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Wer zahlt?


Su****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Minuten , schrieb ***sucker:

Ich wollte kürzlich eine Dame auf eine Kombination Dessous einladen, per Gutschein(265€). Ich wäre nicht dabei gewesen, ich hätte sie nie an ihr gesehen. Sie wollte nicht.🙁

Hier auf der Seite?

Mir ist der Kontext egal - es kommt drauf an wie sich das Treffen entwickelt.

Bei manchen hat man dann ja iwie schon das Gefühl einer gewissen Bringschuld. Dann zahle ich meinen Teil definitiv selbst. Auch wenn es nicht soo prickelnd war bin ich gern bereit, meinen Kaffee selbst zu zahlen. Ich bin niemand der Einladungen erwartet aber dieses anbieten a la : "ja wenn du magst kann ich auch zahlen" mag ich auch nicht 🫢
Im besten Falle sieht man sich wieder, dann kann man sich ja revanchieren 😁

Erinnerte mich gerade an Folgendes: Hatte mal ein Date im Restaurant und merkte schnell, dass sie so gar nicht mein Typ Mensch ist, aber sonst ganz lustig und zu der Zeit eher klamme Studentin. Habe sie eingeladen, weil es trotz der Inkompatibilität ein nettes Essen war und sie eh nicht viel Geld zur Verfügung hatte. Hätte ich als Mann nach der scheinbar häufiger vertretenen Logik dann nicht mit ihr Sex haben MÜSSEN? 😅

Vor 5 Stunden, schrieb ***sucker:

Ich wollte kürzlich eine Dame auf eine Kombination Dessous einladen, per Gutschein(265€). Ich wäre nicht dabei gewesen, ich hätte sie nie an ihr gesehen. Sie wollte nicht.🙁

Völlig nachvollziehbar, dass sie abgelehnt hat. Nachher findest du doch Wege, sie darüber ausfindig zu machen und dir "zu holen was dir zusteht"? Überleg Mal. Ein fremder aus dem Internet bietet dir vermeintlich gratis Geld an.... Natürlich suchst du den Harken

Vor 3 Stunden, schrieb Aberration:

Erinnerte mich gerade an Folgendes: Hatte mal ein Date im Restaurant und merkte schnell, dass sie so gar nicht mein Typ Mensch ist, aber sonst ganz lustig und zu der Zeit eher klamme Studentin. Habe sie eingeladen, weil es trotz der Inkompatibilität ein nettes Essen war und sie eh nicht viel Geld zur Verfügung hatte. Hätte ich als Mann nach der scheinbar häufiger vertretenen Logik dann nicht mit ihr Sex haben MÜSSEN? 😅

Hättest du natürlich nicht! Du bist ein Mann, Bü "musst" gar nichts. Aber du hättest damit rechnen können, dass sie trotz ihrer finanziellen Lage ablehnen MUSS, aus Sorge, dir etwas zu schulden

Vor 8 Stunden, schrieb Kapitän_Nemo:

Bezüglich der Hemmung geht es genau um das, was ich oben beschrieben habe: In so einer Situation fühlt es sich für mich einfach krampfhaft und unentspannt an, weil die Übernahme der Rechnung dann irgendwie immer mit im Raum steht. Man weiß auch nie, was die andere Person darüber denkt.

Wenn ich eine andere Person allerdings schon lange kenne, ist es für mich absolut natürlich, diese Person auch mal einzuladen oder mal eingeladen zu werden.

Verstehe. Ich hatte das zunächst als mehrere Locations verstanden. Was unser Gegenüber denkt, wissen wir natürlich nur, wenn wir miteinander reden. Denkst du; wenn es zunächst gut läuft und tatsächlich Lust besteht, noch einzukehren, dass man den Elefanten nicht auch direkt ansprechen könnte, bevor er überhaupt im Raum ist und für angespannte Stimmung sorgt? Mitunter kann die Ehrlichkeit über die bestehende Sorge ja auch durchaus hilfreich sein und/oder möglicherweise das treffen, was beide beschäftigt. Kann ich mir für beide Seiten durchaus angenehmer /entspannter vorstellen oder auch schade, wenn man auf etwas verzichtet, worauf man eigtl Lust gehabt hätte.

Vor 25 Minuten , schrieb S_Rose:

Völlig nachvollziehbar, dass sie abgelehnt hat. Nachher findest du doch Wege, sie darüber ausfindig zu machen und dir "zu holen was dir zusteht"? Überleg Mal. Ein fremder aus dem Internet bietet dir vermeintlich gratis Geld an.... Natürlich suchst du den Harken

Es ist auch reichlich beleidigend, eine Person anzuschreiben, als sei sie käuflich, wenn es keinerlei Hinweis gibt, sie sei es. Auch hübsch merkbefrei, die Anekdote rauszukramen, wenn im Beitrag direkt davor jemand zum Ausdruck bringt, wie unangenehm ein solches Angebot war bzgl Schuh/Fußfetisch.
Mehr Geld macht's nicht besser. Auf ner anderen Seite nervte mich häufig wer, der mich auf sein Segelboot/zum Mallorcaurlaub einladen wollte (und wahrscheinlich andauernd unbekannte Frauen anschrieb, und trotzdem biss keine an).

Also am Besten man hat erst Sex und geht dann danach Essen. Dann erübrigt sich das mit den Schuldgefühlen wenn er zahlt.

 

vor einer Stunde, schrieb Candala:

 

Verstehe. Ich hatte das zunächst als mehrere Locations verstanden. Was unser Gegenüber denkt, wissen wir natürlich nur, wenn wir miteinander reden. Denkst du; wenn es zunächst gut läuft und tatsächlich Lust besteht, noch einzukehren, dass man den Elefanten nicht auch direkt ansprechen könnte, bevor er überhaupt im Raum ist und für angespannte Stimmung sorgt? Mitunter kann die Ehrlichkeit über die bestehende Sorge ja auch durchaus hilfreich sein und/oder möglicherweise das treffen, was beide beschäftigt. Kann ich mir für beide Seiten durchaus angenehmer /entspannter vorstellen oder auch schade, wenn man auf etwas verzichtet, worauf man eigtl Lust gehabt hätte.

Ich glaube schon, dass man das im Vorfeld ansprechen kann.
 

Ich handhabe es aber einfach so, dass ich grundsätzlich nur für mich zahle. Damit habe ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

 

Deshalb mache ich mir außerhalb dieses Forumbeitrags eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber.

vor einer Stunde, schrieb SirTorben:

Also am Besten man hat erst Sex und geht dann danach Essen. Dann erübrigt sich das mit den Schuldgefühlen wenn er zahlt.

Oho, ein Essen im Anschluss. Muss man sich dann vorher besonders viel Mühe beim Sex geben um Schuldgefühle zu vermeiden? Und besprichst man vorher das Restaurant?

🤣🤣🤣

 

Vor 55 Minuten , schrieb Kapitän_Nemo:

Ich glaube schon, dass man das im Vorfeld ansprechen kann.
 

Ich handhabe es aber einfach so, dass ich grundsätzlich nur für mich zahle. Damit habe ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

 

Deshalb mache ich mir außerhalb dieses Forumbeitrags eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber.

Für sich zahlen; ist doch völlig fein. Es hatte jetzt den Eindruck gemacht, dass du dich damit nicht wohl fühlst und daher die Situation meidest.

(bearbeitet)

(Jack:)

Die Frage, wer zahlt. Ein typisch deutsches Thema. 😃

Und egal, wie man es macht, man kann es nur verkehrt machen. Ob man einlädt oder nicht, so oder so können Missverständnisse entstehen. Läd man ein, könnten falsche Erwartungshaltungen entstehen, sich die Frau in ihrer Emanzipation oder der Mann in seiner Männlichkeit gekränkt fühlen; und läd man nicht ein, gilt man womöglich als unspendabler Geizhals. Man weiß eben nie, auf wen man trifft und welche Geste angemessen ist. Tendenziell bin ich bei der ersten Verabredung dafür, dass jeder für sich selbst aufkommt. Beide investieren ihren Teil auf anderer Ebene in dieses Treffen, finanziell bleibt jeder bei sich und unabängig. Eigentlich ideal, aber wie gesagt, je nach Auffassung ist es das leider auch nicht.

Ich persönlich lade selbst gern ein, teilweise auch dann, wenn ich es mir eigentlich nicht leisten kann. Andererseits lasse ich mich ungern einladen, auch wenn ich es hin und wieder zulassen kann. Das liegt bei mir aber daran, dass ich schlicht zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass Gefälligkeiten dieser Art im Konfliktfall dann gegen einen verwendet werden (nach dem Motto, "du bist so undankbar, nach allem, was ich für dich getan habe"), eben auch von Menschen, von denen man es nicht unbedingt erwartet hätte. Daher beuge ich dem Ganzen lieber vor. Auch die gerechte Lösung, dass derjenige, der mehr zur Verfügung hat auch mehr übernimmt, kann in die Hose gehen, weil das eben schnell als Gönnerhaft interpretiert werden kann. Grundsätzlich ein guter Ansatz, ich persönlich kann sowas aber auch nur sehr bedingt annehmen, weil ich ungern das Gefühl habe, die Dinge nicht selber in der Hand zu haben. Selbst bei nobler Absicht fühle ich mich nicht gut damit und möchte daher in aller Regel meinen Teil der Rechnung selber tragen. Wenn ich das nicht kann, bleibt mir nur der Verzicht.

bearbeitet von jackXjacqueline
vor 13 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Hier auf der Seite?

Nein, im echten Leben, in Dortmund.

vor 7 Stunden, schrieb S_Rose:

 

Völlig nachvollziehbar, dass sie abgelehnt hat. Nachher findest du doch Wege, sie darüber ausfindig zu machen und dir "zu holen was dir zusteht"? Überleg Mal. Ein fremder aus dem Internet bietet dir vermeintlich gratis Geld an.... Natürlich suchst du den Harken

Wir sind uns nicht fremd. Sie wollte Sex, den ich aus Gründen abgelehnt habe. Sowas passiert, beide Sub sind und sich gegenseitig geben können, was der andere sucht.

Vor 2 Stunden, schrieb ***sucker:

Wir sind uns nicht fremd. Sie wollte Sex, den ich aus Gründen abgelehnt habe. Sowas passiert, beide Sub sind und sich gegenseitig geben können, was der andere sucht.

Also fremde 🤷

vor 3 Stunden, schrieb S_Rose:

 

Also fremde 🤷

Nein, ich kenne ihre Kinder, wir haben 4 Jahre, im Job nebeneinander gesessen,  habe beim Umzug nach ihrer Scheidung geholfen, wir verbringen gelegentlich Freizeit. Nicht fremd,  aber auch in keiner Beziehung- nur Vertraute.

ich finde wenn man mit einer Dame ausgeht zahlt immer der Mann, und wenn der Mann dann noch devot ist zahlt er sowieso - bisher habe immer ich bezahlt und werde dies auch weiterhin wenn es sich ergeben sollte

Vor 18 Stunden, schrieb Aberration:

Erinnerte mich gerade an Folgendes: Hatte mal ein Date im Restaurant und merkte schnell, dass sie so gar nicht mein Typ Mensch ist, aber sonst ganz lustig und zu der Zeit eher klamme Studentin. Habe sie eingeladen, weil es trotz der Inkompatibilität ein nettes Essen war und sie eh nicht viel Geld zur Verfügung hatte. Hätte ich als Mann nach der scheinbar häufiger vertretenen Logik dann nicht mit ihr Sex haben MÜSSEN? 😅

Das hat nichts mit der "hier vorhandenen Logik" zu tun, sondern mit den vielen schlechten Erfahrungen die man so im Laufe des Lebens gemacht hat. 🙄

vor 9 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

(Jack:)

Die Frage, wer zahlt. Ein typisch deutsches Thema. 😃

Und egal, wie man es macht, man kann es nur verkehrt machen. Ob man einlädt oder nicht, so oder so können Missverständnisse entstehen. Läd man ein, könnten falsche Erwartungshaltungen entstehen, sich die Frau in ihrer Emanzipation oder der Mann in seiner Männlichkeit gekränkt fühlen; und läd man nicht ein, gilt man womöglich als unspendabler Geizhals. Man weiß eben nie, auf wen man trifft und welche Geste angemessen ist. Tendenziell bin ich bei der ersten Verabredung dafür, dass jeder für sich selbst aufkommt. Beide investieren ihren Teil auf anderer Ebene in dieses Treffen, finanziell bleibt jeder bei sich und unabängig. Eigentlich ideal, aber wie gesagt, je nach Auffassung ist es das leider auch nicht.

Ich persönlich lade selbst gern ein, teilweise auch dann, wenn ich es mir eigentlich nicht leisten kann. Andererseits lasse ich mich ungern einladen, auch wenn ich es hin und wieder zulassen kann. Das liegt bei mir aber daran, dass ich schlicht zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass Gefälligkeiten dieser Art im Konfliktfall dann gegen einen verwendet werden (nach dem Motto, "du bist so undankbar, nach allem, was ich für dich getan habe"), eben auch von Menschen, von denen man es nicht unbedingt erwartet hätte. Daher beuge ich dem Ganzen lieber vor. Auch die gerechte Lösung, dass derjenige, der mehr zur Verfügung hat auch mehr übernimmt, kann in die Hose gehen, weil das eben schnell als Gönnerhaft interpretiert werden kann. Grundsätzlich ein guter Ansatz, ich persönlich kann sowas aber auch nur sehr bedingt annehmen, weil ich ungern das Gefühl habe, die Dinge nicht selber in der Hand zu haben. Selbst bei nobler Absicht fühle ich mich nicht gut damit und möchte daher in aller Regel meinen Teil der Rechnung selber tragen. Wenn ich das nicht kann, bleibt mir nur der Verzicht.

Getrennte Rechnung, typisch deutsch... interessante These. Geht mir aber tatsächlich auch häufiger durch den Kopf.

(Jack:)

vor 7 Minuten, schrieb SUNDOWN-66:

Getrennte Rechnung, typisch deutsch... interessante These. Geht mir aber tatsächlich auch häufiger durch den Kopf.

Ich untermauere sie damit, dass ich persönlich im Ausland gegenteilige Erfahrungen gemacht habe. Ausnahmen bestätigen dann vermutlich die Regel.

vor 5 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

(Jack:)

Ich untermauere sie damit, dass ich persönlich im Ausland gegenteilige Erfahrungen gemacht habe. Ausnahmen bestätigen dann vermutlich die Regel.

Ich bin da vollkommen bei dir. Erlebe es im Ausland auch oft anders als hier.

Von daher habe ich es auch gelernt, es hier auch wieder genießen zu können, eingeladen zu werden. Wer daraus eine Erwartung ableitet... dessen Problem nicht meins.

Bin mir nur nicht sicher, ob es typisch deutsch ist oder es in einigen anderen Ländern ähnlich wie hier ist.

Vor 1 Stunde, schrieb BettyBlaze:

Das hat nichts mit der "hier vorhandenen Logik" zu tun, sondern mit den vielen schlechten Erfahrungen die man so im Laufe des Lebens gemacht hat. 🙄

Meinte die Logik der Männer, die auf dieses Schuldprinzip bauen. Wohl etwas unglücklich formuliert.

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