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Was ist euer "Ziel" beim bdsm?


Br****

Empfohlener Beitrag

Ziel ist für mich nur eine Sache der Rest ist eher ein Bonus. Den Punkt zu erreichen an dem der Kopf völlig frei wird, sprich man lebt im Moment der Session. Sicher könnte man sagen das ein Ziel das weitere ausbauen von Kinks sein kann, aber am Ende... desto freier der Kopf desto mehr ist möglich. Ich habe noch nie ein Safeword gebraucht da ich mich immer schon sher mit Körpersprache und Mimik auseinandergesetzt habe und das sollte auch ein "Ziel" sein.

Vor 6 Minuten , schrieb Wolf3101:

Ziel ist für mich nur eine Sache der Rest ist eher ein Bonus. Den Punkt zu erreichen an dem der Kopf völlig frei wird, sprich man lebt im Moment der Session. Sicher könnte man sagen das ein Ziel das weitere ausbauen von Kinks sein kann, aber am Ende... desto freier der Kopf desto mehr ist möglich. Ich habe noch nie ein Safeword gebraucht da ich mich immer schon sher mit Körpersprache und Mimik auseinandergesetzt habe und das sollte auch ein "Ziel" sein.

Das.
Einfach in einen Flowstate kommen, alles andere abschalten. Das ist die größtmögliche Meditation. Urlaub fürs Gehirn, Tanken für die Seele 👌

Haben die meisten Beziehungen nicht irgendwelche "Ziele", sowas wie Kinder, Heiraten, ne gemeinsame Reise nach XY, Zusammenziehen usw. ? Finde ich ist im Aspekt BDSM oft ähnlich.
Man sollte nur schaue, wie im übrigen Leben ob man das wirklich noch will, was man mal als Ziel festgelegt hat und nicht mittendrin eigentlich nur noch deswegen das macht oder mitmacht.

Beim BDSM geht's da bei Zielen vermutlich erstmal ums Etablieren eines Machtgefälles, sodass es beiden passt. Das fällt ja nicht vom Himmel. Dann noch sowas, wie gewisse Praktiken erlernen, weil beide das reizvoll finden.

original-LuDa

Mein Kernziel ist echt simpel. 10.000 Tage am Stück ficken. So banal primitiv und doch wirds nichts, weil mir Teilweise der Wusch über mehr Kontrolle den Tag versaut. Also muss ich woanders suchen. BDSM: beinhaltet in gewissen Dynamiken auch die Abgabe der Kontrolle. Haben Will. Ich habe Glück bei der Suche, finde mich jeden Tag noch ein Stück besser.
Klare Ziele sind Verhaltensregeln. Wir brauchen doch eine funktionierende Grundstrucktur. :)
Ich liebe Harmonie und Frieden, sowie geile Musik.

Verbundenheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass BDSM Paare sozusagen ein Zeit Vorsprung bezüglich Verbundenheit haben. Das die Verbundenheit in BDSM durch grenzerfahrungen usw. Schneller in die Tiefe geht als bei Vanilla. Nicht, dass ein Vanilla Paar nicht die gleiche Tiefe an Verbundenheit erreichen kann, aber das BDSMler diese schneller erreichen und somit ein Zeit Vorteil haben. Daher auch mein Ziel. Tiefe Verbundenheit.

vor 10 Minuten, schrieb Fetishdrag0n:

Haben die meisten Beziehungen nicht irgendwelche "Ziele", sowas wie Kinder, Heiraten, ne gemeinsame Reise nach XY, Zusammenziehen usw. ? 

Nicht nur an dich lieber @Fetishdrag0n, sondern auch an alle (aber als gedankliche Reaktion auf das Zitierte):

Ab einem gewissen Alter hat man diese "Pflichten" erledigt oder für sich abgelehnt.

Was dann bleibt ist Kür. Dann gibt's keine Must haves mehr, sondern nur noch nice to have. In meinem Falle ist das, dass wir gesund zusammen noch viele Jahre einander genießen können. Das ist das Ziel.

Ich finde, das muss man sehr differenziert sehen:
Im D/s Kontext sind Ziele unerlässlich, besonders am Anfang. Nur mit einem Ziel kann man die richtige Strategie und die passenden Werkzeuge wählen, um es zu erreichen. Ohne Ziel sind die Befehle, Regeln und Handlungen oft erratisch und für Sub nicht nachvollziehbar. Es wird viel schwieriger Konsequent zu sein, weil es keine Grundlage und kein Horizont gibt, an dem sich beide ausrichten können.

In eine Session sind Ziele nice to have aber nicht wirklich notwendig. Es macht Sinn, wenn Dom sich vorher ein Zielzustand für Sub überlegt. Dann ist es einfacher das zu lenken. Aber man kann auch einfach darauf losspielen und schauen, wo es hinführt. Das erfordert aber wesentlich mehr Feingefühl.

In einer BD/SM Beziehung sind, Ziele genauso relevant wie in jeder anderen vanilla Beziehung auch. Gute Kommunikation, gewisse Grundregeln und füreinander da zu sein sollten Ziele in jeder Beziehung sein. Aber davon abgesehen spielen sie eher eine untergeordnete Rolle, da das Spiel selbst dynamischer/reaktiver, ist.

Im Fetischbereich ist es ja eindeutig: Da ist jedes Handeln zielgesteuert.

 

Insgesamt würde ich für mich sagen: Ziele sind im BDSM Kontext ein sehr gutes Werkzeug, sie vereinfachen vieles und sorgen für eine gewisse Sicherheit für beide Seiten. Besonders im D/s Bereich sind Ziele meistens sinnvoll und in fast allen Beziehungen vorhanden, egal ob bewusst oder unbewusst.
Viele Menschen realisieren nicht, dass Wünsche/Sehnsüchte/Phantasien im Hintergrund eigentlich als "Ziel" herumschweben und das Handeln beeinflussen. Es für sich selbst konkret zu benennen vereinfacht aber die Handlungen richtig zu steuern.

hallo zusammen

ziele hatte/habe ich immer ...aber es kommt drauf an ob ich ne gespielin habe, die bereits über erfahrungen verfügt und wenn ja über welche und ob sie die vorstellungen erfüllt, die ich für uns umsetzen möchte oder eben noch nicht ... hier setze ich natürlich voraus, dass unsere grundsätzlichen vorlieben im wesentlichen übereinstimmen...

wenn ich mit unerfahrenen "frischlingen"...sm ile zu tun habe, sehe ich schon meine aufgabe darin herauszufinden welche neigungen und welches kopfkino vorhanden sein könnten und welche sich gemeinsam entwickeln lassen - daraus ergibt sich dann schon eine gewisse zieldefinition 

ein beispiel ... vor jahren hatte ich über eine empfehlung einen kontakt zu einer verheirateten frau, über 20 jahre jünger, die sich in die geheimnisse des bdsm einführen lassen wollte mit nur wenigen und etwas diffusen vorstellungen ....

nach drei/vier probesessions und vielen unterhaltungen über das erlebte, entwickelten sich bei mir erste vorstellungen wohin der gemeinsame weg gehen sollte... und damit eben auch eine zielsetzung

so zb formung einer sklavin die meiner lust entsprechend für mehrfachbenutzungen, für züchtigungen, für klinik- oder blutspiele...u.a.m. zur verfügung stehen würde ... alle diese themen waren ihr unbekannt und konnten dann aber auch im laufe der jahre zu 100% umgesetzt werden ... somit waren es zielsetzungen die real waren und uns beiden viel spaß bereitet haben

im gegensatz dazu gibt es aber auch mädels, die über viele jahre schon erfahrungen haben sammeln können und die dadurch klare vorstellungen haben wohin die reise gehen sollte - hier ist es dann die frage ob es themen gibt, wo wir gemeinsam bisherige grenzen verschieben könnten - auch das kann ja letztlich zu neuen zielen führen...

also fazit: egal wie gut die voraussetzungen zu beginn bereits waren, haben sich immer ziele ergeben, die für uns zu erreichen waren oder auch noch sind ...

Wir haben ein grobes ziel ich möchte zu der frau werden die sie sich wünscht, die genauso aussieht sich verhält wie es ihr wunsch ist,

D/S ist aus meiner Sicht der dinge mit einer reise ins irgendwo mit dem ziel nirgendwo zu vergleichen

Unsere Ziele (verheiratet) sind nicht BDSM fixiert:

- Das gegenseitige Verständnis vertiefen

- Sich zusammen entwickeln, menschlich, zwischenmenschlich, aber auch im BDSM

So normale Sachen. Wir möchten vieles kennenlernen, genießen und sind neugierig.

Vor 4 Minuten , schrieb Windgust:

Unsere Ziele (verheiratet) sind nicht BDSM fixiert:

- Das gegenseitige Verständnis vertiefen

- Sich zusammen entwickeln, menschlich, zwischenmenschlich, aber auch im BDSM

So normale Sachen. Wir möchten vieles kennenlernen, genießen und sind neugierig.

Stimme dir voll zu.
Ich denke auch man lernt mit BDSM auch mehr miteinander zu kommunizieren. Sowohl verbal als auch nonverbal.

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