Fr**** Geschrieben vor 13 Stunden vor 15 Stunden, schrieb BDSM-Blume: Wieso? Binäres Geschlechtsmuster.
Kl**** Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) Auch hier möchte ich wieder nach den Studien fragen. Studien zeigen nämlich, dass auch ältere Menschen exzellent darin sind ihre Verhaltensweisen zu ändern - sie sind sogar besser als ihre jüngeren Counterparts 😉 Um ein Beispiel zu nennen: "A common misconception is that older adults cannot form new habits due to cognitive decline with age. However, older adults possess valuable strengths, such as strong self-regulation and the ability to delay gratification, that make them well-equipped for habit formation." "Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass ältere Menschen aufgrund kognitiven Abbaus keine neuen Gewohnheiten entwickeln könnten. Allerdings haben ältere Menschen wertvolle Stärken, wie eine starke Selbstregulierung und die Fähigkeit Belohnung aufzuschieben, die sie gut ausrüsten, um neue Gewohnheiten zu etablieren". Cepni et al. (2024) Ich hoffe, dass dich deine Stalkerin mittlerweile in Ruhe lässt und du dich gesundheitlich erholen konntest. In meinen Augen hast du auch alles richtig gemacht. Und deine Konsequenz hat bei ihr - hoffe ich - auch zu einer Anpassung ihres Verhaltens geführt. bearbeitet vor 5 Stunden von KlareLinie
Kl**** Geschrieben vor 5 Stunden Vor 14 Stunden, schrieb Silky: "Warum reicht ein "Nein" nicht aus?" Weil uns nicht beigebracht wird/wurde ein Nein zu verstehen. Das ist allein meine Vermutung und beruht auf meiner eigenen Konditionierung, entspricht meiner persönlichen Erfahrung, ist entstanden durch eine einschlägige Lektion - erteilt von meinem damals zweijährigen Sohn und hat sich in all den Jahren anhand von Beobachtungen (auch rückwirkend) für mich bestätigt. Magst du erzählen, wie dein Sohn dir eine Lektion erteilt hat - das klingt spannend 🤔😊
Si**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 3 Stunden, schrieb KlareLinie: Magst du erzählen, wie dein Sohn dir eine Lektion erteilt hat - das klingt spannend 🤔😊 Kinder dürfen im Forum nicht thematisiert werden. Von daher wäre es regelwidrig dies hier zu vertiefen. Aber ich möchte versuchen meine Überlegungen in Worte zu fassen die hier vertretbar sind. • Die meisten Menschen wachsen mit der Besinnung auf - ein 'Nein' bedeutet Ablehnung während ein 'Ja' von Erfolg gekrönt ist. Ein Erfolgserlebnis, also ein 'Ja' wird eher selten von uns in Frage gestellt, weil wir Erfolg auch ohne Erklärung, respektive ohne es verstehen zu müssen, gerne annehmen. Ablehnung hingegen hinterlässt bei uns praktisch immer ein 'Warum', evtl auch weitere 'Warums'. Und da geraten die meisten 'Nein-Sender'* ins Straucheln. Denn sind wir mal ehrlich, keiner mag Ablehnung und nur Wenigen ist es egal ablehnend zu agieren. Zu beachten ist für mich, dass es unterschiedliche Formen von 'Ja's' und 'Nein's' gibt. Aber um beim Thema 'Nein' zu bleiben: • Ich nenne es mal das sachliche 'Nein'. Wenn es um den Lolli beim Kassenkiosk geht, fällt dem Sender ein 'Nein' relativ leicht. Er unterstreicht damit zusätzlich noch seine Autorität und lässt dem Empfänger kaum eine Option dies nicht zu akzeptieren. "Nein ist Nein, Punkt!" Kann man so machen und wird auch regelmässig so gehandhabt, wenn ich meinen Beobachtungen glauben darf. Der Sender fühlt sich autoritär und überlegen, bedenkt jedoch nicht, dass beim Empfänger gerade eine Ablehnung stattgefunden hat, die mit dem Lolli womöglich herzlich wenig zu tun haben muss. In dieser Nichtbeachtung wird der Empfänger meist sich selber überlassen und entwickelt je nachdem seine eigene Strategie damit umzugehen. • Das persönliche 'Nein' betrifft die aktive Aufmerksamkeit/Zeit/Energie etc einer Person. "Ich möchte deine Zeit in Anspruch nehmen." wird mit einem "Nein, ich habe (jetzt oder immer) keine Zeit für dich, WEIL ... ." erklärt, begründet, entschuldigt, u.s.w. Der Sender bietet also von sich aus Optionen an, in der Hoffnung, dass die 'Ablehnung' dadurch entschärft wird. Ein mehrfach erlebtes Beispiel in PN's: meine plausible Erklärung, "Die geographische Distanz ist mir zu gross." Die Antwort darauf, "Ich bin nicht ortsgebunden." Huch...😱 da stürmen bei mir direkt die Alarmglocken. Aber im Grunde genommen habe ich dem Empfänger damit eine Option angeboten meine Begründung aus seiner Sicht zu relativieren, auch wenn das keineswegs meine Intention war. Die meisten Leute in meinem Umfeld sind auch darauf konditioniert, ein persönliches 'Nein' immer erklären zu wollen. Vermutlich weil sie selbst nie gelernt haben, mit einem 'Nein' unbetroffen umzugehen. Aber eröffnet man mit einer Erklärung für ein persönliches 'Nein' nicht auch automatisch eine Gesprächsbasis für das Gegenüber, weil beim Empfänger ja nicht erwartet werden kann, dass er mit dieser Begründung vom Gefühl der Ablehnung gefälligst gelöst zu sein hat? Ich denke, wir werden von klein auf darauf konditioniert stets eine für uns möglichst zufriedenstellende Erklärung eines 'persönlichen Nein's' erwarten zu können oder Manche sogar, diese fordern zu dürfen. • Was für mich dabei aber einen erheblichen Unterschied macht, ist der zwischenmenschliche Status zwischen den Parteien. Auch wenn ich da selbst noch viel zu lernen habe. Ich musste jedoch für mich bereits feststellen und mir auch eingestehen, dass ich nicht (mehr) die Energie aufbringen kann, den hier mir fremden, erwachsenen Leuten (meist Männern) erklären zu müssen, dass ein 'persönliches Nein' auch ohne begleiteter Argumentation verstanden werden kann und soll. Im Grunde genommen wie ein 'Ja' auch ohne Hinterfragen angenommen wird. Denn weder ein 'Ja' noch ein 'Nein' von einer fremden Person sollte bei irgend Jemandem ein Gefühl von Erfolg oder Verlust darstellen. Und um abzuschliessen, wie ich das sehe. Hier braucht keiner Gründe zu nennen, weshalb jemand nicht zu einem passt. Und es sollte auch niemand wegen einem 'Nein' persönlich betroffen sein. Nicht wegen Menschen deren Wahrnehmung über uns auf einem Profil beruht. *Sorry @KlareLinie, es sollte nicht so lange werden, aber du hast mich echt in's Grübeln gebracht. Ein Wirrwarr aus Gedanken in einen Text zu verfassen, mit der Hoffnung, dass die Aussage verstanden wird.
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