ja es gehört Mut dazu offen mit seiner Person zu sagen, ja ich bin BDSM'er..

 

Was ich allerdings persönlich als sehr schräg empfinde ist die Tatsache, dass Personen die nur zu Hause und in einer Internet Bubbles ihren BDSM leben, empfindunfen äußern, über die Szene, bzw dass es keine geben würde.

Echt schräg!

 

 

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