Su**** Geschrieben am Freitag um 18:48 Vor 54 Minuten , schrieb Fräulein_Loch: Oximeter sind wohl definitiv nicht geeignet zur Überwachung im Play, u.a. wegen der zeitlichen Verzögerung. Der Gedanke, das z.B. bei breathplay einzusetzen, wird zu 100% abgelehnt von Menschen, die beruflich damit zu tun haben. Ich meine nicht zur Überwachung im Play, sondern als zusätzliches Mittel im Notfall. Wenn Person abbaut und man abbrechen muss, hat man mit dem Oximeter einen Indikator, ob Aftercare reicht oder besser direkt der Notruf kommt.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ha**** Geschrieben am Freitag um 23:14 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich mache beruflich Notfallmedizin und habe zuhause immer einen Beatmungsbeutel (hauptsächlich für non-kink-related Dinge region der Lebensretter o.ä.) und Dinge zur Wundversorgung - all dies lässt sich in Doppelfunktion natürlich auch für Notfälle die in bdsm assoziierten Situationen entstehen einsetzen. Am wichtigsten finde ich jedoch die individuelle, situative risikobewertung: welche Auswirkung kann die von mir(/an mir) durchgeführte Praktik haben und wie reagiere ich. Meine Vorredner:innen folgend schlägt aber nichts einen soliden erste-Hilfe Kurs!
wolfwarrior666 Geschrieben gestern um 09:04 Ich kann jedem egal ob er oben oder unten spielt nur regelmäßige Erste-Hilfe Kurse ans Herz legen. Gutes BDSM Equipment darf geld Kosten. Ne gute Rettungsschere gehört für mich bei allem was mit Seilen zu tun hat automatisch dazu. Was schlussendlich jeder dafür vorhält ist ihm überlassen, hängt ja auch davon ab welche Medizinsiche Qualifikation vorhanden ist. Für normale Laien kann ich nen gültigen Verbandskasten und ne gute Schere empfehlen sowie etwas für Windreinigung und Kühlung Burngel für leichte Verbrennung/Verbrühungen schadet beim Spielen mit Wachs auch nicht. Persönlich ist meine Ausstattung etwas umfangreicher Allerdings wird diese auch für Ersthelfer Einsätze genutzt und die entsprechende Ausbildung und Weiterbildung ist vorhanden. Aber schlussendlich bringt selbst das beste Material nix wenn man vorher sich nicht mit den Risiken beschäftigt. Risikominimierung betreibt und das wissen für Erste Hilfe parat hat. Daher das wichtigste ist ein Erste-Hilfe kurs, weil die entscheidenden Maßnahmen brauchen kein Material wenn es drauf ankommt.
st**** Geschrieben vor 20 Stunden Ich habe bei den Bondage Sachen gute Schneidwerkzeuge. Für kleine Ausflüge habe ich ein rotes ca 2L großes Täschchen (Tatonka Alpin), in dem von Rettungsdeckel, Pflaster, Dreieckstuch etc. Eben auch Zeckenzange, Traubenzucker, LED Schlüssellicht für Pupillen, Tampons, Gute Pinzette, SteriStrips und Trillerpfeife. Mittlerweile für Outdoor ein TQ und eine faltbare Schere (Kopie Leathetman Raptor) und eine gute Taschenlampe. Für daheim und größere Treffen und Camps habe ich noch einen Rucksack. Da steckt aber zu den Komponenten auch Ausbildung drin. (BZ, RR, SpO2, Splint, NaCl, Stix, Kühlpck...). Gute Schere, Leuko, Piratenpflaster, Stirnlampe, Powerflares, Decke
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Am 10.7.2026 at 11:43, schrieb Alexiel_Mistress: Ich ja gerade mit einer Nachbarin im Gespräch die ihren erste Hilfe Kasten austauscht. (brauchst du iwas bevor ich es wegschmeiße) Und ja ich hab mir das Ding mit genommen, das Zeug geht ja per se nicht kaputt und die Schere ist zwar nicht die beste aber kann man immer nutzen für dünne seile/Folie etc. Aus dem ganzen resultiert nun diese Fragen: Was habt ihr im Notfall Kasten? Achtet ihr aufs mhd? Wie oft tauscht ihr aus /füllt nach? Was sollte zusätzlich unbrdingt dabei sein was im normalen nicht drinnen ist? Ich nehme alte Erste-Hilfekästen als Umverpackung der Rest landet im Müll. Ich lackiere sie außen und beklebe sie mit Aufklebern. Danach kommt rein was ich so im Bereich Klinikspiele nutze. Warum tue ich das? Die meisten Sterilverpackungen sind mit Mindesthaltbarkeit versehen. Über die Jahre oder durch Sonneneinstrahlung werden die Klebenähte die die Sterilverpackungen dicht halten brüchig. Passiert dies, gelangen Keime in die Verpackung und an das Produkt. Eine blickdicht und staubfreie Umverpackung verzögert den Prozess, zudem sieht es nett aus. 🙂 leider kann ich hier kein Bild hochladen. Edit: Achja die Rettungsdecken rette ich noch. Sie sind perfekt für Wachsspiele, um die Sauerei zu vermeiden. bearbeitet vor 1 Stunde von Brighid
Br**** Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Am 10.7.2026 at 20:48, schrieb Sunstone_1983: Ich meine nicht zur Überwachung im Play, sondern als zusätzliches Mittel im Notfall. Wenn Person abbaut und man abbrechen muss, hat man mit dem Oximeter einen Indikator, ob Aftercare reicht oder besser direkt der Notruf kommt. Ist tatsächlich etwas schwierig. Kenne einige die es gerade im Bezug Pendelatmung, also immer wieder die eigene Luft einatmen an sich selbst probiert haben. Die Symptome passten überhaupt nicht zu den Aufzeichnungen. Dem "Probanden" wurde schon schwindlig und alles war im grünen Bereich beim nächsten Mal schlug es an obwohl sich der "Proband" noch gut fühlte. Man bräuchte wahrscheinlich eines für das Ohr statt für den Finger. Aber das lässt sich unter der Maske schwer kontrollieren. Nach dem passenden Monitoring wird noch gesucht. Am besten ist aber wenn was ist, nicht lange rumprobieren, sondern gleich den Notruf wählen. Alles andere kostet unnötig Zeit. bearbeitet vor 1 Stunde von Brighid
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