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Kein Vertrauen


Ti****

Empfohlener Beitrag

Vor 3 Minuten , schrieb Igel:

Mein Weg in diese Welt und in dieser Welt war und ist anders, weil sehr individuell. In meiner Kindheit und Jugend musste ich tunlichst meine Klappe halten, um nicht gänzlich unterzugehen. Da bin ich dann mit 19 ausgebrochen und hatte dann das Ziel, alles komplett anders zu machen: totale Offenheit, und dann sollen doch bitte alle füreinander Verständnis haben. Da musste ich dann aber erkennen, dass in Rechtfertigungen, in rechtfertigenden Erklärungen sowie Verteidigung derart viel Zeit und Energie gesteckt werden muss, dass es eher zielführend ist, wenigstens ein bisschen mehr die Klappe zu halten. 

In dieser Phase stecke ich jetzt (mit Ende 60) eigentlich immer noch. Ich wäge jetzt schon recht genau ab, wem ich was wie preisgeben - und hin und wieder überlege ich jetzt sogar vorher, welche Konsequenzen der eine Weg (Offenheit) oder der andere (Klappe halten) nach sich ziehen könnte. 

So Ausgrenzung und Ächtung trifft mich wohl, aber dann doch nur begrenzt, da ich als „eigenbrötlerischer Autist“ weniger von der öffentlichen Meinung abhänge. Dies zumindest so lange, wie ich meine Vertrauten und meine Freunde auf meiner Seite weiß.

Wie gesagt, mein Umgang mit Offenheit, Angst vor Ablehnung, Kritik oder negativen Reaktionen ist bei mir anders als bei dem ganzen neurotypischen Volk. 

Ich finde interessant, wie du deinen Weg beschreibst. Gerade der Punkt, dass Offenheit nicht automatisch zu mehr Verständnis führt, sondern manchmal auch viel Energie für Erklärungen und Rechtfertigungen kostet, ist eine Erfahrung, die viele Menschen machen.

Ich glaube, es geht weniger darum, komplett offen oder komplett verschlossen zu sein, sondern darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, bei wem und in welchem Rahmen man sich wirklich zeigen möchte. Offenheit ist schließlich auch eine Form von Vertrauen und keine Pflicht gegenüber jedem Menschen.

Dass du deine eigenen Maßstäbe gefunden hast und nicht vollständig von der Meinung anderer abhängig bist, finde ich eine Stärke. Gleichzeitig zeigt deine Aussage auch, dass Vertrautheit und Menschen, die einen wirklich kennen, eine wichtige Rolle spielen.

vor 14 Minuten, schrieb Timur41:

Ich finde den Ansatz nachvollziehbar. Am Ende ist es wahrscheinlich wichtig, zwischen einer gesellschaftlichen Debatte und der persönlichen Ebene zu unterscheiden. Die Frage, warum Menschen vorsichtiger oder zurückhaltender mit bestimmten Gedanken, Gefühlen oder Vorlieben umgehen, kann man auch betrachten, ohne gleich ein riesiges gesellschaftspolitisches Fass aufzumachen.

Gerade bei persönlichen Themen wie Kinks oder anderen Teilen der eigenen Persönlichkeit geht es meiner Meinung nach weniger darum, was „die Gesellschaft“ denkt, sondern darum, ob man einen Raum findet, in dem Offenheit, Respekt und gegenseitiges Verständnis möglich sind. Offenheit braucht schließlich auch Vertrauen – und das entsteht nicht überall automatisch.

Ja, Du begrenzt es jetzt auch mehr auf "Kinks oder anderen Teilen der eigenen Persönlichkeit" und ich vermute, dass Du das auch so im ET so gemeint hattest. 

Durch Deine Erklärung wird es jetzt auch deutlich(er), was Du hier fragen und zur Diskussion stellen willst.

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Timur41:

Ich glaube, es geht weniger darum, komplett offen oder komplett verschlossen zu sein, sondern darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, bei wem und in welchem Rahmen man sich wirklich zeigen möchte. Offenheit ist schließlich auch eine Form von Vertrauen und keine Pflicht gegenüber jedem Menschen.

❤️❤️❤️
Aber auch hier:

vor 8 Minuten, schrieb Ademar:

... Ich überlege aber sehr genau, was ich wie sage/schreibe. Und das versuche ich so wertungsfrei als möglich zu formulieren. Es ist nicht so, das ich Angst vor einer Konfrontation habe, aber es ist oftmals so sinnlos, weil Ansichten verhärtet sind, man sich sofort auf den Zeh getreten fühlt und allgemein das Thema der Wertschätzung des Gegenübers, verloren hat.

❤️❤️❤️

bearbeitet von Igel
ein paar Herzen umverteilen und anders zuordnen
Vor 1 Stunde, schrieb Tim_ea:

Es kommt drauf an. Da es sich nicht um politisches drehen kann,weil das hier ne kink Seite ist, würde ich sagen zum selbst Schutz? Ich würde meinen Kollegen nicht erzählen, das ich lieber Single bin bis ich meine Mami gefunden habe 🤪 unter Freunden ist es wieder was anderes, aber auch dort bietest du den Menschen angriffsfläche.

Dann erkläre mir jetzt mal weil es eine kinkseite ist … warum du es deine Kollegen nicht erzählst aber nur mit Kink😂😂😂 ohne gesellschaftliche Einflüsse etc

Ich halte mich meist eher bedeckt, weil ich wenig auf die Meinung anderer gebe, etwaige Konflikte in der Regel mit mir ausmache - oder vertraute Personen hinzuziehe.
Dafür mische ich mich ein, wenn es gilt, für etwas einzutreten, das mir wichtig ist. Oder wenn Falschinformationem, Trugschlüsse, Simplifikationen etc verbreitet werden. Und streue ein, was m.E. nach fehlt in einem Diskurs.
Aber ich brauche keinen Beifall, keine Zustimmung.
Einige Offenheit finde ich grenzwertig, was für unschöne Gesinnungen ("Das wird man ja noch sagen dürfen) kundgetan werden..oder TMI-Momente (too much information) in denen man wesentlich mehr erfährt, als man je wissen wollte.
Fand das auf erweiterten Familienfeiern nett, wenn da ausländer- und transfeindliche Kommentare kamen und der Rest eiskalt starrte, bis die sich verzogen oder ihre hässlichen Meinungen für sich behielten.

Sag was, Du erfährst Denunzierung, Missgunst, Verachtung, uvm. Hab ich mir abgewöhnt, zumal was auch immer zu sagen bringt eh nix, oftmals nur Probleme.

Die Menschen sind durch diverse Einflüsse (hauptsächlich medialer Natur) darauf getrimmt, perfekt sein zu müssen. Die Angst, es nicht zu sein, führt dann automatisch dazu, dass man ängstlich ist/wird.

Ich kann das nicht bestätigen. In meinen Augen ist die Gesellschaft freier, offener, vielfältiger, toleranter als jemals zuvor.

Vor 14 Stunden, schrieb Arasjal:

Dann erkläre mir jetzt mal weil es eine kinkseite ist … warum du es deine Kollegen nicht erzählst aber nur mit Kink😂😂😂 ohne gesellschaftliche Einflüsse etc

Hab ich doch geschrieben, einfach mal alles lesen Madame 🤣 den rest von deiner Fragestellung, versteh ich leider nicht. Es ergibt keinen sinn

vor 13 Stunden, schrieb KÖT-52:

Sag was, Du erfährst Denunzierung, Missgunst, Verachtung, uvm. Hab ich mir abgewöhnt, zumal was auch immer zu sagen bringt eh nix, oftmals nur Probleme.

Das hört sich sehr verbittert an. Das ist sehr schade.

Weil die Welt voll mit Freaks und Sp***os ist! Vorsicht ist sehr gut und sollte total verständlich sein und von Männern akzeptiert werden!

vor 2 Minuten, schrieb Reisender:

Weil die Welt voll mit Freaks und Spackos ist! Vorsicht ist sehr gut und sollte total verständlich sein und von Männern akzeptiert werden!

Die Welt ist voller Freaks und Spackos? Männer sollen Vorsicht akzeptieren?

Wie bitte?

 

Vor 47 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Die Welt ist voller Freaks und Spackos? Männer sollen Vorsicht akzeptieren?

Wie bitte?

 

Naja so ganz unrecht hat er nicht^^ wobei…sollte nicht jeder ein bisschen Freak sein?😇

Vor 1 Stunde, schrieb Rosenrot82:

Die Welt ist voller Freaks und Spackos? Männer sollen Vorsicht akzeptieren?

Wie bitte?

 

Äh ja. Nicht nur Männer. Ängste sollten allgemein akzeptiert und respektiert werden.

Am 24.7.2026 at 18:21, schrieb Rosenrot82:

Die Welt ist voller Freaks und Spackos? Männer sollen Vorsicht akzeptieren?

Wie bitte?

 

Hier wird von jemandem ein durchweg negatives Menschenbild gezeichnet. Gut, dass du fragend eingeschritten bist @Rosenrot82 ! Und jemand meinte noch gleich zu Recht, dass ja wohl hoffentlich auch paar Freaks dabei sind. Nur Stinos/Normalos wäre auch wirklich langweilig. 

  • 2 Wochen später...
Glasseslover1978
(bearbeitet)

Das spiegelt sich auf mehreren Ebenen wieder. (***) ein System, welches sich treue und angepasste Bürger wünscht, keinen der sich eine eigene Meinung bilden möchte und Dinge kritisch hinterfragt. Das wurde in letzten Jahren mehr als deutlich und war früher lange nicht so spürbar und ausgeprägt. Auch zieht sich das wie ein roter Faden durch das ganze Leben, während Kinder noch offen das aussprechen was sie denken, tuen sie es wenn sie älter werden immer weniger. Das Individuum, eigenes Gedankengut, kritisches hinterfragen von Dingen, wird in unser Gesellschaft nicht gerne gesehen, statt dessen bevorzugt man es wenn man einfach mit der Masse mit schwimmt, nichts eigenständig hinterfragt. Ich sage nur Plandemie.

Diese Form der Anpassung wird in der Erziehung von den Eltern bevorzugt, was sollen den die Anderen denken. Das Bild nach Außen der Schein, ist einfach Hauptpriorität für viele Menschen. in der Schule wird das weiter fortgeführt und im Berufsleben ändert sich das natürlich auch nicht.

Dann ist es auch nicht verwunderlich wenn das auch im Privatleben nicht anders ist. In Bekanntschaften, Freundschaften, innerhalb der Familie, in Partnerschaften oder auch Ehen. Sie haben Hemmungen ihre Gedanken, Ansichten und auch Gefühle zu äußern, weil sie es auch nicht gewohnt sind und weil sie Angst haben dann nicht verstanden oder auch ausgegrenzt zu werden.

Letztendlich werden wir geprägt durch unsere Erfahrungen und auch Erlebnisse und wenn wir diesbezüglich schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, dann trägt das natürlich auch zu unserem Misstrauen anderen Menschen gegenüber bei.

***
 

bearbeitet von FETMod-Legolas
An die Regeln angepasst

Hallo hier lieben ich bin Tobi und suche Leute die mir mal die BDSM Welt zeigen wollen

Zu mir ich bin schüchtern am Anfang aber das geht vorbei.

Ich suche Leute die Bock mal zu zeigen mich mal mitzunehmen und an die Hand nehmen und ja ich brauche dass

Ich stehe total auf fesseln und gefesselt werden mal aufgeliefert zu sein

Und auf Atemspiele

Also wenn da jemand ist der lustig hat egal ob Frau oder Mann alter zwischen 20 und 30 Jahren ist melde dich einfach bei mir
Es muss doch möglich sein da jemand zu finden

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