Windgust Geschrieben am Dienstag um 11:51 vor 33 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress: vor einer Stunde, schrieb Windgust: Und deswegen sollen wir nicht mehr streiten? Wo bleibt denn da der Spaß? @AberrationSiehst du das immer noch so? Er hat Spaß an den ganzen hier... Streit über solche Themen als Unterhaltung.... Wärend ich gerade mental für eine andere Person da bin die Opfer ist... Das tut mir leid zu hören. Ich persönlich bin im Grunde hier, weil es mir Freude macht mich über manche Dinge auszutauschen. So ist das gemeint.
Aberration Geschrieben am Dienstag um 12:47 Hmm. Habe das eher allgemein auf argumentativer Ebene betrachtet und kann mir kein Urteil zu @Windgust anmaßen. Mir ging es ausschließlich darum, dass die Zeiten wesentlich besser als vielleicht vor 100 Jahren sind und es dennoch weiterhin sehr viel Änderungsbedarf gibt. Ich kann lediglich beide Seiten verstehen und man kann aus meiner Sicht beide Aussagen nicht widerlegen.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben am Dienstag um 16:11 Dies ist ein beliebter Beitrag. Am 12.4.2026 at 07:21, schrieb Krypticon: An die Frauen und queeren Menschen habe ich folgende Fragen: 1. Wie begegnet euch das Thema im Alltag? 2. Was würdet ihr euch wünschen, wie Männer mit dem Thema umgehen? 3. Reflektiert ihr euer eigenes Verhalten, eure eigene Sexualität und wenn ja, mit welchem Ergebnis? (Z.B. auch Einfluss von negativen Erfahrungen auf euch) 4. Redet ihr mit Männern über solche Themen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Mir begegnet es jeden Tag. In so vielen Situationen in denen man vorne hinein in einer Hab-Acht-Stellung ist, Vorsichtsmaßnahmen einrichtet mit Sorgen darauf reagiert, wenn andere Frauen von ihren Beziehungen erzählen, weil man selbst so schlimme Dinge erlebt hat. Ich beschäftige mich auch aktiv mit dem Thema, weiß dass die Flucht vieler Frauen aus gewaltvollen Beziehungen tödlich endet. Aber auch wenn über dieses Thema gesprochen wird, Männer darauf sehr häufig nicht gut reagieren, bagatellisieren, Täter verteidigen. Das macht einem dann auch Sorgen. Von Männern würde ich mir wünschen, dass sie aufhören, davon zu reden, dass es eben Idioten gibt. Es ist eben nicht einfach nur Idiotentum und es sind vor allem keine Einzelfälle. Und da kommt auch BDSM ins Spiel, ich sehe das bei Subs extrem viel, dass sie sich kein Bisschen reflektieren, nach dem Motto: "Niemals bin ich so einer, ich respektiere Frauen, wenn es nach mir ginge, können Frauen alles bestimmen." und sich gleichzeitig aber super übergriffig verhalten ohne es zu kapieren wenn sie Frauen fetischisieren, nicht als eigenen Mensch mit eigenen Bedürfnissen wahrnehmen, diese ihm gar nicht zugestehen, sie bedrängen, ungefragt Bilder oder Phantasien schicken. Sie haben das Bild von "übergriffigen Männern" die sich dominant verhalten und Frauen irgendwo ins Gebüsch zerren. Und weil sie sich da nicht sehen, reflektieren sie sich nicht. Aber auch viele andere, die da sagen "Ja, aber wir sind doch nicht alle so." Doch, ich meine, doch, alle sind so. Das ist eben so sozialisiert und wenn man sich nicht reflektiert, dann bleibt diese Prägung und fühlt sich gut und richtig und völlig harmlos an. Machen doch alle so. Ist doch nur ein Spaß. Ist doch nicht böse gemeint. Ist doch nichts dabei. Doch. Ich reflektiere mein Verhalten, setze mich wie gesagt auch aktiv damit auseinander, lese entsprechende Literatur. Weiß nur nicht was du mit "Hinterfragen des Sexualität" genau meinst.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben am Dienstag um 16:12 Dies ist ein beliebter Beitrag. Noch Ergänzung: Ich brauche keine Männer die sich solidarisieren und mit empören ohne sich selbst zu reflektieren.
Al**** Geschrieben am Dienstag um 16:41 (bearbeitet) Fangen wir mal als kurzen Auszug hier an? Wie viele Bilder sind hier on die nicht den Inhaber/in zeigen? Mal abgesehen davon das es eigentlich verboten ist... Ich sehe täglich Frauenbilder auf vielen Männer Profilen umgedreht vielleicht ne handvoll von Frauen die es machen im Monat... Das ist schon untetste Schublade denn egal woher die Bilder sind es liegt keins Erlaubnis dieser Person vor, und selbst wenn ist es verboten steht in den Regeln! Aber alle machen das... Dann ist es ja okay... das zieht sich so ziemlich durch alles was Sexismus angeht.. Alle schauen weg.. Man gibt sonst negativen zu viel Raum... Aber vom wegschauen wirds nicht besser nur duch lautsein durchs aufzeigen.... bearbeitet am Dienstag um 16:52 von Alexiel_Mistress
Ta**** Geschrieben am Dienstag um 17:02 Am 12.4.2026 at 07:21, schrieb Krypticon: TW (Übergriffe und sex. Gewalt) Das Thema sexualisierte Gewalt und Sexismus ist zwar eigentlich nicht neu, aber mir scheint, dass das Missverhältnis größer wird, wie präsent das Thema zwischen den Geschlechtern ist. Während bei Frauen und soweit ich es beurteilen kann, auch bei queeren Personen offener über Missstände gesprochen wird, kommt das Thema bei Männern scheinbar weiterhin recht wenig vor. Meine Fragen an die Männer sind daher: 1. Betrifft euch das Thema, ist es Teil eures Alltags? Wenn ja, wie? 2. Was empfindet ihr, wenn Geschwister, Mütter, Töchter, Freundinnen, Kolleginnen von euch oder Partnerinnen, Ex-Partnerinnen unter der derzeitigen Situation leiden? 3. Reflektiert ihr euer eigenes Verhalten, eure eigene Sexualität und wenn ja, mit welchem Ergebnis? 4. Redet ihr mit anderen Männern über solche Themen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? An die Frauen und queeren Menschen habe ich folgende Fragen: 1. Wie begegnet euch das Thema im Alltag? 2. Was würdet ihr euch wünschen, wie Männer mit dem Thema umgehen? 3. Reflektiert ihr euer eigenes Verhalten, eure eigene Sexualität und wenn ja, mit welchem Ergebnis? (Z.B. auch Einfluss von negativen Erfahrungen auf euch) 4. Redet ihr mit Männern über solche Themen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? PS: ich habe den Thread stellenweise so formuliert, dass der Fokus auf Gewalt u. Sexismus Männer -> Frauen etc. liegt, weil dies sehr viel häufiger vorkommt und ich fast keine nicht betroffenen Frauen kenne, aber sehr wohl Männer, die bisher keine Erfahrungen damit machen mussten. Es gibt auch andere Konstellationen und unbestritten leiden Betroffene unabhängig vom Geschlecht darunter. 1. Es betrifft mich persönlich nicht und ist nicht Teil meines Alltags. Ich lese es in den Medien, es lässt mich nicht unberührt. 2. Es gab in meinem Umfeld / Sphäre keine mir bekannten Fälle in den letzten Jahren bei Realkontakten. 3. Das habe ich immer und mein persönliches Verhalten was das angeht war stets einwandfrei. 4. Eher selten und noch seltener starte ich das Thema. Insbesondere ist (oder wird) es auch ein politisches Thema, Migration.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Aberration Geschrieben am Dienstag um 17:06 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 3 Minuten , schrieb Tau08: 1. Es betrifft mich persönlich nicht und ist nicht Teil meines Alltags. Ich lese es in den Medien, es lässt mich nicht unberührt. 2. Es gab in meinem Umfeld / Sphäre keine mir bekannten Fälle in den letzten Jahren bei Realkontakten. 3. Das habe ich immer und mein persönliches Verhalten was das angeht war stets einwandfrei. 4. Eher selten und noch seltener starte ich das Thema. Insbesondere ist (oder wird) es auch ein politisches Thema, Migration. Nr. 4 sagt gerade mehr über dich aus, als ich wusste. Werde das wegen der Forenregeln nicht weiter vertiefen, aber den hab ich gerade nicht kommen sehen.
Ta**** Geschrieben am Dienstag um 17:26 vor 16 Minuten, schrieb Aberration: Nr. 4 sagt gerade mehr über dich aus, als ich wusste. Werde das wegen der Forenregeln nicht weiter vertiefen, aber den hab ich gerade nicht kommen sehen. Das kannst du halten wie du willst 😉 In der Zeitung steht sowas wie: _ Noch höher fällt die Belastungszahl laut de Vries bei schweren Sexualstraftaten aus: Hier stehen afghanische Staatsangehörige an der Spitze – mit einem Wert, der rund 14-mal so hoch liegt wie bei Deutschen. Insgesamt seien ausländische Tatverdächtige bei Gewaltstraftaten mit mehr als 43 Prozent und bei schweren Sexualdelikten mit 39,6 Prozent „deutlich überrepräsentiert", _ Und aus diesem Grund vertiefe ich da in der Regel keine Diskussion, denn die Themen gehen gerne ineinander über.
Ca**** Geschrieben am Dienstag um 18:33 (bearbeitet) vor 2 Stunden, schrieb Violet_Fog: Weiß nur nicht was du mit "Hinterfragen des Sexualität" genau meinst. @Krypticon hier hing ich tatsächlich auch - kannst du die Frage evtl nochmal anders stellen/teilen wie sie gemeint ist? Gern auch als Anlass zur Rückkehr zum eigentlichen Thema bearbeitet am Dienstag um 18:36 von Candala
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ta**** Geschrieben am Dienstag um 19:04 Dies ist ein beliebter Beitrag. Wenn 20-25% der Frauen sexuelle Belästigung bis Übergriffe erlebt hat, geht das nicht von 1% der Männer aus, sondern eher einem gar nicht so kleinen Prozentsatz. Behaupten wir gutmütig, jeder fünfte oder sechste Mann hat was gemacht in seinem Leben, dass wir spätestens heute als übergriffig sehen. Ich glaube, sehr viele Männer wollen es nicht wahrhaben, dasssie in ihrem familiären, beruflichen und freundschaftlichen Umfeld zig Täter kennen - oder selbst aus Sicht einer anderen Person waren. Ich habe so unendlich viel übergriffiges Verhalten gesehen, und einiges erlebt...Ich traue unbekannten bis semibekannten Männern nur so weit, wie ich sie werfen kann. Mich verbürgen würde ich mich für die wenigsten. Und allgemein, glaube ich, neigen die meisten Menschen dazu, viel über sich und andere zu verdrängen und zu beschönigen, und nicht intensiv in die Innenschau zu gehen. Will mich nicht komplett davon ausschließen. Aber ich erinnere mich tatsächlich an lauter grenzwertige Sprüche von mir von früher, und auch mindestens einen Moment grenzüberschreitenden Verhaltens meinerseits. Vermutlich darauf basierend, wie viele, buchstäblich unzählige Male ich verängstigt, verfolgt, bedroht wurde. Was aber keine Entschuldigung ist für das Verhalten, was ich da begangen haben. Denke, wenn jemand in seiner Jugend dauernd mit anderen Jungs Mädels hinterhergejohlt, die Umkleidekabine der Mädels gestürmt hat, regelmäßig versucht hat, eine mit Alkohol und Druck zum Sex zu bewegen, und mehrmals aus "Spaß" einer auf den Hintern gehauen oder den Rock hochgerissen hat...So jemand wird sich entrüsten über die bösen Feministinnen, die wegen Kleinigkeiten so'n Aufriss machen keinen Spaß verstehen. Weil in all das zurückblicken, würde das Selbstbild als "guter" Mensch erst einmal zum Einsturz bringen.
Si**** Geschrieben am Mittwoch um 04:31 (bearbeitet) Ich wollte mich da ja raushalten, doch der Verlauf scheint das Thema nicht mehr zu finden. *** Wie relevant ist für das Opfer wohl die Hekunft des Täters? (Abgesehen davon, werden Männer vermutlich eher von westlichen Frauen unterdrückt. Das soll aber für einmal bitte nicht das Thema sein. 🙏) * Ich kenne kein Opfer, einschliesslich mir selbst, welches sich dabei besser fühlt, weil die Täterperson einen deutschen Pass hat. * Von welchem Opfer habt ihr je gehört, "Es war ein Norweger, der mir ..." oder "Eine gebürtige Kanadierin hat mich ..." *** So wie ich das Thema verstanden habe, soll es doch darum gehen, über was meist geschwiegen wird. Oder bin ich einfach nur naiv, zu glauben, dass es hier drum geht, den Stimmen der Opfer Gehör zu schenken? * Und ja, ich bin mir dessen bewusst, dass es unglaublich schwer ist, für einmal einzelnen Personen nur zuzuhören. Und ja, die Worte der einzelnen Person kann klar das eine oder andere in einem auslösen. Aber mit jedem 'Fingerzeig' 🫵 erreicht man doch vor allem, dass andere weiter schweigen. Sehr schade. 😒 bearbeitet am Mittwoch um 04:35 von Silky
Dies ist ein beliebter Beitrag. Te**** Geschrieben am Mittwoch um 05:24 Dies ist ein beliebter Beitrag. Im Moment wird politisch über "nur ja ist ja", im sexuellen Kontext diskutiert. Seit ein paar Jahren gilt in Deutschland "nein ist nein". Alleine das darüber öffentlich nachgedacht wird, zeigt doch das wir definitiv Handlungsbedarf haben. Sexuelle Gewalt und Übergriffe sind aktuell! Ich habe das große Glück anscheinend nicht ins Raster zu fallen und weniger Erfahrungen damit. Oder ich bin einfach zu abgestumpft, wenn irgendein Idiot mir, mal wieder, seinen Penis ungefragt ins Gesicht klatscht. Denn das bedeutet für mich diese Penisbilder Verschickerei. Es gibt aber bei dieser Art von angefragten Bildern unterschiedliche geforderte Reaktionen. Während eher weibliche Menschen, genervt und wütend reagieren dürfen. Wird erwartet, dass eher männliche Menschen voller Freude über diese Übergriffe zu sein haben und im besten Fall damit zu prahlen haben. Und genau da setzt für mich das Problem an. Nein, ungefragte Genitalien Bilder sind immer!!! übergriffig. Und jeder hat das Recht dieses nicht zu wollen. Und das ist jetzt "nur" ein Beispiel, welches relativ " harmlos" ist.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Kr**** Geschrieben am Mittwoch um 05:59 Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich freue mich darüber, wie gut das Thema angenommen wird, auch wenn ich in den letzten Tagen leider wirklich wenig Zeit gehabt habe, die vielen Beiträge hier zu verfolgen. Daher werde ich erst nach und nach auf alles eingehen können.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Yv**** Geschrieben am Mittwoch um 07:25 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 2 Stunden, schrieb Tessa3: Im Moment wird politisch über "nur ja ist ja", im sexuellen Kontext diskutiert. Seit ein paar Jahren gilt in Deutschland "nein ist nein". Alleine das darüber öffentlich nachgedacht wird, zeigt doch das wir definitiv Handlungsbedarf haben. Sexuelle Gewalt und Übergriffe sind aktuell! Ich habe das große Glück anscheinend nicht ins Raster zu fallen und weniger Erfahrungen damit. Oder ich bin einfach zu abgestumpft, wenn irgendein Idiot mir, mal wieder, seinen Penis ungefragt ins Gesicht klatscht. Denn das bedeutet für mich diese Penisbilder Verschickerei. Es gibt aber bei dieser Art von angefragten Bildern unterschiedliche geforderte Reaktionen. Während eher weibliche Menschen, genervt und wütend reagieren dürfen. Wird erwartet, dass eher männliche Menschen voller Freude über diese Übergriffe zu sein haben und im besten Fall damit zu prahlen haben. Und genau da setzt für mich das Problem an. Nein, ungefragte Genitalien Bilder sind immer!!! übergriffig. Und jeder hat das Recht dieses nicht zu wollen. Und das ist jetzt "nur" ein Beispiel, welches relativ " harmlos" ist. Man kann sogar die Person X wegen sexueller Belästigung anzeigen, wenn man ungefragt Nacktbilder von Person X erhält.
Pa**** Geschrieben am Mittwoch um 10:13 An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt. Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden. Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden. Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert. Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin...
Arasjal Geschrieben am Mittwoch um 10:28 Vor 14 Minuten , schrieb Paco2022: An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt. Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden. Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden. Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert. Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin... Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔
Pa**** Geschrieben am Mittwoch um 11:00 Vor 32 Minuten , schrieb Arasjal: Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔 Es gab Vorfälle und bei einem Kollegen weiß ich auch, daß das im Grunde völlig gerechtfertigt war in zu feuern wenn man mal davon absieht daß manche weibliche Führungskraft, auf Firmenfeiern ihn bei seinen sexistischen Eskapaden quasi angefeuert hat weils hat "lustig" war anstatt Stopp zu sagen... Was das Gesetz betrifft, so hat das ja nichts mit dem Schutz vor Übergriffen zu tun sondern ermöglicht einfach allgemein ganz liberal und unkompliziert Mitarbeiter zu kündigen im US amerikanischen hire and fire Stil. Damit wurde auch die Kollegin im Krankenstand entlassen, als klar war daß sie innerhalb eines Monats nicht mehr arbeitsfähig ist...
Pa**** Geschrieben am Mittwoch um 11:19 (bearbeitet) Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde. Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen" bearbeitet am Mittwoch um 11:20 von Paco2022
SM-Art-5-GG Geschrieben am Mittwoch um 11:20 (bearbeitet) vor 1 Minute, schrieb Paco2022: Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde. Ach so. Wie hier in der Probezeit. bearbeitet am Mittwoch um 11:21 von SM-Art-5-GG
Arasjal Geschrieben am Mittwoch um 11:25 Vor 6 Minuten , schrieb Paco2022: Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde. Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen" Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .
Arasjal Geschrieben am Mittwoch um 11:31 Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal: Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen . Also zwar nicht vor Ort… aber ob das gut für den Ruf ist🤔
Pa**** Geschrieben am Mittwoch um 11:31 Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal: Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen . Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde.
Arasjal Geschrieben am Mittwoch um 11:37 Vor 5 Minuten , schrieb Paco2022: Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde. Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔
SM-Art-5-GG Geschrieben am Mittwoch um 11:42 (bearbeitet) vor 15 Minuten, schrieb Arasjal: Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔 Das glaube ich ja nicht. War Jahre lang im Personalrat und wir hatten nur einen einzigen Fall, was mehr als unwahrscheinlich sein dürfte. Das wird in Betrieben gerne gedeckelt. Wie ja in der Gesellschaft aus Scham und Verunsicherung auch oft. Die diskutierte Umstellung auf das Prinzip "Ja ist Ja" könnte teilweise verunsichernd sowie problematisch in der Praxis werden, aber dennoch für eine Einstellungsänderung und mehr Rechtssicherheit sorgen. bearbeitet am Mittwoch um 11:53 von SM-Art-5-GG
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