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Gibt es einen Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Dominanz?


Empfohlener Beitrag

Ja gibt es - Zumindest in meiner Erfahrung. Frauen sind Feinfühliger, Präziser und deutlich subtiler. Männer sind oftmals einfach gröber, mehr körperlich und bei weitem selten so subtil und oftmals denken grade Männer, dass Gewalt gleichbedeutend mit Dominanz ist. Für Viele ist Gewalt und Sadismus (also das bewusste zufügen von Körperlichem Schmerz) ein probates Mittel Dominanz auszudrücken. Von Frauen hört man die Frage ob Ohrfeigen in Ordnung seien deutlich seltener weil Frauen viel differenzierter sind. Einen passenden Vergleich finde ich - eine Frau schafft es Leiden zu schaffen, aus dem Tiefsten Innern das nach Außen dringt. Während Männer oft von Außen nach Innen arbeiten. Während Frauen ein Skalpell benutzen, benutzen Männer ein Schlachterbeil.
Gilt natürlich nicht pauschal und ist meine persönliche Erfahrung.

Ohja Gesellschaftlich bedingt. Der Druck auf eine femdom ist größer. Aber nicht nur damit. Frauen sind wesentlich subtiler als die Männer. Würde auch sagen Aufmerksamer. Was Vorteile hat aber auch Nachteile 👉👈...

Also als sub ging es bei mir bisher nur über Beziehung, Kennenlernphase (Dating) und dann wenn es funkte, langsam in die Dynamik gemeinsam zu wachsen. Alles andere hat nie funktioniert und wird es bei mir wahrscheinlich auch eher nicht. Aber ich will mich da nicht von frei sprechen, dass es mal rein auf das sexuelle bezogen passieren könnte. Grundsätzlich brauche ich aber die Bindung um mich komplett hingeben zu können auf dieser Grundlage. ✌🏻

Ehrlichweise über beide Seiten. Während reine OneSession-Geschichten auch nicht meins sind, kommt es bei mir nach kurzem kennenlernen dann auch schnell zum physischen. Ich möchte vorher aber schon wissen ob es auf menschlicher Ebene passt. Wenn ich merke, dass wir zwei unterschiedliche Kommunikatiostypen sind, muss ich nicht erwarten dass es mit dem Sex besser wird und nur weil es menschlich passt, bedeutet es auch nicht das der Sex geil wird, wenn wir von vornherein unterschiedliche Vorstellungen haben. Das Männer und Frauen unterschiedlich führen würde ich generell erwarten, schauen wir doch nur mal in die Wirtschaft, auch männliche und weibliche Subs haben meiner Meinung nach unterschiedliche Bedürfnisse. Am Ende würde ich meinem Vorredner Recht geben in dem er sagt, es muss individuell passen. Wenn beide glücklich sind kann es grob, subtil, dezidiert, pauschal, schnell, langsam, hart oder weich sein. Generell ist jeder Mensch zu allem in der Lage, was in einer Beziehung die Oberhand hat, entscheiden zwei mündige Menschen individuell in Ihrer Dynamik.

Ich sehe das auch so. Dominanz kann nicht in seiner Gänze bei einer einmaligen session ausgelebt werden.
Dafür brauch es eine Verbindung. Achtung. Ziele. Das einmalige "gebrauchen" ist uninteressant und bei einem ONS über grenzen gehen bzw grenzen ausloten. Schwierig. Als Dom brauch ich auch vetrauen zu der Person.
Ich öffne mich doch auch und mach mich verletzlich.
Ohne genaue absprachen und kommunikation. Für mich absolut unverständlich

Vor 44 Minuten , schrieb About:

Männer bashing vom feinsten. "Wenn ich es mit meiner Art vergleiche, dann wäre eine einzelne Session keine Befriedigung für mich, da die Verbindung fehlen würde; es wäre mir schlicht zu langweilig."
Suggeriert das du als Frau fähig bist in die Tiefe zu gehen und Verbindungen aufzubauen. Männer können dies natürlich nicht, da sie Zitat eines devoten Hundes "oftmals denken gerade Männer, dass Gewalt gleichbedeutend mit Dominanz ist." Hier meint er wohl physische Gewalt.
Dinge zu verallgemeinern wie "männlich gelesene Person gehen über Sex in Beziehung und weiblich gelesene Personen haben über Beziehung guten Sex" ist ein Beleg dafür, dass du verallgemeinerst und nicht davon ausgehen möchtest das jede Person individuell ist.
Es gibt Frauen und Männer und diverse auf die beide deiner Beschreibungen treffen.
Du nimmst die niveaulosen Männer. Die stehen dann für alle. Dich nimmst du als RoleModel und diese steht dann stellvertretend für alle Frauen? Klingt total logisch. Viel Spaß euch beim sich bestätigt fühlen.

Völliger Blödsinn

Um das wirklich vergleichen zu können bräuchte man Erfahrungen mit Dom und Femdom.

Ich kann jetzt nur von männlicher Dominanz sprechen, weil ich mich keiner Frau unterwerfen würde.

Allgemein würde ich sagen, die tiefe in der Dynamik entsteht dadurch wie gut man zusammenpasst. Findet Dom meine Triggerpunkte (nicht unbedingt negativ gemeint), weiß er wie er mich "packen" muss, versteht er wie ich ticke und sicher noch einiges mehr. Daraus entsteht Tiefe und wie gut ich mich einlassen kann. Wenn das von Dom noch optimiert wird, was braucht es um sich noch besser zu binden, er mich in diese Richtung führt, dann wird eine Tiefe erreicht.

Ich wurde nicht von meinem Master aus sexuellen Gründen angenommen, der Vib zwischen uns war sofort da. 

Ich sehe da, nach meinen Erfahrungen, keine festen Kategorien hinsichtlich männlicher und weiblicher Dominanz. Ich hatte schon Erlebnisse mit stark sexuell fokussierte Frauen und auch mit subtil vorgehenden Männern.
Natürlich mag es da Rollenbilder geben, die irgendwann manifestiert wurden und denen sich Menschen, aufgrund ihrer individuellen Persönlichkeit oder durch die Fügung in ihr vermeintliches „Schicksal“ unterwerfen. Ein Naturgesetz sehe ich hinter diesem Umstand jedoch nicht, weshalb es für mich auch völlig irrelevant ist, ob mein gegenüber nun männlich oder weiblich ist. Für mich kommt es da vielmehr auf den individuellen Menschen an, ohne Schublade und Klischee. 
 

Nicht zuletzt finde ich, dass weibliches und männliches Verhalten (wie auch deren Dominanz) nicht fix definiert werden kann. 
Wenn die Sex-orientierteste Femdom, die ich kenne, jetzt sexueller und weniger bindungsorientiert vorgeht als der Durchschnitt mir bekannter Male-Doms und wenn dagegen ein männlicher Dom subtiler, sensibler und einfühlsamer führt, als einige Femdoms die ich erleben durfte, dann ist es für mich unerheblich wie die Dom-Person gegenüber sich definiert, es zählt für mich etwas anderes, als das Geschlecht. 
 

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