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Sessions/BDSM mit neuer Bekanntschaft


Sh****

Empfohlener Beitrag

Gleich Titten Nadeln ist wohl der falsche Weg
Taste dich langsam ran beachte die Körpersprache und vor allem die NoGos
dann kann BDsm sehr erotisch und Luststeigernd sein

Wenn man sich nicht kennt und nicht weis wie die Reaktionen usw sind sollte man es langsam angehen und viel reden.
Reden ist oft der beste Weg. Vor allem wenn gegenüber noch keine Erfahrung mit BDSM hat.
Zwischen Kopfkino und Realität ist eventuell ein riesen Unterschied das sollte man nicht vergessen.

Schritt für Schritt, Eile mit viel Weile. Gerade wenn es sich um Neulinge handelt, ist ein Schritt zurück besser, als mal eben das volle Programm auszuspielen.

Aber auch bei 'Profi-Suv', ist ein dezenter Start auch nicht verkehrt. Gerade diese Erwartingshaltung, die/der kennt sich aus, ist erfahren, laut derer Aussagen, bedeutet nicht unbedingt, dass Sub hält was erzählt wurde.

Selbst viel reden im Vorfeld, was natürlich wichtig ist, bedeutet trotzdem nicht, wie jemand in der Situation tatsächlich unterwegs ist.

Bei meinem Freund und mir hat es etwas gedauert bis wir unsere Fetische entdeckt haben, mit Steigerung und Einverständnis vom jeweils anderen. Wir haben auch ein Codewort wenn eine Session doch mal zu intensiv werden sollte

Solltet Ihr den Eindruck haben, dass es dem Partner zu viel wird, fragt Ihr dann kurz nach? Oder lasst Ihr es lieber, weil es die Session dann in Ihrem Machtgefälle stört und es dafür ja im Notfall das Saveword gibt?

Es kommt auf die Kommunikation vorher an, was bdsm meint. Aber auch dann ist es je nach Situation verschieden. 

Ich wollte sehr ein Leiden spüren. Es sollte schon bdsm für mich sein. 

Ich persönlich folge daher nicht unbedingt dem Leitspruch: "erstmal möglichst wenig", sondern "nicht zu viel, aber so viel wie möglich. Kann ggf. mit der Anfängerin auch ne Gratwanderung sein und vielleicht bin ich auch ein "Sonderfall". 🙃 

Daher schreibe ich über unser erstes bdsm jetzt mal nicht allzu viel^^. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht, es war bdsm.

vor 2 Minuten, schrieb Shpongle:

Solltet Ihr den Eindruck haben, dass es dem Partner zu viel wird, fragt Ihr dann kurz nach? Oder lasst Ihr es lieber, weil es die Session dann in Ihrem Machtgefälle stört und es dafür ja im Notfall das Saveword gibt?

Nachfragen kann nicht "schaden". Wenn Sub nicht mehr antworten kann, kann man überlegen, ob man weiter macht und lässt es im Zweifel. 

Bei meiner ersten Züchtigung wurde ich eng an ein Treppengeländer fixiert. Ich konnte nur in die Tiefe des Erdgeschosses schauen und allein die Situation war mehr als "beklemmend". Ich konnte auch nicht sprechen. Dann kam der Rohrstock... Nein, da wurde auch nichts nachgefragt. 

Die Erinnerung daran ist bis heute toll! Es war nicht zu wenig...

Die erste Zeichnung! 😍 Wundervoll. Es tat auch weh. Es war bdsm. 

Ich denke zudem, dass das Vertrauen schwindet, sollte man zu oft die Notwendigkeit sehen das Saveword benutzen zu müssen, weil dann Grenzen nicht gefühlt oder gesehen werden und das Feingefühl zu den Reaktionen des Partners irgendwie fehlen. Wie seht ihr das?

Ich kommuniziere viel, aber ich weiß erst in der Session,ob es möglicherweise passt. Und ich bin erfahren genug, dann auszusteigen und heimzufahren, wenn es nicht meins ist.
Weil ich erfahren bin - gab es ein, zwei, die (mir?sich?) auf Teufel komm raus beweisen wollten, wie hart sie seien...Und das ist unschön.
Mimik, Körpersprache sind gefallen - ich zB habe keine, man sieht mir nichts an, merkt auch meiner Stimme nichts an. Wir benutzen Codes, die auch nonverbal gehen. Bzw ich verlasse halt oft einfach den Raum, wenn ich gerade irgendetwas habe (Schwindel, Unwohlsein).

Vor 6 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Es kommt auf die Kommunikation vorher an, was bdsm meint. Aber auch dann ist es je nach Situation verschieden. 

Ich wollte sehr ein Leiden spüren. Es sollte schon bdsm für mich sein. 

Ich persönlich folge daher nicht unbedingt dem Leitspruch: "erstmal möglichst wenig", sondern "nicht zu viel, aber so viel wie möglich. Kann ggf. mit der Anfängerin auch ne Gratwanderung sein und vielleicht bin ich auch ein "Sonderfall". 🙃 

Daher schreibe ich über unser erstes bdsm jetzt mal nicht allzu viel^^. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht, es war bdsm.

Nachfragen kann nicht "schaden". Wenn Sub nicht mehr antworten kann, kann man überlegen, ob man weiter macht und lässt es im Zweifel. 

Bei meiner ersten Züchtigung wurde ich eng an ein Treppengeländer fixiert. Ich konnte nur in die Tiefe des Erdgeschosses schauen und allein die Situation war mehr als "beklemmend". Ich konnte auch nicht sprechen. Dann kam der Rohrstock... Nein, da wurde auch nichts nachgefragt. 

Die Erinnerung daran ist bis heute toll! Es war nicht zu wenig...

Die erste Zeichnung! 😍 Wundervoll. Es tat auch weh. Es war bdsm. 

Interessant. Dann hat es für Dich gepasst.

Ja, klar. Wir hatten ja ein verlängertes "Gefangenen-Wochendene" ausgemacht. Da wurden mir alle privaten Dinge abgenommen, das entlegene Ferienhaus fand mein Herr auch toll. "Schrei doch, dich wird hier ohnehin niemand hören..." 😈 Der ist ja Sadist. Tränen, Gefangenschaft und so, das gab es da schon alles. Ich kannte auch "Covern" nicht oder so. Dennoch an der Stelle ein Hinweis. Ich hatte gesagt, dass ich zu einer Freundin fahre und der Schwindel fiel auf. Ich war ja komplett nicht erreichbar. Als ich zuhause war, gab das dann noch mächtig Ärger...😅 Wegzufahren und niemanden über irgendwas zu informieren. Und die telefonierten schon rum...🙈 Ja, sorry halt! 

Nun ja, als ich meiner Mutter dann von meinem Freund erzählt hatte, dass ich jetzt meine Neigung auslebe... Und sie ihn bei einem Besuch vor meiner Wohnungstür abgefangen hatte, um mit ihm das Gespräch zu führen: "Ich möchte nicht, dass du meine Tochter auspeitscht!" 

Er sank bei mir auch ein wenig kreidebleich in den Stuhl. Was ich ihr erzählt hätte... So sieht man Doms ja eher selten. 

Aber passt alles. Die mögen den hier inzwischen alle. Wir sind da morgen zum Spargel und Schnitzel essen...

Aber so wie ich, muss das sicher nicht die Regel sein...😁 Oder sollte nicht (nur weil es gut ging). 

Vor 52 Minuten , schrieb TaliX:

Das Safeword ist für viele überhaupt nicht einfach zu benutzen - im Subspace kann man nonverbal werden oder einfach überhaupt nicht drauf kommen...oder man möchte den Dom nicht enttäuschen etc.
Nachhaken ist besser, außer, man macht es alle 30 Sekunden.

Das mit dem Subspace und nonverbal werden war mir bislang nicht so bewusst. Saveword vergessen in der Hitze des Gefechts kann ich aber gut nachvollziehen. Ein vereinbartes Zeichen finde ich ehrlich gesagt sicherer.

Wie die Vorredner schon sagen ...
Langsam steigern ..ist wichtig ...
Das Tempo je nach Person... Also reden wir es empfunden wird .

Bin selber erfahren es gibt auch bei mir ein Safeword ... Das ist nur für den äußersten Notfall...
Ohne ist mir die Session immer lieber
Anfangs mit neuen auch gerne über Ampelcode sich ran tasten .

Aber wen ich im subspace bin kann ich es selber nicht einschätzen. Da verlasse ich mich auf den Dom ,Vertrauen vorausgesetzt kann ich mich je nach dem in die Tiefe gleiten lassen.

Ich kom dadurch an einen Punkt wo ich's nicht mehr merke wie intensiv ..oder wie weit die Grenze ist ob's noch davor ist oder schon drauf oder drüber .
Das merke ich meist erst später 1-2 Tage danach ..
Also ist auch das Seher unterschiedlich wie das jeder empfindet ...
Achtsamkeit ist da schon wichtig und Absprachen einzuhalten.
Lieber einmal zufruh ab zu brechen als Dom als drüber zu rauschen .

Vor 1 Stunde, schrieb TaliX:

Ich kommuniziere viel, aber ich weiß erst in der Session,ob es möglicherweise passt. Und ich bin erfahren genug, dann auszusteigen und heimzufahren, wenn es nicht meins ist.
Weil ich erfahren bin - gab es ein, zwei, die (mir?sich?) auf Teufel komm raus beweisen wollten, wie hart sie seien...Und das ist unschön.
Mimik, Körpersprache sind gefallen - ich zB habe keine, man sieht mir nichts an, merkt auch meiner Stimme nichts an. Wir benutzen Codes, die auch nonverbal gehen. Bzw ich verlasse halt oft einfach den Raum, wenn ich gerade irgendetwas habe (Schwindel, Unwohlsein).

Sein Ego auf Kosten Anderer zu bedienen ist wirklich unschön. Das wäre mir persönlich sehr unangenehm. Schwindel, Unwohlsein ist was Anderes wohl schwer von Außen zu erkennen. Da wäre es mir aber wichtig unterstützend, im Sinne von Aftercare, bei Dir zu sein. Zumindest nachdem Du Dir den benötigten Raum für Dich genommen hast.

Sprechen, Anweisungen geben, Grenzen (soweit nicht im Vorfeld geklärt) ertasten. Immer daran denken das vieles was man schrieb erotischer als die Wirklichkeit sein kann. Tagesform beachten. Vertrauen aufbauen.
Steigern lässt sich immer fast alles.

vor 3 Stunden, schrieb Shpongle:

Solltet Ihr den Eindruck haben, dass es dem Partner zu viel wird, fragt Ihr dann kurz nach? Oder lasst Ihr es lieber, weil es die Session dann in Ihrem Machtgefälle stört und es dafür ja im Notfall das Saveword gibt?

"Wenn du willst, das ich dich noch 10 weitere Male schlage, musst du mich drum bitten!" o.ä. kann eine Möglichkeit sein dich rückzuversichern, wenn du dir grade unsicher bist.

 

 

Vor 1 Stunde, schrieb Fräulein_Loch:

"Wenn du willst, das ich dich noch 10 weitere Male schlage, musst du mich drum bitten!" o.ä. kann eine Möglichkeit sein dich rückzuversichern, wenn du dir grade unsicher bist.

 

 

Generell finde ich das eine gelungene Möglichkeit. Danke. Ich denke dennoch gerade über diese Subspace Geschichte nach, in der vielleicht SUB eine Fehleinschätzung ihrer eigenen Leidensfähigkeit / Verletzlichkeit geben kann.

Beim Spanken kann ich als DOM vielleicht noch ganz gut einschätzen, wann es einfach zu viel wird aber was ist z.B. bei einem Vibrator, multiplen Orgasmen oder Edgeplay? Wo ist da die Grenze? Habt ihr schon mal ein Saveword benutzen müssen, weil ihr die Lust einfach nicht mehr ausgehalten habt?

Ist der Verlauf der Session für Euch vorher ziemlich klar. Besprecht ihr grob die Inhalte? Oder ist es eine Wundertüte, die sich DOM zuvor ausdenkt und damit SUB überrascht?

vor 7 Stunden, schrieb Shpongle:

Ist der Verlauf der Session für Euch vorher ziemlich klar. Besprecht ihr grob die Inhalte? Oder ist es eine Wundertüte, die sich DOM zuvor ausdenkt und damit SUB überrascht?

Ich denke mir nichts aus, wie machen worauf gerade am meisten Lust besteht. 

Ich bereite meine Utensilien alle vor oft wird nicht alles gebraucht. 

Weil xy gerade viel Spaß macht oder wir was neues testen usw... 

Ich empfinde ein Drehbuch sogar hinderlich, weil Erwartungshaltungen entstehen. 

Dann ist eine Seite, oder sogar beide, enttäuscht weil Praktik h, i und j nicht dran gekommen sind weil man schon bei e 4 Stunden verbracht hat und die Grenze erreicht ist was in einer Saison tragbar ist, geistig/ körperlich. 

Kommt darauf an in welchem Kontext und was das Ziel des Kennenlernens sein soll.

Reden wir von angepeilter Lebenspartnerschaft, lockere Spielbeziehung oder Begegnung auf einer Playparty? Welche Erfahrungen sind bereits gemacht worden?

Es gibt da keine Vorgehensweise, die immer passend wäre... Miteinander reden ist aber nie verkehrt und wenn es nur darum geht, dass man Nichte weiter bereden muss...

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