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Respekt ist keine Einbahnstraße


Sa****

Empfohlener Beitrag

vor 1 Minute, schrieb PwiePaul:

Im Netz ist die Chance auf Hass und Beleidigung deutlich größer. Warum vermischt du jetzt persönlichen Kontakt mit virtuellem? Macht in meinen Augen wenig Sinn

Das kommt noch dazu... 

Vor 2 Minuten , schrieb PwiePaul:

Im Netz ist die Chance auf Hass und Beleidigung deutlich größer. Warum vermischt du jetzt persönlichen Kontakt mit virtuellem? Macht in meinen Augen wenig Sinn

Egal ob virtuell oder persönlich, spricht mich jemand an, dann antworte ich... finde das hat was mit anstand zu tun.

Meine Meinung dazu.
Mehr hab ich nicht zu sagen 😉

Vor 4 Minuten , schrieb LeelaLalaci:

Im Einganspost hast du noch eine "Nein, danke" Nachricht erwartet 😂

Ja, und dabei bleibe ich auch. Eine kurze höfliche Absage wie „Nein danke“ wäre für mich eine Frage von Wertschätzung gewesen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jemandem das Recht abspreche, nicht zu antworten. Jeder darf selbst entscheiden, wem er seine Zeit und Aufmerksamkeit gibt.
Der Punkt meiner Kritik war nie: „Frauen müssen antworten.“ Der Punkt war: Wenn wir von Respekt, Kommunikation und Umgang miteinander sprechen, dann gehört auch der Umgang mit Menschen dazu, die kein Interesse wecken.

Was mich an dieser Diskussion stört, ist, dass aus einer Kritik an fehlender Kommunikation sofort eine Unterstellung gemacht wird, man würde Gefahren oder schlechte Erfahrungen von Frauen nicht ernst nehmen. Das habe ich nie gesagt.

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Frauen dürfen sich schützen und respektvolle Menschen dürfen es schade finden, wenn normale Kommunikation immer seltener wird.

Diaperslave2507

Also, ich habe gerade erst eine Nachricht gelöscht, die mit einer rosa Tonne markiert war. Und ich lebe noch. Hat halt auf der anderen Seite nicht gepasst.
Was mich ja wirklich zu der Frage führt, für wie perfekt man sich eigentlich halten muss, wenn man immer erwartet auf der anderen Seite einen Funken Interesse zu erzeugen? Ich weiß ja, dass ich höchstens für 1 ppb überhaupt interessant bin, weshalb mich auch nichts schockiert, aber irgendwas muss ja diese Erwartungshaltung von "wenigstens ein Nein -mit Blümchen - verursachen. 🤔

vor 2 Minuten, schrieb Sander1108:

 

Ja, und dabei bleibe ich auch. Eine kurze höfliche Absage wie „Nein danke“ wäre für mich eine Frage von Wertschätzung gewesen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jemandem das Recht abspreche, nicht zu antworten. Jeder darf selbst entscheiden, wem er seine Zeit und Aufmerksamkeit gibt.
Der Punkt meiner Kritik war nie: „Frauen müssen antworten.“ Der Punkt war: Wenn wir von Respekt, Kommunikation und Umgang miteinander sprechen, dann gehört auch der Umgang mit Menschen dazu, die kein Interesse wecken.

Was mich an dieser Diskussion stört, ist, dass aus einer Kritik an fehlender Kommunikation sofort eine Unterstellung gemacht wird, man würde Gefahren oder schlechte Erfahrungen von Frauen nicht ernst nehmen. Das habe ich nie gesagt.

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Frauen dürfen sich schützen und respektvolle Menschen dürfen es schade finden, wenn normale Kommunikation immer seltener wird.

Kannst du dich mal entscheiden... Ist ja schlimmer als Schleudertrauma hier 

(bearbeitet)

Ich habe in der Anfangszeit sowohl Zeit als auch Mühe aufgebracht, auf jegliches Anschreiben wertschätzend zu antworten, auch auf die, die eigtl daneben und übergriffig waren, mit dem naiven Gedanken, im Gegenüber etwas anstoßen zu können. Suchenden viel Erfolg für ihren Weg gewünscht, auch wenn sich unsere nicht kreuzen werden. Ich habe dabei den gleichen Gedanken wie du geteilt, dass Respekt keine Einbahnstraße ist, dass man das gibt, was man sich selbst von anderen wünscht und auch das positiv bestärkt, von dem man mehr im Leben haben möchte. Ich könnte nach all der Zeit weiterhin an einer Hand abzählen, wie viele Menschen sich für die ach so wichtige Absagenachricht und Wünsche für den weiteren Weg bedankt haben, meist landet es direkt kommentarlos im Papierkorb, die bereits angesprochenen „Ausfälle“, in denen die Maske ganz schnell fällt, lassen wir mal außen vor.
Die Entscheidung ist daher tatsächlich sehr bewusst getroffen, dafür keine Energie mehr aufzuwenden und die ausbleibende Reaktion, wenn ich doch mal antworte, bestätigt mich wiederum darin. 
Wie sagt man so schön, wir können das Verhalten von anderen nicht ändern, lediglich unseren Umgang damit und Themen auch als Einladung nehmen, näher hinzusehen. Wenn dir wichtig ist, dass Nachrichten und Menschen hier nicht übersehen werden und wie der Umgang mit denen ist, an denen man kein Interesse hat, dann kann sich hier am ehesten das Hinsehen lohnen, wie wir damit selbst in unserem Alltag umgehen. Wir begegnen in diesem letzlich allerlei Menschen und ich hoffe, dass ihr mit all diesen genauso wertschätzend umgeht, wie ihr es euch hier für euch wünscht und keinen ignoriert, der Hilfe benötigt, eure Meinung erfragt, etwas zum Probieren anbietet, euch für eine Petition gewinnen möchte, der mit Strassenmagazinen durch die U-Bahn streift, oder für eigene oder gemeinnützige Zwecke die Hand auffällt.

bearbeitet von Candala

@Sander1108 es sind viele Faktoren die zusammenkommen und die dazu führen, dass oftmals gar keine Antwort kommt.

Kommt die schriftliche Ablehnung, auch wenn sie höflich ist, kommt nicht selten seitens des männlichen gegenüber Wut, Unverständnis, Vorwürfe oder Fragen oder Ehrgeiz Überzeugearbeit zu leisten. Warum, weshalb, wieso, du kennst mich ja nicht mal, etc. Wenn eine Frau das ein paar mal durchexersiert hat, unterlässt sie es irgendwann. 

Irgendwann versteht sie auch, dass sie überwiegend nur sexuell begehrt wird auf Seiten wie dieser. Der Kerl ist spitz und würde auch einen Bettvorleger bumsen. Es hält irgendwann Ernüchterung Einzug, man ist gar nicht so begehrt wie man dachte, als Sex Objekt schon, aber als Mensch mit dem man durchs Leben geht nicht. 

Vor 13 Minuten , schrieb Sander1108:

Ich glaube, hier werden gerade zwei unterschiedliche Themen vermischt.
Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass Frauen Täter erkennen müssen oder dass sie selbst schuld wären, wenn jemand ihnen Gewalt antut. Das wäre eine völlig falsche Schlussfolgerung und nicht meine Aussage.
Dass Menschen mit schlechten Absichten sich manchmal freundlich und respektvoll geben, bevor sie Grenzen überschreiten, ist leider eine Realität. Genau deshalb ist es wichtig, Grenzen zu akzeptieren und ein Nein ohne Diskussion anzunehmen.
Mein ursprünglicher Punkt war aber ein anderer: Nicht jede Person, die eine Nachricht schreibt, ist automatisch eine Gefahr. Zwischen einem höflichen Kontaktversuch und jemandem, der Grenzen überschreitet, gibt es einen Unterschied.

Was ich schwierig finde: Du kritisierst gerade das Schubladendenken gegenüber Frauen, ordnest mich aber gleichzeitig aufgrund meiner Meinung in eine Ecke ein, in die ich nicht gehöre.

Eine Diskussion über Respekt sollte auch respektvoll bleiben – gerade dann, wenn man unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen hat.

Ich reagiere auf Nachrichten von Menschen, an denen ich interessiert bin. Das ist bereits genug Risiko für mich. Nein, ich möchte keine Gewalttaten riskieren, nur weil das Ego irgendeines Mannbabys gekränkt ist. Gerade, weil ich mein Gesicht hier auch nicht verstecke. Und doch, du sagst, dass man nicht blind vertrauen sollte. Tun die meisten Frauen meines Wissens nach auch nicht. Und dennoch erleben sie Gewalt von ihren vermeintlich harmlosen und perfekten Partnern. Weil diese sich verstellt haben bis sie die Gewissheit hatten mit ihrer Gewalt durchzukommen.

Übrigens: Grenzen setzen funktioniert bei Tätern nicht. Die sind denen nämlich scheiß egal 😉 Und ganz offensichtlich ist dein Ego auch fragile, wenn du wegen einer unbeantworteten Nachricht so ein Fass aufmachst

vor 3 Minuten, schrieb Sander1108:

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Frauen dürfen sich schützen und respektvolle Menschen dürfen es schade finden, wenn normale Kommunikation immer seltener wird.

Das ging aus dem Eingangspost aber nicht so deutlich hervor. Für mich klang es ziemlich anklagened und von sich schützen war keine Rede.

vor 9 Minuten, schrieb LeelaLalaci:

 

Okay, du willst es nicht verstehen. Dieter Nuhr machte die Aussage, dass wir Frauen unsere Männer besser kennenlernen müssten, um nicht Opfer eines Femizids zu werden. So wie ich dich nach diesem Austausch einschätze, könnte der Satz von dir kommen. Aber weißt du was? Gerade die, die gewalttätig sind, sind respektvoll und höflich und nett. Bis sie es nicht mehr sind. Also nein! Einen scheiß kann man männliche Individuen als Frau einschätzen, denn sie spielen so lange eine Rolle bis die Frau abhängig ist und keine Chance mehr hat zu entkommen. Aber leb ruhig weiter in deiner Regenbogenwolke, in der alles gut ist und ganz offensichtlich unsere eigene Schuld, denn wir müssen unser Gegenüber ja "nur" richtig einschätzen.

Vielleicht hilft es mal aus einem anderen Blickwinkel drauf zu schauen. Das was du beschreibst ist das Risiko, welches du bei jedem Kontakt eingehst. Wenn ich dich jetzt wörtlich nehme, würde das was du schreibst im Umkehrschluss bedeuten, dass du hier mit keinem Mann kommunizierst, weil man nie wissen kann als was für ein Mensch er sich am Ende entpuppt. Verstehe mich bitte nicht falsch, auch mich nerven solche Erfahrungen und auch an mir gehen sie nicht spurlos vorbei. Aber wenn dies deine Sichtweise und Begründung dafür ist auf nette Anfragen nicht zu reagieren, dann bist du eigentlich nicht hier, um zu kommunizieren, sondern vielleicht eher um die Forenbeiträge zu lesen oder ähnliches. Dies könntest du im Zweifel in dein Profil schreiben und jeder Mann mit Respekt würde dies dann auch verstehen. Alle anderen Anfragen könntest du dann getrost ignorieren. 
Ich verstehe, dass man vielleicht nicht auf jede Anfrage antworten kann oder möchte, aber deine Argumentation diesbezüglich verstehe ich nur bedingt. 
Ich kann nur für mich sprechen. Ich gebe mir wirklich Mühe respektvoll zu sein und auch zu antworten. Das gelingt mir nicht immer. Mit ist das bewusst und es tut mir auch leid. Verletzen soll es ganz sicher niemanden. Aber ich verstehe, dass es ermüdend und frustrierend für denjenigen ist, der am anderen Ende auf eine Antwort hofft. Wir sind alle Menschen und vielleicht würde es helfen, sich gegenseitig mit etwas mehr Verständnis und Toleranz für andere Sichtweisen zu begegnen, ohne beim Schreiben gleich in den Angriffsmodus zu gehen. 

Vor 9 Minuten , schrieb Diaperslave2507:

Also, ich habe gerade erst eine Nachricht gelöscht, die mit einer rosa Tonne markiert war. Und ich lebe noch. Hat halt auf der anderen Seite nicht gepasst.
Was mich ja wirklich zu der Frage führt, für wie perfekt man sich eigentlich halten muss, wenn man immer erwartet auf der anderen Seite einen Funken Interesse zu erzeugen? Ich weiß ja, dass ich höchstens für 1 ppb überhaupt interessant bin, weshalb mich auch nichts schockiert, aber irgendwas muss ja diese Erwartungshaltung von "wenigstens ein Nein -mit Blümchen - verursachen. 🤔

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

vor 2 Minuten, schrieb Sander1108:

 

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

Es wird nicht komplett ignoriert... 

Nur eben das was uns nicht zusagt. 

Machst du auch 

Vor 12 Minuten , schrieb Sander1108:

Ja, und dabei bleibe ich auch. Eine kurze höfliche Absage wie „Nein danke“ wäre für mich eine Frage von Wertschätzung gewesen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jemandem das Recht abspreche, nicht zu antworten. Jeder darf selbst entscheiden, wem er seine Zeit und Aufmerksamkeit gibt.
Der Punkt meiner Kritik war nie: „Frauen müssen antworten.“ Der Punkt war: Wenn wir von Respekt, Kommunikation und Umgang miteinander sprechen, dann gehört auch der Umgang mit Menschen dazu, die kein Interesse wecken.

Was mich an dieser Diskussion stört, ist, dass aus einer Kritik an fehlender Kommunikation sofort eine Unterstellung gemacht wird, man würde Gefahren oder schlechte Erfahrungen von Frauen nicht ernst nehmen. Das habe ich nie gesagt.

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Frauen dürfen sich schützen und respektvolle Menschen dürfen es schade finden, wenn normale Kommunikation immer seltener wird.

Jetzt willst du also Wertschätzung für etwas worum dich niemand gebeten hat. Wow. Du bist echt ne Nummer.
Und so nah dran. Wenn du die normale Kommunikation so vermisst, werd doch bitte ein Ally und unterstütze den Feminismus, damit wir Frauen keine Angst mehr vor Gewalt haben müssen.

Vor 9 Minuten , schrieb Lilly-1201:

Vielleicht hilft es mal aus einem anderen Blickwinkel drauf zu schauen. Das was du beschreibst ist das Risiko, welches du bei jedem Kontakt eingehst. Wenn ich dich jetzt wörtlich nehme, würde das was du schreibst im Umkehrschluss bedeuten, dass du hier mit keinem Mann kommunizierst, weil man nie wissen kann als was für ein Mensch er sich am Ende entpuppt. Verstehe mich bitte nicht falsch, auch mich nerven solche Erfahrungen und auch an mir gehen sie nicht spurlos vorbei. Aber wenn dies deine Sichtweise und Begründung dafür ist auf nette Anfragen nicht zu reagieren, dann bist du eigentlich nicht hier, um zu kommunizieren, sondern vielleicht eher um die Forenbeiträge zu lesen oder ähnliches. Dies könntest du im Zweifel in dein Profil schreiben und jeder Mann mit Respekt würde dies dann auch verstehen. Alle anderen Anfragen könntest du dann getrost ignorieren. 
Ich verstehe, dass man vielleicht nicht auf jede Anfrage antworten kann oder möchte, aber deine Argumentation diesbezüglich verstehe ich nur bedingt. 
Ich kann nur für mich sprechen. Ich gebe mir wirklich Mühe respektvoll zu sein und auch zu antworten. Das gelingt mir nicht immer. Mit ist das bewusst und es tut mir auch leid. Verletzen soll es ganz sicher niemanden. Aber ich verstehe, dass es ermüdend und frustrierend für denjenigen ist, der am anderen Ende auf eine Antwort hofft. Wir sind alle Menschen und vielleicht würde es helfen, sich gegenseitig mit etwas mehr Verständnis und Toleranz für andere Sichtweisen zu begegnen, ohne beim Schreiben gleich in den Angriffsmodus zu gehen. 

Ich habe absolut Kontakt mit den Menschen, die mich interessieren hier. Manchmal schicke ich auch ein Nein danke. Aber ich schicke eben oft kein "Nein", weil die meisten erst dann aggressiv werden. Und ja, es ist mir zu blöd bei jedem diesen Button zu drücken. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Vor 8 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Also: Du sagst, wenn ein Mann eine lange, individuelle Nachricht verfasst, verdient er eine Antwort, auch wenn dies eine Absage ist.

Beantwortest du jede E-Mail, die du bekommst? Jede Werbesendung in deinem Briefkasten?
"Tut mir leid, ich möchte keine Solaranlage."
"Nein Ralf, ich weiß was mein Auto wert ist und möchte es nicht verkaufen."
"Ich lebe vegan, Schweinefilet im Angebot interessiert mich nicht."

Das Anschreiben eines beliebigen Profils hier ist meistens eine zuerst einmal unverlangte Kontaktaufnahme. Spam.
Nichts anderes.

Natürlich wäre es schön, wenn man eine Antwort bekommt. Wünsche ich mir auch. Ich wünsche mir sogar eine positive Antwort. Und darauf folgend dann ein reales Treffen. Wo mehr passiert.

Aber nur, weil ich etwas wünsche, verpflichtet das meinen Gegenüber nicht.
Und wenn ich unverlangt Briefe schreibe, Statuen baue oder Pyramiden: Es entsteht daraus keine Verpflichtung.

Danke, dass du es verstanden hast

Vor 11 Minuten , schrieb LeelaLalaci:

Ich reagiere auf Nachrichten von Menschen, an denen ich interessiert bin. Das ist bereits genug Risiko für mich. Nein, ich möchte keine Gewalttaten riskieren, nur weil das Ego irgendeines Mannbabys gekränkt ist. Gerade, weil ich mein Gesicht hier auch nicht verstecke. Und doch, du sagst, dass man nicht blind vertrauen sollte. Tun die meisten Frauen meines Wissens nach auch nicht. Und dennoch erleben sie Gewalt von ihren vermeintlich harmlosen und perfekten Partnern. Weil diese sich verstellt haben bis sie die Gewissheit hatten mit ihrer Gewalt durchzukommen.

Übrigens: Grenzen setzen funktioniert bei Tätern nicht. Die sind denen nämlich scheiß egal 😉 Und ganz offensichtlich ist dein Ego auch fragile, wenn du wegen einer unbeantworteten Nachricht so ein Fass aufmachst

Ich finde es bemerkenswert, wie schnell aus einer Diskussion über Umgang und Kommunikation eine persönliche Unterstellung wird.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt Gewalt verharmlost, Frauen eine Schuld gegeben oder behauptet, dass man Täter einfach erkennen kann. Das sind Aussagen, die du mir zuschreibst, aber die von mir nicht gefallen sind.
Was ich kritisiere, ist etwas anderes: Dass man aus schlechten Erfahrungen heraus jeden unbekannten Menschen grundsätzlich als potenzielle Gefahr behandelt und gleichzeitig von Respekt spricht. Vorsicht ist verständlich. Pauschale Verurteilungen und persönliche Angriffe sind es nicht.

Übrigens: Jemandem „fragiles Ego“ zu unterstellen, während man selbst eine sachliche Diskussion mit Beleidigungen wie „Mannbaby“ führt, ist ein interessantes Verständnis von Kommunikation.

Wenn du über das Thema diskutieren möchtest, gerne. Wenn es nur darum geht, dem Gegenüber Motive zu unterstellen und ihn abzuwerten, ist das keine Diskussion mehr.

Vor 9 Minuten , schrieb Sander1108:

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

Darf ich dir kurz erklären weshalb an kompletter Ignoranz nicht immer etwas falsch ist?
Wenn nicht, nicht weiterlesen. 😉
Eine Verwandte brachte mal ihren neuen Freund mit, sie war total verliebt und glücklich. Ich hob meinen Blick als sie den Raum betraten sah ihren Freund und vertiefte mich sofort wieder in mein Buch. Nach dem Besuch war ich natürlich in Erklärungsnot. Wieso hatte ich ihn ignoriert, keines weiteren Blickes gewürdigt, er ist doch so nett. Ich könnte dazu nur sagen, dass ich ihn nicht leiden könne.
Es dauerte keine zwei Monate, da musste ich zum ersten mal ausrücken um meine verprügelte Verwandte Zuhause rauszuholen.

Du wirst evtl.verstehen,weshalb ich nichts gegen Ignoranz habe, wenn Menschen auf ihren Instinkt hören. Natürlich geht es hier nicht um etwas so krasses, aber wenn es nicht passt, passt es nicht. Die mühevoll zusammengeschriebene Nachricht in Ehren, sie ändert dann aber eben auch nichts. Und wenn es nur der Bart ist, die Augenfarbe ist, oder Locken sind. Nimm dir das nicht zu Herzen, jemand anderes freut sich über deine Nachricht

Vor 10 Minuten , schrieb Sander1108:

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

Ich will ja nichts sagen, aber das Ausbleiben einer Reaktion ist auch Kommunikation. Nur eben nonverbal

Vor 5 Minuten , schrieb Sander1108:

Ich finde es bemerkenswert, wie schnell aus einer Diskussion über Umgang und Kommunikation eine persönliche Unterstellung wird.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt Gewalt verharmlost, Frauen eine Schuld gegeben oder behauptet, dass man Täter einfach erkennen kann. Das sind Aussagen, die du mir zuschreibst, aber die von mir nicht gefallen sind.
Was ich kritisiere, ist etwas anderes: Dass man aus schlechten Erfahrungen heraus jeden unbekannten Menschen grundsätzlich als potenzielle Gefahr behandelt und gleichzeitig von Respekt spricht. Vorsicht ist verständlich. Pauschale Verurteilungen und persönliche Angriffe sind es nicht.

Übrigens: Jemandem „fragiles Ego“ zu unterstellen, während man selbst eine sachliche Diskussion mit Beleidigungen wie „Mannbaby“ führt, ist ein interessantes Verständnis von Kommunikation.

Wenn du über das Thema diskutieren möchtest, gerne. Wenn es nur darum geht, dem Gegenüber Motive zu unterstellen und ihn abzuwerten, ist das keine Diskussion mehr.

Es gibt das Gesagte und die Worte zwischen den Zeilen, mein Lieber. Und verzeih mir, dass mich das kollektive Unvermögen und Unwollen der Menners zu verstehen etwas aufbrausend macht. Es ist einfach ermüdend

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