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Kink vs. politische Ansicht


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Empfohlener Beitrag

Vor 20 Minuten , schrieb Toy4her:

Nur dass es um diese, deine Berührungspunkte mit linken Positionen, in der Fragestellung hier gar nicht geht.

Auch nicht darum, aufgrund von persönlichen Einzelerfahrungen ganze politische Gruppen pauschal herabzuwürdigen. Oder ist das jetzt auch eher als „Spektrum“ zu betrachten und gar nicht so negativ gemeint?

Ab wann sind Einzelerfahrungen keine Einzelerfahrungen mehr? :) Ich habe da nämlich auch den letzten 33 Jahren so einige zu bieten. Und doch, wenn jemand andere politische Meinungen so garnicht akzeptieren kann ist das absolut negativ gemeint. Dieses Verhalten fragmentiert und zersetzt die Gesellschaft und es ist absolutes Gift für unser Zusammenleben.

Vor 20 Minuten , schrieb Toy4her:

Nur dass es um diese, deine Berührungspunkte mit linken Positionen, in der Fragestellung hier gar nicht geht.

Auch nicht darum, aufgrund von persönlichen Einzelerfahrungen ganze politische Gruppen pauschal herabzuwürdigen. Oder ist das jetzt auch eher als „Spektrum“ zu betrachten und gar nicht so negativ gemeint?

Ab wann sind Einzelerfahrungen keine Einzelerfahrungen mehr? :) Ich habe da nämlich auch den letzten 33 Jahren so einige zu bieten. Und doch, wenn jemand andere politische Meinungen so garnicht akzeptieren kann ist das absolut negativ gemeint. Dieses Verhalten fragmentiert und zersetzt die Gesellschaft und es ist absolutes Gift für unser Zusammenleben.

(bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb Fehmarn68bi:

Gibt es überhaupt Rechte im linken Spektrum? Sind die nicht per Definition stramm hetero normativ? Obwohl... So ein kleiner maso-Unifornkink steckt da wohl auch drin... 👍🤣😜

Wie das im sog. "Linken Spektrum", was immer damit konkret gemeint ist, aussieht, weiß ich nicht.

 

Aber es gibt vermutlich einen nicht unwesentlichen Anteil von struktur-konservativen "Rechten" im BDSM-Spektrum. Alleine erkennbar am Frauenbild des D/s bei sog.  24/7 bzw. beim TPE. 

 

In der demokratischen "Linken", so meine praktischen  Erfahrungen, besteht eine eher geringe Affinität zu BDSM. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 45 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Aber es gibt vermutlich einen nicht unwesentlichen Anteil von struktur-konservativen "Rechten" im BDSM-Spektrum. Alleine erkennbar am Frauenbild des D/s bei sog.  24/7 bzw. beim TPE. 

Ich halte das für ein Gerücht und für nicht haltbar @SM-Art-5-GG.

Es gibt genug Vanilla Beziehungen, in denen das Frauenbild genau so ist. Konservativ. Ich spreche da aus Erfahrung. 

Bdsm'ler sind häufig offen und reflektiert. Doms mit Subs finden auch Femdoms mit Subs gut (wir zumindest). Und Unterwerfung wird als Neigung betrachtet. 

Natürlich hat man da auch jene mit einem gänzlich anderen Frauenbild. Auch das weiß ich im bdsm aus Erfahrung. 

Es nimmt sich allerdings nichts

Bdsm macht jeglicher Querschnitt der Gesellschaft. Linke, Rechte usw. 

Und wärst du etwas mehr im Bilde, wüsstest du auch, dass 24/7 oder TPE nichts mit bestimmten Frauenbildern zu tun haben muss! 

(bearbeitet)
vor 30 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Und wärst du etwas mehr im Bilde, wüsstest du auch, dass 24/7 oder TPE nichts mit bestimmten Frauenbildern zu tun haben muss! 

Soweit in einem BDSM Konzept kein "Alltag auf Augenhöhe" gegeben ist, spricht dies im D/s mit SUB w und Dom m (d.h. sog. 24/7 oder sogar TPE) aber doch für ein spezielles konservatives Frauenbild, was sicher keines aus dem linken Spektrum ist, oder?! 🤔 Ausnahmen von dieser "Regel" ("muss!") mag es dabei  immer geben. 

 

Wie umfangreich diese "Konzepte" in der Realität dann wirklich vertreten sein mögen, ist sicherlich ne andere Frage. 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Neigungen haben mit Politik und links oder rechts jetzt so erstmal rein gar nichts zu tun @SM-Art-5-GG.

Wie gesagt, kann es da meiner Erfahrung nach, ob Vanilla oder bdsm, alle möglichen Einstellungen geben. 

Das hat auch wenig mit ob auf "Augenhöhe" oder nicht in einer individuellen Dynamik zu tun. 

Vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Wie das im sog. "Linken Spektrum", was immer damit konkret gemeint ist, aussieht, weiß ich nicht.

 

Aber es gibt vermutlich einen nicht unwesentlichen Anteil von struktur-konservativen "Rechten" im BDSM-Spektrum. Alleine erkennbar am Frauenbild des D/s bei sog.  24/7 bzw. beim TPE. 

 

In der demokratischen "Linken", so meine praktischen  Erfahrungen, besteht eine eher geringe Affinität zu BDSM. 

Mhh gibt ja auch Femdoms mit Male subs das würde das konservative Rollenbild sehr schon stark sprengen. Ich sehe einen sehr großen Teil demokratisch Linker im Bdsm🤷‍♀️ zumal man ja auch mal schauen muss was als extrem deklariert wird .

Vor 18 Minuten , schrieb Arasjal:

Mhh gibt ja auch Femdoms mit Male subs das würde das konservative Rollenbild sehr schon stark sprengen. Ich sehe einen sehr großen Teil demokratisch Linker im Bdsm🤷‍♀️ zumal man ja auch mal schauen muss was als extrem deklariert wird .

Will meinen.. wenn man zb sagt als homosexuelle Person : Ich finde doof das jemand sagt ich mag keine Schwulen . Ist man Links wenn man das konsequent macht ist man Radikal. Gleiches gilt für Meinungen die Diskriminierung anderer betreffen. Links Radikal bist du wenn es andere nervt. Das geht bei nicht betroffenen schnell… oder bei einem Männerüberschuss ( fühl dich als Frau da mal doof behandelt) . Demokratische rechte Takes wie: Transfrauen sind keine Frauen, Frauen in die Küche, Abschieben… etc sind weit radikaler.. aber hier auf der Seite nerven sie weniger . Von daher sind sie auch hier nicht Radikal. Aber diese Seite ist diesbezüglich zum Glück nicht repräsentativ und auch nicht der Durchschnitt des Bdsm. Auch viel n klassischem nicht.

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Mhh gibt ja auch Femdoms mit Male subs das würde das konservative Rollenbild sehr schon stark sprengen. Ich sehe einen sehr großen Teil demokratisch Linker im Bdsm🤷‍♀️ zumal man ja auch mal schauen muss was als extrem deklariert wird .

Da kenne ich mich nicht aus.

Das kann aber sein, weshalb ich bewusst von der Konstellation Dom m und SUB w sprach, was ja der überwiegende Teil sein dürfte. Und das nochmals reduziert auf solche, die einen "Alltag auf Augenhöhe" ausschließen, was allerdings eine Minderheit im D/s sein dürfte.

Worum es mir letztendlich ging, ist die problematischen Einstellungen im eigenen Bereich bei dem Thema nicht zu vergessen, mehr nicht. 

Ich wollte damit nicht alle in eine Ecke schieben. Gehöre ja schließlich auch dazu. 

 

PS: Einen sehr interessanten Beitrag dazu liefert übrigens Manuela Schon aus radikalfeministischer Perspektive dazu. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Da kenne ich mich nicht aus.

Das kann aber sein, weshalb ich bewusst von der Konstellation Dom m und SUB w sprach, was ja der überwiegende Teil sein dürfte. Und das nochmals reduziert auf solche, die einen "Alltag auf Augenhöhe" ausschließen, was allerdings eine Minderheit im D/s sein dürfte.

Worum es mir letztendlich ging, ist die problematischen Einstellungen im eigenen Bereich bei dem Thema nicht zu vergessen, mehr nicht. 

Ich wollte damit nicht alle in eine Ecke schieben. Gehöre ja schließlich auch dazu. 

 

PS: Einen sehr interessanten Beitrag dazu liefert übrigens Manuela Schon aus radikalfeministischer Perspektive dazu. 

Wüste jetzt niemanden mit dem Nick Manuela🤷‍♀️ sonst würde ich mir gerne den Beitrag mal anschauen… ob da geschrieben wird Männer einsperren oder angreifen… ausgrenzen etc oder ob wieder selbst entschieden wird was radikal ist weils einen selbst nervt.

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