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Warum sind wir auf Arbeit so oft SUB?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 56 Minuten, schrieb Silky:

Das ist keine Mutation, das nennt man doch Selbstbestimmung. 🤔

Wie kommst du darauf, die Führung von Angestellten mit dem Top-Part im BDSM gleichzusetzen?

Wegen des Wortes "FÜHRUNG" vermutlich. 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 37 Minuten, schrieb jansalterego:

 

Naja, die Ebenbürtigkeit, von der in Deinem Zitat die Rede ist, ist ja eine liberale Fiktion. Nach Abschluss des Vertrages kann der eine (in Grenzen) anweisen und der andere muss ausführen. Da gibt es auch niemanden, der als Arbeiter*in anders sein könnte, allenfalls gibt es gewissermaßen Arbeits-Brats. So sehr es Parallelen gibt, würde ich das aber nicht mit BDSM-Dynamiken gleichsetzen; ein Safeword ist keine Kündigung usw.

Es ist ein Text eines der ersten "Wirtschaftswissenschaftler" aus dem Jahr 1876. 😊

Leider gibt es genug Chefs in Machtpositionen, die keine Ahnung davon haben wie man Mitarbeiter führt oder das Unternehmen. 

Was das nun mit BDSM zu tun hat, tja- frag ich mich auch.

(bearbeitet)
vor 28 Minuten, schrieb Tau08:

Eher nein. Ich bin in Lauf des Lebens vielen Chefs / Unternehmern oder leitenden Angestellten begegnet, auch wenn ich i.d.r. wenig über private Themen spreche, so sollten nicht mehr als 10 Prozent auf das von dir genannten Profil passen. 

Das ist doch schon ne Menge, wenn man den Anteil von 7,5-10% BDSMler*innen an der "Normalbevölkerung" (lt. Masters u.a., 1994) damit vergleicht, oder? 🤔

bearbeitet von SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 16 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Leider gibt es genug Chefs in Machtpositionen, die keine Ahnung davon haben wie man Mitarbeiter führt oder das Unternehmen. 

Was das nun mit BDSM zu tun hat, tja- frag ich mich auch.

Was berufliche (asexuelle) DOMINANZ mit (sexueller) BDSM -DOMINANZ zu tun hat? 

Oder Chef-Sekretärinnen-Rollenspiele mit beruflicher Realität zu tun haben könnten? 

Ich vermute, ob es die ähnliche Machtdynamik sein könnte?! 🤔

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 41 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Wegen des Wortes "FÜHRUNG" vermutlich. 😊

Basiert jedoch auf einer vollkommen anderen Beziehungsebene.

Setzt du deine Steuerabgaben auch mit der Bezahlung eines Wellness-Urlaubs gleich? Wird ja beides in Rechnung gestellt. 

(bearbeitet)
vor 26 Minuten, schrieb Silky:

Basiert jedoch auf einer vollkommen anderen Beziehungsebene.

Setzt du deine Steuerabgaben auch mit der Bezahlung eines Wellness-Urlaubs gleich? Wird ja beides in Rechnung gestellt. 

Ich zahle zuviel Steuern um mir noch nen Wellness-Urlaub leisten zu können. 🤣

 

Nochmal: Es geht in beiden Fällen um HIERARCHIE und MACHTDYNAMIK. 👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 1 Minute, schrieb SM-Art-5-GG:

Ich zahle zuviel Steuern um mir noch nen Wellness-Urlaub leisten zu können. 🤣

 

Nochmal: Es geht in beiden Fällen um MACHTDYNAMIK. 👌

Das sehe ich anders.

Mein Chef hat keine Macht über mich.

vor 3 Minuten, schrieb Silky:

Das sehe ich anders.

Mein Chef hat keine Macht über mich.

Schließe ich mich an. 

(bearbeitet)
vor 13 Minuten, schrieb Silky:

Das sehe ich anders.

Mein Chef hat keine Macht über mich.

Das ist doch schön. 

 

Dann ist dein Arbeitsverhältnis eine hoffentlich zunehmende rühmliche Ausnahme. 👌😊

Denn: "Ein modernes Arbeitsverhältnis, das dennoch hierarchisch strukturiert ist, verbindet klare Verantwortlichkeiten mit einer Kultur auf Augenhöhe. Statt starrer Befehlsketten (Top-Down) setzt man heute auf kompetenzbasierte Führung und Transparenz."

(Made by Google KI)

Als Betriebs-/Personalrat habe ich aber oftmals leider anderes erlebt. 😕

 

Nun wieder zurück zum BDSM-Bezug? 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 25 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Das ist doch schön. 

 

Dann ist dein Arbeitsverhältnis eine hoffentlich zunehmende rühmliche Ausnahme. 👌😊

Denn: "Ein modernes Arbeitsverhältnis, das dennoch hierarchisch strukturiert ist, verbindet klare Verantwortlichkeiten mit einer Kultur auf Augenhöhe. Statt starrer Befehlsketten (Top-Down) setzt man heute auf kompetenzbasierte Führung und Transparenz."

(Made by Google KI)

Als Betriebs-/Personalrat habe ich aber oftmals leider anderes erlebt. 😕

 

Nun wieder zurück zum BDSM-Bezug? 

Genau genommen keine Ausnahme… gibt Chefs die sich einbilden Macht über ihre Arbeiter zu haben. Oder auch Arbeitnehmer die glauben ihr Chef hat Macht über sie🤷‍♀️ am Ende gibt es Arbeitslosen Geld etc aus dem Grund damit es nicht so ist und der Markt ist ja auch nicht rar😂 und sry da gibt es keinen Bdsmbezug das ist Arbeit.

Wenn es den Chef gibt, der zur Domina geht, dann gibt es auch den Angestellten, der in gewissen Freizeitaktivitäten gerne den dominanten Part übernimmt. Wieso auch auch nicht? Mein Vater war Schreibtischtäter, hat in seiner Freizeit gerne gewerkelt und gegärtnert (trotz seiner Gehbehinderung), also sich gerne körperlich betätigt. Bei mir war das oft umgekehrt. Das nennt man Ausgleich.

Zur Eingangsfrage:

Es könnte vielleicht daran liegen, dass die meisten Menschen keine Führungsposition innehaben. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als mehr oder weniger zu folgen.

(bearbeitet)
Am 1.5.2026 at 20:35, schrieb SM-Art-5-GG:

Warum sind wir auf der Arbeit so oft submissiv? 

Und für die, welche es weniger oder nicht sind: Korrespondiert dies mit eurer "Ausrichtung" im BDSM? 

Zur ersten Frage: Sind WIR das? Soll das eine allgemeingültige Feststellung sein?

Ich denke du verwechselst da Devotion, also intrinsisches "submiss sein" mit Weisungsbindung. Nur weil jemand im Beruf oder sonstwo weisungsgebunden ist heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch devot oder submiss ist. 
Nur weil jemand Kraft Position oder adminsitrativ weisungsbefugt ist heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch dominant ist. 

Diese "Abhängigkeiten" basieren lediglich auf einer äusseren Hirarchie, die sich sich ganz sicher nicht zwangsläufig in den Persönlichkeiten der Beteiligten wiederfindet. 

Dominanz ist es für mich, wenn die Führung durch das intrinsiche Folgen entsteht und nicht bereits weil jemand eine Führungsposition innehat. Auch wenn Arbeitnehmer mittlerweile deutlich mehr Rechte gegenüber dem Arbeitgebetr und irgendwelchen vorgesetzten haben als noch vor hundert Jahren, bleibt es doch oft noch ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis.
Dominanz mit Abhängigkeit zu begründen zu wollen halte ich für mehr als fragwürdig. Als noch fragwürdiger erachte ich die These, dass man Devotion mit Abhängigkeit oder Weisungsgebundenheit begründen will. Es mag sicher sein, dass sich devote Menschen in solchen In gewisser Weise wohl fühlen können, aber der Umkehrschluss führt m.E. in die Irre.

Wenn ein Mensch aber tatsächlich intrinsisch dominant wirkt, wird das auch Auswirkungen auf sein privates und berufliches Umfeld und auch seine Tätigkeit haben. Es wird Menschen geben, die sein Handeln für richtig befinden und sie werden ihm freiwillig folgen.

 

LG, BoP (m)

bearbeitet von BlackownsPurple

Also ich teile die Meinung der meisten Kommentare hier.

Das kann man nicht vergleichen. Und jeder Chef hat auch noch einen Chef über sich. Das müssten dann ja alles Switcher sein. 

vor 2 Stunden, schrieb Mitternacht:

Also ich teile die Meinung der meisten Kommentare hier.

Das kann man nicht vergleichen. Und jeder Chef hat auch noch einen Chef über sich. Das müssten dann ja alles Switcher sein. 

Und jeder springer ist dann ein swinger 🤔 😆 

Der Arbeitsmarkt ist eben ein Markt. Arbeitskraft wird angeboten und nachgefragt. Wenn das Angebot einer speziellen Ausprägung die Nachfrage übersteigt, haben AG die Auswahl. Und das eine große Auswahl Stilblüten treibt, kann man hier auch anschaulich sehen.

Wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, dann überlegen sich AG wie sie attraktiver werden können. Bieten mehr Geld, oder Komfort.

Ich denke, AG und AN liegen prinzipiell auf Augenhöhe. Individuell kann sich dabei durchaus die Waage mal in die eine und mal in die andere Richtung senken.

Die allermeisten hier werden wohl in einem klassischen angestelltenverhältnis arbeiten. Sie besitzen gegenüber ihrem Chef nichts außer ihre Arbeitskraft, sind auf den Job angewiesen und kennen das Risiko, das damit einher geht, aufzumucken. Immer mehr große Arbeitgeber in der Produktion und im Einzelhandel schlagen außerdem auch in Deutschland immer wieder arbeiterbewegubgen nieder. Nichts anderes ist im Kapitalismus gewollt, daher überramich der Umstand auch weniger als die Frage nach dem wieso

ich bin nicht sumissiv und trag auch meinen fetisch nicht auf die arbeit. würde ich auch mehr als respektlos und fragwürdig finden. weißt nicht ob du das mitbekommen hast, aber miete und essen muss bezahlt werden. natürlich hälst du da deine fresse und hälst dich an regeln. was sonst.

vor 1 Stunde, schrieb SubmissiveL:

Die allermeisten hier werden wohl in einem klassischen angestelltenverhältnis arbeiten. Sie besitzen gegenüber ihrem Chef nichts außer ihre Arbeitskraft, sind auf den Job angewiesen und kennen das Risiko, das damit einher geht, aufzumucken. Immer mehr große Arbeitgeber in der Produktion und im Einzelhandel schlagen außerdem auch in Deutschland immer wieder arbeiterbewegubgen nieder. Nichts anderes ist im Kapitalismus gewollt, daher überramich der Umstand auch weniger als die Frage nach dem wieso

Falsches mindset, aber nicht ungewöhnlich, denn auf dem Bildungsweg und aus den meisten Elternhäusern lernt man das nicht und vielen verstehen es zeitlebens nicht. Du bist noch jung. 

 

vor 1 Stunde, schrieb SubmissiveL:

Sie besitzen gegenüber ihrem Chef nichts außer ihre Arbeitskraft

Dieser Besitz ist viel größer als du es dir jetzt vorstellen kannst. Ich wünsche dir Erfolg dem Thema nachzugehen und neue Antworten und Erkenntnisse zu gewinnen. 

Und: Kapitalismus ist von allen Wegen noch derjenige des geringsten Übels. Er ist nicht dein Feind, sondern dein Potenzial. 

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