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Wer zahlt?


Su****

Empfohlener Beitrag

Kurze Frage bzgl. 

vor 13 Stunden, schrieb Aberration:

Logik der Männer, die auf dieses Schuldprinzip bauen.

Wenn ich eine mögliche Beziehung auf einem Schuldprinzip aufbaue, sehe ich dann nicht die Person, bzw. das, was ich mir mit dieser Person erhoffe, von vornherein als Ware?
Fange ich mich dann nicht selbst im Irrglauben für alles im Leben zahlen zu müssen?
Vor allem für alles, das eigentlich glücklich machen sollte?
Wie kann ich dadurch dann glücklich werden?
Muss da dann nicht von Anfang an die Angst mitschwingen, was passiert, wenn ich nicht mehr für dieses "Glück" bezahlen kann?
Wie kann ich mir sicher sein, dass das, was ich dann von meinem Gegenüber bekomme - Liebe, Freundschaft, Zuneigung, Sex, BDSM - dann überhaupt auf Freiwilligkeit und echten Gefühlen für mich beruht?
Schneide ich damit mir nicht ins eigene Fleisch?

Ich sehe durchaus, dass man, auf die ein oder andere Art, für seine Entscheidungen im Leben zahlt. So naiv bin ich nicht.
Aber ich möchte nie das Gefühl haben, dass jemand nur deswegen bei mir ist, weil ich ihn dafür bezahle.
Denn wenn ich jemanden dafür bezahle bei mir zu sein, Zeit mit mir zu verbringen, dann sehe ich denjenigen nicht mehr als Mensch, sondern als Ware, als H*ure.
Und das würde sich so absolut nicht mit meinem Blick auf mich und die Menschen, mit denen ich interagiere, decken.

m2c,

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