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Das Wesen der Unterwerfung


DominantesHerz

Empfohlener Beitrag

DominantesHerz

Hier noch ein paar Gedanken zum Thema von einer anderen Diskussion:


Gerne. Du schriebst ja zum Beispiel ganz am Anfang, dass für dich der Preis der Unterwerfung Verantwortung sein sollte bzw ist. Da gehe ich maximal zur hälfte mit. Bezogen auf die beiden Gesichter der Unterwerfung. Sagen wir jemand oder etwas wird von jemandem oder etwas unterworfen. Dann gebe ich dir Recht, sollte bzw muss der Unterwerfer Verantwortung übernehmen für den Unterworfenen und für die daraus resultierenden Konsequenzen. Man könnte sagen das ist der Preis den man unter anderem dafür bezahlen muss, wenn man andere Unterwirft. Sagen wir aber spaßeshalber jemand unterwirft sich selbst, freiwillig und aus eigenem Antrieb herraus einer anderen Person oder einer Sache, so hat diese Sache oder diese Person keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Person die sich selbst Unterwirft. Dazu muss man auch ganz klar sagen das Selbstunterwerfung gänzlich missverstanden wird. Denn Selbstunterwerfung bedeutet genau das, du unterwirfst dich nur dir selbst. In deinem Denken natürlich, tust du das gegenüber einer Person oder einer Sache. Dies wird aber frühestens der Fall, wenn diese andere Person oder diese Sache deine Unterwerfung ihr gegenüber anerkennt. Und dazu wie bereits erwähnt gibt es keinerlei Pflicht. Man könnte sagen, das wenn man sich selbst unterwirft, dann auch überhaupt erst mal der Gnade, dass die eigene Unterwerfung überhaupt anerkannt wird.

Ich hab mal ne Frage. Du schreibst "..und eigentlich fast alles andere". Was ist denn davon ausgenommen?

"Das Wesen der Unterwerfung"

geht doch so weit. Wo soll man da denn ansetzen? Und bei alles hat seinen Preis, sonst hätte es keinen Wert, bin ich so jetzt auch nicht. Das klingt nach einer Generalaussage, dass es erst den Preis kosten müsste, um wertvoll zu sein. 

Ich fand von Beginn an einfach das Machtgefälle erfüllend und intensiv. Ich habe dafür keinen Preis gezahlt und tue es im Unterwerfungssinne auch immer noch nicht oder einen positiven, nämlich in Verzicht Erfüllung zu finden. (in einigen Dingen kann man das als Abstrich vielleicht so nennen, wenn bdsm zulasten einer anderen Sache geht, das schrieb ich bereits). 

Was mir gerade einfällt, ist irgendwie: "je tiefer das Wesen der Neigung, umso mehr Verantwortung". 

Ich habe mich schon immer gerne nach Männern gerichtet und gedient. Nicht immer meinten die alles gut. Ein Dom nutzt nicht aus, mein Herr gibt mir Erfüllung.

Ich werde gerne auf das Stück Kuchen verzichten, wenn es nur eins gibt. Ich brauche auch kein halbes. Ich bin glücklich, wenn das meinem Herrn dann schmeckt. Und das ließe sich noch weiter führen. Ich verzichte darauf nicht im negativen Sinne.

Ich freue mich, wenn er mich auch überrascht. Und wenn er möchte, dass ich auf etwas verzichte, dann kann das auch einfach geforderte Unterwerfung von ihm aus sein. Das tut dann aber auch was für das Machtgefälle und hat dann auch einen Sinn, selbst wenn mir zunächst nicht alles gefallen muss. 

"Das Wesen der Unterwerfung", da könnte man nun grundsätzlich viele verschiedene Ansätze und Formen finden. 😉 

Letzendlich, wenn man vom Wesen der Unterwerfung spricht, assoziiere ich damit eine Person, die dies als Wesen hat und in Unterwerfung Erfüllung findet. Der Dom ist natürlich der entscheidende Faktor, in einer beidseitig guten Absicht. 

Vor 27 Minuten , schrieb Be_Devereaux:

Ich hab mal ne Frage. Du schreibst "..und eigentlich fast alles andere". Was ist denn davon ausgenommen?

Nur ein Narr würde nicht in betracht ziehen, dass es etwas gibt was davon ausgenommen ist. Und ich bin nicht arrogant genug zu behaupten ich hätte in Irgendeinem Thema jemals den abaoluten Nullpunkt erreicht. Den Punkt andem ich absolut jedes erdenkliche Wissen in diesem Thema durchdacht und bedacht habe.

Unterwerfung:
Selbstunterwerfung oder…
Entweder „ich unterwerfe mich“ oder „jemand unterwirft sich mir“…
Ich bin ein wenig verwirrt, von dem ganzen unterwerfen… wer, wen, wann,wie…
Demnach sind doch dann alle in der Unterwerfung… entweder bin ich so in der Unterwerfung, das ich es nicht mal lesen kann, oder diese ganze Unterwerfungssache ist einfach zu viel…
Dom und Sub wäre einfacher…

vor 10 Minuten, schrieb DominantesHerz:

 

Nur ein Narr würde nicht in betracht ziehen, dass es etwas gibt was davon ausgenommen ist. Und ich bin nicht arrogant genug zu behaupten ich hätte in Irgendeinem Thema jemals den abaoluten Nullpunkt erreicht. Den Punkt andem ich absolut jedes erdenkliche Wissen in diesem Thema durchdacht und bedacht habe.

Also würdest du dich selbst als Theoretiker bezeichnen? Macht auf mich den Eindruck. 

Ich bin eher einfach gestrickt,  der DOM befiehlt und ich führe aus. Das ist perfekt.

Vor 10 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Unterwerfung:
Selbstunterwerfung oder…
Entweder „ich unterwerfe mich“ oder „jemand unterwirft sich mir“…
Ich bin ein wenig verwirrt, von dem ganzen unterwerfen… wer, wen, wann,wie…
Demnach sind doch dann alle in der Unterwerfung… entweder bin ich so in der Unterwerfung, das ich es nicht mal lesen kann, oder diese ganze Unterwerfungssache ist einfach zu viel…
Dom und Sub wäre einfacher…

Letztlich stimmt das ja. Wir alle sind letztlich Unterschiedlichsten Dingen unterworfen. Ob nun durch uns selbst oder durch die Sache, die Person, dem Gedanken, etc ist erst mal unerheblich.

Vor 11 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Unterwerfung:
Selbstunterwerfung oder…
Entweder „ich unterwerfe mich“ oder „jemand unterwirft sich mir“…
Ich bin ein wenig verwirrt, von dem ganzen unterwerfen… wer, wen, wann,wie…
Demnach sind doch dann alle in der Unterwerfung… entweder bin ich so in der Unterwerfung, das ich es nicht mal lesen kann, oder diese ganze Unterwerfungssache ist einfach zu viel…
Dom und Sub wäre einfacher…

Also meinst du unterwerfung ist eine rein Zwischenmenschliche Sache? Es gibt sonst nichts was unterwirft? Oder keine anderen Dinge derer sich Menschen unterwerfen?

Vor 8 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Also würdest du dich selbst als Theoretiker bezeichnen? Macht auf mich den Eindruck. 

Ich bin eher einfach gestrickt,  der DOM befiehlt und ich führe aus. Das ist perfekt.

Wie kommst du jetzt darauf? Ist das überhaupt möglich ein Theoretiker zu sein? Was wäre denn das Gegenstück?

Vor 48 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

"Das Wesen der Unterwerfung"

geht doch so weit. Wo soll man da denn ansetzen? Und bei alles hat seinen Preis, sonst hätte es keinen Wert, bin ich so jetzt auch nicht. Das klingt nach einer Generalaussage, dass es erst den Preis kosten müsste, um wertvoll zu sein. 

Ich fand von Beginn an einfach das Machtgefälle erfüllend und intensiv. Ich habe dafür keinen Preis gezahlt und tue es im Unterwerfungssinne auch immer noch nicht oder einen positiven, nämlich in Verzicht Erfüllung zu finden. (in einigen Dingen kann man das als Abstrich vielleicht so nennen, wenn bdsm zulasten einer anderen Sache geht, das schrieb ich bereits). 

Was mir gerade einfällt, ist irgendwie: "je tiefer das Wesen der Neigung, umso mehr Verantwortung". 

Ich habe mich schon immer gerne nach Männern gerichtet und gedient. Nicht immer meinten die alles gut. Ein Dom nutzt nicht aus, mein Herr gibt mir Erfüllung.

Ich werde gerne auf das Stück Kuchen verzichten, wenn es nur eins gibt. Ich brauche auch kein halbes. Ich bin glücklich, wenn das meinem Herrn dann schmeckt. Und das ließe sich noch weiter führen. Ich verzichte darauf nicht im negativen Sinne.

Ich freue mich, wenn er mich auch überrascht. Und wenn er möchte, dass ich auf etwas verzichte, dann kann das auch einfach geforderte Unterwerfung von ihm aus sein. Das tut dann aber auch was für das Machtgefälle und hat dann auch einen Sinn, selbst wenn mir zunächst nicht alles gefallen muss. 

"Das Wesen der Unterwerfung", da könnte man nun grundsätzlich viele verschiedene Ansätze und Formen finden. 😉 

Letzendlich, wenn man vom Wesen der Unterwerfung spricht, assoziiere ich damit eine Person, die dies als Wesen hat und in Unterwerfung Erfüllung findet. Der Dom ist natürlich der entscheidende Faktor, in einer beidseitig guten Absicht. 

Das Wesen der Unterwerfung ist eine philosophische Umschreibung. Dies soll unterstreichen, das Unterwerfung viel mehr ist ein in der praxis ausgelebtes Verhaltensmuster.

(bearbeitet)

Gut, da verstehe ich den Unterschied. Das Wesen der Unterwerfung ist nochmal ein anderes als das Wesen von bdsm (worin auch Unterwerfung sein kann)...😉 Zumindest bin ich froh durch dieses zu meiner Unterwerfung gefunden zu haben. Mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen. 

bearbeitet von Bratty_Lo
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