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Funktionieren FLR / Femdom TPE Beziehungen dauerhaft?


Ta****

Empfohlener Beitrag

vor 26 Minuten, schrieb Tau08:

Ich denke ich finde immer etwas den sicheren Hafen verlassen zu wollen. 

Wie lange kannst du still sitzen, ohne dass du den Drang hast etwas zu schaffen?

vor 25 Minuten, schrieb Silky:

Wie lange kannst du still sitzen, ohne dass du den Drang hast etwas zu schaffen?

Das geht schwerlich, weil es unglaublich viel überall zu tun gibt 😉 und vieles davon macht Freude. Erst wenn die Batterie sich leert und dann ist meistens 💤

vor 4 Minuten, schrieb Tau08:

Das geht schwerlich, weil es unglaublich viel überall zu tun gibt 😉 und vieles davon macht Freude. Erst wenn die Batterie sich leert und dann ist meistens 💤

Und wie soll das denn gehen, dass dich jemand dauerhaft unterwirft?

Da sehe ich tatsächlich nur eine Methode als Möglichkeit. 

vor 24 Minuten, schrieb Silky:

Und wie soll das denn gehen, dass dich jemand dauerhaft unterwirft?

Da sehe ich tatsächlich nur eine Methode als Möglichkeit. 

*Tau gespannt auf die Antwort wartet* 🙄

vor 3 Minuten, schrieb Tau08:

*Tau gespannt auf die Antwort wartet* 🙄

Wir sollten unsere Batterien tauschen.

Sub007-MissGnadenlos

Es kommt eben auf die Einstellung von beiden darauf an. Meiner Meinung nach kann es nur in monogamen Beziehungen dauerhaft halten. Den wer gibt sich freiwillig als zweiter Dritter damit zufrieden? Ich jedenfalls nicht. Meine devote Veranlagung wird sich auch nicht ändern. Meine Herrin und ich sind mittlerweile über 1,5 Jahre zusammen, und es läuft super. Und es läuft immer mehr Richtung FLR. Von beiden gewollt. Wobei TPE mir zu weit geht. Denn Familie, Finanzen und Job bleiben immer außen vor. Ja es kann dauerhaft funktionieren

Sub007-MissGnadenlos
Vor 12 Stunden, schrieb Bösewichtin:

(Forum umgeschaltet auf ‚alte‘ Ansicht, damit ich Tau besser zitieren kann 😁).

Du schreibst das so, als wäre das etwas, was anstrengend ist, oder etwas, was man tun muss, was man aktivieren muss. Vielleicht, weil es bei dir so ist? 

Bei mir fühlt sich das anders an. Genauso, wie ich ein sexueller Mensch bin, bin ich auch ein dominanter. Je nach Situation, Umgebung, Trigger kann ich mich meiner Dominanz (oder Sexualität) freien Lauf lassen. Vorhanden ist das immer, nur ausleben kann und will ich es natürlich nicht immer.

Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie das bei Menschen ist, die das anders erleben. Musst du dich dazu irgendwie überwinden oder wie fühlt sich das für dich an?

Wenn das für dich mit Anstrengung verbunden ist, wäre es ja fatal, eine Beziehung einzugehen, wo das Machtgefälle generell immer abrufbar sein soll. Da müsstest du ja ständig umschalten.

Wie konntest du umschalten auf die alte App? Die neue ist zum 🤮

vor 5 Stunden, schrieb Sub007-MissGnadenlos:

 

Wie konntest du umschalten auf die alte App? Die neue ist zum 🤮

Bei den Einstellungen ganz nach unten scrollen. Ist zumindest über die Webseite so.

Sub007-MissGnadenlos
vor 3 Stunden, schrieb Silky:

Bei den Einstellungen ganz nach unten scrollen. Ist zumindest über die Webseite so.

Dankeschön 

cute_fuckable

Ich durfte das schon einmal vor Jahren erleben, und wenn man es neben all dem tollen KINK herunter bricht, dann sind es die klassischen Beziehungsthemen, die allen Beziehungen zu schaffen machen. Was ich sagen will ist, wenn man nicht zuerst versucht die Beziehung zu stabilisieren, dann braucht man sich nicht wundern wenn der tolle KINK Teil leidet und dann das ganze Konstrukt.

Ich für meinen Teil habe folgende STrategie bei einem Pärchen gesehen, das seit über 20 Jahren stabil so lebt.
- Erst wohnten sie 1 jahr nebeneinander (antesten, rituale verfeinern, beziehung schauen ob die chemie stimmt, ob die phantasie der Wirklichkeit stand hält)
- Danach zusammen ziehen mit den 4 Grundregeln:
(
1. selbstreflektiv immer analysieren nach dem Dreieck [wollen/können/brauchen], dann kommunizieren
2. ein non-kink date alle 14 Tage
3. täglich reden, IMMER mit Augenkontakt, nie ohne
4. ABT = Always be touching - im rahmen der KINK Vorlieben)
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schein zu funktionieren

Ich denke hier ist es wie sonst auch - wenn es passt,  kann das für immer funktionieren... mit allen Facetten!

Wenn der Mann Devotion nicht mit Lust verwechselt, dann hält es ewig 

  • 3 Wochen später...

Das kann sehr gut klappen wenn es eben nicht einseitig getrieben ist sondern der klare Konsens darauf liegt diese Form der Beziehung zu leben, ja auch bis in das Extrem einer TPE Beziehung. Konsens & Kommunikation sind meiner Meinung nach die Schlüssel für jede Form der Beziehung. Eban auch in diesen! Habe über Jahre solche Beziehungen geführt/ausgelebt und bin wieder bereit dazu. Da es mein Naturell am intensivsten befriedigt.

  • 1 Monat später...
März 26, schrieb HirnHerzHumor:

Wenn der Mann Devotion nicht mit Lust verwechselt, dann hält es ewig 

Ich denke, das ist der Schlüssel. Devotion bedeutet für mich bewussten Verzicht und bedingungslose Hingabe. Wenn es um Lust geht, dann doch ausschließlich um die Lust der Besitzerin.

März 24, schrieb Tau08:

Was mich persönlich angeht so habe ich zwar diese Fantasie, dass es reizvoll sein könnte sich dauerhaft unterzuordnen, in der Praxis würde es mir aber nicht gelingen, vermutlich ist es gegen mein naturell. Vielleicht bin ich aber auch der richtigen Person noch nicht begegnet. 

Für mich ist die devote Rolle teilweise anstrengend und ich spreche hier bewusst von einer Rolle. 

Entsprechend schwer kann ich mich auch in die Position eines wirklich devoten Mannes versetzen 😉

 

Muss es denn entweder oder sein ?
Möchtest du denn nicht beides ausleben?
Wenn du dominant bist aber dich ab und zu fallen lassen möchtest, dann gönn dir das doch. Wenn jemand die Gabe hat den Wunsch in dir zu wecken, die Kontrolle abzugeben, dann geniesse das und lass dich fallen.. Stück für Stück und du wirst spüren, dass du stark bist, auch wenn du loslässt.

In jeder langfristig angelegten Beziehung treten ähnliche Themen auf mit denen man sich auseinander zu setzen hat. Seien es Ehen, Partnerschaften oder FLR. Ich habe diese Erfahrung auch gemacht.

Wenn ich zuruckblicke, bin ich heute von der Persönlichkeit sicherlich nicht mehr 1:1 der Charakter der ich mit 18 oder mit 25 war. Was will ich damit sagen? Menschen verändern sich. Ob wir das wollen oder nicht. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Die Frage ist dann, entwickelt man sich zusammen und findet einen gemeinsamen Weg? Oder entwickelt man sich voneinander weg?

Hat schon ein paar Gründe, neben vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen, warum so viele Ehen geschieden werden.

Was die Nische des Themas hier betrifft, würde ich behaupten, dass die Chance langjähriger Beziehungen wahrscheinlich höher ist. Zumindest im Vergleich zum klassischen Beziehungsmodell. Einfach weil die Rollen so klar verteilt sind und es im Vorfeld bereits eine klare Idee und Ordnung gibt, die beide Partner bewusst leben. Wenn beide glücklich damit sind, ist das erstmal Initial ein solides Fundament.

vor 3 Stunden, schrieb Dark-Queen:

 

Muss es denn entweder oder sein ?
Möchtest du denn nicht beides ausleben?
Wenn du dominant bist aber dich ab und zu fallen lassen möchtest, dann gönn dir das doch. Wenn jemand die Gabe hat den Wunsch in dir zu wecken, die Kontrolle abzugeben, dann geniesse das und lass dich fallen.. Stück für Stück und du wirst spüren, dass du stark bist, auch wenn du loslässt.

Was mich persönlich angeht, auch wenn es nur Theorie ist, denn ich stehe in der Praxis nicht vor dieser Entscheidung, hätte ich eher die Befürchtung nicht loslassen zu können. Die Befürchtung, dass ich mich selbst zu sehr einschränkt und ausbremst, dass es meiner Persönlichkeit und dem restlichen Dasein abträglich ist, Freiheiten, Drive, etc. 

Nur echte, wahre Liebe, eine Art Seelenverbundenheit mit beidseitig tiefem Verständnis füreinander könnte da evtl ein Gegengewicht sein. Ob es stärker ist, wer weiß, aber ich glaube nicht. Das ist aber eher meiner Persönlichkeit geschuldet.

Bestens verständlich. Ist ein Modell mit tiefgreifenden Konsequenzen. Muss ja nun nicht negativ sein, aber man sollte schon gut wissen wie man zu seinem Partner steht. Selbst wenn es nicht der heilige Gral sein sollte, so lässt sich mit einem passenden Partner sicher ein Weg finden den beide mitgehen können. Ob es grundlegend vorstellbar ist, darüber müssen sich beide ihre Gedanken machen. Wenn man sein Puzzleteil gefunden hat, kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass dies ein sehr erfüllendes Partnerschaftsmodell sein kann 😊

Vor 3 Stunden, schrieb Tau08:

Was mich persönlich angeht, auch wenn es nur Theorie ist, denn ich stehe in der Praxis nicht vor dieser Entscheidung, hätte ich eher die Befürchtung nicht loslassen zu können. Die Befürchtung, dass ich mich selbst zu sehr einschränkt und ausbremst, dass es meiner Persönlichkeit und dem restlichen Dasein abträglich ist, Freiheiten, Drive, etc. 

Nur echte, wahre Liebe, eine Art Seelenverbundenheit mit beidseitig tiefem Verständnis füreinander könnte da evtl ein Gegengewicht sein. Ob es stärker ist, wer weiß, aber ich glaube nicht. Das ist aber eher meiner Persönlichkeit geschuldet.

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, dass du gerade gar nicht vor dieser Entscheidung stehst und deshalb aus deiner heutigen Sicht darauf schaust.

Wenn man etwas nur theoretisch betrachtet, bewertet man es oft mit dem Kopf, dann wirken Freiheit, Kontrolle, Unabhängigkeit und Persönlichkeit wie Dinge, die man schützen muss.

Ich glaube aber, dass solche Fragen erst dann wirklich spannend werden, wenn plötzlich ein Mensch da ist, der etwas in einem auslöst, womit man vorher nicht gerechnet hat.
Aus meiner Sicht kann es dann durchaus Jahre oder sogar für ewig sein und das muss nicht zwingen eine Beziehung mit sich bringen.

Und beim Thema wahre Liebe bin ich mir gar nicht sicher. Ich glaube nicht, dass es immer die grosse Liebe braucht. Manchmal reichen Vertrauen, Respekt, Anziehung und das Gefühl, sich bei jemandem fallen lassen zu dürfen.

Aber ich kann gut verstehen, warum du das so siehst. Wenn man Kontrolle als Teil seiner Persönlichkeit erlebt, dann wirkt der Gedanke ans Loslassen vermutlich viel grösser, als er sich in der Realität vielleicht anfühlen würde.

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