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Unterschiede


Rollo89

Empfohlener Beitrag

Da es darüber wohl keine belastbaren Erhebungen gibt ist das alles doch eine persönliche subjektive Einschätzung

vor 50 Minuten, schrieb Arasjal:

Tatsächlich gibt es Studien dazu … es ist in etwa gleich nur andere Fetische.

Hättest du da mal eine Quelle ?

Vor 36 Minuten , schrieb Fugazi:

Hättest du da mal eine Quelle ?

Wir hatten das Thema schon unzählige Male. Darin wurden Studien zu Fetischen verlinkt und ebenso zu Fantasien .einfach mal spezifisch googeln oder in der Forensuche das Thema suchen.

Vor 39 Minuten , schrieb Fugazi:

Hättest du da mal eine Quelle ?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das, was früher als "untypisch" galt, heute bei einem Großteil der Bevölkerung vorkommt. Besonders die Arbeiten von Christian Joyal und die deutsche GeSiD-Studie liefern hierzu detaillierte Daten.
Zentrale Studienergebnisse
Weite Verbreitung: Eine groß angelegte Studie von Joyal & Carpentier (2016) ergab, dass fast die Hälfte der Allgemeinbevölkerung (44 % bis 52 %) Interesse an mindestens einer paraphilen (fetisch-nahen) Handlung hat.
Geschlechterverhältnis: Männer geben signifikant häufiger Interesse an den meisten Fetischen an (z. B. Voyeurismus, Fetischismus, Sadismus), außer beim Masochismus, wo die Raten zwischen den Geschlechtern ähnlicher sind.
Fantasien vs. Verhalten: Während viele Menschen (ca. 59 % der Männer in einer deutschen Teilstichprobe) paraphile Fantasien haben, setzen deutlich weniger (ca. 44 %) diese auch tatsächlich in die Tat um.
Spezifische Vorlieben (Beispiele):
BDSM: Etwa jede dritte Frau gibt in Umfragen an, Fantasien über Unterwerfung oder BDSM-Elemente zu haben.
Fußfetisch: Dieser gilt statistisch als einer der am häufigsten vorkommenden Fetische im nicht-genitalen Bereich.
ResearchGate
ResearchGate
+5
Generationsübergreifende Trends
Generation Z: Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass junge Menschen offener mit BDSM und unkonventionellen sexuellen Identitäten umgehen, wobei gleichzeitig paradoxerweise konservativere Rollenbilder bei jungen Männern wieder zunehmen.
Ü60-Generation: Eine Studie über die sexuellen Fetische von Senioren verdeutlicht, dass sexuelle Vorlieben auch im hohen Alter stabil bleiben und oft erst dann freier ausgelebt werden.
MDR
MDR
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Einschätzung der Forschung
Die moderne Sexualwissenschaft (z. B. die GeSiD-Studie in Deutschland) betont, dass Fetische meist keinen Krankheitswert haben. Erst wenn ein Fetisch zwingend notwendig für die Erregung ist, Leidensdruck verursacht oder ohne Einverständnis anderer ausgeübt wird, sprechen Mediziner von einer paraphilen Störung.
MSD Manuals
… Achtung KI

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