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Sklaven Verträge


DominantesHerz

Empfohlener Beitrag

DominantesHerz

Hallo liebe Community 👋

Ich lese häufig, dass viele Doms einen Vertrag mit ihren Subs haben. Mich würde unglaublich interessieren was genau in einem solchen festgehalten wird bzw. was da drin steht. Gerne könnt ihr mir auch eine PN schicken (ausnahmsweise können das für die nächste Woche auch Männer). Würde mich freuen wenn mir hier der ein oder die andere einen Einblick gewährt. Bisher habe ich es nicht für notwendig erachtet bzw. gebraucht aber ich finde die Vorstellung schon extrem spannend und hot. Grüße

Und wird im Falle einer Klage nicht anerkannt. Es ist also kein Freifahrtsschein.
Was in so einem Vertrag drin steht, hätte dir eine Suchmaschine in ein paar Sekunden ausgespuckt, da gibt es „fertige“ Exemplare in Hülle und Fülle. Von der Qualität reden wir mal nicht.

Schreiben jetzt alle PN's? Ich antworte mal hier: 

Wir haben keinen Sklavenvertrag. Wir haben eher eine Vereinbarung/Leitlinie, die jetzt nicht ganz genau im Wortlaut wiedergegeben wird, aber in etwa lautet: 

Dass ich meinen Herrn mit voller Hingabe anerkenne, seine Anweisungen befolge, seine Entscheidungen respektiere und seine Maßnahmen erdulde.

Schriftlich festgehalte Regeln, haben wir tatsächlich nur 2. 

- Das Selbstberührungsverbot 

- Die Anrede "Herr". 

Natürlich sind im Verlauf diverse weitere Regeln hinzugekommen. Gestern lagen meine Hände unter der Bettdecke und sie müssen auf der Bettdecke aufliegen (wenn ich nicht anderweitig gesichert wäre).

Ich habe also einige Regeln, um die ich einfach weiß und die so benannt wurden. Des weiteren weiß ich, was mein Herr allgemein nicht schätzt. Müll nicht richtig sortieren oder wenn ich ihm zum Beispiel vorauseile... Das könnte allerdings auch nur mal eine Ermahnung sein, er könnte es je nachdem auch bestrafen. 

Situativ kann er ohnehin alles anordnen. Und ich weiß, bei welchen Dingen ich fragen muss. 

"Unangemessens" Verhalten gäbe es noch, welches er im Regelfall erst ermahnen würde. Aber ich überlasse es auch seiner Wertug, was er direkt bestraft. Ich weiß ja grundsätzlich auch, was er als unangemessen empfindet. 

Wir haben keine Tabus schriftlich festgehalten, auch nicht alle Regeln und erst recht nicht jedes Detail. 😉 

Über so manche Sklavenverträge im Internet mussten wir schon das ein oder andere mal eher schmunzeln. Wenn man die entsprechend anpasst, mögen die vielleicht auch gehen. 

Am lustigesten fand ich mal einen, in welchem nach "römischer Tradition" einmal im Jahr die Rollen getauscht werden...🤦‍♀️ 

@Bratty_Lo: Die aus dem Internet sind teils schon echt oberflächlich oder herbeifantasiert. Kann man allenfalls als Anregung nutzen, aber als Muster taugen die nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass Dynamiken und folglich auch derartige Verträge ohnehin immer individuell sind.

Schriftlich festhalten, was man sich geben möchte zur Erinnerung ist sehr schön. Aber dies Vertrag zu nennen ist da eine Illusion, weil es nicht streitbar ist was darin steht. Kein Gericht würde danach Recht sprechen.

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Aberration:

@Bratty_Lo: Die aus dem Internet sind teils schon echt oberflächlich oder herbeifantasiert. Kann man allenfalls als Anregung nutzen, aber als Muster taugen die nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass Dynamiken und folglich auch derartige Verträge ohnehin immer individuell sind.

Eben. Aufpassen muss man vor allen Dingen mit den immer Regeln. Wenn Dom immer auf eine bestimmte Art empfangen werden soll. 

Ich soll meinen Herrn manchmal auch "Sub gerecht" oder "angemessen" begrüßen. Aber das lässt er mich dann wissen, wenn er rein kommt (eine bestimmte Aufmerksamkeit generell mal, wenn er was sagt, vorausgesetzt)

Dann kann sich aus dem Kontext heraus ergeben, dass ich vor ihm knien soll. Oder er mir seine Schuhe hinhält und ich diese küsse.

Und letzteres hatten wir lange Zeit gar nicht im bdsm. Das hat sich dann eher so ergeben, dass dies bei ihm mit mir einen hohen Reiz hat. 

Er kommt hingegen auch ganz normal zur Tür rein...

Und ob ein Dom dann tatsächlich immer irgendwas auf die stets gleiche Art wollte, auch wenn der da mal nicht ist? 

Sowas mag in einigen Regeln geil klingen, aber ist real dann teilweise auch so eine Sache...

Und: es spricht nichts gegen "immer" Regeln, wenn sie dem Dom tatsächlich immer wichtig sind! Das sollte man dann schon wissen. 

bearbeitet von Bratty_Lo

Ich hatte mal in einer früheren Beziehung etwas in der Art. Die wichtigste Abmachung war, dass wir uns nicht einfach so aus dem Leben des anderen stehlen. Tja, hat er sich nicht dran gehalten. Nur um danach wieder anzukommen. Seitdem gebe ich auf sowas nichts mehr

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