Dies ist ein beliebter Beitrag. DerKater Geschrieben vor 20 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. So man nicht zu Gruppe jener gehört, die alles mögen, die mit jedem im Alter von 18-90 spielen können, haben die meisten von uns ja gewisse Vorstellungen und Wünsche, die wir an einen potentiellen Spielpartner stellen. Der einfachheit halber schreibe ich es aus der Sichtweise Dom Mann sucht.. Natürlich geht es jedem so. Manche Kombination mag einfacher, manche schwieriger sein. Zunächst mal die eigenen Fetische/Neigungen..wie immer man es nennen will. Steht für mich der Schmerz an erster Stelle..mag ich dieses ..mag ich jenes. Was mag ich nicht..wo liegt meine Grenze..? Und das gilt dann für das Gegenüber genauso. Dann ich Frage, welchen Rahmen soll das ganzes haben? Von der 24/7 Beziehung in der fast jede Minute unter dem Aspekt stehen soll bis hin zum "netten" Spielabend 2-3 mal im Jahr. Die organisatorischen Fragen.. Selten wohnt der/die Traumpartnerin im Haus nebenan. Wo wird es zu aufwändig? Nervt schon die 1 Stunde Fahrt oder fliegt man zur Not um die halbe Welt? Die Hindernisse des Alltages. Komme ich damit klar das die geplante Session mal wieder ausfällt, weil Überstunden, die Geburtsfeier der Oma, weil..weil....halt dazwischen kommt. Sollte man nicht dankbar sein, das man überhaupt jemanden gefunden hat oder ist man irgendwann der verzweifelte "Allesfresser?" Ich habe beide Pole erlebt. Der Typ, der ganz genaue Anforderungen an seine Sub hatte. Alter, Ausehen, Gewicht, Entfernung...etc..etc... Und der natürlich nie eine fand, aber konsequent darauf daran festhielt seine Ansprüche nicht senken zu wollen. Denn wenn dann richtig oder garnicht. Dann einen Freund, der sich in jede Gelegenheit stürzte, wo es auch nur irgendwie was zu spielen gab. Der massiv ausgenutzt wurde, sehr oft enttäuscht war und der dann auch mal vom Ruhrpott in die Schweiz fuhr, weil er ja mit einer Schweizerin spielen wollte. (Nein, er hatte keinen Privatjet, eher später echte finanzielle Probleme.) Meist hielten seine "Beziehungen" 2-3 Wochen. Und oft endeten sie mit Katzenjammer seinerseits. "Ich kann aber nicht anders, ich brauche das." war seine Aussage auf meine Frage, ob eine Ruhephase nicht mal sinnvoll wäre. Das Thema beschäftigt mich aktuell grade selber aus einem konkreten Anlass. Ich fuhr neulich eine gute Bekannte besuchen, mit der ich auch schon mal gespielt habe. Etwa 120 km entfernt wohnt sie und es war übers We. Kurz gesagt wir verbrachten die Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunde und ich kam mir sehr vor wie das 5 Rad am Wagen. Ja, das war im Vorfeld mit eingeplant worden, dennoch war kaum Zeit fürs spielen und ich hatte nicht das Gefühl das es ihr sehr wichtig war. Bisschen gespielt haben wir auch. Auf der Heimfahrt beschäftigte mich der Gedanke, um den es bei diesem Thema geht. Bin ich undankbar, denn immerhin hat sie sich mir als Sub ja hingegeben? Wenn auch im sehr begrenzten Rahmen. Oder hätte ich als Dom schon erwarten können, das ich stärker im Mittelpunkt stehen sollte? Denn ihre Familie und ihre Freunde wohnen direkt da, während ich mir Zeit und Anfahrt genommen habe. Und wirkt ein Dom, der sich mit "wenig" zufrieden gibt, denn noch als Dom oder wird er nicht irgendwann zum Bittsteller, der froh sein kann, das er überhaupt was kriegt? Wo liegt die Grenze und kann man sie ziehen?
Nightlove_11 Geschrieben vor 4 Stunden Hallo erstmal. Finds mega spannend fast schon "amüsant" zu lesen, nicht im negativen Sinne, sondern weil das Thema denke mal vielen betrifft und es sich im Moment gut liest. Ich denke mal du hast in dem Sinne einen Tag erwischt der unter "Alltag" fällt. Sprich, auch wenn man jemanden hat mit dem man "nur" spielt, is nichtjeder Taggleich und man hat als Sub sowie als Dom mal mehr und/oder mal weniger die Aufmerksamkeit. Du sollst deswegen nichts runterschrauben, da die Bedürfnisse von einem zum anderen verschieden sind und das is auch gut so. Es war, so ungern man das hört/liest, in dem Fall, einfach die Erwartungshaltung eine andere und deine Bedürfnisse die du an dem Tag gedeckt haben wolltest auch so. So ließ ich das heraus. Und zu deinem Freund/Kumpel, man muss mit allem rechnen, auch mit den unschönen Seiten, wenn man für sich was riskieren will und hineinschauen kann man in keinen Menschen. Lg
Dies ist ein beliebter Beitrag. Aberration Geschrieben vor 4 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Bezugnehmend auf dein konkretes Beispiel erscheint es mir eher wie ein Mangel an Kommunikation. Hier hätte es vermutlich geholfen, wenn Erwartungen vorher deutlicher kommuniziert worden wären, da ihr scheinbar beide unterschiedliche Vorstellungen vom Verlauf des Treffens hattet. Insgesamt verstehe ich die angesprochene Misere in Bezug auf Wünsche und Anforderungen aber. Ich denke, eine gesunde Mischung aus Ansprüchen und Flexibilität sind hier von Belang. Kompromissfähigkeit sollte bei der Partnerwahl und in der Gestaltung einer Beziehung jeglicher Art immer eine Rolle spielen, solange es eben keine Kernbereiche betrifft, bei denen einer von beiden keinen Kompromisse eingehen kann. Diese Wünsche und Ansprüche selbst zu definieren ist dann eher die eigentliche Kunst: Wo bin ich flexibel, was ist ein Muss für mich? In der Praxis fängt das bei dem einen Dom bei der exakten Haarlänge an, bei dem anderen muss einfach nur das Geschlecht des submissiven Parts passen 😅
Windgust Geschrieben vor 4 Stunden Wegen deiner "guten Bekannten": Wissen ihre Familie und Freunde von dir, was ihr so macht? Welchen Status hattest du denn ihnen gegenüber? Was können wir uns unter ein "bisschen spielen" vorstellen? Hast du sie geschlagen bis die weinend am Boden lag und dann genommen? Hast du ihr ein Streichel-Spanking mit der Hand auf den Po gegeben?Ich denke, wieviel das für euch bedeutet hängt sehr davon ab, wie intensiv die Session ist. Da sie einen Partner hat und ihr "nur" eine Spiel-Beziehung, ist doch alles wie abgesprochen, oder? Du bist dominant, aber eben nur beim Spielen.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben vor 1 Stunde Dies ist ein beliebter Beitrag. Wie @Aberration schon gesagt hat, bei der Bekannten, das hätte man absprechen müssen. Nur weil du dich als Dom siehst kannst du nicht erwarten, dass ihr das wichtig zu sein hat. Wenn du ein Wochenende voller Aufmerksamkeit gewollt hättest, hättest du ihr das deutlich sagen müssen und sie hätte entscheiden können, ob ihr das so passt oder nicht. Da ist doch das Problem. Man kommuniziert nicht um sich "Optionen offen zu halten", vermeintliche Optionen. Hätte man es angesprochen können, hätte sie nämlich ablehnend reagieren können und dann hätte vielleicht gar nichts stattgefunden. Es einfach so mitzumachen, obwohl man keinen Bock hat - das macht ja auch der anderen Personen keinen Bock. Dann hängt du da mit rum, aber du interessierst dich gar nicht für sie und ihr leben, sondern nur dafür sie zu benutzen. Um zu der Frage zu kommen: Must-Haves, Nice-to-Haves und No Gos. Damit kann man einen Rahmen stecken. Wenn ich da jemanden hätte der die ganze Zeit bocklos ist weil er irgendwie sich davon irgendwas erhofft, aber auf den ganzen Rest keinen Bock hat, das würde auch mir die Lust und die Laune verderben. So wie Männer die Friendzones erfinden, in denen sie angeblich sind, die so tun, als wären sie Freunde, obwohl sie daran gar kein Interesse haben. Sowas gibt es wohl auch in Dynamiken und sogar Beziehungen. Man will eigentlich nur den Zuckerguss, zwingt sich aber dafür den ganzen Kuchen runter. Da fehlt doch jede Wertschätzung. Anders herum stecke ich oft mehr rein, als ich rausbekomme. Es kostet mich nerven, es kostet mich Kraft, Mühen und all das. Ich bin NICHT sehr kompromissbereit, denn wenn ich meine Erwartungen senken würde und Kompromisse eingehen, würde ich als Ergebnis etwas bekommen, was mir viel weniger gibt, als es mich kostet. Es muss die Mühe und das Herz dass ich da rein stecke mir schon wert sein.
Aberration Geschrieben vor 58 Minuten @@Violet_Fog, nbsp;wie siehst du Folgendes: Hat die Anzahl möglicher (Spiel-)Partner:innen Einfluss auf das Anpassen der Ansprüche? Ich denke (und beziehe das gerade nicht auf mich), praktisch spielt das oft eine Rolle. Während z. B. FemDoms und Subs aus einem wesentlich größeren Pool fischen können, stehen Doms einer verhältnismäßig kleinen Anzahl an Subs gegenüber. Beide Umstände beeinflussen in der Realität die gesetzten Kriterien. Ich persönlich habe irgendwann mal den Entschluss gefasst, dass ich meine Überzeugungen dem "Angebot" nicht anpassen möchte (und auch nicht kann), aber habe häufiger beobachtet, dass da eine gewisse Korrelation besteht.
DerKater Geschrieben vor 26 Minuten Autor vor 4 Stunden, schrieb Windgust: Wegen deiner "guten Bekannten": Wissen ihre Familie und Freunde von dir, was ihr so macht? Welchen Status hattest du denn ihnen gegenüber? Was können wir uns unter ein "bisschen spielen" vorstellen? Hast du sie geschlagen bis die weinend am Boden lag und dann genommen? Hast du ihr ein Streichel-Spanking mit der Hand auf den Po gegeben?Ich denke, wieviel das für euch bedeutet hängt sehr davon ab, wie intensiv die Session ist. Da sie einen Partner hat und ihr "nur" eine Spiel-Beziehung, ist doch alles wie abgesprochen, oder? Du bist dominant, aber eben nur beim Spielen. Sie ist ja etwa in meinem Alter, so Anfang 40. Ich denke ihre Eltern wissen es. Für sie war ein guter Freund zu besuch. Was ja auch völlig ok ist.
Vi**** Geschrieben vor 23 Minuten vor 33 Minuten, schrieb Aberration: @@Violet_Fog, nbsp;wie siehst du Folgendes: Hat die Anzahl möglicher (Spiel-)Partner:innen Einfluss auf das Anpassen der Ansprüche? Ich denke (und beziehe das gerade nicht auf mich), praktisch spielt das oft eine Rolle. Während z. B. FemDoms und Subs aus einem wesentlich größeren Pool fischen können, stehen Doms einer verhältnismäßig kleinen Anzahl an Subs gegenüber. Beide Umstände beeinflussen in der Realität die gesetzten Kriterien. Ich persönlich habe irgendwann mal den Entschluss gefasst, dass ich meine Überzeugungen dem "Angebot" nicht anpassen möchte (und auch nicht kann), aber habe häufiger beobachtet, dass da eine gewisse Korrelation besteht. Was für mich ein riesen Problem ist, weil Subs in der Regel viiiiiel kompromissbereiter sind, als mir lieb ist. Ich will doch Subs, die das wirklich fühlen, wirklich wollen - und nicht ständig das Gefühl haben, sie würden mich halt nehmen, weil sie jede Dom nehmen, die abbekommen :/ Da fühlt man sich nicht begehrt. Und auch die Vorstellungen, ich brauch doch jemanden der das mit Leidenschaft und mit Herz und Seele macht und nicht so "Na gut, von mir aus, was immer du sagst, Herrin"
Aberration Geschrieben vor 19 Minuten Vor 3 Minuten , schrieb Violet_Fog: Was für mich ein riesen Problem ist, weil Subs in der Regel viiiiiel kompromissbereiter sind, als mir lieb ist. Ich will doch Subs, die das wirklich fühlen, wirklich wollen - und nicht ständig das Gefühl haben, sie würden mich halt nehmen, weil sie jede Dom nehmen, die abbekommen :/ Da fühlt man sich nicht begehrt. Und auch die Vorstellungen, ich brauch doch jemanden der das mit Leidenschaft und mit Herz und Seele macht und nicht so "Na gut, von mir aus, was immer du sagst, Herrin" Interessanter Standpunkt, habe ich aus der Perspektive gar nicht betrachtet. Völlig nachvollziehbar.
DerKater Geschrieben vor 12 Minuten Autor vor 2 Minuten, schrieb Violet_Fog: Was für mich ein riesen Problem ist, weil Subs in der Regel viiiiiel kompromissbereiter sind, als mir lieb ist. Ich will doch Subs, die das wirklich fühlen, wirklich wollen - und nicht ständig das Gefühl haben, sie würden mich halt nehmen, weil sie jede Dom nehmen, die abbekommen :/ Da fühlt man sich nicht begehrt. Und auch die Vorstellungen, ich brauch doch jemanden der das mit Leidenschaft und mit Herz und Seele macht und nicht so "Na gut, von mir aus, was immer du sagst, Herrin" Das ist ein intressanter Aspekt Violet. Ja man möchte für den/die Sub ja auch was besonderes sein. Aber grade bei Femdoms ist es halt auch die harte Erkenntnis, "wenn die mich nicht nimmt...dann warten halt auch nicht an der nächste Ecke 100 andere." Ist vielleicht auch irgendwie wie der Bewerber um eine Stelle, der fachliche Qualifikationen und l angjährige Berufserfahrungen vorweisen kann. Der aber so dringend sucht das er sich unter Wert verkauft und entweder die Stelle deswegen erst recht nicht bekommt oder gnadenlos ausgenutzt wird.
Al**** Geschrieben vor 9 Minuten Was bringen mir viele subs wenn nicht ein guter dabei ist? Der mich will weil ich das bin was er braucht? Sprich die Dinge passen Nicht weil ich seine Bedürfnisse erfüllen könnte weil es keine andere tut? Sprich weil ich gerade da bin und noch puls habe Zum Thema... Es war abgesprochen das du mit zur Feier gehst und nun bist du beleidigt weil du mit musstest? Ernsthaft? Wenn sie dir nix wert ist dann geh nicht hin. Wenn du sie alleine willst dann sag nicht zu.
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