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Strenges D/S, bdsm im Alltag, das Protokoll...


Br****

Empfohlener Beitrag

vor 16 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

 

 Ich habe  Essen serviert (sehr spät^^), jetzt dudelt laute Musik....

Und wir wollen uns nun SM widmen! 🤭:whipping:

☝️ Du bist eine sehr umtriebige aber gleichzeitig durchschaubare SUB Bratty!

Den alten Herren spät abfüttern wie einen Esel und dann noch Musik, dass er müde wird und schläft...

Sehr leicht zu durchschauen! ☝️

Damit kommst du vielleicht bei ihm durch, aber du weißt was dein dunkles Herz braucht 😅😅

 

(bearbeitet)

Mir stellt sich gerade die Frage, warum wird tiefes D/s oftmals als "grenzwertig" bewertet aber körperlicher SM ist gefühlt, in Ordnung?

bearbeitet von Rosenrot82

Ich würde, bezugnehmend auf deine Frage ( Bratty, nicht Rosenrot- da wäre die Antwort: persönliche/ selektive Wahrnehmung), Sub ein paar auf den Arsch geben, weil sie nicht mich fragt, was Protokoll bedeutet, sondern in der Welt rumposaunt, dass es heute Protokollttaining gibt. Warum? Ich mag es nicht, wenn so getan wird, als wenn etwas verstanden wurde. Oder, es augenscheinlich egal ist, was ich sage.

Inhaltlich kann ich von der Sache her bei den meisten Dingen mitgehen, beneidenswert, dass er Zeit, Energie und Lust hat, das so umzusetzen. Schön, dass er dich so im Fokus hat, du scheinst wirklich recht umfassend gut versorgt; ich habe da jemanden an meiner Seite, die sich ziemlich sicher darüber freuen würde.(Bedauernswerter Weise bekäme ich das mit meinem eigenen Energiehaushalt, anderen Interessen, Nachwuchs, Neurospackerei ...so nicht hin.)

In Gesellschaft ziehe ich es vor, die das Essen betreffenden Dinge nonverbal, mit Blicken und eher von außen nicht sichtbaren Gesten zu regeln, mich kickt das auch mehr, weil es mir dann spürbar unsere Verbindung spiegelt. 

Was bedeutet eine schallende Ohrfeige für dich? Deine Darstellung klingt in meinen Augen dramatisch, (der Grund wurde hier mehrfach kritisch hinterfragt, aus meiner Sicht eine Absprachesache, inwieweit Willkür und Neurospice zusammenpassten, fallabhängig). Das Mittel ist ja nun sehr direkt, ich kenne es, dass ich in ein zutiefst glückliches Gesicht schaue, das mitteilt, dass mein Gegenüber dadurch instant an ihren Lieblingsort befördert wurde. Was lässt es bei dir klingen?

Deine Wahrnehmung, dass D/s 'tiefer' wirkt, als SM, wird, so meine Beobachtung und eigene Wahrnehmung, von einer großen Mehrheit, die beides lebt, geteilt.

 

Du erwähnst, das ist jetzt OT, dass du viel reflektierst. Mich würde, an anderer Stelle allerdings, interessieren, inwieweit Selbstwirksamkeit und Dopamin Themen für dich sind, die mir das Gefühl geben, dass deine (mehrere Absätze umfassenden) Alltagsbeschreibungen sich vielfach stark ähneln bzw. wiederholen, eingekleidet in ' wie machst du das?'- Fragen.

Ich erkläre nochmals ein paar Dinge. Also tatsächlich hat mein Herr übergeordnet nur wenige Regeln. Einmal das Selbstberührungsverbot und die Anrede "Herr". 🤭 Eine Grundstellung hatte ich zu Beginn im Detail erhalten. Dass sowas wie Knien oder Vierfüßlerstand verlangt werden kann, eine bestimmte "Bückstellung", ist recht logisch für mich. Allerdings haben wir die Stellungen erst später ausgebaut, da das mit mir gut funktioniert. Und das wäre kein Micromanagement bei ihm, da ist er teilweise auch detailverliebt. An Kleidung hat er da weniger genaue Vorgaben, mag aber zum Beispiel bei der Sub hohe Schuhe, die vorne rund statt spitz sind, usw. Hier gab es bereits zur ersten Session die Grundstellung genau erklärt, diese Richtung hatten wir schon immer. 
 
"In der Grundstellung hast Du mit durchgestrecktem Rücken und aufrechter Körperhaltung zu stehen. Die Beine sind ebenfalls zu strecken und mit parallel nach vorne ausgerichteten Füßen so weit zu spreizen, dass der Abstand der Fußinnenseiten voneinander etwa zwei Fußlängen beträgt. Die Arme hast Du mit einer leichten Beugung im Ellenbogen hinter dem Rücken zu halten. Die Hände müssen dabei mit gestreckten und geringfügig gespreizten Fingern jeweils so auf der auf ihrer Seite befindlichen Gesäßbacke aufliegen, dass sich die Hände dabei nicht berühren und die Handinnenflächen nach hinten vom Körper weg zeigen. Der Kopf ist geringfügig nach vorne zu neigen und der Blick geradeaus nach schräg unten auf den Boden zu richten.Soweit nicht anders befohlen, hast Du die Grundstellung mittig auf der größten Freifläche innerhalb des Raumes einzunehmen. Befinde ich mich bei Einnahme der Grundstellung selber im Raum, hast Du Dich mit dem Rücken zu mir hinzustellen. Befinde ich mich nicht im Raum, hast Du Dich mit dem Rücken zur Tür hinzustellen." 
 
Nur nach Aufforderung zu sprechen und ansonsten zu schweigen, die Kleidung ordentlich auf einem Stuhl zu falten, die bdsm Utensilien nicht zu berühren, da gab es noch ein paar Dinge mehr. Insofern spielten solche Dinge von Anfang an eine Rolle. 
 
Bei unserer 3. Session war das ein Essen, danach Stammtisch und dann Play. Die Teilnahme am Essen war Pflicht. Auch bei ganz normalen Essen gibt es ja geb Regelungen. Wie man das Besteck ablegt, wenn man kurz weg möchte, ob man noch weiteressen möchte und wie man es hinlegt wenn man fertig ist, wie voll die Gläser geschenkt und wie sie gehalten werden. Der normale Knigge hat ja diverse Regelungen. Dass für eine Sub jetzt vielleicht ein paar mehr hinzukommen, ist dann ja auch nicht sonstwas oder total unüblich. 🤭
 
Bei allen möglichen Sub Regeln die es so geben kann, macht mein Herr nicht mit. Ich kenne eine Sub, die den ganzen Abend auf Veranstaltungen dann auch nur mit auf dem Rücken verschränkten Armen zu laufen hat. Und das habe ich hier durchaus auch schon gelesen. Ebenfalls ähnliche D/S Dinge wir wir sie machen. Dass die Sub nicht unbedingt aufs Sofa darf, der Dom das Essen vorgeben kann und auch Stellungen teilweise genau definiert, wie wir das auch hätten, wann man bei bestimmten Präsentationen gerade den Dom anschauen muss, in anderen Stellungen hingegen nicht darf. Hier wundert es mich umso mehr, dass Leite die ein zumindest teilweise ähnliches D/S selbst gut finden, dies bei sich selbst "Detailverliebtheit" nennen und  bei anderen als "Micromanagement" deklarieren. 🤷‍♀️ Dass eine Sub bestimmte Regeln hat und Verhaltensweisen zeigen soll, finde ich recht normal. Die habe ich meistens 🤭 verinnerlicht und mein Herr achtet natürlich darauf, weil er auch Wert darauf legt. Zusätzliche Anordnungen können jederzeit kommen oder auch gewisse Dinge kontrolliert werden. Micromanagement würde ich auch viel mehr darunter verbuchen, im Detail alles für die Sub zu regeln im Sinne von "managen", was ja auch passen mag. 
 
Dass auf bestimmte Art und Weise bedient werden kann, Subs teilweise den Knicks machen sollen oder so, das ist jetzt auch alles nicht ungewöhnlich. Und den Kaffee bringe ich gerne auf die gewünschte Art meinem Herrn. Ich Knie dann vor ihm oder bin dann auch mal ein Kaffeetisch oder so. Dass ich schon immer "förmliches" bdsm, auch in Richtung "englische Erziehung" mochte, ist so neu nicht. Allerdings mag ich natürlich auch einfach im sadistischen Sinne Überwältigungspraktiken usw. Wie auch nicht ausschließlich ein feines bdsm, wo man auf viele Dinge achten soll, sondern ebenso einfach "schlechte" und erniedrigende Haltung. Die Sub in Ketten, auch etwas schmuddelig usw. Aber diese Richtung, von der Vorstellung her auch so etwas in Richtung "Mittelalter", hat mein Herr ja auch. Dunkles Verließ, schwere Eisen, "Folter". Da wäre nichts mit "anmutig" laufen. Eher geknechtet und gebeugt. 🤭 Dass man im bdsm verschiedene Reize haben kann, finde ich jetzt weder widersprüchlich, noch unnormal. Mal unabhängig von bdsm mag ich ein feines Dinner ebenso wie ein Mittelalter-Essen, wo man dann nur mit Fingern isst. Da ware ich bei beiden Stilrichtungen auch authentisch ich. 
 
vor 8 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Ich erinnere mich an eine Erzählung von Dir von einer der ersten Sessions, in der Dein Herr Dich alleine mit fremden Männern zurück gelassen hat

Hier muss ich dich korrigieren. Es war nicht eine unserer ersten Sessions. Unser 3. Treffen war direkt in einem bdsm Haus und es ergab sich, dass mich dann im Pranger 2 Femdoms noch bearbeitet hatten. Allerdings rein SM. Außerdem wurde ich in einem Keller in bestimmter Aufhängung gezeigt. Mehr allerdings nicht. Zu dem Zeitpunkt war es nicht ganz ohne für mich, aber passende "Überwindung". 

Das, was du meinst, war viel später. Ich schreibe auch immer mal gerne kleinere bdsm Storys. Sich da wie ein wehr- und hilfloses Opfer zu fühlen, ist immer mein Reiz. Und da kommt es auch vor, dass eine Sub beprapscht wird, von mehreren Männern benutzt wird usw. Mein Herr hatte das dann mal ein wenig umgesetzt und mich nackt aufgehangen und zum Begrapschen für alle freigegeben. Derweil war er kurz an der Theke. Das hatte mich dann doch überfordert. Allerdings war das auch unser 1. Besuch in einem Swingerclub. Zwar war das eine bdsm-Veranstaltung, aber dort waren fast ausschließlich Swinger, die Partnertausch und dergleichen ständig machen, sehr "touchy" waren usw. 🙈Wir hatten uns das mit unseren bdsm Vorstellungen und Kenntnissen auch ein wenig anders vorgestellt. Inzwischen haben wir diesen Reiz allerdings wieder aufgegriffen und mich haben einzelne Doms in einem eher kontrollieren Rahmen auch schon sexuell berührt und dies bauen wir derzeit noch mehr aus. Aber gut, eine Erfahrung war das auch. 🤷‍♀️😉
 
vor 5 Stunden, schrieb Skinscan:

Ich mag es nicht, wenn so getan wird, als wenn etwas verstanden wurde.

Hier muss man etwas unterscheiden Skinscan. Wenn mein Herr mir explizit etwas erklärt, erwartet er auch, dass ich das verstehe oder bei Unklarheiten nachfrage. Was unser "Stellungstraining" bedeutet, ist sehr logisch für mich. Unter "Protokolltraining" könnten verschiedene Dinge für mich fallen. Wenn er mir das nicht explizit erklärt, lasse ich mich auch super gerne überraschen. Im Sinne von: "oh, oh, was kommt da auf mich zu?" 😉 In dem Fall, denn "Protokoll" haben wir ja ohnehin, ging es lediglich um die Verfeinerung meiner verbalen Künste. Woraus sicher nicht ausschließlich unser bdsm Abend bestand...😉

vor 5 Stunden, schrieb Skinscan:

Was bedeutet eine schallende Ohrfeige für dich? Deine Darstellung klingt in meinen Augen dramatisch, (der Grund wurde hier mehrfach kritisch hinterfragt, aus meiner Sicht eine Absprachesache, inwieweit Willkür und Neurospice zusammenpassten, fallabhängig). Das Mittel ist ja nun sehr direkt, ich kenne es, dass ich in ein zutiefst glückliches Gesicht schaue, das mitteilt, dass mein Gegenüber dadurch instant an ihren Lieblingsort befördert wurde. Was lässt es bei dir klingen?

Das ist bei mir auch ähnlich. Befördert mich direkt "rein". 👍 

vor 5 Stunden, schrieb Skinscan:

Du erwähnst, das ist jetzt OT, dass du viel reflektierst. Mich würde, an anderer Stelle allerdings, interessieren, inwieweit Selbstwirksamkeit und Dopamin Themen für dich sind, die mir das Gefühl geben, dass deine (mehrere Absätze umfassenden) Alltagsbeschreibungen sich vielfach stark ähneln bzw. wiederholen, eingekleidet in ' wie machst du das?'- Fragen.

Das weiß ich gar nicht so genau, solch Dopamin Themen und so, damit befasse ich mich nicht. Ich mag Anspannung und sogar etwas "Stress". Zur Ruhe kommen auch. 

Ich stelle selten komplett offene Fragen. Ich gehe meine Dinge nochmal durch. Und was Leute an ähnlichen Dingen gut finden oder warum nicht. Insofern sind meine Fragen oft genug schon recht "geschlossen". Wobei man auch einfach kommentieren kann: "finde ich total blöd", ich wüsste allerdings nicht, was das bringen sollte. Insofern sind mir wohl tatsächlich Kommentare lieb, die sich mit der Thematik befassen. Der Kommentar von @Schneeflöckchen war am hilfreichsten. Ja, dieses erzwungene Anschauen, wenn das nur schwer geht, ist tatsächlich nicht einfach. Das wäre allerdings noch was anderes als eine "spontane" Ohrfeige zur Aufmerksamkeit oder auch einfach aus dem bdsm heraus. Ich kann den erzwungenen Blick dann auch nur schwer halten. Aber darin finde ich dann das Gefühl der Hingabe. Was nicht funktioniert ist, mich durch Ohrfeigen zum sprechen zwingen zu wollen, wenn ich es nicht kann. 

vor 8 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

denn das Nervensystem wird auch immer mal gut in Alarmbereitschaft sein und vielleicht brauchst Du das als Senastion Seeker und ich benötige das nicht, mein Partner in Crime braucht Verlässlichkeit und auch auf Willkür hab ich keinen Bock mehr

Kann sein, dass ich das durchaus auch mag und gegen Willkür habe ich nichts. Allerdings brauche und habe ich in gewissen Dingen natürlich Beständigkeit. Mein Herr sagt in grundlegenden Dingen ja nicht heute "Hü" und morgen "Hott". 😉 

vor 5 Stunden, schrieb Skinscan:

Deine Wahrnehmung, dass D/s 'tiefer' wirkt, als SM, wird, so meine Beobachtung und eigene Wahrnehmung, von einer großen Mehrheit, die beides lebt, geteilt.

Ja, oftmals offenbar.

vor 6 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Mir stellt sich gerade die Frage, warum wird tiefes D/s oftmals als "grenzwertig" bewertet aber körperlicher SM ist gefühlt, in Ordnung?

Das setzt jetzt auch an dem vorherigen Kommentar von @Skinscan etwas an @Rosenrot82

Beides wird hier zuweilen kritisch beäugt in einer bestimmten Ausprägung. Schmerz kann auch tief gehen bei mir und sind einmalige Erlebnisse. Selbst die Peitsche zu hart, wäre dann genau das. 

Die mentale Ebene geht für mich tiefer. Da ist mehr Entwicklung möglich als bei nur SM, aber sie kann auch mehr "treffen". Vor allen Dingen wirkt sie langfristiger. Verändert das Bewusstsein oder greift sogar ins Unterbewusstsein ein. Dinge werden "implementiert", im schleichenden Prozess nicht immer direkt wahrgenommen, was nun auch weiter trägt oder unter Umständen nicht. Mit einer gewissen Verzögerung wird unter Umständen erst wahrgenommen, was es dann tut. 

 

Sorry, ist etwas länger geworden. 😇 

 

@Bratty_Lo ich muss mir das mal in Ruhe durchlesen, denn der Text den Du an mich richtest ist mir in der neuen Version … kurzer Hint an @Uyen gar nicht angezeigt wurden. 

Weiterer Bug hier. 

Am 23.3.2026 at 14:52, schrieb Bratty_Lo:

Hier muss ich dich korrigieren. Es war nicht eine unserer ersten Sessions. Unser 3. Treffen war direkt in einem bdsm Haus und es ergab sich, dass mich dann im Pranger 2 Femdoms noch bearbeitet hatten. Allerdings rein SM. Außerdem wurde ich in einem Keller in bestimmter Aufhängung gezeigt. Mehr allerdings nicht. Zu dem Zeitpunkt war es nicht ganz ohne für mich, aber passende "Überwindung". 

Das, was du meinst, war viel später. Ich schreibe auch immer mal gerne kleinere bdsm Storys. Sich da wie ein wehr- und hilfloses Opfer zu fühlen, ist immer mein Reiz. Und da kommt es auch vor, dass eine Sub beprapscht wird, von mehreren Männern benutzt wird usw. Mein Herr hatte das dann mal ein wenig umgesetzt und mich nackt aufgehangen und zum Begrapschen für alle freigegeben. Derweil war er kurz an der Theke. Das hatte mich dann doch überfordert. Allerdings war das auch unser 1. Besuch in einem Swingerclub. Zwar war das eine bdsm-Veranstaltung, aber dort waren fast ausschließlich Swinger, die Partnertausch und dergleichen ständig machen, sehr "touchy" waren usw. 🙈Wir hatten uns das mit unseren bdsm Vorstellungen und Kenntnissen auch ein wenig anders vorgestellt. Inzwischen haben wir diesen Reiz allerdings wieder aufgegriffen und mich haben einzelne Doms in einem eher kontrollieren Rahmen auch schon sexuell berührt und dies bauen wir derzeit noch mehr aus. Aber gut, eine Erfahrung war das auch. 🤷‍♀️😉

Danke für Deine Erläuterung. Dann hatte ich mir das mit der „1. Session öffentlich“ falsch abgespeichert, es war die erste Session im Swinger Club. Danke für die Klarstellung 🌸. Ich will da auch gar nicht weiter drauf eingehen, ich hoffe dies ist die einzige negative Erfahrung dieser Art und wie zuvor geschrieben, hoffe ich dass Du auch mit ihm über sein Verhalten Dir gegenüber konsequenzlos sprechen kannst. Denn auch ein Top sollte bei sich selbst Fehleraquise betreiben. 
 

„Toll das mit dem Zitieren funktioniert gerade auch nur so halb 😅 ist das nervig… „

 

Hast Du ihm mal gesagt dass Dir Augenkontakt schwer fällt? Kennt er sich mit Deiner Neurodivergenz aus? In gewissen Situationen finde ich es schon sinnvoll Eigenheiten auch mal so zu belassen, aber das ist eben persönlicher Geschmack. Hilft Dir denn die Ohrfeige den Fokus zu bekommen und was ich auch noch fragen will, wie war es für Dein Lachen gerügt zu werden? Wurde das nochmal erläutert, konntest Du diesen Punkt reflektieren, denn ich finde es persönlich und das ist jetzt auf mich bezogen toxisch, wenn etwas was vorher okay war auf einmal ohne Erläuterung nicht mehr okay ist. 


 

 

  • 2 Wochen später...
Hi @Schneeflöckchen, jetzt komme ich erst nach den Ostertagen und viel Besuch usw. hier zum antworten. Und deine Fragen sind ja gut, vielleicht auch für andere relevant. Ich antworte mal und vorsichtig, langer Text! 😬🙈
Am 30.3.2026 at 23:27, schrieb Schneeflöckchen:

Hast Du ihm mal gesagt dass Dir Augenkontakt schwer fällt?

Mir fällt Augenkontakt nicht grundsätzlich schwer. Ich schaue richtig gerne im Knien hingebungsvoll in seine Augen, beim Einschlafen, beim Aufwachen. 🥰 Und ich finde das richtig nett, wenn ich frage ob ich zu ihm kommen darf und ich das dann darf...😍 

Ja, wann schaue ich nicht so gerne in die Augen? Öh, wenn ich was ausgefressen habe? 🙈 Aber sicher auch einfach, wenn das sehr plötzlich und stark erzwungen wird, ich da vielleicht mal gerade nicht bin, wenn Macht sehr stark wirkt. Dann möchte ich dieser nachgeben oder ausweichen. 
 
Wir haben uns die Tage oft recht schön angeschaut. 🤭 Tatsächlich gab es die Situation aber über Ostern mit der Familie und ein paar Freunden. Ich richte mich schon sehr nach ihm, aber da hatte ich mich mit meiner Sitznachbarin unterhalten. Und dann sollte ich ihn anschauen. Ich habe das getan, solange es ging. Und dann weggeschaut. Er meinte dann: "habe ich dir erlaubt einfach wegzuschauen?" Aber die Entschuldigung, dass ich das nicht länger konnte, ging dann auch...
 
Am 30.3.2026 at 23:27, schrieb Schneeflöckchen:

Kennt er sich mit Deiner Neurodivergenz aus? In gewissen Situationen finde ich es schon sinnvoll Eigenheiten auch mal so zu belassen, aber das ist eben persönlicher Geschmack. Hilft Dir denn die Ohrfeige den Fokus zu bekommen und was ich auch noch fragen will, wie war es für Dein Lachen gerügt zu werden? Wurde das nochmal erläutert, konntest Du diesen Punkt reflektieren, denn ich finde es persönlich und das ist jetzt auf mich bezogen toxisch, wenn etwas was vorher okay war auf einmal ohne Erläuterung nicht mehr okay ist. 

So viele Fragen. 🙈 Na ja, mein Herr nimmt hier und da auf meine "Art" schon Rücksicht. Streng ist er dennoch. Auch zuhause achtet er darauf, wo meine Hände beim Essen sind, wie ich die halte usw. Unterhalb der Tischkante dürfen sie nicht sein oder unter der Bettdecke. Da sollen sie aufliegen. Manchmal passiert mir das, aber dann ermahnt er mich nur. Ich korrigiere mich auch schnell selbst, wenn ich das merke.
 
Natürlich sind wir auch mal lockerer. Auch bei anderen Leuten. Neben allgemeinen Benimmregeln, natürlich auch abhängig vom Anlass, und zudem spezifischen "Sub-Regeln", gibt es dann sicher auch noch für eine Sub "unagemessenes" Verhalten. Ich weiß ich der Hinsicht ja, was mein Herr darunter versteht. Ich kann natürlich spontan mal "drüber" sein oder von einer für ihn "unangemessenen" Sache noch nichts wissen. Bestrafen kann er alles und auch daraus lerne ich. Ich sage wohl sicher, dass ich es gut finde, wenn er mich vorher ermahnt. Die spontane Ohrfeige geht eigentlich immer gut oder kurze direkte Maßnahmen. Hinterher irgendwas bestrafen geht auch. Nur selten wäre ich da nicht. Begründungen gehen immer und wenn die Argumente schlüssig sind, muss nichts bestraft werden, es aber unter Umständen in Zukunft zu unterlassen sein.
 
Letzendlich ist es sicher eine Gratwanderung, was dann wann "unangemessen" wäre oder ob man gänzlich mal Dinge laufen lässt. Da würde meinen Herrn sogar mal die Bewertung anderer Doms interessieren, wenn sie bestimmte Situationen sehen würden. 🤭 Fakt ist, dass ich wohl schon gehört habe, dass auch andere Subs für freches oder unangemessenes Lachen bestraft werden können. Das finde ich auch vollkommen in Ordnung. 
 
Ich spreche gerne in Beispielen. Ein aktuelles war in einer eher lockeren Runde. Gegen Witze und dergleichen hat mein Herr überhaupt nichts. Natürlich kann ich dann auch über Männerwitze und Sprüche lachen oder mit den Frauen scherzen. Wenn ich als Sub aber in der Runde am lautesten darüber lache, dann findet er das für eine Sub unangemessen. In dem Moment ist es dann aber so. Wenn ich was einfach zu gut finde...😆🤭 
 
Mit "Neurodivergenz" und so, das sehe ich immer etwas gemischt. Es mag aber für einige interessant sein. Ich habe einfach eine Neigung nach Unterwerfung. Mir hat sogar mal ein Psychologe gesagt, dass ich neben dem Adhs Tendenzen zur Hochsensibilität hätte. Das kann ich mir kaum vorstellen, denn ich mag ja viele Reize. Sie können mich allerdings schon schnell beeindrucken. 🤭 Aber das finde ich mit meiner Neigung ja nur gut. Das macht es immer sehr besonders. Dadurch sind einige Dinge nie ganz normal. Ich bin immer neu aufgeregt. 🙈😅 Meinem Herrn wurden eher schon autistische Züge unterstellt, was allerdings auch nicht ganz hinkommt. In seinem Umfeld machen sich Menschen manchmal lustig und nennen ihn "Regelfetischist". Und das, obwohl sie vom bdsm gar nichts wissen...🤭 Aber er sagt ohnehin, dass es eigentlich oft ein "Spektrum" ist, in welchem viele sich bewegen es nun nicht die eine Sache sein muss. Ich kann da mal was drüber lesen und finde sowas interessant. Begründungen können dadurch nachvollziehbar sein. Aber oft genug werden irgendwelche Besonderheiten für mich dann auch als "Ausrede" genutzt und heutzutage hat ohnehin jeder seine Besonderheiten im Mittelpunkt, auf die dann alle Rücksicht nehmen sollen. Das trifft ehrlich gesagt nur bedingt meinen Geschmack. 🤷‍♀️ Ich finde das anstrengend. Und das fände ich auch, wenn mein Herr (zu viel) Rücksicht auf solche Details nehmen sollte. Man ist, wie man ist. Und die Sub richtet sich nach dem Dom für mich. Dass das irgendwie hinhauen muss, ist schon logisch. Mache ich allerdings mehr anhand von passender Neigung abhängig. Neben einer Unterwerfungsneigung sehe ich Anpassung und Überwindung dann auch als meine Aufgabe und Dominanz irgendwie verändern zu wollen, geht für mich nicht. Es kann ja auch mal andere Doms betreffen. Das passt dann schon. Äh oder wird passend gemacht. 🤭 
 
Nach den Ostertagen wollten wir vorgestern eigentlich eine lange Session machen, aber haben dann doch einen Ausflug in die Natur gemacht. Da hatten wir beide noch frei. Gestern musste ich los zur Arbeit und ich sehnte mich schon sehr nach Schmerz. Wir waren ja zu keiner längeren Session gekommen. Außer das typische D/S, was so immer läuft. Da gab es dann ein Lustspanking. Was meint, dass ich mir aussuchen kann, ob ich das möchte oder nicht. Nicht, dass es für mich nur "lustvoll" gemacht wird. Das ist kalt dann natürlich so eine Sache und die Zeit am Morgen auch einfach begrenzt. Ich sollte dann darum bitten und das fällt mir schon sehr schwer. Man möchte ja. Und wieder lieber doch nicht...🙈 Arrrggg! Ich habe dann vor Schmerz in mein Kissen gebissen und mir kamen die Tränen. Aber ich konnte mir das ja aussuchen. Mein Herr meinte dann irgendwann, dass man schon ordentlich Spuren sieht und hat gefragt, ob ich mehr möchte. Da kann ich dann gar nichts sagen. Ich denke: "es tut weh. Ich möchte nicht mehr." Und zeitgleich: "Ich sehne mich so sehr danach. Nach dem tieferen Schmerz..."  Also weiß ich es nicht. 🤭🙈 Dann macht er einfach weiter. 😃 Das ist so befriedigend. 😍Zur Not könnte ich vermutlich immer was sagen, denke ich mal. Aber das merkt er ja auch, wenn es gar nicht mehr gehen würde... Ich leide ja gerne. Das ist so schnell jetzt kein Thema. 
 
Und ich mag es ja sogar, wenn mir nicht alles leicht fällt. 🙈 Ob den Dom anschauen zu müssen oder was auch immer. Vieles sehe ich auch dem Machtgefälle geschuldet. Natürlich können einige Dinge auch mit Neurodivergenz zusammenhängen, ist allerdings für mich weniger relevant. Menschen können ohnehin irgendwo mal nicht sein. Ich liebe zum Beispiel viel Nähe. Aber es gibt diese Momente, da bin ich da nicht und finde das fürchterlich. Ich möchte dann einfach weg und ertrage das nicht. Nicht, weil ich meinen Herrn nicht mag, sondern weil die Nähe mich dann überfordert. Allerdings ist es bei mir auch der Fall, dass ich meine Lage annehme, wie sie ist. Und die nicht ändern kann (ob ich das ggf. könnte oder nicht, ich sehe es erstmal so). Und mein Herr möchte das auch so, denn meine Lage kann sich ja immer auch verschlimmern, wenn ich mich auflehne. 😔 Tatsächlich bleibt ein Gefühl des Widerstands ja nicht ewig, sondern wandelt sich in Akzeptanz. Und darin gehe ich sehr auf, wenn diese sich einstellt. Annehmen, was er für mich vorsieht. Wenn ich meinen Willen verliere...👍 Für mich kann man auch einfach lernen, Dinge zu erdulden. Ob mein Herr mich dann als Kuschelteddy oder zum Begrapschen haben will...😉 Und wenn es ein Aushalten ist, dann ist es halt das. Bis ich mich darin fallen lassen kann...
 
Themen wie Neurodivergenz usw. sind am Ende wenig meine. Nein, damit kenne ich mich kaum aus und mein Herr auch nicht. Weil es wenig relevant für uns ist. Ich habe es aber aufgegriffen, denn für andere kann das ja ein relevanteres Thema sein und ist im Prinzip auch schon ein "Extra-Thema". 😉 Gibt es irgendwo bestimmt auch schon... 
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