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Beziehung mit mhd?


Al****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Was in 6 Monaten sein wird weiß ja niemand so genau, im Leben kann so ziemlich alles passieren.  Aber wenn jetzt von Anfang an klar ist, dass nach 6 Monaten Schluss sein wird und das in jedem Fall, würde ich persönlich, das nicht eingehen. Ich würde jeden Tag, die Tage zählen und könnte mich überhaupt nicht wirklich auf das Gute , dass es hoffentlich auch geben würde, einlassen. Das ist sowieso eines meiner Probleme.

Das regt mich zum Nachdenken an...Ich weiß, dass ich ungewöhnlich bin, dass ich sehr wenig unter Trennungsangst leide...Was ich nicht weiß, ist, ob das angeboren oder erworben ist bei mir, und ob es ein positiv-gesunder Trait ist oder nicht. Ich bin nicht gefühlskalt, unter einigen Trennungen habe ich sehr gelitten, in dem Moment. Dass ich da leide, ist etwas Gutes, denn das heißt, ich kann lieben, und gewinne so dem Schmerz etwas Positives ab. Aber ich mache mir keine Sorgen im Voraus, was Trennungen angeht. Ich gehe davon aus, dass wir alle letztlich allein im Universum leben und sterben werden, jede Beziehung endet, und wir in unseren schwersten Stunden, in dem schlimmsten Momenten alles mit uns allein ausmachen müssen.
Nichts davon macht mir Angst, ich kann das gut im Sinne Radikaler Akzeptanz annehmen.
Vlt Irvin Yalom zu verdanken, der schreibt wunderschöne Geschichten aus der existenziellen Psychotherapie, wie in "Die Liebe und ihr Henker" - allein sein gehört in dieser Denkrichtung zu den universalen Wahrheiten, mit denen wir uns abfinden müssen, alle Beziehungen haben danach MHD.

vor 9 Minuten, schrieb TaliX:

 

Das regt mich zum Nachdenken an...Ich weiß, dass ich ungewöhnlich bin, dass ich sehr wenig unter Trennungsangst leide...Was ich nicht weiß, ist, ob das angeboren oder erworben ist bei mir, und ob es ein positiv-gesunder Trait ist oder nicht. Ich bin nicht gefühlskalt, unter einigen Trennungen habe ich sehr gelitten, in dem Moment. Dass ich da leide, ist etwas Gutes, denn das heißt, ich kann lieben, und gewinne so dem Schmerz etwas Positives ab. Aber ich mache mir keine Sorgen im Voraus, was Trennungen angeht. Ich gehe davon aus, dass wir alle letztlich allein im Universum leben und sterben werden, jede Beziehung endet, und wir in unseren schwersten Stunden, in dem schlimmsten Momenten alles mit uns allein ausmachen müssen.
Nichts davon macht mir Angst, ich kann das gut im Sinne Radikaler Akzeptanz annehmen.
Vlt Irvin Yalom zu verdanken, der schreibt wunderschöne Geschichten aus der existenziellen Psychotherapie, wie in "Die Liebe und ihr Henker" - allein sein gehört in dieser Denkrichtung zu den universalen Wahrheiten, mit denen wir uns abfinden müssen, alle Beziehungen haben danach MHD.

Ich weiß glaube ich was du meinst. Und es stellt sich bei mir auch nicht so einfach da. Es kommt immer darauf an in welcher "Phase" (nennen wir es einfach Mondphase) ich mich befinde. Ich neige zur Extreme und da ist so ein vorgeschriebener, ultimativen Cut für mich nicht aushaltbar. Alles was an einem Ultimatum hängt macht mir großen Druck, der einerseits mich auch in die Aktive bringt....aber in Beziehung würde sich  das bei mir gegenteilig auswirken,  denn ich bin nicht umsonst die Passive. 

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