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Herrscht Schweigen?


Kr****

Empfohlener Beitrag

vor 33 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:
vor einer Stunde, schrieb Windgust:

Und deswegen sollen wir nicht mehr streiten? Wo bleibt denn da der Spaß?

@AberrationSiehst du das immer noch so? Er hat Spaß an den ganzen hier... Streit über solche Themen als Unterhaltung.... Wärend ich gerade mental für eine andere Person da bin die Opfer ist... 

Das tut mir leid zu hören.

Ich persönlich bin im Grunde hier, weil es mir Freude macht mich über manche Dinge auszutauschen. So ist das gemeint.

Hmm. Habe das eher allgemein auf argumentativer Ebene betrachtet und kann mir kein Urteil zu @Windgust anmaßen. Mir ging es ausschließlich darum, dass die Zeiten wesentlich besser als vielleicht vor 100 Jahren sind und es dennoch weiterhin sehr viel Änderungsbedarf gibt. Ich kann lediglich beide Seiten verstehen und man kann aus meiner Sicht beide Aussagen nicht widerlegen.

(bearbeitet)

Fangen wir mal als kurzen Auszug hier an? Wie viele Bilder sind hier on die nicht den Inhaber/in zeigen? Mal abgesehen davon das es eigentlich verboten ist... 

Ich sehe täglich Frauenbilder auf vielen Männer Profilen umgedreht vielleicht ne handvoll von Frauen die es machen im Monat... Das ist schon untetste Schublade denn egal woher die Bilder sind es liegt keins Erlaubnis dieser Person vor, und selbst wenn ist es verboten steht in den Regeln! 

Aber alle machen das... Dann ist es ja okay...  das zieht sich so ziemlich durch alles was Sexismus angeht.. Alle schauen weg.. Man gibt sonst negativen zu viel Raum... 

Aber vom wegschauen wirds nicht besser nur duch lautsein durchs aufzeigen.... 

 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Am 12.4.2026 at 07:21, schrieb Krypticon:

TW (Übergriffe und sex. Gewalt)

 

Das Thema sexualisierte Gewalt und Sexismus ist zwar eigentlich nicht neu, aber mir scheint, dass das Missverhältnis größer wird, wie präsent das Thema zwischen den Geschlechtern ist.

Während bei Frauen und soweit ich es beurteilen kann, auch bei queeren Personen offener über Missstände gesprochen wird, kommt das Thema bei Männern scheinbar weiterhin recht wenig vor.

 

Meine Fragen an die Männer sind daher:

1. Betrifft euch das Thema, ist es Teil eures Alltags? Wenn ja, wie?

2. Was empfindet ihr, wenn Geschwister, Mütter, Töchter, Freundinnen, Kolleginnen von euch oder Partnerinnen, Ex-Partnerinnen unter der derzeitigen Situation leiden?

3. Reflektiert ihr euer eigenes Verhalten, eure eigene Sexualität und wenn ja, mit welchem Ergebnis?

4. Redet ihr mit anderen Männern über solche Themen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

 

An die Frauen und queeren Menschen habe ich folgende Fragen:

1. Wie begegnet euch das Thema im Alltag?

2. Was würdet ihr euch wünschen, wie Männer mit dem Thema umgehen?

3. Reflektiert ihr euer eigenes Verhalten, eure eigene Sexualität und wenn ja, mit welchem Ergebnis? (Z.B. auch Einfluss von negativen Erfahrungen auf euch)

4. Redet ihr mit Männern über solche Themen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

 

PS: ich habe den Thread stellenweise so formuliert, dass der Fokus auf Gewalt u. Sexismus Männer -> Frauen etc. liegt, weil dies sehr viel häufiger vorkommt und ich fast keine nicht betroffenen Frauen kenne, aber sehr wohl Männer, die bisher keine Erfahrungen damit machen mussten. Es gibt auch andere Konstellationen und unbestritten leiden Betroffene unabhängig vom Geschlecht darunter.

1. Es betrifft mich persönlich nicht und ist nicht Teil meines Alltags. Ich lese es in den Medien, es lässt mich nicht unberührt. 

2. Es gab in meinem Umfeld / Sphäre keine mir bekannten Fälle in den letzten Jahren bei Realkontakten. 

3. Das habe ich immer und mein persönliches Verhalten was das angeht war stets einwandfrei.

4. Eher selten und noch seltener starte ich das Thema. Insbesondere ist (oder wird) es auch ein politisches Thema, Migration. 

vor 16 Minuten, schrieb Aberration:

 

Nr. 4 sagt gerade mehr über dich aus, als ich wusste. Werde das wegen der Forenregeln nicht weiter vertiefen, aber den hab ich gerade nicht kommen sehen.

Das kannst du halten wie du willst 😉

In der Zeitung steht sowas wie:

_

Noch höher fällt die Belastungszahl laut de Vries bei schweren Sexualstraftaten aus: Hier stehen afghanische Staatsangehörige an der Spitze – mit einem Wert, der rund 14-mal so hoch liegt wie bei Deutschen.

Insgesamt seien ausländische Tatverdächtige bei Gewaltstraftaten mit mehr als 43 Prozent und bei schweren Sexualdelikten mit 39,6 Prozent „deutlich überrepräsentiert",

_

Und aus diesem Grund vertiefe ich da in der Regel keine Diskussion, denn die Themen gehen gerne ineinander über. 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Violet_Fog:

Weiß nur nicht was du mit "Hinterfragen des Sexualität" genau meinst.

@Krypticon hier hing ich tatsächlich auch - kannst du die Frage evtl nochmal anders stellen/teilen wie sie gemeint ist? Gern auch als Anlass zur Rückkehr zum eigentlichen Thema

bearbeitet von Candala
(bearbeitet)

Ich wollte mich da ja raushalten, doch der Verlauf scheint das Thema nicht mehr zu finden. 🫩

***

Wie relevant ist für das Opfer wohl die Hekunft des Täters? (Abgesehen davon, werden Männer vermutlich eher von westlichen Frauen unterdrückt. Das soll aber für einmal bitte nicht das Thema sein. 🙏)

*

Ich kenne kein Opfer, einschliesslich mir selbst, welches sich dabei besser fühlt, weil die Täterperson einen deutschen Pass hat.

*

Von welchem Opfer habt ihr je gehört, "Es war ein Norweger, der mir ..." oder "Eine gebürtige Kanadierin hat mich ..."

***

So wie ich das Thema verstanden habe, soll es doch darum gehen, über was meist geschwiegen wird. 

Oder bin ich einfach nur naiv, zu glauben, dass es hier drum geht, den Stimmen der Opfer Gehör zu schenken?

*

Und ja, ich bin mir dessen bewusst, dass es unglaublich schwer ist, für einmal einzelnen Personen nur zuzuhören. 

Und ja, die Worte der einzelnen Person kann klar das eine oder andere in einem auslösen.

Aber mit jedem 'Fingerzeig' 🫵 erreicht man doch vor allem, dass andere weiter schweigen.

Sehr schade. 😒

bearbeitet von Silky

An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt.

Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden.
Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden.
Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert.

Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin...

Vor 14 Minuten , schrieb Paco2022:

An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt.

Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden.
Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden.
Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert.

Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin...

Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔

Vor 32 Minuten , schrieb Arasjal:

Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔

Es gab Vorfälle und bei einem Kollegen weiß ich auch, daß das im Grunde völlig gerechtfertigt war in zu feuern wenn man mal davon absieht daß manche weibliche Führungskraft, auf Firmenfeiern ihn bei seinen sexistischen Eskapaden quasi angefeuert hat weils hat "lustig" war anstatt Stopp zu sagen...

Was das Gesetz betrifft, so hat das ja nichts mit dem Schutz vor Übergriffen zu tun sondern ermöglicht einfach allgemein ganz liberal und unkompliziert Mitarbeiter zu kündigen im US amerikanischen hire and fire Stil. Damit wurde auch die Kollegin im Krankenstand entlassen, als klar war daß sie innerhalb eines Monats nicht mehr arbeitsfähig ist...

(bearbeitet)

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.
Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen"

bearbeitet von Paco2022
(bearbeitet)
vor 1 Minute, schrieb Paco2022:

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.

Ach so. Wie hier in der Probezeit. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 6 Minuten , schrieb Paco2022:

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.
Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen"

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal:

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Also zwar nicht vor Ort… aber ob das gut für den Ruf ist🤔

Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal:

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde.

Vor 5 Minuten , schrieb Paco2022:

Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde.

Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔

(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔

Das glaube ich ja nicht. War Jahre lang im Personalrat und wir hatten nur einen einzigen Fall, was mehr als unwahrscheinlich sein dürfte. Das wird in Betrieben gerne gedeckelt. Wie ja in der Gesellschaft aus Scham und Verunsicherung auch oft. 

Die diskutierte Umstellung auf das Prinzip "Ja ist Ja" könnte teilweise verunsichernd sowie problematisch in der Praxis  werden, aber dennoch für eine Einstellungsänderung und mehr Rechtssicherheit sorgen. 

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
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