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cnc


sh****

Empfohlener Beitrag

vor 1 Stunde, schrieb slavejaykay:

Natürlich. Warum denn nicht? 🤔

Als Sklavin hat man zu gehorchen , auch ohne Ansage, dass jetzt ein Befehl im CNC kommt. Verstehe den Sinn nicht.

Vor 9 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Als Sklavin hat man zu gehorchen , auch ohne Ansage, dass jetzt ein Befehl im CNC kommt. Verstehe den Sinn nicht.

Und mit der Ansage dann wieder nicht...?

vor 8 Stunden, schrieb Handcuffs_1985:

 

Und mit der Ansage dann wieder nicht...?

Eine Sklavin hat immer zu gehorchen.

(bearbeitet)

Moin zusammen.

CNC kann etwas ganz Simples sein. Jeder der 3 Takte älter ist kennt "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt." Einige Jüngere kennen das auch noch.
Schon allein das kann in einer Beziehung, in der CNC vereinbart wurde, eben genau das sein: CNC.
Es ist egal ob der Bottom-Part einer Praxis explizit zugestimmt hat oder nicht. Ob bezüglich dieses Vorgehens, einer Praxis, ein enthusiastischer Konsens durch Bottom besteht oder nicht. Wichtig ist, dass von beiden Seiten aus enthusiastischer Konsens zu CNC besteht.
CNC bedeutet schlicht und einfach, es wurde vereinbart, dass es ok ist, auch wenn es mal nicht ok für Bottom ist.
Dabei ist es egal, ob es nur für ein Spiel oder ein Leben ist.

m2c

rootcause

bearbeitet von rootcause
vor 9 Minuten, schrieb rootcause:

Vorgehens, einer Praxis, ein enthusiastischer Konsens durch Bottom besteht oder nicht. Wichtig ist, dass von beiden Seiten aus enthusiastischer Konsens zu CNC besteht.

Eine sehr schöne Formulierung.

Ich glaube, man kann da auch noch einmal zwischen Lifestyle und Spiel differenzieren.

CNC gibt meinem Herrn einfach die Möglichkeit, er selbst zu sein, und ich kann mich viel freier hingeben.

Aber auch da muss man noch einmal deutlich betonen, wie wichtig Vertrauen und eine gemeinsame Basis sind. Diese sollte auf Augenhöhe geschaffen werden, damit er auch weiß, welche Dinge für mich Bereiche sind, die vorsichtiger dosiert werden sollten.

Doch auch das bleibt ein stetiger Prozess, geprägt von ehrlicher Kommunikation, damit wir miteinander und aneinander wachsen können.

Mein Gefühl ist, dass diese Dinge so oft scheitern, weil Bedürfnisse nicht klar benannt werden können und auch Selbstreflexion nur bedingt stattfindet. Ich meine, wie kann ein Dom im CNC Kontext angemessen handeln, wenn die Sub nicht in der Lage ist, konkret zu benennen, was sie braucht? Aber auch der Dom muss klar kommunizieren, was er in diesem Kontext überhaupt zu geben bereit ist.

In meinen Augen ist die Aussage:

"Eine Sklavin hat immer zu gehorchen!"

...schwierig. Solange es vertretbar ist und Sub dadurch vielleicht nur aus der eigenen Komfortzone geholt wird, mag das zutreffen. Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben.

vor 10 Minuten, schrieb Violinchen:

Eine sehr schöne Formulierung.

Ich glaube, man kann da auch noch einmal zwischen Lifestyle und Spiel differenzieren.

CNC gibt meinem Herrn einfach die Möglichkeit, er selbst zu sein, und ich kann mich viel freier hingeben.

Aber auch da muss man noch einmal deutlich betonen, wie wichtig Vertrauen und eine gemeinsame Basis sind. Diese sollte auf Augenhöhe geschaffen werden, damit er auch weiß, welche Dinge für mich Bereiche sind, die vorsichtiger dosiert werden sollten.

Doch auch das bleibt ein stetiger Prozess, geprägt von ehrlicher Kommunikation, damit wir miteinander und aneinander wachsen können.

Mein Gefühl ist, dass diese Dinge so oft scheitern, weil Bedürfnisse nicht klar benannt werden können und auch Selbstreflexion nur bedingt stattfindet. Ich meine, wie kann ein Dom im CNC Kontext angemessen handeln, wenn die Sub nicht in der Lage ist, konkret zu benennen, was sie braucht? Aber auch der Dom muss klar kommunizieren, was er in diesem Kontext überhaupt zu geben bereit ist.

In meinen Augen ist die Aussage:

"Eine Sklavin hat immer zu gehorchen!"

...schwierig. Solange es vertretbar ist und Sub dadurch vielleicht nur aus der eigenen Komfortzone geholt wird, mag das zutreffen. Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben.

Eine schwierige Aussage von mir?

Finde ich gar nicht, denn wie kann der Bottom im CNC noch selbst Verantwortung tragen? Eine Weigerung zieht normalerweise einen brutalen Erfüllungsakt nachsich. 

Die Verantwortung liegt beim Dom, sollte sie meiner Meinung generell immer liegen.

 

vor 14 Minuten, schrieb Violinchen:

In meinen Augen ist die Aussage:

"Eine Sklavin hat immer zu gehorchen!"

...schwierig. Solange es vertretbar ist und Sub dadurch vielleicht nur aus der eigenen Komfortzone geholt wird, mag das zutreffen. Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben.

Moin @Violinchen,

ich möchte nur ungern hier den Thread schreddern um über das Verständnis von "Was und wie ist ein:e Sklave:in?" zu reden, so interessant auch die verschiedenen Ansichten zu diesem Thema sein mögen.

Deswegen nur kurz eine Anmerkung hierzu:

"Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben."

Hier ist, aus meiner Sicht, das Verantwortungsbewusstsein der/des Führenden gefragt. Gerade ein Schaden im Bereich Vertrauen kann schneller angerichtet und schwieriger zu beheben sein als einem lieb ist. Offenes und respektvolles, auch ohne Augenhöhe, sollte in jeder Beziehung möglich sein. Es ist, aus meiner Sicht, eine der wenigen Wege Vertrauen aufzubauen, zu stärken, zu erhalten.

 

m2c

rootcause

vor 26 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Die Verantwortung liegt beim Dom, sollte sie meiner Meinung generell immer liegen.

Puh, diese Aussage ist irgendwie noch schwieriger.

Wenn ihr eine Dynamik habt, in der das funktioniert und du wirklich glücklich bist und darin aufgehst, dann ist das etwas wirklich Schönes.

Nur leider ist das absolut nicht die Norm und deshalb sollte man so eine Aussage mit Vorsicht in den Raum stellen.

Als Sub trägt man immer eine gewisse Form von Eigenverantwortung. Der Weg zu einer solchen Dynamik ist geprägt von Gesprächen und ehrlichem Feedback seitens der Sub.

Egal wie tief eine Dynamik geht, ich bleibe ein Mensch mit Wünschen und Träumen, mit guten und schlechten Tagen. Auch Bedürfnisse verändern sich ständig.

Ist es da nicht auch meine Verantwortung, genau das zu bewahren? Für ein reines Spiel mag es noch zutreffen, dass die Verantwortung überwiegend beim Dom liegt. Aber bezogen auf das eigene Leben sehe ich das anders.

Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich durfte in den letzten Jahren etwas Wichtiges lernen. Ich war sechs Jahre lang in einer stark von TPE geprägten D/s Beziehung. Es war keine romantische Beziehung. Ich war seine Sklavin und habe mich vollständig hingegeben.

Ich habe die Verantwortung für mich selbst abgegeben und kaum widersprochen. Oft gab es diese kleine Stimme in mir, die fragte: "Bist du dir da wirklich sicher?" Viel zu oft habe ich sie ignoriert.

Wir sprechen hier nicht von einer missbräuchlichen Beziehung und auch nicht davon, dass er mir schaden wollte. Ich war in dieser Zeit durchaus zufrieden und er hat mir wahnsinnig viel Gutes getan, wofür ich bis heute dankbar bin.

Doch nachdem ich mich gelöst habe, merke ich, wie viel von mir selbst ich unterwegs verloren habe.

Sechs Jahre sind eine lange Zeit. Heute bin ich eine andere Frau. Ich muss vieles reflektieren und Teile von mir wiederfinden, die ich über die Jahre aus den Augen verloren habe.

Mein persönliches Fazit ist deshalb: Die Verantwortung für mich selbst kann ich nicht vollständig abgeben, ohne dabei Teile von mir zu opfern, die vielleicht genau das sind, was mich als Mensch ausmacht.

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