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Submission wird angeboten, NICHT vorausgesetzt


Ka****

Empfohlener Beitrag

Definitiv so sehen wir es auch aber viele haben da wunschdenken und falsche Vorstellungen

Ich stimme Dir im Grundsatz zu. Gebe aber zu bedenken, dass es nicht für jede Person so ist. Das spiegelt sich im Bereich der 6Arbeit stark wieder, wo sehr oft die Dienstleistung und weniger der Gedanke an gemeinsam gelebtes BDSM Grundlage ist. 😎

vor 10 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Ich möchte ergänzen, dass es andersrum ähnlich ist. Das Kontrolle abgeben und Kontrolle übernehmen ist ein konsentueller Akt. Der submissive Part kann nicht verlangen oder erwarten, dass die dominante Person in jedem der submissiven Person gewünschten Bereich die Kontrolle übernimmt. Denn jedes Teil ist eine große Verantwortung, eine große Aufgabe und mitunter mit großen Mühen und Pflichten und einer gesteigerten Aufmerksamkeit und Energie verbunden. Man kann nicht einfach so erwarten, dass jemand das übernimmt. Ich  als dominante Person entscheide selbst wie viel und welche Kontrolle ich übernehmen möchte und die submissive Person entscheidet wie viel Kontrolle und welche Kontrolle sie abgibt.

So ist es sehr schön ausgedrückt, gnädige Lady 

Das ist ja auch das Interessante an der Hingabe. - Es ist doch andersherum, wenn Hingabe (Submission) nicht freiwillig ist, dann hat es doch einfach gar keinen Wert. Es ist ja gerade diese Freiwilligkeit den Willen aufzugeben und sich auszuliefern was den Reiz ausmacht. Zumindest für mich.

Eine Ergänzung habe ich aber; der Zwang Unterwürfig sein zu müssen oder Unterwürfigkeit einzufordern gehört für mich als "Gewohnheitsrecht" gwm. dazu, allerdings ist dies nicht ausschließlich sexuell. Das ständige heimliche Ärgern und Begrapschen und auch der Beiläufige Klaps auf den Po oder das willkürliche nackt ausziehen, dient für mich auch als Emotionaler CheckUp ein nonverbales "Wie geht es dir". Es gibt einfach Situationen in denen "es nicht passt" und man/Sub Aufmerksamkeit braucht weil das Leben nunmal oft anders läuft als man es vielleicht möchte.

Ein "einfach mitspielen" obwohl man es gerade nicht fühlt ist daher nicht nur unauthentisch sondern das genaue Gegenteil von dem was ich als Dom möchte. Ich will, dass es meiner Sub gut geht und will immer wissen wie es ihr geht und das erkenne ich unteranderem an ihrer Reaktion wenn ich zB mit "sabbernden Küssen" ihren Nacken "überfalle". Es gibt mir einen deutlichen Hinweis zu ihrem allgemeinen Stresspegel und wenn man einmal in der D/S Dynamik eingespielt ist reichen kleinste Gesten und subile Insider damit man übereinander bescheid weiß.

Gemeinsamer Humor und klare ehrliche Kommunikation gehören natürlich auch dazu.

Vor 12 Minuten , schrieb Verteufelt:

Das ist ja auch das Interessante an der Hingabe. - Es ist doch andersherum, wenn Hingabe (Submission) nicht freiwillig ist, dann hat es doch einfach gar keinen Wert. Es ist ja gerade diese Freiwilligkeit den Willen aufzugeben und sich auszuliefern was den Reiz ausmacht. Zumindest für mich.

Eine Ergänzung habe ich aber; der Zwang Unterwürfig sein zu müssen oder Unterwürfigkeit einzufordern gehört für mich als "Gewohnheitsrecht" gwm. dazu, allerdings ist dies nicht ausschließlich sexuell. Das ständige heimliche Ärgern und Begrapschen und auch der Beiläufige Klaps auf den Po oder das willkürliche nackt ausziehen, dient für mich auch als Emotionaler CheckUp ein nonverbales "Wie geht es dir". Es gibt einfach Situationen in denen "es nicht passt" und man/Sub Aufmerksamkeit braucht weil das Leben nunmal oft anders läuft als man es vielleicht möchte.

Ein "einfach mitspielen" obwohl man es gerade nicht fühlt ist daher nicht nur unauthentisch sondern das genaue Gegenteil von dem was ich als Dom möchte. Ich will, dass es meiner Sub gut geht und will immer wissen wie es ihr geht und das erkenne ich unteranderem an ihrer Reaktion wenn ich zB mit "sabbernden Küssen" ihren Nacken "überfalle". Es gibt mir einen deutlichen Hinweis zu ihrem allgemeinen Stresspegel und wenn man einmal in der D/S Dynamik eingespielt ist reichen kleinste Gesten und subile Insider damit man übereinander bescheid weiß.

Gemeinsamer Humor und klare ehrliche Kommunikation gehören natürlich auch dazu.

Einfach mitspielen ist extrem anstrengend und ich finde es total schön...
CNC CIS ist noch harmlos...aber jeder hat ein anderes BDSM...was ja auch schön ist.
Aber die Suche vom Deckel, den passenden TOPf zu finden, ist eine lange Reise

Sehr schön in Kürze zusammengefasst. Gute, klare und respektvolle Kommunikation bringt doch am meisten Verständnis darüber, was beide Rollen wollen/geben können und ob es dann auch für beide ein passendes Konstrukt ist.
Schließlich wollen doch beide Parteien ihren Spaß haben und sich dabei ihrer Werte/ihrer selbst geschützt sein.

Vor 1 Stunde, schrieb JaN1na:

Ich mag ja, die sofortige Unterwerfung. Beginnend mit der absoluten Offenheit und Ehrlichkeit alle Gedanken teilend...damit die Herrschaft entsprechend entscheiden kann.
Damit dies funktioniert gibt es einen gewaltigen Vertrauensvorschuss, dies gilt für alles andere wie z.B. Respekt auch.
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Ob die Herrschaft dann Ihre Position festigt oder die Fassade Risse bekommt...liegt dann im eigenen Handeln und Denken.
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Mit der Methode, findet man relativ schnell raus ob man, bei dieser Herrschaft lieber schnell weg rennt oder gerne bleibt.
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Was ander Herangehensweisen nicht im geringsten herabwürdigen Soll, es ist nur mein lieblings Weg. Denn ich selbst auch nicht immer gehe, da nicht jeder potentielle Partner darauf klarkommt. (Es gibt auch im hohen Alter noch Anfänger, welche ich nicht ausschließen möchte 😉)
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"Fake Sub" - dies zu sage, ist eine Gaslighting Methode^^°° (in meinem Konsens enthalten, aber da muss man als Herrschaft aufpassen. Das dieses unterwürfige Ding da, auch wirklich versteht auf was es sich da einlässt!?!)

Ich finde deine Herangehensweise sehr spannend, wenn auch sehr gewagt, aber man kann halt nicht alles haben.
Respekt dafür, das hier so offen zu kommunizieren, meine Sub wurde da schon öfters für bescheuert und verrückt erklärt, immerhin könne einem da ja sonstwas passieren.

Wir haben uns tatsächlich auch auf ähnliche Weise gefunden.

(bearbeitet)

Dann bin ich mal nett und belasse es bei einem Zitat aus Deinem EP selbst,
welches jede Menge "absolute Aussagen" trifft, die mit Sicherheit (oder besser verallgemeinernder "Wir"-Anmaßung) vorgetragen wurden:
 

vor 2 Stunden, schrieb Karmilla:

Die Sicherheit, mit der absolute Aussagen getroffen werden, spiegelt nicht zwangsläufig ein tiefes Verständnis wider.

bearbeitet von SirTorben
Vor 55 Minuten , schrieb Karmilla:

Das ist nichts anderes als das, was du aufgrund deiner Einschränkungen, Erfahrungen und Gedanken sehen oder interpretieren möchtest.
😘

Respekt. Sehr schlagfertig. Direkt den Wind aus den Segeln genommen.

Sehr, sehr schönes Thema. Wo auch viel Mühe drinnen steckt. Schließe mich auch der Kern Aussage voll und ganz an.

Vor 2 Stunden, schrieb Violet_Fog:

Ich möchte ergänzen, dass es andersrum ähnlich ist. Das Kontrolle abgeben und Kontrolle übernehmen ist ein konsentueller Akt. Der submissive Part kann nicht verlangen oder erwarten, dass die dominante Person in jedem der submissiven Person gewünschten Bereich die Kontrolle übernimmt. Denn jedes Teil ist eine große Verantwortung, eine große Aufgabe und mitunter mit großen Mühen und Pflichten und einer gesteigerten Aufmerksamkeit und Energie verbunden. Man kann nicht einfach so erwarten, dass jemand das übernimmt. Ich  als dominante Person entscheide selbst wie viel und welche Kontrolle ich übernehmen möchte und die submissive Person entscheidet wie viel Kontrolle und welche Kontrolle sie abgibt.

Ohja da hast du recht Violet

Vor 32 Minuten , schrieb Domines:

Eine dominante Person wird nie jemanden als "Fake Sub, Fake Slave" usw. bezeichnen, es ist eine Schwäche, die Person ist verzweifelt, weil er, sie die andere Person nicht rumkriegt, rumkriegen kann! Es gibt verschiedene Taktiken um eine verzweifelte Perso zur etwas zu zwingen und die werden genutzt, angewand, funktioniert sowohl bei dominanten als auch bei devoten Personen! Lasst euch nicht in die Enge reintreiben, ausnutzen, provozieren, wenn ihr es nicht wollt!

Doch klar wenn jemand vorgibt sub zu sein aber mit bdsm nicht zu tun hat… sondern nur ficken will würde ich zb die Person Fakesub nennen… und ich würde mich als dominante Person sehen 🤔😂

Derjenige, diejenigen will villeicht von einer dominanten Person gefickt werden, sich unterwerfen und spielt mit dem Gedanken ins BDMS einzutauchen und du willst diese Person gleich als Fake abstempeln, sehr dominant!!!

Vor 5 Minuten , schrieb Domines:

Derjenige, diejenigen will villeicht von einer dominanten Person gefickt werden, sich unterwerfen und spielt mit dem Gedanken ins BDMS einzutauchen und du willst diese Person gleich als Fake abstempeln, sehr dominant!!!

Ja stimmt schon ein Glück haben wir in dir hier ein blühendes Beispiel an Dominanz😍 wie dominant alleine schon das Dom im Namen ist☺️☺️☺️ ist leichter zu erkennen oder? Vielleicht verkneifst du dir mal Menschen die du nicht kennst etwas ab zu erkennen und dich selbst als Maßstab zu nehmen… Du Löwe du😜

Ich glaube "Fakesub" gibt es so nicht. Dass sind ja alles reale Menschen, die irgendwas mit bdsm zu tun haben wollen. 

Man kann auch SM ohne Machtgefälle machen, zum Beispiel. 

Für uns wäre was Sub und Dom betrifft tatsächlich der Wille zur Unterwerfung die entscheidende Sache. 

Eine entsprechende Neigung und darüber hinaus die Bereitschaft in der Annahme dessen, was der Dom vorgibt. 

Dass hier die Bereitschaft von einer Sub am Ende nicht zu den Anforderungen des Doms passen mag, ist recht logisch. 

Mein Herr würde dies allerdings recht früh erkennen.

Letztendlich ist bdsm sehr verschieden. "Fakesub" gibt es jetzt so für mich nicht, je nach Dom "ungeeignete" mit Sicherheit. 

Gut, es mag auch schon wieder Wortklauberei oder umgangssprachlich sein, aber das Wort Fake sollte man eher nicht nutzen...😅

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