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Was war euer größter Lernmoment, in der Szene, in einer Dynamik oder in einer anderen Konstellation?


Sl****

Empfohlener Beitrag

Vor 11 Minuten , schrieb Verdana-42:

Mein größter Fehler im BDSM war wahrscheinlich, dass ich manchmal zu viel Vertrauen geschenkt und dabei vergessen habe, auf mich selbst zu achten. Ich habe jemandem so viel Macht über mich gegeben, dass ich meine eigenen Grenzen nicht immer ernst genommen habe. Manchmal habe ich Dinge zugelassen, obwohl ich innerlich vielleicht gar nicht zu 100 % dahinterstand, nur um meinem Gegenüber zu gefallen oder die besondere Verbindung nicht zu gefährden.
Rückblickend war mein größter Fehler wohl nicht, Kontrolle abgegeben zu haben, sondern manchmal vergessen zu haben, dass ich trotz allem meine eigenen Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse habe.

Danke für diesen wertvollen Beitrag, er ist so ziemlich eine Erinnerung, die ich gut gebrauchen kann.

Vor 19 Minuten , schrieb Verdana-42:

Mein größter Fehler im BDSM war wahrscheinlich, dass ich manchmal zu viel Vertrauen geschenkt und dabei vergessen habe, auf mich selbst zu achten. Ich habe jemandem so viel Macht über mich gegeben, dass ich meine eigenen Grenzen nicht immer ernst genommen habe. Manchmal habe ich Dinge zugelassen, obwohl ich innerlich vielleicht gar nicht zu 100 % dahinterstand, nur um meinem Gegenüber zu gefallen oder die besondere Verbindung nicht zu gefährden.
Rückblickend war mein größter Fehler wohl nicht, Kontrolle abgegeben zu haben, sondern manchmal vergessen zu haben, dass ich trotz allem meine eigenen Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse habe.

Die wichtigste Erkenntnis im BDSM!

Mein größter Lernmoment war wohl die Erkenntnis, dass nicht jeder, der sich Dom nennt, auch die emotionale Reife besitzt, die Verantwortung für eine solche Dynamik zu tragen.

Ich habe eine 24/7 D/s Beziehung gelebt und dabei gelernt, wie schnell die Grenzen zwischen freiwilliger Hingabe und emotionaler Abhängigkeit verschwimmen können.

Gerade wenn man einem Menschen so viel Vertrauen schenkt, übersieht man manchmal Dinge, die man außerhalb dieser Dynamik niemals akzeptieren würde.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass Dominanz nicht automatisch Stärke bedeutet. Dass Kontrolle nicht dasselbe ist wie Führung und dass jemand durchaus die Machtposition genießen kann, ohne die damit verbundene Verantwortung wirklich tragen zu können.
Mein größter Fehler war vermutlich, Loyalität mit Selbstaufgabe zu verwechseln.

Heute weiß ich, dass meine Unterwerfung ein Geschenk ist und kein Freifahrtschein dafür, meine Grenzen, Gefühle oder Bedürfnisse zu übergehen...

Und vor allem habe ich gelernt, dass ein guter Dom nicht daran zu erkennen ist, wie viel Macht er über mich ausüben kann, sondern daran, wie verantwortungsvoll er damit umgeht...

Denn echte Dominanz braucht kein gebrochenes Gegenüber, um sich stark zu fühlen.☝️

für mich war es die erkenntniss das jede neue session,beziehung oder f+ in einer d/s dynamik stets als weißes blatt behandelt werden sollte. keine checkliste haben,keine vorraussetzungen oder erwartungshaltung, sondern jede neue begegnung mit der zeit wachsen zu lassen um zu sehen wo es wirklich hinführt

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