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Als Hetero Mann den Wunsch nach Männern


Fräulein-Jenny

Empfohlener Beitrag

Vielleicht bist du eher bi, wenn du auch auf sexuelle Aktivitäten mit Männern stehst. Wenn du dir damit sicher genug bist, kannst du ja mit deiner Partnerin darüber sprechen.

Woran machst du denn fest, dass du ein Hetero-Mann bist? Daran, dass du aktuell in einer Beziehung mit einer Frau bist? Wie würdest du deiner Partnerin grundsätzlich näher bringen, dass du ein sexuelles Interesse an anderen Menschen, außerhalb eurer Beziehung hegst? Dass du mit einem Interesse an Männern, es für wichtig empfindest, dich dennoch als heterosexuell zu labeln, erweckt den Anscheint, dass du da evtl zunächst selbst noch ein Thema zu lösen hast, nicht nur ggüber deiner Partnerin, mit der es ja mehrere Baustellen hinsichtlich Ehrlichkeit und Offenheit zu geben scheint.

Wenn Du den Wunsch hast sexuelle Handlungen mit Männern auszuüben würde ich dich auch eher im Bi Bereich sehen.

Wie Du das deiner Frau erklären willst? Schwierig, wir kenne ja Deine Frau nicht. Wir wissen nicht wie offen oder konservativ sie eingestellt ist.
Ich kenne Frauen, für die wäre das ein Trennungsgrund, wenn sie das erfahren würden, andere finden es geil weil sie dadurch vielleicht selbst geheime sexuelle Vorstellungen ausleben können.

Letztlich kannst Du Dir diese Fragen nur selbst beantworten.

Erstmal finde ich es super-schade, dass du dieses Doppelleben führst, sowohl deine DWT-Leidenschaft als auch deine gleichgeschlechtlichen Fantasien für dich behältst. 
Ich fürchte bei solchen Schilderungen immer, dass man sich emotional Bond er Partnerin abkapselt, wenn man Teile des eigenen Bewusstseins so vorm Herzensmenschen verbirgt. 
Dann liebt sie ja nicht dich, sondern die Person, die du vor ihr vorgibst zu sein. Das finde ich einfach traurig, gerade wenn die genannten Punkte dir etwas bedeuten. 
 

Wie es zuvor bereits Anklang fänd ich es wichtig, für dich auszuloten, ob es sich dabei einfach um Tagträume/ Fantasien handelt, die anmachen oder ob dahinter tatsächlich eine Neigung mit Substanz steckt. Ich habe oft erlebt wie viel Nähe entsteht, wenn man sich (schonungslos) öffnet und seine Gefühle/ Sehnsüchte mitteilt. Das birgt nicht nur Risiken sondern auch Chancen. 
 

Gleichwohl habe ich eben auch das Gegenteil erlebt und mich da nicht immer fair verhalten und dann zurecht sehr unwohl gefühlt. Heute bin ich da konsequent offen und schätze den Einblick, welchen meine Liebste in meine Gefühlswelt hat. Vor allem, weil sie mich akzeptiert und dieses Wissen sehr verantwortungsvoll einsetzt, auch teils zum gemeinsamen „Genuss“ entsprechender Gedankenspiele. Und meinem Gewissen gehts damit auch tausend mal besser als noch in früheren Jahren/ anderen Beziehungen inkl. Versteckspiel. 

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