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Autosexualität und BDSM


La****

Empfohlener Beitrag

Diese Leute gibt es sicherlich, da viele auch keinen anderen artner finden und so sehr viel in ihrem Kopf erleben.
Aber ich habe für mich festgestellt, wenn ich als sub ne Herrin habe, da geht keine Phantasie dagegen an.
So kann ich mich nicht selbst die Hände auf dem Rücken verbinden und dann an der Leine ganz normal die Straße entlanggeführt werden, irgendwo an einem zb Baum angeleint werden während die Herrin gemütlich in einem Cafe sitzt, etwas genießt mit einer Freundin quatscht, und mich beobachtet. Aber was bin ich schon?

Spannende Sicht.

Ich denke, ein wesentlicher Aspekt ist dabei auch, sich selbst zu akzeptieren und eben „heiß“ zu finden.
Viele Menschen sind eben in Hinblick auf ihren Körper selbstkritisch.
Wenn man sich selbst akzeptiert oder sogar toll findet, kann man sich ganz anders ausleben.

Oh, welch faszinierende Feststellung @LadyViolet_

Wow, vielleicht sind meine Fantasien dominanter ^^ als ich stets glaubte. 💡

In meinen sexuellen Fantasien kommen keine Gesichter vor, sondern Empfinden und Wahrnehmung. Dabei geht's nicht darum dass ein Partner erregt ist oder es sein soll. Es ist das, ob und wie er mich, meine Lust wahrnimmt und fühlt und was es bei ihm auslöst.

Und ja, in der Realität, ich möchte es nicht gänzlich ausschliessen, aber mir scheint dies nahezu unmöglich. 

Ich kenne es in etwas abgeschwächter Form von mir selbst. In manchen Fantasien spiele ich alleine meine Rolle(n), dies aber ausschließlich beim Solo-Sex. Sobald eine dominante Person dabei ist, verschiebt es sich auf diese Person.

vor 21 Stunden, schrieb LadyViolet_:

Autosexualität ist die sexuelle Anziehung und sexuelle Erregung durch sich selbst. 

Für mich ist meine sexuelle Orientierung schwierig zu beschreiben, mir ist das Geschlecht egal, aber ich fühle mich nur selten von anderen Menschen angezogen. In meiner Phantasie kommen andere Personen praktisch gar nicht vor.

Wer in meiner Phantasie vorkommt, das bin ich selbst. Und zwar auch mehrmals, ich spiele da alle Rollen. Ich würde niemals von einer anderen Person dominiert werden wollen. Aber von mir selbst? Auf jeden Fall.

Jedenfalls denke ich dass das etwas ist, warum BDSM so gut für mich funktioniert. Es geht um mich. Als Dom inszeniere mich mich als Zentrum des Geschehens, ich bekomme die ganze Aufmerksamkeit, werde verehrt und ich höre immer immer wieder wie unglaublich bin und ich fühle das. Ganz toll wenn es einen großen Spiegel gibt und ich sehen kann, wie heiß ich dabei bin. 

Ich frage mich, ob es andere autosexuelle Menschen gibt und ob BDSM für sie auch so gut funktioniert.

Du bist eben eine Göttin und das weißt du auch 🙏🙏🙏🙏

*Tau Pluspunkte sammelt 

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Wie man sich damit fühlt, ist für außenstehende eher schwer nachvollziehbar, aber wenn's einen gut tut, warum nicht 🙂

Wichtig finde ich Kommunikation, einem Partner oder Spielpartner vorher diesen Einblick geben, dass dieser besser versteht wie das Gegenüber funktioniert, denn sonst könnte im schlechteren Fall ein Partner Egoismus o.ä. unterstellen oder unglücklich sein / werden. Es könnte auch schwerer sein eine feste Beziehung aufzubauen, sofern man das möchte.

 

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