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Die Illusion des Jägers: Wer trifft wirklich die Wahl?


Le****

Empfohlener Beitrag

Na ja wird schon  einen Grund dazu haben , oder es läuft etwas falsch bei ihnen , finden sie den Fehler . Und Nackt Bilder sind und bleiben oder dienen dazu bei  alles  im Leben um irgend etwas mit macht zu erzwingen im Leben um Erflog zu haben  , oder das gewünschte zu erreichen für sich !  Aber egal wie auch immer es wir wie immer viel Bla Bla um alles gemacht und am ende kommt die reinste Enzä#usching weil nur gelabbert wird von allen ! 

vor 4 Stunden, schrieb Sub_Text:

Ich habe eben ganz ungläubig den Thread gelesen und habe wahrscheinlich immer noch Fragezeichen im Gesicht. Der Mann erobert?? Wie zeigt sich das denn? Ich glaube, ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht erobert worden. Oder ich definiere es anders als andere. Für mich definiert sich das durch Hartnäckigkeit, Konsistenz und echtes Interesse. Für euch auch? Also falls ja, dann kenne ich es so nicht. Im Endeffekt halte ich den Kontakt, bin ich zur Stelle und investiere, werde quasi zum "Jäger". Wahrscheinlich ist das meine Quittung für Dinge wie Ungeduld.
Ihr seht, eigentlich monologisiere ich hier so vor mich hin und hab damit schon meinen Fehler gefunden. Fehler haben ja auch immer eine Lehre eingebaut.😊 Danke für den Denkanstoß.🤗

 

1. Ich habe einmal einen TedTalk gesehen in dem eine Spezialistin für Paarbindung erläutert hat, dass bestimmte Bindungshormone beim Mann stärker steigen, wenn er die Frau länger umwerben muss. Was dann ja die Wahrscheinlichkeit einer längeren Partnerschaft erhöht. (Ich habe ja wenig Ahnung davon, denke trotzdem aber trotzdem dass es bei Männern hormonell garnicht so anders sein kann als bei Frauen.)

2. Derjenige der aktiv sucht, hat die Option auf seinen Favoriten und dann 2. Favoriten usw. Der passive Part hat nur die Wahl zwischen denjenigen, die sie oder ihn angesprochen haben. Daher sollte man rein logisch/wirtschaftlich dieses stereotype passive Verhalten als Frau eigentlich ablegen. ( Ich arbeite noch daran...)

Was ich damit sagen möchte, 1.etwas warten und sich kennen lernen lohnt sich für beide Geschlechter und 2. Frauen sollten mehr die Iniative ergreifen.

Vor 9 Stunden, schrieb ScriptedSurrender:

Was ich damit sagen möchte, 1.etwas warten und sich kennen lernen lohnt sich für beide Geschlechter und 2. Frauen sollten mehr die Iniative ergreifen.

Frauen sollten positives Feedback geben, wenn Männer sie umwerben. Nicht die Initiative ergreifen. Männer fühlen sich toll, wenn sie "jagen" dürfen, das ist evolutionär noch übrig geblieben von damals und stimuliert erstmal nur das Dopamin. Das ist aber nur ein temporärer Kick, der schnell nachlässt und dann muss ein neuer Dopaminkick her. Der weibliche Jagdtrieb ist für Frauen eher unangenehm vom Gefühl her und auch so von der Natur her nicht vorgesehen.

Ich habe dazu mal eine Metapher gehört:
Der Jäger plant seine Jagd präzise. Hat vor Tagen schon das eine Reh erspäht, welches er unbedingt erlegen will. Er hat am Vorabend sein Gewehr stundenlang gereinigt und geladen, steht morgens früh auf, fühlt Vorfreude und richtet sich auf eine lange Jagd ein, mit Ruhe, laufen, verstecken im Unterholz, beobachten und viel Geduld. Er trinkt in aller Früh seinen Kaffee, möchte gerade seine Waldhütte verlassen um die Jagd anzugehen und dann liegt das Reh tot vor seiner Tür. Damit ist alles hin und das passiert, wenn man als Frau ihm das abnimmt. Fand ich ganz passend den Vergleich.😊
Aber, aber, aber... gibt's denn überhaupt noch solche Männer, die jagen WOLLEN und auch dran bleiben???

Die meisten sind sehr konservativ und patriarchal geprägt. Umzudenken fällt vielen sehr schwer und die moderne, unabhängige Frau jagt durchaus auch mal selbst.
Wir suchen am Ende aus, haben die Qual der Wahl, da geb ich Dir völlig recht!
Feminismus triggert viele dieser Männer, weil sie glauben, frau nehme ihnen etwas weg, dabei geht es um Gleichberechtigung.

Ich jage auch als Frau. Gehe dies aber anders an. Mit Freundlichkeit und Charme konnte ich schon einige überzeugen anstatt einer Top Figur.

Ich als Mann gehe sehr gerne jagen! Tatsächlich bin auch im echten Leben ein Jäger und der Vergleich oben macht schon was her. Allerdings macht die Jagd auf Frauen auch noch mehr Freude, wenn man hier und da auch mal einen Brocken zugeworfen bekommt, d. h. reine Ablehnung durch Körpersprache kann die Jagd auch schnell beenden oder uninteressant machen. Aber auch als Jäger genieße ich es hin und wieder selbst gejagt zu werden und das wiederum hilft mir sehr bei meinen eigenen Jagdzügen…

(bearbeitet)

Meine erste richtige Liebe war ein Tanz, der durchaus etwas hatte. Ich war jung, hübsch und innerlich ein Junge im Minirock. Wenn hier jemand abschleppte, dann ich und nicht umgekehrt. Ich ging in die Disko und suchte mir aus, was ich wollte. Der Mann war nur Mittel zum Zweck.

An einem Winterabend vor dem Blockschulunterricht traf ich mich mit den Jungs im Bistro, bevor wir alle gemeinsam ins Kolpinghaus wollten. Am Nebentisch saß ein richtig gutaussehender, durchtrainierter Typ, wie in einer Coca-Cola-Werbung, umringt von fünf tropfenden Mädels. Während ich über meinem Tee saß, weil ich eine fette Erkältung hatte, machte ich mich über den Macho am Nebentisch lustig. Wir wetteten, welches der sabbernden Mädels er wohl abschleppen würde. Einer meiner Jungs sagte: „Der Typ da drüben, der alleine sitzt, ist glaube ich sein Kumpel“ und ging rüber. Keine Ahnung, was die beiden besprachen, aber wir hatten unseren Spaß.


Als der Muskelklotz zu seinem Kumpel ging, um kurz etwas zu holen, sahen sie zu mir rüber. Boah, so ein Verräter, dachte ich mir. Sie kamen an meinen Tisch und zu meinen Jungs, also in mein Revier. Und ihm fällt nichts Besseres ein, als zu sagen „Hey Süße, meine Wichse schmeckt nach Erdbeere.“ Das war so plump, dass es schon wieder geil war. Vor Lachen spuckte ich den halben Tee über den Tisch. Tja, damit machte er mich zur Beute. Die Mädels am anderen Tisch ignorierte er ab diesem Moment komplett, und meine Jungs zogen mit ihnen ab. Na toll und ich saß da mit einem Muskelklotz, der scheinbar noch nie seine eigene Wichse probiert hatte.
Es folgte ein Tanz, der tagelang ging. Wir waren auf derselben Schule. Ich im zweiten Ausbildungsjahr, er in der Meisterschule. Ich ließ mich in die teuersten Restaurants einladen, durch die Gegend fahren und abends an der Tanke mit Sekt versorgen. Aber er ließ nicht locker. Am Ende wurden wir tatsächlich ein Paar.

 

Ach, selbst heute schreibt er mir noch hin und wieder. Dabei ist diese Liebe schon 25 Jahre her. Seine Wichse schmeckte übrigens tatsächlich nicht nach Erdbeere, was er auch zugeben musste, nachdem ich sie ihm mit den Fingern in den Mund geschoben hatte.

 

Erobert werden oder selbst erobern ist doch eigentlich egal. Hauptsache es passt und man kann die Zeit gemeinsam genießen.

 
bearbeitet von Brighid
Am 22.6.2026 at 07:47, schrieb Lenard1:

Wer glaubt, er müsse eine Frau „erobern“, hat das Spiel schon verloren, weil er die Dynamik gar nicht verstanden hat. Es geht nicht darum, jemanden zu bezwingen. Es geht darum, ob man überhaupt in der Lage ist, die Kriterien derjenigen zu erfüllen, die längst die Wahl hat.

Mich würde interessieren: Seht ihr das auch so? Warum ist das Ego vieler Männer so sehr auf dieses „Eroberer-Narrativ“ angewiesen, obwohl die Realität der Auswahlmöglichkeiten doch eigentlich für jeden offensichtlich sein sollte?

Sehe ich genau so und unzählige Studien zum Thema Beziehungen und Liebe bestätigen das.

Im Prinzip ist es eher so, dass der Mann der Bewerber ist und die Frau die Personalchefin, die einstellt oder ablehnt. Für eine gut bezahlte, attraktive "Stelle" gibt es natürlich massenweise Bewerber, die sich versuchen ins richtige Licht zu setzen, um in die nächste Bewerberrunde zu kommen.

Ganz am Schluss kommt dann das Assessment-Center, wo nur noch wenige übrig geblieben sind, die dann mittels "Einzeldate" auf Herz und Nieren geprüft werden und dann wird halt die Entscheidung schon fallen - oder es wird gar keiner und die nächste Bewerberrunde beginnt  ;)    Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass die "Personalchefin" überhaupt ernsthaft daran interessiert ist, die freie Stelle zu besetzen  :D    

Wie sagte mal Urban Priol bei einem Comedy-Auftritt:  "Die Frau ist die einzige Beute, die ihren Jäger jagt".  Die Frau ist nur in der Illusion des Mannes eine "Beute", da ja nicht er entscheidet, ob die Beute eingefangen wird, oder entkommt, sondern einzig die Frau entscheidet, ob sie sich überhaupt "einfangen" lässt.

 

Das "Eroberer-Narrativ" wird wohl zum einen biologisch durch die Hormone bestimmt werden und zum andern durch kulturelle Tradition. Diese ist aber in fast allen Völkern der Welt dieselbe, mit vielleicht wenigen Ausnahmen.  

Wenn sich Frauen mit entsprechenden Outfits für Männer attraktiv machen (ja, ich weiß, liebe Feministinnen, Frauen ziehen sich nur sexy für sich selbst an, man weiß es bereits 😂  ) , dann geht es meist darum, die Konkurrenz der Geschlechtsgenossinnen aus dem Rennen zu bugsieren, um den attraktivsten der Bewerber auf sich aufmerksam zu machen.   

Vor 52 Minuten , schrieb BP139:

Sehe ich genau so und unzählige Studien zum Thema Beziehungen und Liebe bestätigen das.

Im Prinzip ist es eher so, dass der Mann der Bewerber ist und die Frau die Personalchefin, die einstellt oder ablehnt. Für eine gut bezahlte, attraktive "Stelle" gibt es natürlich massenweise Bewerber, die sich versuchen ins richtige Licht zu setzen, um in die nächste Bewerberrunde zu kommen.

Ganz am Schluss kommt dann das Assessment-Center, wo nur noch wenige übrig geblieben sind, die dann mittels "Einzeldate" auf Herz und Nieren geprüft werden und dann wird halt die Entscheidung schon fallen - oder es wird gar keiner und die nächste Bewerberrunde beginnt      Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass die "Personalchefin" überhaupt ernsthaft daran interessiert ist, die freie Stelle zu besetzen      

Wie sagte mal Urban Priol bei einem Comedy-Auftritt:  "Die Frau ist die einzige Beute, die ihren Jäger jagt".  Die Frau ist nur in der Illusion des Mannes eine "Beute", da ja nicht er entscheidet, ob die Beute eingefangen wird, oder entkommt, sondern einzig die Frau entscheidet, ob sie sich überhaupt "einfangen" lässt.

 

Das "Eroberer-Narrativ" wird wohl zum einen biologisch durch die Hormone bestimmt werden und zum andern durch kulturelle Tradition. Diese ist aber in fast allen Völkern der Welt dieselbe, mit vielleicht wenigen Ausnahmen.  

Wenn sich Frauen mit entsprechenden Outfits für Männer attraktiv machen (ja, ich weiß, liebe Feministinnen, Frauen ziehen sich nur sexy für sich selbst an, man weiß es bereits 😂  ) , dann geht es meist darum, die Konkurrenz der Geschlechtsgenossinnen aus dem Rennen zu bugsieren, um den attraktivsten der Bewerber auf sich aufmerksam zu machen.   

Öhm, was? Ich kann dein Bild dazu definitiv nicht teilen

Vor 1 Stunde, schrieb kleiner_phönix:

Öhm, was? Ich kann dein Bild dazu definitiv nicht teilen

Hier kommen generell einige fragwürdige Ansichten und veraltete anthropologische Vermutungen, ich gucke nur temporär rein.
Ich finde selbsternannte Jäger creepy. Als Spiel nett. Aber ich gebe keinen Consent dazu, wenn jemand mich im real life wie Beute behandelt, die es durch Schliche und Hartnäckigkeit zu erlegen gilt...Bäh.

Am Ende des Tages geht es für mich darum, dass jemand Bedürfnisse hat und sich jemanden wünscht mit dem diese leichter befriedigt werden können, das Ganze natürlich auch umgekehrt. 
 

Jäger und Beute ist für mich eine Metapher die, egal wie man sie beschreibt erstmal Gleichwertigkeit anzweifelt oder gar abspricht. Das ist definitiv nicht mein Verständnis von Partnerschaften. 
 

Weder jage ich, noch führe ich einen Balztanz auf. Ich lerne Menschen kennen und sie mich. Dann entscheidet die gemeinsame Schnittmenge, ob man zusammenfindet. Ohne Jagd, ohne Auswahlverfahren á la Jobsuche. 

Vielleicht ist es auch eine Frage des Wordings. Wenn ich einen Mann suche (das geht tatsächlich auch so rum) dann kann ich sehr flirty sein…für mich eine Form der Jagd. Das ist aber der Augenhöhe nicht abträglich, im Gegenteil. Es ist ja auch ein intellektuelles Messen, Austesten usw

(bearbeitet)
Am 24.6.2026 at 17:45, schrieb Sub_Text:

 

Frauen sollten positives Feedback geben, wenn Männer sie umwerben. Nicht die Initiative ergreifen. Männer fühlen sich toll, wenn sie "jagen" dürfen, das ist evolutionär noch übrig geblieben von damals und stimuliert erstmal nur das Dopamin. Das ist aber nur ein temporärer Kick, der schnell nachlässt und dann muss ein neuer Dopaminkick her. Der weibliche Jagdtrieb ist für Frauen eher unangenehm vom Gefühl her und auch so von der Natur her nicht vorgesehen.

Ich habe dazu mal eine Metapher gehört:
Der Jäger plant seine Jagd präzise. Hat vor Tagen schon das eine Reh erspäht, welches er unbedingt erlegen will. Er hat am Vorabend sein Gewehr stundenlang gereinigt und geladen, steht morgens früh auf, fühlt Vorfreude und richtet sich auf eine lange Jagd ein, mit Ruhe, laufen, verstecken im Unterholz, beobachten und viel Geduld. Er trinkt in aller Früh seinen Kaffee, möchte gerade seine Waldhütte verlassen um die Jagd anzugehen und dann liegt das Reh tot vor seiner Tür. Damit ist alles hin und das passiert, wenn man als Frau ihm das abnimmt. Fand ich ganz passend den Vergleich.😊
Aber, aber, aber... gibt's denn überhaupt noch solche Männer, die jagen WOLLEN und auch dran bleiben???

Ja, die gibt es @Sub_Text! Und es ist nicht mal schlimm, dass heutzutage viele Frauen glauben, nur sie träfen die Entscheidung. Nicht wirklich schlimm und ist es wirklich wichtig, wer wann welche Entscheidung trifft? Die Metapher hat für Intelligente einen guten und schwarzen Humor, das mit dem toten Fleisch, welches sich ihm vor der Jagd vor die Füße legt. Nur nicht zu wörtlich nehmen!  Definitionsfragen statt des eigentlichen Aktes sind so müssig, wie die Frage nach Huhn und Ei und was zuerst da war. Und in vielen Kulturen außerhalb Europas ist man nicht zu verkopft und kann noch wirklich gemeinsames Glück unbeschwert genießen.  Selbst erlebt! Also bitte nicht den Glauben an die wenigen echten Jäger verlieren! Ich wünsche einen schönen Tag.

LG

O.

bearbeitet von Dom_76
Am 27.6.2026 at 06:33, schrieb Brighid:

Meine erste richtige Liebe war ein Tanz, der durchaus etwas hatte. Ich war jung, hübsch und innerlich ein Junge im Minirock. Wenn hier jemand abschleppte, dann ich und nicht umgekehrt. Ich ging in die Disko und suchte mir aus, was ich wollte. Der Mann war nur Mittel zum Zweck.

An einem Winterabend vor dem Blockschulunterricht traf ich mich mit den Jungs im Bistro, bevor wir alle gemeinsam ins Kolpinghaus wollten. Am Nebentisch saß ein richtig gutaussehender, durchtrainierter Typ, wie in einer Coca-Cola-Werbung, umringt von fünf tropfenden Mädels. Während ich über meinem Tee saß, weil ich eine fette Erkältung hatte, machte ich mich über den Macho am Nebentisch lustig. Wir wetteten, welches der sabbernden Mädels er wohl abschleppen würde. Einer meiner Jungs sagte: „Der Typ da drüben, der alleine sitzt, ist glaube ich sein Kumpel“ und ging rüber. Keine Ahnung, was die beiden besprachen, aber wir hatten unseren Spaß.


Als der Muskelklotz zu seinem Kumpel ging, um kurz etwas zu holen, sahen sie zu mir rüber. Boah, so ein Verräter, dachte ich mir. Sie kamen an meinen Tisch und zu meinen Jungs, also in mein Revier. Und ihm fällt nichts Besseres ein, als zu sagen „Hey Süße, meine Wichse schmeckt nach Erdbeere.“ Das war so plump, dass es schon wieder geil war. Vor Lachen spuckte ich den halben Tee über den Tisch. Tja, damit machte er mich zur Beute. Die Mädels am anderen Tisch ignorierte er ab diesem Moment komplett, und meine Jungs zogen mit ihnen ab. Na toll und ich saß da mit einem Muskelklotz, der scheinbar noch nie seine eigene Wichse probiert hatte.
Es folgte ein Tanz, der tagelang ging. Wir waren auf derselben Schule. Ich im zweiten Ausbildungsjahr, er in der Meisterschule. Ich ließ mich in die teuersten Restaurants einladen, durch die Gegend fahren und abends an der Tanke mit Sekt versorgen. Aber er ließ nicht locker. Am Ende wurden wir tatsächlich ein Paar.

 

Ach, selbst heute schreibt er mir noch hin und wieder. Dabei ist diese Liebe schon 25 Jahre her. Seine Wichse schmeckte übrigens tatsächlich nicht nach Erdbeere, was er auch zugeben musste, nachdem ich sie ihm mit den Fingern in den Mund geschoben hatte.

 

Erobert werden oder selbst erobern ist doch eigentlich egal. Hauptsache es passt und man kann die Zeit gemeinsam genießen.

 

Applaus Applaus für den Jungen in Minirock, der/die/das Beute machte. Ist heute ja noch komplexer und Mann muß sich fast vor Mädels neben den biologisch Geborenen schützen, aber egal. Der Genießer jagd heute anders und schweigt @Brighid.

LG

O.

Am 22.6.2026 at 07:47, schrieb Lenard1:

In den Foren und Chats begegne ich immer wieder demselben Narrativ: Männer, die mit einer fast schon ritterlichen oder manchmal eher besitzergreifenden Attitüde davon sprechen, eine Frau „erobern“ zu wollen.

Das Bild vom Jäger, der die Beute aufspürt, sie umwirbt und schließlich durch Ausdauer oder Dominanz „für sich gewinnt“, scheint tief in den Köpfen verankert zu sein.

Doch bei all diesem Fokus auf die Strategie des Mannes bleibt eine fundamentale Realität oft völlig unbeachtet: Die Macht der Auswahl.
Wenn ein Mann glaubt, er sei derjenige, der den Takt angibt und die Entscheidung trifft, übersieht er dabei oft, dass er sich in einem riesigen Angebot bewegt.

Eine begehrte Frau in der modernen Dating-Welt – und ganz besonders in unseren spezifischen Subkulturen steht selten vor dem Problem, niemanden zu finden. Sie steht vor dem Problem, filtern zu müssen.
Warum halten so viele Männer an dem veralteten Bild des Eroberers fest?

Ist es ein Schutzmechanismus des Egos, um sich selbst die Kontrolle einzureden? Ist es die Unfähigkeit, zu akzeptieren, dass man selbst nur eine von vielen Optionen ist?

Die Wahrheit ist doch: Der Mann investiert. Er schreibt, er überzeugt, er stellt sich vor. Aber am Ende des Tages ist sie es, die entscheidet, ob dieser Einsatz überhaupt eine Resonanz findet. Sie ist die Torwächterin. Sie entscheidet, wer Zeit bekommt, wer Aufmerksamkeit verdient und wer den „Zugang“ erhält.

Wer glaubt, er müsse eine Frau „erobern“, hat das Spiel schon verloren, weil er die Dynamik gar nicht verstanden hat. Es geht nicht darum, jemanden zu bezwingen. Es geht darum, ob man überhaupt in der Lage ist, die Kriterien derjenigen zu erfüllen, die längst die Wahl hat.

Mich würde interessieren: Seht ihr das auch so? Warum ist das Ego vieler Männer so sehr auf dieses „Eroberer-Narrativ“ angewiesen, obwohl die Realität der Auswahlmöglichkeiten doch eigentlich für jeden offensichtlich sein sollte?

Statt zur Sache zu kommen, soll man sich über Definitionen streiten @Lenard1? Dabei verkennen viele heute noch, dass sich Gleichberechtigung gerade erst neu entwickelt und das seit den 80ern des letzten Jahrhunderts, wo das Wort Emanzipation für fast alles herhalten musste. Lass doch die Rollen heute anders herum sein! Was machst das für einen Unterschied bei unseren ***ischen Instinkten? Dein Thread klammert leider archetypische Verhaltensweisen völlig aus und bedient nur ein einziges Narrativ. Kann sein, daß du dadurch die Aufmerksamkeit einiger Frauen als Versteher auf dich ziehst, Glückwunsch. 

LG

O.

vor 51 Minuten, schrieb Dom_76:

Applaus Applaus für den Jungen in Minirock, der/die/das Beute machte. Ist heute ja noch komplexer und Mann muß sich fast vor Mädels neben den biologisch Geborenen schützen, aber egal. Der Genießer jagd heute anders und schweigt @Brighid.

LG

O.

Ich bin biologisch weiblich und glücklich damit. Nur verhielt ich mich eben nie wie das typische Mädchen. Ab der 5 Klasse war ich das einzige Mädchen in Werken, das einzige Mädchen in der Ausbildung usw. Und auch mein Freundeskreis bestand hauptsächlich aus Jungs. Ältere Herren sagten immer an mir sei ein Junge verloren gegangen. Heute würde man das eher als Beleidigung auffassen. Damals war dies aber keines Wegs als Beleidigung gemeint. Es war einfach verdammt selten das sich ein Mädchen nicht wie ein Mädchen verhielt und sich das nahm was sie wollte. Ich wüsste auch nicht was es da zu schweigen gegeben hätte. Egal wer nun wen jagt. Es gibt kein Richtig oder Falsch solange sich zwei zusammen finden.

vor 9 Stunden, schrieb Brighid:

Ich bin biologisch weiblich und glücklich damit. Nur verhielt ich mich eben nie wie das typische Mädchen. Ab der 5 Klasse war ich das einzige Mädchen in Werken, das einzige Mädchen in der Ausbildung usw. Und auch mein Freundeskreis bestand hauptsächlich aus Jungs. Ältere Herren sagten immer an mir sei ein Junge verloren gegangen. Heute würde man das eher als Beleidigung auffassen. Damals war dies aber keines Wegs als Beleidigung gemeint. Es war einfach verdammt selten das sich ein Mädchen nicht wie ein Mädchen verhielt und sich das nahm was sie wollte. Ich wüsste auch nicht was es da zu schweigen gegeben hätte. Egal wer nun wen jagt. Es gibt kein Richtig oder Falsch solange sich zwei zusammen finden.

Bleib einfach wie Du bist. Heute ist das ja nicht mehr so ungewöhnlich!

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