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Wenn Zärtlichkeit plötzlich Tränen auslöst …


Ar****

Empfohlener Beitrag

Ja ich kann das auch oft nicht nachvollziehen. Was man manchmal so mitbekommt. Möchtegern Doms die der Anfängerin direkt ne Faust hinten rein rammen und solche Sachen. Dass die dann kein Bock mehr auf Anal hat ist ja wohl völlig normal. Oder dass eine so gepeitscht wurde dass sie blutete und der „Dom“ ihr eingeredet hat, das wäre normal dass sie jetzt nicht zum Arzt darf und solche kranken Sachen. Gleich was an die Backen hauen solchen Typen. Das geht ja wohl gar nicht. Ich bin auch manchmal grob aber das ist dann abgesprochen. Und das was du schilderst klingt danach, dass die dann getriggert werden. Vielleicht ist das auch gut weil sie das so aufarbeiten können.

(bearbeitet)

Niemanden dazu drängen, darüber zu sprechen, ein Angebot zum Zuhören machen. Niemanden in Betratungsstellen zwingen. Das muss alles von selbst kommen. Und Raum zum Atmen geben. Da sein, aber nicht bemitleiden.

Und keine Romantik aufzwingen.

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 16 Minuten , schrieb TaliX:

Sich an die Polizei und Justiz zu wenden und Gerechtigkeit zu erfahren sind sehr verschiedene Dinge. In der Regel führt der Weg über Polizei und Justiz zur Retraumatisierung - Beratungsstellen drängen deshalb niemanden dazu. Das ist ein besseres Angebot, da gemeinsam hinzugehen, sich beraten zu lassen und eine informierte Entscheidung zu treffen, ob man mit der Beweislage Aussichten hätte, wie der Weg aussähe, welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen, und ob man damit wieder und wieder nicht unbedingt empathiefähigen Beamten und gegnerischem Anwalt der Täter-Person(en) gegenüberstehen möchte in den nächsten zwei Jahren.

Rate der Verurteilungen nach Anzeigen gegen sexuelle Selbstbestimmung liegt bei ca 25%.
Direkt nach solchen Straftaten ist die Anonyme Spurensicherung, im Internet findet man die Krankenhäuser, die das anbieten - und ob man die gesicherten Beweise benutzen möchte bei einer Anzeige, kann man in Ruhe überlegen. Aber man erhält alle Infostellen, Pille für den Tag danach und HIV-Schutz und ist auf der sicheren Seite damit, ohne Männchen in Uniform, die einen auf Antworten festnageln wollen.

(bearbeitet)

Es gibt eh keinen allgemeingültigen Rat, wie man damit umgehen kann. Jede dieser "Erfahrungen" ist anders und wirkt auf jede einzelne Person individuell.

Wie ich mal erfahren haben, nutzen viele Personen BDSM, um diese Erfahrungen zumindest eine Zeit lang aus dem Kopf zu bekommen.

Das einzige, was man tun kann ist da zu sein, wenn dies gewünscht ist. Zuzuhören, wenn dies gewünscht ist. Unterstützen, wenn dies erbeten wird. Und Verständnis für jede "komische Reaktion" zu haben. Aber niemals, wirklich niemals jemanden dazu zu drängen irgendwas zu tun. Nur dann haben diejenigen eine Chance, das Erlebte zu verarbeiten. Auch wenn es wohl nie ganz weg gehen wird.

Aber wenn man diesen Weg geht, darf man die Person auch nicht mehr fallen lassen. Das sollte einem von vornherein klar sein.

bearbeitet von last_of_us
vor 2 Minuten, schrieb last_of_us:

Aber wenn man diesen Weg geht, darf man die Person auch nicht mehr fallen lassen. Das sollte einem von vornherein klar sein.

Wie meinst du das genau? Bis der Tod die beiden scheidet? 

Niemand hat die Verpflichtung einen anderen Menschen auf ewig zu begleiten. Viele Beziehungen zerbrechen an PTBS, weil der Partner nicht damit umgehen kann. Und dann ist es besser sich zu trennen, denn das Leid vergrößert sich ansonsten immer weiter.

Gerade eben, schrieb Rosenrot82:

Wie meinst du das genau? Bis der Tod die beiden scheidet? 

Niemand hat die Verpflichtung einen anderen Menschen auf ewig zu begleiten. Viele Beziehungen zerbrechen an PTBS, weil der Partner nicht damit umgehen kann. Und dann ist es besser sich zu trennen, denn das Leid vergrößert sich ansonsten immer weiter.

Natürlich ist niemand "verpflichtet". Es geht auch nicht um eine lockere Beziehung oder einmaliges Treffen, bei der das Thema mal zur Sprache kommt. Aber wenn ich der Person meine Hilfe anbiete, dann sollte mir klar sein, dass ich ihr keinen gefallen tue, wenn ich mich dann nach einer Weile wieder verabschiede. Oder wie läuft das ab? "Ich schau mal, ob ich Bock auf deine Probleme habe? Wenn nicht, seh zu."

Dann lieber gleich klarstellen, dass man mit der Thematik nicht klar kommt. Das tut zwar auch weh, verursacht aber meiner Meinung deutlich weniger Schaden. 

Ich stell mir das so vor. Nachdem mich irgendjemand schon wie der letzten Dreck behandelt hat, ist da jetzt jemand, der mir zeigt, dass ich die Mühe doch nicht wert bin.

Und nur das meine ich mit "Das sollte einem von Anfang an klar sein."

vor 1 Minute, schrieb last_of_us:

Natürlich ist niemand "verpflichtet". Es geht auch nicht um eine lockere Beziehung oder einmaliges Treffen, bei der das Thema mal zur Sprache kommt. Aber wenn ich der Person meine Hilfe anbiete, dann sollte mir klar sein, dass ich ihr keinen gefallen tue, wenn ich mich dann nach einer Weile wieder verabschiede. Oder wie läuft das ab? "Ich schau mal, ob ich Bock auf deine Probleme habe? Wenn nicht, seh zu."

Dann lieber gleich klarstellen, dass man mit der Thematik nicht klar kommt. Das tut zwar auch weh, verursacht aber meiner Meinung deutlich weniger Schaden. 

Ich stell mir das so vor. Nachdem mich irgendjemand schon wie der letzten Dreck behandelt hat, ist da jetzt jemand, der mir zeigt, dass ich die Mühe doch nicht wert bin.

Und nur das meine ich mit "Das sollte einem von Anfang an klar sein."

Wer PTBS nicht kennt, hat keine Ahnung auf was er sich einläßt. Natürlich wäre es gut, wenn man es vorher wüsste. Die meisten Menschen sind viel zu schwach um eine wirkliche Stütze zu sein. Manchmal dauert es Jahre bis man sich von schadhaften Beziehungen lösen kann, wo der andere ja nur helfen wollte. Und alles wird nur schlimmer. Aus Mitleid oder wegen eines "schlechten Gewissens" sollte man nicht am Partner festhalten. Das verstärkt oftmals die gesamte Problematik. 

(bearbeitet)
vor 24 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Wer PTBS nicht kennt, hat keine Ahnung auf was er sich einläßt. Natürlich wäre es gut, wenn man es vorher wüsste. Die meisten Menschen sind viel zu schwach um eine wirkliche Stütze zu sein. Manchmal dauert es Jahre bis man sich von schadhaften Beziehungen lösen kann, wo der andere ja nur helfen wollte. Und alles wird nur schlimmer. Aus Mitleid oder wegen eines "schlechten Gewissens" sollte man nicht am Partner festhalten. Das verstärkt oftmals die gesamte Problematik. 

Sorry, aber ich habe da eine andere Einstellung zu. Vielleicht bin ich da auch mental stärker. Ich lebe mittlerweile 33 Jahre in einer Beziehung und meine Frau hatte zuvor einen schweren Unfall, der sie mit Anfang 30 in den Vorruhestand versetzte. Es ist zwar nicht die selbe Belastung, mit der der TE zu tun hat, aber auch wir haben diverse Krisen durchgemacht. Für mich hat der Satz "in Guten wie in schlechten Zeiten" eine Bedeutung. Und was ihr am meisten aus heutiger Sicht geholfen hat, dass ich einfach da war.

Es wäre für sie auch kein Problem gewesen, wenn wir am Anfang uns wieder getrennt hätten. Aber es hätte sie sehr belastet, wenn ich irgendwann später gegangen wäre. Und ich habe auch was dafür bekommen. Bedingungslose Liebe.

Ja. Ich kann nicht von mir einfach auf andere schließen. Aber müssen wir tatsächlich diese Wegwerfgesellschafft auch auf Menschen beziehen? Deshalb sage ich gern nochmal. "Man sollte sich von Anfang an klar machen (ab dem Moment, wo man weiß was los ist), auf was man sich einlässt-"

Im übrigen glaube ich auch an Karma.

bearbeitet von last_of_us
Vor 29 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Wer PTBS nicht kennt, hat keine Ahnung auf was er sich einläßt. Natürlich wäre es gut, wenn man es vorher wüsste. Die meisten Menschen sind viel zu schwach um eine wirkliche Stütze zu sein. Manchmal dauert es Jahre bis man sich von schadhaften Beziehungen lösen kann, wo der andere ja nur helfen wollte. Und alles wird nur schlimmer. Aus Mitleid oder wegen eines "schlechten Gewissens" sollte man nicht am Partner festhalten. Das verstärkt oftmals die gesamte Problematik. 

Ich würde es nicht unbedingt schwach nennen, wenn jemand keine Stütze sein kann, weil das so etwas Wertendes hat. Aber ja, es gibt kaum Menschen, die mit schwerem PTBS umgehen können, weil es seine eigene Logik hat und die Hilfe, die jemand bieten will und kann, oft überhaupt nicht passt. Ich habe den Großteil der schlimmen Dinge aus dem EP hinter mir, aber mir schaudert es total bei der Vorstellung, betüddelt zu werden, die Beispiel lösen bei mir schlicht Ekel aus, weil ich nicht der Typ dafür bin. Und das hat einige Männer echt wahnsinnig und auch oft aggressiv gemacht, dass ich sowas nicht will, nicht diese Nummer, in der ich das arme Hascherl mich - ich fand Aspekte von mit Waffe bedroht werden schon währenddessen witzig. Mich vor der Welt beschützen? Zu spät dran, und ich bin besser darin. Trösten? Kann nur ich selbst. Verstehen? Nur diejenigen, die dasselbe in grün erlebt haben. Zärtlichkeit? Igitt, mag ich überhaupt nicht, fand ich noch nie gut. Tips? Nicht zu gebrauchen, von jemandem, der nur Eiapopeia kennt, und kaum auszuhalten.

Ein Ex hat mal auf eine kurze Erinnerung von mir in einer Unterhaltung auf ein Mini-Trauma, an das ich nie zurückgedacht hatte, gefragt, ob ich es mal mit Wehren versucht hatte. Er war klug genug, danach sofort für zwei Stunden meine Wohnung zu verlassen, während ich Kastrationsvideos googelte, Foltermethoden und den schlimmsten Tod nach Verstrahlung - als sich an Tag 48 die Gene im Blutbild, die Lider und die meiste Haut sich vom Patienten gelöst hatten, war ich chill und ließ ihn mit Backwaren um Verzeihung bitten (Blumen, und er hätte zu sich nach Hause gehen dürften, weil ich keine tote Vegetation mag). War nicht der Grund, weswegen ich Schluss gemacht habe. Aber als Stütze zu nichts zu gebrauchen.

vor 3 Stunden, schrieb delmenhorst789550:

 Und das was du schilderst klingt danach, dass die dann getriggert werden. Vielleicht ist das auch gut weil sie das so aufarbeiten können.

So funktioniert das nicht. Retraumatisierungen helfen nicht, das Trauma zu verarbeiten. 

Das ist auch der Grund warum Dynamiken keinen Ersatz für eine Traumatherapie darstellen. Die Romantik, die Zärtlichkeit, der Sex, die erneute emotionale Abhängigkeit, der Schmerz und gar die Retraumatisierungen.. nichts davon ist eine gute Therapie.

Es ist schlimm, dass man wie im TE erwähnt "liebevolle Menschen um sich haben" heutzutage so mit Romantik verknüpft. Dass Menschen oft das Gefühl haben, bestimmte soziale Bedürfnisse nur in romantischen Beziehungen erfüllt zu bekommen. Das ist sogar toxisch und gefährlich, weil es die Personen so abhängig macht und sie dann ihren Körper oder gar ihr ganzes Leben eintauschen dafür. 

Gerade eine Beziehung mit Machtgefälle und Abhängigkeit ist dafür ein sehr sehr schlechter Ort. 

 

Ich bin selbst davon betroffen und weiß worauf ich achten muss, damit mir das nicht passiert. Allerdings funktioniert das nur so lange man meine Grenzen auch so respektiert wie ich sie setze ohne Diskussion und Versuche, trotzdem da hinter zu kommen. Das ist leider auch schon vorgekommen, dass Leute mich triggern, trösten, weiter triggern. Mit solchen Menschen geht es einem dann unfassbar schlecht und sie schaden einem sehr.

Andersrum als Dom ist so.. nein, ich stehe nicht um 4 auf im Frühstück zu machen xD Aber ich schließe auch manches für mich total aus. Alles was von mir verlangt ein Caregiver zu sein, ist auch raus. Pflege bei Krankheit, mach ich nicht. Pflege von Littles, nein. Und wenn ich mir Sorgen machen muss, wegen einem Ausnahmezustand würde ich den Krankenwagen rufen und nicht versuchen, es selbst zu lösen. The***utische Erwartungen an mich weise ich zurück. Ich weiß, was ich geben kann und was eben nicht.

Vor vielen Jahren lernte ich mal eine Frau kennen, die kam frisch aus 
einer (heute würde man sagen) toxischen Beziehung.
So volles Programm....psychische und körperliche Misshandlungen..
"Oh du bist so sanft..bei meinem Ex war ich nach dem Sex immer total wund..
er war so grob.
Du bist so lieb..hörst mir zu. .gibst mir Zeit..mein Ex  hat all das nie getan.
Du bist nicht so wie mein Ex.."


und sie lebten glücklich bis an ihr Ende..


naja vielleicht kehrte sie auch zu ihrem Ex zurück.

"Es tut mir leid.
Aber es sind noch so viele Gefühle für meinen Ex da.
Und wir haben geredet...er hat sich geändert.."

Ähnlich ist mir in meinem Leben noch zweimal passiert.
Eine davon  war meine Exfrau, meine große Liebe.
Sie verliess mich für einen Kerl, der sie  mit dem Kind (was von ihm war) sitzen liess.
Aber um  meine Ex zu zitieren..
"Er ist männlicher als du es je warst..."


Dann hörte ich auf für solche Frauen den Ritter auf dem weißen Ross zu spielen.
 

Vor 15 Minuten , schrieb LadyViolet_:

So funktioniert das nicht. Retraumatisierungen helfen nicht, das Trauma zu verarbeiten. 

Das ist auch der Grund warum Dynamiken keinen Ersatz für eine Traumatherapie darstellen. Die Romantik, die Zärtlichkeit, der Sex, die erneute emotionale Abhängigkeit, der Schmerz und gar die Retraumatisierungen.. nichts davon ist eine gute Therapie.

Es ist schlimm, dass man wie im TE erwähnt "liebevolle Menschen um sich haben" heutzutage so mit Romantik verknüpft. Dass Menschen oft das Gefühl haben, bestimmte soziale Bedürfnisse nur in romantischen Beziehungen erfüllt zu bekommen. Das ist sogar toxisch und gefährlich, weil es die Personen so abhängig macht und sie dann ihren Körper oder gar ihr ganzes Leben eintauschen dafür. 

Gerade eine Beziehung mit Machtgefälle und Abhängigkeit ist dafür ein sehr sehr schlechter Ort. 

 

Ich bin selbst davon betroffen und weiß worauf ich achten muss, damit mir das nicht passiert. Allerdings funktioniert das nur so lange man meine Grenzen auch so respektiert wie ich sie setze ohne Diskussion und Versuche, trotzdem da hinter zu kommen. Das ist leider auch schon vorgekommen, dass Leute mich triggern, trösten, weiter triggern. Mit solchen Menschen geht es einem dann unfassbar schlecht und sie schaden einem sehr.

Andersrum als Dom ist so.. nein, ich stehe nicht um 4 auf im Frühstück zu machen  Aber ich schließe auch manches für mich total aus. Alles was von mir verlangt ein Caregiver zu sein, ist auch raus. Pflege bei Krankheit, mach ich nicht. Pflege von Littles, nein. Und wenn ich mir Sorgen machen muss, wegen einem Ausnahmezustand würde ich den Krankenwagen rufen und nicht versuchen, es selbst zu lösen. The***utische Erwartungen an mich weise ich zurück. Ich weiß, was ich geben kann und was eben nicht.

Mich beschleicht auch nach nochmaligem Lesen des EP, dass da eigentlich nur und vor allem der TE sich selbst als Opferversteher zelebriert. Um 4 Uhr aufstehen für Frühstück ist nicht erwähnenswert, wenn man eh um 5 aus dem Haus macht, und eine totale übertriebene Geste in allen anderen Fällen. Warum ich hier von Pfingstrosenbadezusätzen und Schwammkuscheln lesen muss, was diesen Ekel in mir auslöste... Es ist nichts davon hilfreich, nichts macht einen Unterschied. Es ist aber extrem belastend für die meisten Opfer, wenn ein Riesen-Bohei um sie gemacht wird und sie Dankbarkeit heucheln müssen. Vlt hat sie auch nur geheult, weil sie sich noch unverstandener gefühlt hat, dankbar zu sein hat und schon spürt, dass da ist es nicht, das sind Gesten, die jemand benutzt, um sich als einen der Guten darzustellen.
Vlt passt es auch für sie. Aber das erinnert mich mehr an die Leute, die am besten mit Video posten, wie sie nem Obdachlosen Geschenke machen.

vor einer Stunde, schrieb last_of_us:

Sorry, aber ich habe da eine andere Einstellung zu. Vielleicht bin ich da auch mental stärker. Ich lebe mittlerweile 33 Jahre in einer Beziehung und meine Frau hatte zuvor einen schweren Unfall, der sie mit Anfang 30 in den Vorruhestand versetzte. Es ist zwar nicht die selbe Belastung, mit der der TE zu tun hat, aber auch wir haben diverse Krisen durchgemacht. Für mich hat der Satz "in Guten wie in schlechten Zeiten" eine Bedeutung. Und was ihr am meisten aus heutiger Sicht geholfen hat, dass ich einfach da war.

Es wäre für sie auch kein Problem gewesen, wenn wir am Anfang uns wieder getrennt hätten. Aber es hätte sie sehr belastet, wenn ich irgendwann später gegangen wäre. Und ich habe auch was dafür bekommen. Bedingungslose Liebe.

Ja. Ich kann nicht von mir einfach auf andere schließen. Aber müssen wir tatsächlich diese Wegwerfgesellschafft auch auf Menschen beziehen? Deshalb sage ich gern nochmal. "Man sollte sich von Anfang an klar machen (ab dem Moment, wo man weiß was los ist), auf was man sich einlässt-"

Im übrigen glaube ich auch an Karma.

Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Und ja du kannst nicht von dir auf andere schließen. Was ich schrieb, hat nichts mit einer Wegwerfgesellschaft zu tun. Es sind einfach eigene Erfahrungswerte und ja ich kann dadurch von mir auch nicht auf andere schließen. Ich weiß nur, alles und jeder der sich in den Weg stellt, wird das nicht lange tun. Jemand mit einem tieferen Verständnis, darf bleiben. Alles andere, jeder andere kann weg. 

vor 32 Minuten, schrieb TaliX:

 

Mich beschleicht auch nach nochmaligem Lesen des EP, dass da eigentlich nur und vor allem der TE sich selbst als Opferversteher zelebriert. Um 4 Uhr aufstehen für Frühstück ist nicht erwähnenswert, wenn man eh um 5 aus dem Haus macht, und eine totale übertriebene Geste in allen anderen Fällen. Warum ich hier von Pfingstrosenbadezusätzen und Schwammkuscheln lesen muss, was diesen Ekel in mir auslöste... Es ist nichts davon hilfreich, nichts macht einen Unterschied. Es ist aber extrem belastend für die meisten Opfer, wenn ein Riesen-Bohei um sie gemacht wird und sie Dankbarkeit heucheln müssen. Vlt hat sie auch nur geheult, weil sie sich noch unverstandener gefühlt hat, dankbar zu sein hat und schon spürt, dass da ist es nicht, das sind Gesten, die jemand benutzt, um sich als einen der Guten darzustellen.
Vlt passt es auch für sie. Aber das erinnert mich mehr an die Leute, die am besten mit Video posten, wie sie nem Obdachlosen Geschenke machen.

Ich habe auch als ersten Impuls ähnlich gedacht, als ich den ET gelesen habe.

Man kann ihm zu Gute halten er ist 18 Jahre alt. Das ist der Grund warum ich noch nicht angefangen habe, gewisse Fragen zu stellen und habe mich eher auf die PTBS Thematik konzentriert. 

Vor 3 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich habe auch als ersten Impuls ähnlich gedacht, als ich den ET gelesen habe.

Man kann ihm zu Gute halten er ist 18 Jahre alt. Das ist der Grund warum ich noch nicht angefangen habe, gewisse Fragen zu stellen und habe mich eher auf die PTBS Thematik konzentriert. 

Ach je, ja. Bitte kein Hexenjagd heute. Die wachsen auf mit den Videos, was Romantik und Gutsein WIRKLICH bedeuten, und posten eh dauernd ihr Mittagessen

vor 18 Stunden, schrieb Arce_:

Ist das wirklich so romantisch wen man um 4 Uhr aufsteht um Frühstück ins Bett zu bringen oder das mit der Badewanne?

Sind doch Basics....
Wie macht ihr es Doms und wie empfindet ihr es Subs.

Ich tue das so ähnlich für meine Frau und Sub. Ist schon romantisch, aber auch normal in einer liebevollen Partnerschaft, finde ich.

Vor 4 Stunden, schrieb Marushko:

Oh Herz. Erstens: Bewahr dir dein Wesen. Deine Zärtlichkeit. Die ist wahnsinnig wertvoll. Zweitens, wenn du Frauen/ Flinta Personen - und auch cisgender Männern zuhörst, wirst du merken das sehr sehr viele solche Erfahrungen gemacht habe. Und einige dann von deiner Zärtlichkeit positiv überwältigt sind. Das kann so viel auslösen. Manches sind Traumareaktionen, die bekannten Reaktionen auf Trigger. Oder oder oder. Sprich mit den Frauen. Höre ihnen zu. Und zweitens, lies dich Themen ein, die wichtig sind um die Erlebnisse der Frauen einordnen zu können. Um sie zu verstehen (nicht zwingend nachvollziehen) zu können. Verlier deine Empathie nie. Das wünsche ich dir. Aufrichtig.

❤️danke, schätze ich zu hören.
Aber die wo ich kenne bei dehnen basiert das immernoch und die treten immer und immer wieder auf die selbe Stelle.
Ich finde das nur traurig das es nicht normal ist. Wie was waren den bei dir die Erfahrungen? Wen deine Gelenke nicht fixiert sind kannst du mich auch anschreiben für den Austausch.

Vor 4 Minuten , schrieb Windgust:

Ich tue das so ähnlich für meine Frau und Sub. Ist schon romantisch, aber auch normal in einer liebevollen Partnerschaft, finde ich.

Ne also ich bin zur jedem Sub auch zärtlich, außer der Sub will das nicht 😂
Aber bis jetzt hatt jedem die Balance zwichen sehr Zärtlichkeit und sehr grausam allen gefallen.

vor 1 Minute, schrieb TaliX:

 

Also, ich ziehe das aufgrund des Alters des TE zurück, kann's nicht löschen. Aber möchte dazu raten, sich einzulesen, ohne aber dann zu glauben, echtes Verständnis zu haben und nem Survivor Ratschläge oder Hilfen aufzudrängen. Ebenfalls rate ich davon ab, Schlüsse aus den Erfahrungen mit einem Survivor auf den nächsten zu ziehen - wir ticken nicht gleich. Dein Verständnis, TE, wird immer ein vollkommen unzureichendes bleiben; zuhören und nicht mansplainen. Survivor sind eine Mischung aus tough und zerbrechlich, weder das eine noch das andere vollkommen. In Watte packen hilft nicht, alles abnehmen wollen verstärkt Hilflosigkeit, erzeugt Abhängigkeit. Gute Beziehungen wirken the***utisch, sind aber keine Therapie. Helfer brauchen auch Abstand, sollten nie zu viel tun oder versprechen. Und - echte Hilfe fordert keinen Dank. Wirkliche Hilfe, z.B. Grenzen setzen, auf etwas aufmerksam machen, was der andere nicht hören will, aber wissen muss, kann Beziehungsabbruch bedeuten.

Dem ist nichts hinzuzufügen 🙏

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