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Bekanntschaften in der BDSM-Szene, wichtig?


BL****

Empfohlener Beitrag

Vor 13 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Moin,

Bevor ich mich zu "ich und Freunde in der Szene" äußere, möchte ich ein paar Sätze zur Szene verlieren.

 

Es gibt EINE SM-Szene. Diese umfasst die Bereiche Fetisch, Kinky und BDSM.

Eine Szene, da Ende der 80er Anfang der 90er es satt hatten, Kontakte über Anzeigen am schwarzen Brett in einschlägigen SM- Verkaufsläden, welche äußerst rar waren, zu suchen, bzw Inserate in dem damaligen mtl. Magazin *Happy Weekend'.

Die Szene ist regional unterschiedlich stark vertreten und vorzugsweise in Ballungsräumen aktiv.

Große Szenen sind in Hamburg, Hannover/Hildesheim, Berlin, Stuttgart, München, Leipzig und der Rhein -Ruhr-Bereich.

Die Szene kann sich an Orten  entfalten, welche die Möglichkeiten, via Bar oder Café, welche einschlägige Zwecke verfolgen, Unterhaltung über bdsm- Fetisch etc ist ungezwungen möglich. 

Im Hamburg gab es das SittsaM, heute das Basment und Catonium, in Berlin das Gargoyl und den KitKat-Club.

Der Besuch eines Stammtisch"s , eines Workshops heißt nicht automatisch, man ist Teil der Szene, wer es regelmäßig macht und sich freut dort Bekannte Gesichter zu treffen, dann Szene.

Szene heißt, dass sich darunterenschen treffen, die für etwas "Brennen". Für dieses möchten sie einen  Platz in der Gesellschaft haben, um es zu leben . Die Szene informiert Interessierte und redet auch mit Behörden etc.

 

Und um es ganz klar zusagen, der Zugang, den heute viele, viele Menschen zum BDSM, zum Fetisch haben, würde es ohne die Szene und der dazugehörigen Personen und deren Einsatz, nicht geben.

Die kommerziellen Internetverkaufsshops, bei denen jene die es nur in den heimischen 4 Wänden betreiben, bestellen, würde es nie geben, wenn die Szene BDSM nicht aus der perversen gewalttätigen Ecke heraus bugsiert hätten und BDSM damit einer breiten Masse von Menschen zugänglich gemacht hätte.

 

Klar habe ich Freunde in der Szene, aber diese haben den gleichen Stellenwert wie alle anderen Freunden auch. Und ich lade auch Freitag ndecsus beiden Freundeskreisen gemeinsam zu mir ein..

Das SittsaM in Hamburg, ein ehemaliges SM- Café war lange mein 2. Wohnzimmer. Reinkommen, Bekannte und Freunde treffen und quatschen und zwar nicht nur über BDSM.

Und klar kann das auch weiter gehen, Spielpartys mit SM-Freunden Sylvester in den eigenen 4-Wänden.

Über Freunde und Bekannte in der Szene erfährt man von Parties, die öffentlich nicht bekannt sind, kann sich Karten zu Veranstaltungen organisieren, die eigentlich ausverkauft sind, etc.

Auf einer Veranstaltung, einer Neue Spielparty, die danach regelmäßig stattfinden sollte äußerte ein Freund aus der Szene mL die Aussage nach meiner Frage zu seinem Eindruck vom Publikum:" alles die üblichen Verdächtigen".

Ich habe und nehme die sich real treffende Szene als eine sehr homogene Ansammlung von Personen war die alle höchst individuell sind, aber ein ne gemeinsame Vorliebe namens BDSM - und Fetisch haben..

Leben und Leben lassen. Heißt man passt gegenseitig auf sich auf, informiert sich und gibt Auskunft.

Diskussion über echt/wahren BDSM oder nicht habe ich dort nie vernommen. Sehr wohl aber in Cafés etc , außerhalb von Workshops oder Parties gesehen, wie Top die Brüstw seiner SUB nadelte oder Feme ihren Sub nackig auszog und diesen in einen kleine Käfig spwerte, bis er sich wieder anziehen durfte und beide gingen.

 

Es soll und muss jeder selbst wissen, wie er sein BDSM auslebt,  wue weit er sich öffnen möchte.

Ja es gehört Mut dazu offen mit seiner Person zu sagen, ja ich bin BDSM'er..

 

Was ich allerdings persönlich als sehr schräg empfinde ist die Tatsache, dass Personen die nur zu Hause und in einer Internet Bubbles ihren BDSM leben, empfindunfen äußern, über die Szene, bzw dass es keine geben würde.

Echt schräg!

 

 

Ich finde schon das man von mehreren Szenen reden kann… da gibs die online Szene.. die hängengebliebenen die zb im cat Hausverbot haben.. und die Leute die sich treffen und ihr Bdsm ausleben. Die die es nur für sich ausleben sind keine Szene( macht ja Sinn😅) . Ich mag es zb mich zu vernetzen mich über Bdsm aus zu tauschen. Das ist gerade in Hamburg schön.. das Privileg hat aber nicht jede Person und nicht jede mag es war nehmen.

vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

 

Ich finde schon das man von mehreren Szenen reden kann… da gibs die online Szene.. die hängengebliebenen die zb im cat Hausverbot haben.. und die Leute die sich treffen und ihr Bdsm ausleben. Die die es nur für sich ausleben sind keine Szene( macht ja Sinn😅) . Ich mag es zb mich zu vernetzen mich über Bdsm aus zu tauschen. Das ist gerade in Hamburg schön.. das Privileg hat aber nicht jede Person und nicht jede mag es war nehmen.

Das schöne an Diskussionen ist, man tauscht sich nur aus..😂,

Joke beiseite. . Szene ist für mich nicht an eine Lokation gebunden. Klar ist es blöd, wenn sich der große Teil dort trifft, wo man nicht hin darf. Aber ein Hausverbot bekommt man nicht einfach so, so was ist immer begründet.

Aber Hamburg bietet ja auch andere Möglichkeiten.

Zu Privileg. Ja klar haben es Personen leichter in deren Städte es schon Treffpunkte gibt. Allerdings habe ich es nicht nur einmal erlebt, dass Menschen zum Beispiel nach Hamburg kommen und in der dortigen Szene so viele Kontakte aus ihrer Region finden , dass diese dann in ihrer Region was eigenes aufziehen.

 

Zu unterschiedlichen Szenen, 

Aus meiner Sicht, nein. Es gibt unterschiedliche Ausprägung innerhalb der Szene. Hardplay, Lack, Leder oder..  Fetisch, etc. Aber alle wissen eigentlich, dass diese Gruppierungen zu klein sind, um ihre Intressen alleine in der Gesellschaft durchzudrücken, von der Gesellschaft ernsthaft wahr genommen zu werden .

 

Eine SM-Online- Szene gibt es aus meiner Sicht nicht. 

Für mich gestaltet, schafft, unterstütz und hilft eine Szene sich gegenseitig. Vertritt die Interessen nach außen hin , auch wenn es den Einen oder Anderen gibt, der für sich sagt , die Praktik betreibt er nicht oder für ihn dass was er unterstützt in seinem sein "Play"ein Tabu ist.

Halt leben und leben lassen 

 

Wenn ich mir andere Foren, dieses Forum so ansehe. Von leben und leben lassen weit, weit weg.

Viele, viele User betonen häufig bei Themen, Praktiken, dass das wonach im Eingangsposting gefragt wurde, nichts für sie wäre, wenn es freundlich läuft. Wenn unschön läuft, wird das Thema/die Praktik verurteilt, dargestellt das es unverantwortlich, gefährlich, nicht mit dem Gesetz vereinbart wäre und oder der User wird beschimpft, beleidigt oder als Troll dargestellt.

 

Solches Verhalten, wie es in Foren, dank Anonymität üblich ist, habe ich in 29 Jahren Szene nie erlebt.

vor 31 Minuten, schrieb Arasjal:

 

In über zwanzig Jahren Szene habe ich vieles gesehen und erlebt was mich schockiert hat. Ich bin froh das es eine andere Richtung einschlägt. Ich habe Menschen gesehen die unter starkem Einfluss von Alkohol ihre sub verprügelt haben. Ich habe Doms erlebt die einfach so meine Subs angefingert haben etc . Heute gibt es in den Szenelokalen strengere Regeln. Und das wegen unter anderem genannten Problematiken. Eine Freundin von mir war letztens mit ihrem Freund auf einer Party. Er meinte es war Mega alles net und freundlich. Sie fand es schrecklich weil sie permanent eklig angemacht wurde und schlimmeres. Ich glaube das Wahrnehmung leider oftmals abhängig von verschiedenen Faktoren ist.🤔

Die Faktoren der Wahrnehmung sind sehr Entscheident.

Zum Alkohol, ja auch ich habe im Szene leben einige Dom's aller Geschlechter erlebt, die unter merklichem Alkoholkonsum meinten noch "Spielen" zu müssen.

Hin und wieder, auf kleinen Veranstaltungen reagierte die Szene, Bekannte dieser Personen erklärten deutlich, sorry in deinem Zustand kein Spiel und wenn du es nicht verstehst, dort ist die Tür.

Auf größeren Veranstaltungen, mit mehren Räumen setzten einige Veranstalter sogenannte "Wächter" oder "Dungeon-Keeper" ein. Um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Aber es macht halt nicht jeder Veranstalter. Mit einem solchen habe ich es kürzlich mich ausgetauscht. Er macht mehrere Veranstaltungen im Jahr.

Auch er hat gesagt, es gab in seinen fast 40 Jahren BDSM immer schön "Regeln" ungeschrieben aber 99% der Gäste haben sich daran gehalten, die 1% war zu beherrschen.

Heute geht vieles über die virtuelle Bühne, man kann nicht mehr Steuern, welcher Personenkreis die Veranstaltung liest und somit auch die Gäste sein könnten. Das Internet macht alles öffentlich. Die "Tür" kann nur bedingt filtern.. Dresscode und Hausverbot, der Rest kommt rein. 

Und damit auch teils viele Probleme. Das "Anfassen" ungefragt. Früher ein absolutes No-Go und wer sich nicht dran hielt, wurde häufig auch von anderen Gästen angesprochen. Heute gibt es bei der Masse an Gästen, zumal das Anfassen im Sichtschutz von Körpern stattfindet . Und leider wenig zu schützen.

 

Dass Du meinst, alles wird  besser, kann ich nicht nachvollziehen, eher im Gegenteil, so dass ich nur noch Veranstaltungen besuche, wo ich, bzw meine engsten SM- Freunde  den Veranstalter persönlich kenne oder ich weiß, die Gäste der Veranstaltung sind handverlesen.

 

Vor 3 Stunden, schrieb Arasjal:

In über zwanzig Jahren Szene habe ich vieles gesehen und erlebt was mich schockiert hat. Ich bin froh das es eine andere Richtung einschlägt. Ich habe Menschen gesehen die unter starkem Einfluss von Alkohol ihre sub verprügelt haben. Ich habe Doms erlebt die einfach so meine Subs angefingert haben etc . Heute gibt es in den Szenelokalen strengere Regeln. Und das wegen unter anderem genannten Problematiken. Eine Freundin von mir war letztens mit ihrem Freund auf einer Party. Er meinte es war Mega alles net und freundlich. Sie fand es schrecklich weil sie permanent eklig angemacht wurde und schlimmeres. Ich glaube das Wahrnehmung leider oftmals abhängig von verschiedenen Faktoren ist.🤔

Heftig ist das sich die alten Monster, zu unrecht bedrängt fühlen und sich deshalb mit Gleichgesinnten treffen. So ihre eigene Bubble bilden und sich dadurch nicht anpassen müssen. Die schwarze Psychologie sorgt dafür, dass es nach Konsens aussieht. Jedoch ein Psychiater oder Insider, eigentlich direkt wissen was da abgeht. Nur rechtlich nicht wirklich brauchbar, um einschreiten zu können. Das geht meist erst, wenn es nach Jahrzehnten dann viel zu spät ist...
.
Beispiel:
So hab jetzt alles was wichtig war erklärt...nun können Opfer, Monster und die anderen auch, weiter diskutieren.
Schönnen Tag noch, weitermachen

vor 20 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Da ist sie wieder die Wahrnehmung 😊🤔 ich bin momentan auf Veranstaltungen unterwegs etc primär wo keine oder wenig Männer erlaubt sind und da gibs solche Probleme nicht.

Klar, keine Männer, keine Probleme mit selbigen. Dafür kommt die "goldene Schamhaar-Regel" ins Spiel. 😂

Ich habe gerne weniger, aber dafür intensivere Kontakte - und damit meine ich die rein Freundschaftliche Ebene. 😉
Ich genieße es mich auszutauschen, Geschichten oder Erlebtes zu hören , über Themen zu philosophieren oder auch mal zusammen loszuziehen. (Gerade auf Veranstaltungen ist das alleine als Frau sonst auch immer eine Sicherheitsfrage - sind nicht alle Menschen schlecht - aber es gibt überall welche, die nicht ganz in Ordnung sind - obwohl ich dazu sagen muss, dass ich im BDSM Bereich eher weniger schlechte Erfahrungen gemacht habe. )

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