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Das neue Kleid


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

ich hab die Geschichte auch schon in anderen Foren gepostet, also nicht wundern!

Aber sie ist definitiv von mir!

 

Das neue Kleid

 

 

„Du, Schatz!“

„Wassn?“

„Wir wollen doch am Samstag auf die Fetischparty.“

„Ja und?“

„Ich hab nix zum anziehen!“

Eigentlich wollte ich ja das Buch fertig lesen, aber diese Aussage bringt mich doch um meine Konzentration. Typisch Frau, den ganzen Schrank voller Klamotten und „nix zum anziehen!“

„Was?? Und was ist mit deinem Ganzanzug? Der ist doch auch noch relativ neu?“

„Nööö, den hatte ich doch das letzte Mal schon an und außerdem sieht man dann meinen KG so deutlich und das ist mir peinlich! Das weißt du doch!“

„Das ist mir eigentlich egal, aber OK, dann der enge, lange Rock und das Oberteil mit den langen Ärmeln??“

„Hey, wir wollten doch tanzen, das geht mit dem Rock nicht wenn die Musik, so wie auf der letzten Fete dann schneller und heftiger wird!“

„ *seufz* Ok ok ,ich sehe schon, es geht nicht um die Party sondern eher ums shoppen, gell?“

„Na ja, schon, du weißt doch „frau“ braucht das ab und an. Weißt du noch das knielange Korsagenkleid das ich mal hatte? Das uns dann kaputt gegangen ist? So eins hätte ich gerne wieder, am liebsten in Schwarz!“

„Also gut, hast ja auch klasse ausgesehen in dem Teil. Weißt du was? In der Stadt hat "LLL“ nach Umbau neu aufgemacht und da wollten wir eh hin, also am Freitag nach der Arbeit ok?“

„Super!! Ich bin jetzt schon ganz kribblig! Bin gespannt ob ich was finde!“

Schon hab ich sie am Hals hängen mich nieder schmusend, was tut man nicht alles um seine Sub bei Laune zu halten?

„Jetzt lass mich aber schnell fertig lesen, ist gerade der Schluss und ziemlich spannend, oder soll ich es lieber am Freitag fertig lesen?“

„Nein, du Monster! Ich trau dir das zu, nur um mich zu ärgern!!!“

„Hey, nicht gleich frech werden, sonst bleibt dein Gürtel gleich noch ein bisschen länger zu!!“

Dann konzentriere ich mich wieder auf mein Buch, der Shoppingtrip ist ja beschlossene Sache und in dem Laden waren wir schon öfter, sind dort Stammkunden, ist also nichts Besonderes mehr.

 

Ein leises Klingeln begleitet uns als wir die Türe aufmachen. Da schlägt er uns schon entgegen, der Geruch nach Abenteuer und Freiheit…..äääääh… Latex und Leder! Immer wieder gut, immer wieder betörend.

Eine kleine Blonde kommt uns entgegen, im knielangen Lederrock und weißer Bluse, darüber ein schwarzes Korsett, anscheinend eine neue Verkäuferin.

„Servus, ich bin Claudia, wie kann ich euch helfen?“

„Hallo Claudia, ist Fred nicht da?“ Seines Zeichens der Chef und inzwischen ein guter Bekannter von uns.

„Nein, der ist beim einkaufen, neue Sachen vom Hersteller, aber ich bin sicher ich kann euch genauso helfen, bin zwar neu, aber schon eine Weile in der Branche tätig.“

„Gut, meine Freundin sucht ein Kleid, schwarz, Latex, etwa so lang wie dein Rock, habt ihr so was da?“

„Ach bestimmt, ist ja fast schon Standard. Wollt ihr morgen auch auf die Party?“

„Yep, genau, und dafür hat sie nix zum anziehen, kommst du auch hin?“

An meinem Gesichtsausdruck sieht sie wie ich das mit dem „nichts anzuziehen“ meine.

*lach*

„Ja klar, ist ja alles vertreten was „Rang und Namen“ hat. Deinem Mädel kann geholfen werden, ich weiß schon was! Wo ist sie denn?“

Sandra ist inzwischen schon in den Tiefen des Ladens verschwunden und stöbert durch die Regale. Währen Claudia ihr ein paar Sachen zeigt bediene ich mich am Kaffee der hier immer bereit steht.

„Tom, kommst du mal?“

„Bin unterwegs!“

Beide stehen an den Umkleidekabinen, beladen mit diversen Latexsachen, meist in Schwarz.

„Was gibt’s?“
„Ich würde die gerne probieren.“

„Äh, ja und? Dann mach halt!“

„Ja aber……“

Ihre Augen machen eine eindeutige Bewegung in Richtung KG.

Doch da sagt Claudia lachend.

„Ach komm, Sandra, das hab ich schon bemerkt, glaubst du denn ich hab noch nie einen Keuschheitsgürtel gesehen? Schau mal her!“

Sie lüftet ihren Rock ein wenig und man kann es metallisch glänzen sehen, auch sie ist scheinbar sicher verschlossen.

„Also hier, ab damit und probier!“

Mit diesen Worten drückt sie Sandra das erste Kleid in die Hand und schiebt sie in die Kabine.

Es dauert nicht lange und eine Hand gibt es wieder heraus.

„Zu groß, das ist 38, ich brauche es eine Nummer kleiner.“

Neues Kleid, neuer Versuch.

„Hilf mal zumachen, bitte!“

„Aber immer gerne, bei diesem Rücken kann doch keiner nein sagen!“

Sie kommt heraus, dreht sich einmal und geht dann neben der Kabine zu einem Spiegel.

„Wie sieht das aus?“

„Hübsch, vor allem der Inhalt!“

„Alter Schleimer! Nun sag schon!“

„Nix Schleimer, du siehst toll aus damit! Oder Claudia?“

„Perfekt! Wie für dich gemacht!“

Sandy kommt zurück zu uns als sie auf einmal stehen bleibt.

„Was ist das den Claudia? Da hinter der Umkleide hängt ein Kleid das sieht auf die Entfernung echt klasse aus!“

Schwupp, hat sie es schon in der Hand und bringt es gleich mit.

Scheint auch schwarz zu sein, aber mit roten Applikationen.

Sie hält es vor sich, jetzt kann man das genauer erkennen, es hat etwa die Länge des anderen, allerdings kommen von hinten, sozusagen unter den Achseln durch zwei rote Hände die den Ausschnitt formen, die Brüste sozusagen umklammern sollen.

„Wow, sieht toll aus!“

„Fühlt sich aber komisch an, so schwer irgendwie, was ist das für ein Kleid Claudia?“

„Ich, ich weiß auch nicht genau. War wohl mal eine Kundenspezialanfertigung, noch vor meiner Zeit. Wurde angezahlt oder sogar bezahlt, aber dann nicht mehr abgeholt.“

„Meinst du ich kann das mal probieren? Weißt du was es kostet?“

„Probieren? Klar, warum nicht. Was es kostet weiß ich nicht, da müsst ihr morgen Fred fragen.“

„Mensch Tom schau mal, da ist ein Keuschheitsgürtel mit Schenkelbändern eingearbeitet, darum ist das so schwer! Und oben sind richtige Korsettstangen drin, das muss ich probieren! Bitte sperr mich auf! Sonst komme ich da doch nicht rein!“

„Hmm also gut, ist ja nur ein Wechsel von einem KG in einen anderen, da mach ich eine Ausnahme!“

Den Schlüssel hab ich eh immer dabei und ruck-zuck steht Sandra unten ohne da.

„Ganz ungewohnt nach der ganzen Zeit.“

„Na dann musst du das schnell ändern! Soll ich dir helfen?“

„Lass mich erstmal allein versuchen!“ Tönt es aus der Kabine.

„Das geht nicht, ich kann es nicht schnüren hinten!“

„Komm raus, dann helfe ich dir!“

Wieder steht der schöne Rücken vor mir, das Kleid liegt wie eine zweite Haut um ihre Hüfte, die Schultern sind frei, wie ein Korsagenkleid, also genau das was sie wollte.

Ich mache mich daran die Schnur die bereits eingefädelt ist anzuziehen, immer fester immer enger wird das Kleid, es scheint wie für sie gemacht zu sein.

„Was hast du mit dem KG gemacht? Ist der noch offen?“

„Ja, schau hin, die Schnurenden haben Metallspitzen und es sieht so aus als müsste man die in das Schloss einfädeln!“

„Sag mal Claudia, hast du den Schlüssel?“

Claudia die uns die ganze Zeit begeistert zugesehen hat schüttelt den Kopf.

„Nein, nicht dass ich wüsste, also lasst lieber offen!“

„Ja ich denke auch das ist besser.“

Endlich fertig geschnürt!

„Sieht toll aus, aber ich kann es nicht ganz zumachen, das geht nur wenn man den Verschluss des Gürtels zumacht.“

„Warte ich helfe dir, du steckst die Enden der Schnur durch und ich halte die Enden des Gürtels nur ein wenig zusammen.“

Gesagt, getan!

Sie dreht sich um, sieht wirklich aus wie wenn zwei Hände in roten Handschuhen ihr Brüste halten würden, klasse!!

Klack!

„Was war das?“

Sandra wird bleich.

„Das, das war der KG! Er ist zugeschnappt!“

„Spinnst du? Wie willst du da rauskommen? Du hast zu fest gedrückt!“

„Nein, die beiden Enden waren wie Magnete, auf einmal war zu!“

„Claudia, wann kommt Fred wieder? Der weiß bestimmt wo der Schlüssel ist und solange bleibt meine Süße halt eingesperrt!“

Ein gewisses Grinsen kann ich mir nicht verkneifen.

„Ich weiß nicht, wird spät heute meinte er.“

„Tja, dann werde ich es bis morgen darin aushalten müssen.“

Sandra hat sich ihrem Schicksal scheinbar ergeben und dreht sich ein wenig vor dem Spiegel.

„Wenigstens schaut es super aus! Wie geschaffen für die Party, wenn es nicht zu teuer ist, dann kaufen wir es eh. Oder Tom?“

„Klar, sieht aus wie für dich gemacht! Passt dir denn der KG? Und die Schenkelbänder auch?“

„Komischerweise schon, das Mädel für das es gemacht war hatte wohl die gleiche Figur.“

Sandra schlüpft wieder in ihre Pumps und geht noch ein wenig vor dem Spiegel auf und ab.

„Sag mal Claudia, hast du mir einen Mantel den du mir borgen könntest? So auf der Straße ist es schon ein wenig auffällig.“

„Klar, warte, ich hab einen Trenchcoat hinten im Büro, den hab ich mal hier vergessen, ich hol ihn dir!“

Gleich drauf stehst du „straßentauglich“ vor mir und nach einem Bussi links und Bussi rechts verlassen wir den Laden.

Natürlich nicht ohne Claudia das Versprechen abzunehmen, dass Fred uns sofort nach dem Heimkommen anruft, die Nummer hat er eh.

 

Zuhause fliegt der Trench gleich in die Ecke.

„Das Teil sieht einfach zu gut aus, egal was Fred dafür haben will, das muss ich haben!!“

„Nu warte doch mal ab! Wenn es schon angezahlt war, dann geht das bestimmt günstig rüber. Er kennt uns ja schon ne Weile und wir haben schon einige Euronen bei ihm gelassen, der macht uns schon einen guten Preis. Aber ich befürchte du wirst heute in dem guten Stück schlafen müssen wenn er wirklich so spät heimkommt.“

„Das ist es mir wert und im KG und Korsett habe ich ja schon öfter geschlafen.“

Lachend umarme ich sie.

„Ja, stimmt und es war immer wieder schön am nächsten Morgen neben einer gefesselten, schönen Frau aufzuwachen!“

Nach einem kleinen Imbiss und ein paar Gläsern Wein gehen wir ins Bett, dein Anblick und die Berührung des Kleides auf meiner nackten Haut machen mich zwar tierisch an, aber ich will dir heute nicht zuviel zumuten und so kuscheln wir nur ein wenig und schlafen wenig später ein.

Ein Klingeln weckt mich, Sandra schläft immer noch wie ein Stein. Ich schaue auf den Wecker, 00:45 Uhr? Also das Telefon, wer will jetzt noch was?

Leise gehe ich in den Flur.

„Ja?.“

„Tom? Hab ich dich geweckt?“

Fred ist an der Strippe.

„Nein, ich musste eh aufstehen, das Telefon hat geklingelt!“

„Ich glaube dir wird das Lachen gleich vergehen, Claudia hat mir gerade noch von dem Kleid erzählt, sie hat extra auf mich gewartet. Tom, ich habe keinen Schlüssel dafür!!“

Man hört regelrecht die Panik in der Stimme.

„Mach keinen Scheiß! Ist doch schade um das Kleid wenn wir es aufschneiden müssten!“

„Tja, von wegen aufschneiden, der Kg, die Korsettstangen und die Schnüre sind aus irgend so einem neuen Werkstoff aus der Raumfahrt, das bekommst du ohne schweres Gerät nicht auf und was ein Schneidbrenner oder so was mit deiner Sandra macht brauche ich dir wohl nicht zu sagen oder? Der Besteller hat uns das mitgebracht, samt dem passenden Bohrer und den Nieten dazu, es ging eigentlich nur noch darum es zusammen zu setzten und in das Kleid zu integrieren.“

Mir wird gleichzeitig heiß und kalt.

„Wer hat den Schlüssel denn dann?“

„Der Besteller des Kleides! Der hat uns den damals zum anfertigen dagelassen, sah aus wie eine Kombination aus normalem Schloss und Magnetschloss. Hat das Kleid aber nach dem Abholen noch mal für Änderungen gebracht und dann brauchten wir den Schlüssel nicht mehr.“

„Ja das mit dem Magnet haben wir gemerkt, deshalb ist das Ding ja zu!! Wer war der Besteller denn? Hast du nie versucht den zu erreichen?“

„Doch klar, angerufen, Mails geschickt, bin sogar hingefahren. Das ist so eine supermoderne Villa, draußen am See. Aber nie Antwort bekommen, oder jemand angetroffen. Nachdem das Kleid komplett bezahlt war hab ich mir auch nicht zuviel Mühe gemacht. Ich dachte mir wenn er es will wird er schon kommen. Das hängt schon bestimmt 3 Monate hinter der Kabine.“

„Mist, gib mal die Adresse durch, vielleicht ist ja morgen jemand da. Wir werden auf jeden Fall mal hinfahren. Wie erreiche ich dich morgen?“

„Schlecht, ich bin grad viel unterwegs, du weiß doch ich mache gerade den zweiten Laden auf. Probiere es auf dem Handy. Oder spätestens morgen Abend auf der Party, ich werde mit Sicherheit auch da sein. Vielleicht wisst ihr ja dann schon mehr.

Hier die Adresse:

 

**************

**************

80267 München

 

Viel Glück! Sorry, ich muss jetzt schlafen, hab gerade 700 Kilometer Autobahn, viel anschauen und verhandeln hinter mir, bin fertig wie ein Schnitzel. Bis morgen!!“

„OK; trotzdem danke für den Anruf, bis morgen!“

Klack, wie betäubt lege ich den Hörer auf. Na, hoffentlich ist da jemand zu Hause morgen, wir krieg ich Sandra sonst wieder aus dem Teil raus?

Ich geh erstmal ins Wohnzimmer und schenk mir einen mehr oder weniger steifen Drink ein, ich glaube den brauch ich jetzt.

Nach einer guten Stunde und noch einem Drink und viel Überlegen gehe ich wieder ins Bett, ein bisschen Schlaf brauche ich einfach noch.

Meine Schöne liegt immer noch da und schläft, hat nichts mitbekommen von der Störung, na bin gespannt was sie morgen früh sagt!

Trotz der Hiobsbotschaft schlafe ich relativ schnell ein, der Alkohol betäubt halt doch ein wenig.

 

Am nächsten Morgen ist Sandra natürlich früher auf und stiehlt sich in die Küche.

Der Kaffeeduft weckt mich dann auch irgendwann und ich schleiche regelrecht zum Tisch.

Im Gegensatz zu mir ist sie regelrecht fröhlich, pfeift und tanzt durch die Küche.

Das Kleid steht ihr wirklich ausgezeichnet! Ihre sowieso schon schlanke Taille wird noch mehr betont und die beiden roten Hände auf den Brüsten springen einem ins Auge.

„Guten Morgen mein Herr! Na endlich ausgeschlafen? Ich dachte du pennst ewig!!“

„Na ja, Fred hat gestern noch angerufen, du hast tief und fest geschlafen und nichts mitbekommen. Hat dann einfach noch gedauert.“

„Und? Bringt er den Schlüssel? Oder müssen wir hin und ihn holen? Hat er gesagt was das Kleid kostet? Vielleicht sind bei einem günstigen Preis ja auch noch ein Paar Handschuhe mit drin?“

„Ähh, naja, er hat keinen Schlüssel!“

„Wie keinen Schlüssel? Muss er den erst irgendwo holen?“

„Nein, er hat keinen! Verdammt, du bist in dieses Kleid eingesperrt, der KG und ein Teil des Korsetts sind aus einem Material das du nicht kaputt bekommst. Das einzige was ich weiß ist die Adresse des Bestellers des Kleids und der ist anscheinend nicht erreichbar!“

Mit jedem Wort das so aus mir heraus bricht wird Sandra ruhiger und blasser im Gesicht. Ich erzähle ihr von dem Gespräch gestern Nacht und bei jedem Detail entgleisen ihre Gesichtszüge noch mehr.

Sie lässt sich mir gegenüber in einen Stuhl sinken.

„Und jetzt?“

Ihr Gesichtsausdruck ist mehr als nur verzweifelt.

„Wir fahren da hin! Jemand muss den doch kennen und wissen wo er ist! Es muss doch Nachbarn geben, den Postboten, vielleicht gibt es ja einen Nachsendeantrag?“

„Also los, zieh dir was drüber, ich fahr inzwischen das Auto aus der Garage.“

 

Zwanzig Minuten später stehen wir vor der Adresse, wirklich eine noble Anschrift, Riesengrundstück unmittelbar am See, hat wahrscheinlich einen eigenen Steg, eine Riesenmauer rundherum und die Nachbarn schauen so ähnlich aus. Vom Haus selbst ist nichts zu sehen. Am Tor nur eine Klingel mit Kamera darüber, kein Name.

Wir schauen uns an, ok, erstmal klingeln.

Einmal, zweimal, keine Reaktion. Mist! Wo ist der Typ???

Ich versuche das Tor zu öffnen,  geht nicht auf, egal wie fest ich drücke. Sandra steht immer noch an der Klingel, voller Verzweiflung, starrt in die Kamera. Dann macht sie den Mantel auf.

„Vielleicht sieht er ja das Kleid und macht dann auf?“

Immer noch keine Reaktion.

Sie kommt zu mir an das Tor und schaut durch das Gitter.

Klick!

Wir fallen fast mit dem Tor auf das Grundstück weil wir uns beide an den Stäben festgehalten haben. Nach einem erstaunten beiderseitigen Blick betreten wir den Park.

Super gepflegt, Hecken sauber geschnitten, offensichtlich ist hier ein Gärtner am Werk.

„Da muss jemand da sein, sonst würde das anders aussehen, vielleicht ist er nur nicht daheim, aber wir kriegen bestimmt raus wo er ist und können ihn dann kontaktieren damit er dich aus dem Kleid lässt.“

„Na, dein Wort in Gottes Gehörgang!“

„Irgendjemand hat uns doch auch aufgemacht, also MUSS jemand da sein!“

„Hmm., stimmt. Nun wir werden es gleich feststellen, da vorne ist das Haus!“

Haus ist leicht untertrieben, vor uns tut sich eine moderne Villa auf, langgestreckt, weiß stinkt nach Geld auf den ersten Blick!

Die Haustüre ist noch zu, erst als wir unmittelbar davor stehen macht es wieder klick und sie öffnet sich, allerdings nur einen Spalt. Wir drücken sie ganz auf und stehen dann in einer Art Vorraum, immer noch ist kein Mensch zu sehen. Es ist richtig unheimlich! Beobachtet uns jemand mit einer Kamera? Keine Linse zu erkennen.

Zögernd betreten wir den Raum.

Nahezu quadratisch, eine mahagonifarbene Tür auf der gegenüberliegenden Seite, eine kleine Kommode rechts, ansonsten leer.

Mit einem satten Geräusch fällt die Eingangstüre zu.

Voller Panik greife ich an die Klinke, uff, lässt sich wieder öffnen!

Wir schauen uns um, ich gehe an die andere Tür, nichts, versperrt!

„Geh du mal hin, vielleicht geht das wie vorhin am Tor und Haustür? Ich vermute dass im Kleid irgendwas drin ist, das als „Türöffner“ funktioniert.

Nichts! Sandra zieht den Mantel aus, gehst direkt vor die Tür, nichts!

Dann ein leises Summen, aus der Kommode fährt ein Bildschirm heraus.

Nach kurzem Flimmern erscheint das Bild eines Herrn von ca. 55 Jahren, gepflegt, der Hausherr? Beobachtet er uns doch irgendwo? Vielleicht hat er irgendwie eine Besucherparanoia?

„Guten Tag werte Besucher!

Wie mir die Sensoren anzeigen sind sie zu Zweit und eine Person trägt das Kleid. Aufgrund der Größe und des Gewichts ist die zweite Person ein Mann.

Sie sehen mich zwar hier auf dem Bildschirm, ich weile jedoch nicht mehr auf dieser Welt. Es handelt sich um eine computergesteuerte Ansage.

Sie werden sich mit Sicherheit wundern was das hier soll und ich denke mal sie werden auch aus dem Kleid befreit werden wollen, je nach dem wie lange sie es bereits tragen.

Ich hatte das Kleid damals in Auftrag gegeben für meine Frau, sie konnte es aber nicht mehr tragen, wurde durch einen Verkehrsunfall von meiner Seite genommen.

Kurz darauf erhielt ich die Nachricht, dass ich auch nicht mehr lange zu leben hätte.

Ein Tumor in meinem Kopf wäre nicht operabel.

Soviel zu meiner Person und dem Kleid, ich hatte gehofft es würde sich jemand finden der es anzieht und den Verschluss aktiviert.

Um wenigstens meine Ideen und dieses Kleid weiterleben zu lassen habe ich es entsprechend programmiert und dann im Shop zurück gelassen.

Auf dieser Basis habe ich deshalb mein Testament verfasst, sollte niemand innerhalb eines halben Jahres kommen, würde dieses Grundstück an eine Stiftung gehen.

Wenn aber doch, dann muss die Trägerin des Kleides einige Aufgaben erfüllen um in den Besitz zu kommen, sozusagen ihre wahre Gesinnung zeigen.

Nur dann ist sie des Kleides oder auch des Erbes würdig!

Ich nehme an die zweite Person ist ihr Mann oder Partner, auch dieser ist durch das Testament bedacht, er erhält 50 % wenn er die Trägerin des Kleides bei der Erfüllung der Aufgaben unterstützt.

Sie haben jetzt 10 Minuten um sich zu entscheiden, nach dieser Zeitspanne wird sich die Eingangstüre öffnen, sollten sie anschließend den Raum verlassen wird sich der Gürtel es Kleides nach Ablauf einer Frist von 14 Tagen öffnen und sie können ihn  abnehmen.

Sollten sie sich jedoch dafür entscheiden hier zu bleiben, so wird ihnen die erste Aufgabe genannt werden und die Tür nach innen wird sich öffnen.

Sie können später noch abbrechen wenn sie der Meinung sind die Aufgaben wären zu schwer, allerdings wird sich dann der Gürtel erst nach einem halben Jahr öffnen.

Nun denn, überlegen sie wohl!“

Der Bildschirm wird wieder dunkel, nur ein blinkendes Licht zeigte an, dass irgendetwas auf Standby läuft.

Sandy schaut mich an, ich sie, beide irgendwie durch den Wind.

Einerseits ein verlockendes Angebot, ein paar Aufgaben, mit Sicherheit erotischer Art.

Andererseits, sich noch mehr in die Hand eines, wenn auch toten, so doch sehr seltsamen Mannes zu begeben?

„Oh man, was machen wir? Zwei Wochen in dem Kleid sind irgendwie machbar, aber diese Villa zu besitzen wäre natürlich genial.

Hast du gesehen wie riesig die ist? Wer weiß was da noch an Geld im Haus ist?“

„Tja keine Ahnung, ähnliche Gedanken gehen mir auch durch den Kopf. Bloß wenn wir gehen wirst du dann die 14 Tage aushalten müssen. Der Typ ist doch total irre oder?“

„Ja schon, aber vielleicht auch nicht mehr als wir oder? Du magst es doch auch mich zu fesseln, mich in einen Keuschheitsgürtel einzusperren, mich heiß zu machen und dann schmoren zu lassen?“

„Ja schon, aber……“

„Nix, aber, ich würde sagen wir bleiben hier und riskieren es! Das wird schon nicht so schlimm werden!“

Ja hey, so bestimmt kenn ich meine Süße ja gar nicht.

„Sag mal, kann das sein dass dich diese Situation anmacht?“

„Wenn du es genau wissen willst, ja!“

Ich nehme sie erstmal in den Arm und knuddel sie, knutsche sie nieder.

„OK, dann riskieren wir es!“

Im nächsten Moment springt auch schon die Eingangstüre auf., 10 Minuten können in so einer Situation schnell vergehen.

Ich gehe hin und schließe sie wieder, dann wenden wir uns gemeinsam dem Monitor zu.

Dort erscheint sofort wieder ein Bild, immer noch der gleiche ältere Herr mit demselben freundlichen Lächeln.

„Soooo, ich sehe die Herrschaften haben sich entschlossen die Herausforderung anzunehmen. Das freut mich!

Nun denn, für den Herrn: Bitte öffnen sie das oberste linke Fach der Kommode!“

Ich ziehe am Griff und die Schublade gleitet leicht heraus.

Darin liegt……………. eine Keuschheitsschelle aus diesem Kunststoff und verschiedene A-Ringe.

„Bitte nehmen Sie diese Keuschheitsschelle heraus und legen sie an, ihre Partnerin kann Ihnen ja gerne dabei helfen. Die gestellten Aufgaben werden vielleicht doch ein wenig anregend sein und ich möchte nicht das Ihre Frau dabei gestört wird!“

Wie in Trance nehme ich das Teil heraus.

Ahh, auch noch eiskalt!

„Ne, das ist nicht dem sein Ernst! Das mach ich nicht!! Der spinnt doch! Ich sperr doch mein bestes Stück nicht da rein!!“

Sandra ist fast schon am lachen, kann sich gerade noch beherrschen.

„Na komm schon, stell dich nicht so an, weißt du wie lange ich schon in dem Teil stecke?

Ist doch nur bis wir hier durch sind!“

„Ja, von wegen! Wenn es blöd läuft und wir die Aufgaben nicht packen, dann steck ich mit Sicherheit die gleichen sechs Monate drin wie du!“

„Na und? Gleiches Recht für alle! Also los, Hosen runter und rein mit deinem Schniedel!“

Widerwillig öffne ich meinen Gürtel und ziehe die Jeans runter.

Meine gute Sandy hat natürlich nichts Besseres zu tun als mir sofort einen der A-Ringe um die Schwanzwurzel zu legen.

„Aua! Spinnst du? Der ist zu eng!“

„Ok, Ok, ich nehme den nächst größeren!“

„Du genießt das, was?“

„Öh, ja also, ein wenig schon! Dann fühlst du auch mal so wie ich.“

Lachend nimmt sie einen anderen Ring und legt ihn mir um, durch die Kälte ist von Erektion keine Spur. Dadurch ist es auch kein Problem den Käfig über zu stülpen und schon ist der kleine Tom unter undurchdringlichem Hightechplastik verborgen. Auch hier ist kein deutliches Schloss zu erkennen und trotzdem rasten die beiden Teile ein und sind untrennbar miteinander verbunden.

Mit einem blöden Gefühl im Kopf und in der Hose ziehe ich selbige wieder hoch und verschließe sie, na wenigstens sieht man äußerlich nichts sollte das hier doch schief gehen.

„Die Sensoren teilen mir mit, dass sie verschlossen sind. Danke für Ihre Mitarbeit.

Nun zur Hauptperson, auch Ihnen möchte ich es ein wenig schwerer machen. Für Sie wird sich das rechte Fach der Kommode öffnen, bitte legen auch Sie den Gegenstand an.

Vielen Dank!“

Wieder ein Klicken, das angekündigte Fach springt leicht auf.

Sandy zieht es ganz auf und greift hinein.

Eine Maske für den ganzen Kopf, mit angearbeitetem Halsband, natürlich mit dem obligatorischen Schloss!

Energisch nimmt sie das Teil und zieht es sich über den Kopf, für Augen, Mund und Nase sind Löcher vorhanden welche rot umrandet sind, somit verwandelt sich ihr Kopf zwar in ein schwarzes Latexoval, aber sie bekommt Luft und auch so noch alles mit.

Von der Optik passt die Maske perfekt zu dem Kleid, es siehst grandios aus! Fast schon wie eine Puppe in Latex!

Mit leisem Ratschen schließt sich der Reißverschluss.

Ein erneutes Klicken zeigt mir dass sie das Schloss gesichert hat, auch die Maske kann sie nicht mehr ablegen.

Sie greift mit beiden Händen über deinen Kopf, befühlt das Material, ihre Hände fahren auf und ab, ihre Zunge leckt über die Lippen.

„Mhmm, fühlt sich gut an! Ist ein ziemlich dickes Material und das Halsband natürlich wieder aus diesem Material. Wenn es nicht in dieser Lage wäre, dann hätte ich richtig Spaß an dieser Maske!“

„Also wenn du damit ein halbes Jahr herum laufen sollst wird das schwierig!“

„Na, ich hoffe das gilt nur für das Kleid! Los, versuche mal ob die Türe aufgeht!“

Der Monitor meldet sich wieder.

„Auch Ihnen vielen Dank für die Kooperation. Die Türe wird sich nun öffnen, bitte fühlen Sie sich wie zu Hause. Erst wenn Sie an eine Tür kommen die sich nicht öffnen lässt werde ich weitere Aufgaben stellen.“

Klick!

Ich kann es nicht mehr hören!!!

Aber wenigstens kommen wir weiter in das Innere des Hauses.

Der Raum den wir betreten ist wohl, wie in amerikanischen Häusern, das Wohnzimmer.

Es füllt fast das ganze Erdgeschoss aus, in der Mitte ist eine freitragende Treppe nach oben und dahinter geht es wohl in den Keller.

Die eine Seite wird von einem großen Kamin beherrscht. Die Wand links und rechts davon ist mit wenigen, aber sehr modernen Bildern behängt. Ein Griff zeigt mir, dass es wohl echte sind. Ob im Original oder nachgemalt weiß ich natürlich nicht.

Zwei der anderen Wände werden von Bücherregalen und einem riesigen Plasmafernseher eingenommen. Zum Fernseher gehört auch die passende Anlage, alles zeigt von Geld aber auch Geschmack, es wirkt nicht protzig und angeberisch, aber dennoch teuer!

Gegenüber ist eine supermoderne Küche, und ein Essplatz der für mindestens acht Leute reicht. Alles in allem würde ich spontan auf 150 – 200 Quadratmeter schätzen.

Meine Latexpuppe  lässt dich auf eine der Ledercouchen fallen die dezent vor der Anlage stehen.

„Wow, nicht schlecht was?“

„Was meinst du wo hier die Bar ist? Ich brauch erstmal einen Schluck!“

Nach ein bisschen suchen öffnet sich durch einen Druck auf einen Knopf auf einem Display an der Couch ein Stück der Wand mit einer Bar dahinter die jeder Kneipe gerecht würde.

Ich mache uns zwei Wodka- Kirsch und wir bleiben erstmal sitzen. Keiner sagt etwas, jeder nippt an seinem Glas und schaut sich weiter um. Durch eine Glasfront kann man eine Rasenfläche hinter einer Terrasse erkennen und auch ein Pool liegt auf dem Weg zum See der im Hintergrund schimmert.

„Meinst du uns würde das wirklich alles gehören? Nur für ein paar Aufgaben die auch noch irgendwie geil sind?“

„Wart erst einmal ab wie es weitergeht, bisher war es noch nicht wirklich heftig, aber ich traue dem Typ irgendwie alles zu. Aber wir haben ja gesagt und so ohne weiteres kommst du aus dem Kleid ja nicht heraus, was bleibt uns also übrig?“

„Also komm, lass uns weiter umschauen was wir sonst noch finden. Oben oder unten?“

„Schauen wir uns doch zuerst mal diese Etage an, oder?“

Wir finden allerdings nichts weiter als eine Art Haushaltsraum neben der Küche, ein Gästebad und eine Art begehbaren Schrank.

„Gut, dann würde ich sagen wir gehen zuerst nach oben?“

Oben ist wieder eine Tür, und natürlich abgeschlossen!

Wieder eine ähnliche kleine Kommode daneben.

Kaum steht Sandy davor geschieht dieser Zaubertrick wie vor der Eingangstüre, ein Bildschirm fährt aus und der ältere Herr erscheint darauf.

„Wie ich sehe sind sie bereits auf Entdeckungsreise, schön!

Sehen sie sich an was demnächst Ihnen gehören könnte!

Doch nicht ohne die Lady wieder ein wenig einzukleiden!“

Eine Schublade öffnet sich und Sandra nimmt ein Paar schwarze Handschuhe heraus, natürlich bis zum Oberarm lang, tiefschwarz glänzend, nur die Fingernägel sind angedeutet in dem gleichen Rot wie bei den anderen Sachen. Von jeden Fingernagel zieht sich eine rote Linie zum Handgelenk dort vereinige sie sich und eine einzelne Linie verläuft den Handschuh entlang bis zum oberen Rand. Dort ist ein schmales Band welches über die Schulter verläuft und sich am Halsband befestigen lässt.

Natürlich mit Schloss was sonst?

Jetzt sehen auch ihre Arme aus wie in schwarze Farbe getaucht, das ganze wirkt unheimlich bizarr und doch elegant durch das Kleid.

Als beide Handschuhe fest mit dem Halsband verbunden sind öffnet sich auch die Türe und wir gelangen ins Obergeschoß.

Der Luxus der unteren Etage setzt sich fort.

Edles Parkett am Boden, Bilder an den Wänden eines Flurs von dem Türen abzweigen.

Die Erste öffnet sich in ein gigantisches Bad! Riesenwhirlpoolbadewanne, eine Dusche mit bestimmt 1,5 Meter Seitenlänge, zwei Waschbecken und viel Licht über mehrere Dachfenster, jedoch wenn man genau hinsieht, immer wieder Haken oder Ösen an der Wand um jemand zu fixieren, die beiden haben offensichtlich ihre Vorlieben auch hier ausgelebt.

Wir verlassen das Bad und wenden uns der nächsten Türe zu, ein Arbeitszimmer öffnet sich uns. Mehrere, meist leere Regale, nur mit wenigen Ordnern bestückt. Ein Schreibtisch mit großem TFT-Bildschirm und darunter ein PC. Sonst ist es relativ leer, ich will den PC einschalten, aber meine bizarre Begleitung ist dagegen.

„Na komm, das können wir später machen! Ich weiß ja wie gerne du an Computern rumspielst, aber ich denke mal alles andere ist jetzt wichtiger!“

„Ja, ich dachte ja nur wir finden vielleicht Informationen!“

„Das glaubst du doch selber nicht, so wie der alles vorbereitet hat ist auch der PC neu formatiert!“

„Ja, stimmt auch wieder, lass uns weiter schauen.“

Hinter der nächsten Türe ein weiteres Arbeitszimmer, nahezu identische Ausstattung.

Am Ende des Ganges dann wieder eine Türe die verschlossen ist.

An der zugehörigen Kommode springt die Schublade automatisch auf, diesmal labbert uns keiner voll.

Was Sandra diesmal herausnimmt sind schwarze Strümpfe, eigentlich klar, der Rest von ihr steckt ja bereits in Latex. Diese haben eine rote Sohle und dann eine rote Naht an der Hinterseite.

„So ein Trottel! Wie soll ich die denn anziehen? Unter den Schenkelbändern komm ich doch nicht durch!“

Sandra hält mir die Strümpfe mit ziemlich

verwirrtem Gesichtsausdruck entgegen.

Doch genau in dem Moment hören wir wieder ein, nein eigentlich zweimal ein leises Klicken.

„Sie sind offen! Irre was in diesem Kleid alles drin ist!“

„Komm ich helfe dir.“

Gemeinsam schieben wir das Kleid nach oben und ich halte ihr die Strümpfe hin und ziehe sie hoch. Auch der letzte Teil von ihr verschwindet in Latex. Ein toller Anblick!

Nur ihre Schuhe passen nicht wirklich dazu, aber ich denke mal die werden auch noch kommen, wir sind ja noch lange nicht durch.

Wieder stehen wir vor der Tür, aber nichts passiert.

„Und nun?“

Ein wenig ratlos schauen wir uns an.

„Warte mal!“

Sie greift sich unter den Rock, Klack, klack!

Prompt öffnet sich die Türe, klar die Schenkelbänder waren noch nicht wieder verschlossen!

„Der Typ muss Perfektionist gewesen sein!“

„Ja, sieht fast so aus, aber egal was er war, du schaust fantastisch aus in deinem Outfit!!“

„Danke, aber ich hoffe ich muss das nicht ewig tragen!“

Dann treten wir durch die Tür in das Schlafzimmer, Zimmer? Eher ein Saal!

Wie heißt es bei Enterprise? Unendliche Weiten die noch nie ein Mensch gesehen hat?

So ähnlich kommen wir uns gerade vor. Der Raum hat mit Sicherheit 50 Quadratmeter, beherrscht von einem riesigen Bett von bestimmt 2,5 x 2,5 Meter.

Auf den See raus ist wieder ein riesiges, vom Boden bis zur Decke reichendes, Fenster mit einem Balkon davor.

„Wow, auf jeden Fall verstand er zu leben. Ist ja vollkommen irre!“

Sandra geht zum Bett und wirft sich darauf, streckt sich.

„Sei froh dass mein kleiner Freund eingesperrt ist! So wie du gerade hier liegst würde ich dich am liebsten sofort vernaschen!“

„Ätsch! Geht aber nicht!!“

Du zeigst mir eine lange Nase.

„Duuu, werde nicht frech! Sonst lass ich dich auf jeden Fall in den Klamotten eingesperrt, egal ob wir das hier durchstehen oder nicht!!“

Spielerisch halte ich ihre Hände fest und wir balgen ein wenig auf dem Bett herum.

Mein Gefängnis wird fast gesprengt, mein bestes Stück füllt das Plastikteil komplett aus, so macht mich das an.

„Schluss mit blödeln, komm lass uns lieber weiter schauen, ich bin mir sicher wir werden noch einiges hier finden!“

Zwei „kleine“ Zimmer sozusagen begehbare Schränke, einer davon mit einer Schminkkommode runden das ganze ab, beide natürlich leer, aber selbst wenn wir unsere Sachen hier mal eingeräumt haben ist noch viel Platz.

In der Ecke steht ein Paravent den wir bisher noch nicht beachtet haben, aber nachdem wir sonst nichts finden und eigentlich schon wieder nach unten gehen wollen, schaue ich doch noch mal dahinter und stehe vor einer Aufzugstür.

„Schau mal hier, ein Aufzug! Den haben wir doch im Erdgeschoß gar nicht gesehen?“

„Na dann wird er wohl in den Keller gehen, oder?“

Bevor ich noch irgendwas sagen kann hat sie bereits auf den Knopf gedrückt.

Mit leisem Zischen geht die Tür auf, drinnen eine ganz normale Fahrstuhlkabine.

In der Ecke steht eine kleine Schachtel welche Sandra öffnet. War klar, Pumps, schwarzer Lack, so ca. 12 cm hoch, mit Riemen um den Knöchel.

„Meinst du die passen dir? Denn die Schuhgröße kann er ja nicht gewusst haben.“

„Ich werde sie einfach mal probieren, ohne wird es eh nicht weiter gehen. Hmm, OK, ein bisschen eng, kaufen würde ich sie mir in der Größe nicht, da bräuchte ich ne halbe Nummer mehr, aber es geht schon.“

„Na dann los, schauen wir wo der Aufzug hinführt!“

„Na in den Keller, nach oben geht ja nicht!“

„Ha, ha! Das kann ich mir auch denken, aber war erwartet uns da unten?“

Im Aufzug gibt es zwei Knöpfe, einen mit  „Garage“ der andere einfach nur „Keller“

Aber was sollten wir jetzt auch in der Garage? Also „Keller“ gedrückt und ab geht’s.

Ganz sanft und beinahe unhörbar setzen wir uns in Bewegung.

Kurz darauf sind wir auch schon unten, ein bizarrer Raum eröffnet sich uns, wiederum riesengroß, ich denke mal so groß wie das Wohnzimmer, ziemlich diffus und indirekt beleuchtet. An der Wand die aussieht wie Naturstein hängen zum Teil mit Lampen die wie Fackeln geformt sind und auch so flackern.

Der Boden besteht zum Teil aus dunklem Marmor und zum Teil aus Teppichboden.

Man sieht ein Andreaskreuz, einen Sling der von der Decke hängt, einen Käfig, eine Art Gynstuhl, einfach alles was das Herz des Fetisch uns SM-Liebhabers begehrt!

In einer Ecke steht ein ähnlich großes Bett wie oben, anscheinend mit Latex bezogen, wie das Glänzen uns verrät. Gegenüber wieder ein großer Plasmafernseher und andere Geräte.

Ein großer Einbauschrank und zwei Kommoden mit vielen Schubladen runden das ganze ab.

Wir stehen einfach nur mit offenem Mund da und staunen.

„Wow! Wirklich toll was man machen kann wenn man einfach nur genug Kohle hat! Schau dir das an, hier können wir wahrscheinlich alle Phantasien wahr werden lassen die wir je hatten und noch ein paar die wir noch nicht hatten!!“

Ihre Schuhe klingen wie Pistolenschüsse als sie zu den einzelnen Gerätschaften geht und sie inspiziert.

Sandy setzt sich auf den Gyn-stuhl.

„Na, willst du mich nicht mal untersuchen kommen?“

„Tja, würde ich ja gerne, aber ich komme ja nicht an dich heran!“

Ich bin inzwischen am Schrank und öffne die Türen.

Ein Schwall von Latexgeruch kommt mir entgegen. Es gibt auch hier alles was man sich vorstellen kann! Offensichtlich zwei Hälften, einmal für Männer und einmal für Frauen, mal in eng, mal in weit. Hosen, Hemden, Ganzanzüge, Unterwäsche, Röcke, Kleider, Strümpfe, egal, alles da, wie in der Boutique!

Ich greife hinein, sauge den Geruch in mich auf, komme mir vor wie im Paradies!

Wie benommen ziehe ich mich aus, nehme mir eine schwarze Hose und ein langärmliges, schwarzes Oberteil und ziehe mir die Sachen an. Passt fast wie angegossen, ein klein bisschen zu eng, aber das macht nichts, im Gegenteil, so kann ich das Material noch besser spüren.

In meinem KG geht es furchtbar eng zu! Das Ganze ist einfach zu erregend, dann noch dieser Raum und die Latexsachen, ich bin einfach nur total scharf.

Als ich mich zu Sandy umdrehe, sehe ich wie sie grinsend auf dem Bett sitzt.

„Na, mein Großer, hier bist du in deinem Element, was?“

„Ja klar, du weißt wie ich auf Latex abfahre. Die ganzen Sachen hier, dazu du in dem Outfit, wundert es dich wenn ich total begeistert bin?“

„Und scharf wie die Sau?“

„Ja klar! Aber geht ja nicht mit dem Scheißteil!!!!“

Frustriert klopfe ich gegen die Röhre die mein bestes Stück umschließt.

„Na dann lass uns weiterschauen, ich will dich ja auch haben und solange wir hier sind geht da ja nichts!“

Wir gehen miteinander durch den Raum, aber nichts passiert, kein Bildschirm erscheint, vor der einzigen Tür im Raum, außer dem Fahrstuhl, tut sich nichts, wir sind irgendwie ratlos.

„Und nu?“

„Ja keine Ahnung, meinst du die Batterie im Kleid ist leer? Das wäre saublöd!“

„Quatsch! Jemand der so gut und soweit voraus plant, der denkt auch an so was! Wo könnte denn noch was sein? Wo waren wir noch nicht?“

„Hmmm, was war bisher immer? Ein Bildschirm fuhr hoch und der Typ hat uns irgendwas erzählt, lass uns mal zum Fernseher gehen! Vielleicht reagiert der ja irgendwie.“

Gesagt getan, zusammen gehen wir vor den großen Bildschirm, Sandy direkt davor, zuerst passiert nichts, dann flackert er ein wenig und kurz darauf erscheint wieder das bekannte Bild.

„Es freut mich, dass Sie es bis hierher geschafft haben! Aber ich denke es war nicht wirklich schwer, wenn sie wirklich der gleichen Gesinnung sind wie ich, dann werden Sie es sogar noch genossen haben meine Dame! Für den Herren war es wohl auch ein wenig unbequem, aber das sollte es ja auch sein. Nun denn, auf zur nächsten Prüfung. Sie sehen bestimmt den Paravent hinter dem Bett? Wenn ich den Herren bitten dürfte das Gerät dahinter für seine Sklavin hervor zu holen!“

Sklavin? Wow, nun geht er aber ran! Aber egal, erstmal schauen was da steht.

Hinter der Abtrennung ist ein Ständer mit einer Flasche daran, etwa auf Hüfthöhe befindet sich ein schwarzer Kunststoffpenis der mit der Flasche durch einen Schlauch verbunden ist.

Ich trage das Teil zurück vor den Fernseher.

„Was soll ich denn damit?“

„Keine Ahnung, vielleicht ein Einlauf mit dem Schniedel da dran?“

Doch da meldet sich bereits wieder der Bildschirm.

„Ah, ich bemerke der Herr war schnell, wahrscheinlich möchten sie ihrer Partnerin das Vergnügen gönnen nehme ich an. Doch nur zur Aufgabe, Sklavin, ich möchte dass du diese Flasche austrinkst! Dies schaffst du jedoch nur wenn du den Penis ordentlich verwöhnst! Übe dich in deinen oralen Fähigkeiten, ich bin mir sicher dein Herr wird es mir zu danken wissen! Also los, knie dich hin und gewähre dem Kunstglied die gleiche Aufmerksamkeit die du deinem Herrn gewähren würdest, nur dann kannst du die Flasche leeren!“

Damit endet die Durchsage.

Sandra sieht mich mit großen Augen an, aber ich zucke nur mit den Schultern, was soll ich auch sagen?

Dann kniet sie sich vor das Gestell und nimmt den Gummischwanz in den Mund, saugt ein wenig daran. Nimmt ihn dann raus uns schaut zu mir auf.

„Das geht nicht, da kommt nichts raus!!“

„Ich denke mal du musst dich mehr anstrengen, er hat doch gesagt du musst ihn genauso behandeln wie meinen, nur dann geht es.“

Resignierend dreht sie sich wieder um und beginnt von neuen. Diesmal versucht sie wirklich das Gummiteil nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Man merkt wie ihre Zunge arbeitet, ihre Lippen fahren an dem Schaft auf und ab, sie saugt, leckt, zieht alle Register die ich so von ihr kenne, nur sonst immer aus einer anderen Perspektive.

Offensichtlich klappt es jetzt, in der Flasche steigen Blasen auf und ihr Schmatzen zeugt davon, dass sie Flüssigkeit zu sich nimmt.

„Esch ischt Rotwein, sogar ein tschiemlich leckerer!“

Sie klingt lustig mit „vollem Mund“

Als sie auch noch ihre Hände dazu nimmt, ist die Flasche in kürzester Zeit leer.

Als alles Saugen nichts mehr hilft, weil einfach nichts mehr rauskommt, nimmt sie das Teil aus dem Mund und steht wieder auf.

„War richtig gut der Wein, hättest auch mal probieren sollen! Nur bin ich jetzt fast ein wenig angedudelt!“

Wieder dieses verschmitzte Lachen.

„Ne, ne du, das mit den oralen Fähigkeiten überlasse ich mal lieber dir.“

Wupp, schon kommt auch das Bild wieder.

„Gratuliere Sklavin! Eine richtig schnelle Zeit, zeugt von deinen Fähigkeiten, man kann deinen Herrn nur beglückwünschen!“

Bei dem Wort „Sklavin“ schaust du mich jedes Mal an, ich bin mir nicht sicher ob es dich erregt oder beunruhigt.

„Fein, fein, dann können wir ja gleich weiter machen. Ich möchte das die Sklavin nun noch ein wenig mehr eingeschränkt ist. Wenn der Herr sie nun bitte knebeln würde?“

Knebeln? Womit denn? Mal sehen, in den Schränken ist mir nichts aufgefallen, aber in den Kommoden vielleicht?

Ich gehe hinüber und öffne eine Schublade nach der anderen, bereits in der zweiten werde ich fündig, Ein Klassiker, ein dicker, roter Ball an einem Lederriemen!

Schnell zurück zu Sandy und ihr das Teil in den Mund geschoben und am Hinterkopf verschlossen.

Nichts passiert.

Sandy schaut mich an, aber ich kann nur mit den Schultern zucken. Sie geht näher an den Fernseher, keine Reaktion!

Ich nehme ihr den Knebel erstmal wieder ab.

„Haut irgendwie nicht hin, was?“

„Waren da noch mehr Knebel? Vielleicht ist es der falsche?“

„Ich schaue mal nach“

Wieder an der Kommode, andere Schublade.

„Doch da ist noch einer, sieht aber recht heftig aus!“

„Na dann ist es der bestimmt, hilft ja nichts, leg ihn mir an!“

Sie hat das gute Stück noch nicht gesehen, es sieht fast aus wie die Mundmaske aus dem Schweigen der Lämmer, reicht also bis über Kinn und in den Mund ragt ein kleiner, aber dicker Gummipenis, der wenn ich das recht sehe, auch noch aufblasbar ist, da auf der Vorderseite ein Blasebalg sitzt. Zwei Riemen gehen über den Kopf nach hinten um ihn in Position zu halten.

Ich halte ihn Sandy vor das Gesicht.

„Mund auf!“

„Uff, der sieht aber böse aus!“

Willig lässt du dir den Knebel in den Mund schieben, ich schließe alle Schnallen und nachdem immer noch nichts passiert pumpe ich ihn auch noch auf bis deine Augen signalisieren dass es genug ist.

Dann endlich rührt sich der Bildschirm wieder.

„So ist es schön! Die Sklavin nähert sich langsam der Perfektion! Gegenüber im Schrank, gleich hinter der ersten Türe hängt ein Monohandschuh, diesen bitte anlegen!“

Wieder zurück zum Schrank, ja gleich der erste Kleiderbügel ist mit einem schwarzen, nach unten zulaufenden Latexteil behängt.

Ich nehme ihn mit zu Sandy die sich mit einem Seufzer umdreht und die Hände nach hinten nimmt. Innerhalb kürzester Zeit sind ihre Hände darin verschwunden und der Handschuh mit Schulterriemen gesichert.

Sandy schaut mich mit großen Augen an und schnauft schwer.

„Alles in Ordnung bei dir?“

„Mhmm mhmm“ Viel Nicken geht nicht, aber anscheinend geht es ihr gut.

„Hervorragend! Ich hoffe ihnen gefällt ihre Sklavin? Ich kann sie zwar nicht sehen, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen. Meine Frau wurde von mir oft so gekleidet! Bitte verbinden sie ihr doch noch die Augen, ich möchte dass sie sich voll auf das Kommende konzentrieren kann!“

Langsam nervt der! Wie oft soll ich denn noch irgendwelche Klamotten suchen??

Also wieder an die Schränke und nach kurzem suchen halte ich eine Augenbinde in der Hand die ich ihr umlege, sie ist nun völlig von der Außenwelt abgeschlossen, ganz in meiner Hand, leicht schwankend steht sie da auf ihren High Heels, edel und bizarr zugleich!

„Nun denn, schlagen sie bitte den Rock hoch und lassen sie sie auf dem Stuhl Platz nehmen!

Bitte beachten sie die Sitzfläche! Dann so fixieren, dass sie sich nicht mehr bewegen kann!“

Was wird das nun wieder?

Ich öffne den Reißverschluss des Rocks schlage ihn nach oben um und schiebe Sandy in Richtung des Stuhl.

Mit einem leisen Surren fahren zwei Dildos aus der Sitzfläche, ein dünner für Hinten und ein etwas dickerer für Vorn.

„Wie soll das denn gehen?“

Ich habe zwar nur laut gedacht, aber wie auf Kommando öffnet sich Sandy´ s Keuschheitsgürtel. Das Unterteil klappt komplett nach hinten weg und lässt sich abnehmen.

Seit sie das Kleid anhat hab ich sie ja schon nicht mehr „unten ohne“ gesehen, wie immer ein lecker Anblick! Dass sie erregt ist sieht man ganz deutlich, zwischen ihren Schamlippen schimmert es schon mehr als nur feucht.

Am Stuhl angekommen trage ich etwas Gleitgel das an der Seite liegt auf die beiden Zapfen auf, drehe Sandy um und drücke sie auf die Sitzfläche.

Mit einem leisen Stöhnen quittiert sie dass sich da zwei Eindringlinge in ihr breit machen.

Ihre Hände und Füße werden mit gepolsterten Edelstahlklammern befestigt, für die Oberschenkel, den Oberkörper und den Kopf sind jeweils Riemen vorhanden.

Als alles zu ist kann sie sich nicht mehr bewegen, aufrecht wie eine Statue sitzt sie auf dem glänzenden Edelstahlstuhl, angestrahlt von einem Spot der aufgeflammt ist als ich die letzte Klammer geschlossen habe.

„Nun bringen sie bitte noch die Saugvorrichtung an den Nippeln der Sklavin an!

Wenn sich der Herr dann bitte anschließend in den Sessel setzen würde, der gegenüber des Gynäkologischen Stuhls steht. Legen auch sie die Arme auf die Lehne, vielen Dank!“

Saugvorrichtung? Ah hier, unter dem Sitz liegen zwei Plastikschläuche die in zwei kleinen Saugern enden. Also die Brustwarzen freilegen und erst den einen und dann den anderen anbringen, durch den Unterdruck den man beim darauf drücken erzeugt bleiben sie von selber haften.

Gut dann in den Stuhl, die Arme auf die Lehnen……klack……klack, auch meine Arme werden durch Stahlklammern gefangen gehalten, neben der rechten Hand klappt eine kleine Konsole mit Display aus.

Mist, was soll das? Ich versuche mich zu befreien, aber ohne Chance!

„Wie sie erkennen können befindet sich auf dem Display eine Skala von 1 bis 100, diese teilt ihnen den Erregungszustand ihrer Sklavin mit. Ich nehme an sie ist bereits in der Gegend um 50?“

Ein rascher Blick zeigt mir, dass es sogar schon 62 sind.

„Ich möchte, dass sie sie auf 90 bringen und dort für 10 Minuten halten, auf keinen Fall darf die Anzeige über 100 kommen, denn dann hätte die Sklavin einen Orgasmus und das darf sie nicht! Mit den Knöpfen und Reglern können sie die beiden Vibratoren, die Nippelsauger und eine eventuelle Reizung durch Strom steuern, bitte beginnen sie jetzt!“

 

Oh je, das wird schwer! Die ist doch eh schon so geil, wie soll ich verhindern dass sie kommt? Ich probiere den ersten Drehregler, das Display zeigt mir dass es der Dildo vorn ist, mit diesem Regler kann ich ihn wohl vibrieren lassen, mit dem daneben auch noch stoßen.

Die Reaktion erfolgt sofort, die Anzeige klettert auf 75, sie windet sich in ihren Fesseln.

Nun nehme ich den anderen dazu, auch der lässt sich auf Vibration und Stoßen schalten.

Gleich darunter sind zwei die die Luft aus den Saugern auf ihren Brustwarzen absaugen, als ich beide aktiviere, schnellt die Anzeige auf 88, dann 90, 92. Scheiße, was mach ich?

Der Strom! Schnell, wo ist das nun wieder, 95, da, noch weiter unter sind Regler für Frequenz und Stromstärke, schnell die Frequenz auf 20 und die Stromstärke hoch. Durch drücken auf die obern Regler kann ich bestimmen wohin sie gehen sollen. Zuerst in den Hintern, einmal, zweimal! Sie bäumt sich auf, die Erregung geht runter auf 85, wieder weg mit dem Strom, die Vibrationen bleiben aber, nur das Stoßen nehme ich auch weg.

Langsam bewegen sich die Zahlen wieder auf 90 zu. Ich lasse den Unterdruck aus den Saugern ab, 92, 91 , 90, 90, 90, uff eingependelt! Wie viel Zeit ist schon vergangen? Ab wann lässt er das gelten? 92, 93 , 95, nicht schon wieder!

Wieder ein Stromschlag, diesmal vorne, einmal, zweimal, dreimal. Sie stöhnt in ihren Knebel.

Runter auf 80 diesmal, na los komm wieder hoch, wir brauchen 90 hat er gesagt

Ich schalte die Sauger wieder zu, sofort geht es wieder hoch, 86, 88, 90, Bingo! Schön da bleiben! Ich schwitze wie wenn ich auf dem Stuhl wäre, konzentriert, immer das Display im Blick. 91,92, oh nooooo, ich nehme die Vibrationen hinten und vorne zurück, schalte die Sauger wieder ab. 91,90, gut, wieder ein bisschen mehr Stoßen, nicht zuviel.

Ihre Hände sind zu Fäusten geballt, pressen sich auf die Lehnen, ich würde zu gern wissen wie es ihr gerade geht, was sie denkt im Moment.

95! Shit! Einen Augenblick nicht aufgepasst! Strom vorn und hinten! Einmal, zweimal, dreimal! Von ihr kommt ein Gurgeln, mehr lässt der Knebel nicht zu, war das zuviel?

Nein sie entspannt sich wieder, die Erregung geht runter auf 75, schnell wieder die Vibrationen hochdrehen, die Sauger auch wieder auf volle Kraft, 80,85,90, schwitz, wieder im Limit, lang geht das nicht mehr gut, sind die 10 Minuten bald um? Das kann doch gar nicht mehr solange sein, ich traue mich nicht auf die Uhr zu sehen, seit wann sind wir eigentlich hier? Meine Hände sind schweißnass, ich muss aufpassen dass ich an den Reglern nicht abrutsche, das könnte fatal sein! Immer noch 90, gut, kurze Erleichterung!

Dann, endlich, flimmert der Bildschirm wieder auf.

„Gratuliere! Ich kann sie zu dieser Sklavin nur beglückwünschen! Sie haben das toll gemeistert! Das System wird sich jetzt auf Automatik schalten und wird versuchen ihrer Sklavin innerhalb von 10 Minuten 5 Orgasmen zu verschaffen, ich denke mal die ersten beiden sind kein Problem, aber dann? Nun wir werden sehen!“

Wie gebannt starre ich auf die Gestalt auf dem Stuhl, gerade jetzt verkrampft sie sich. Ein Blick auf das Display zeigt mir, dass sie sich ihrem ersten Orgasmus nähert die Anzeige klettert immer höher, alle Reizungen sind zugeschaltet, dann ist sie über 100, trotz des Knebels ist ein Stöhnen zu hören, zu lange schon musste sie ohne Orgasmus aushalten.

Die Regler gehen zurück auf Null, die Anzeige geht langsam wieder runter, erst bei 75 geht es wieder los, sie wird vorn und hinten mit dem Dildos bearbeitet, die Sauger sind im Wechsel aktiv, Sandra öffnet und schließt ihre Hände, viel mehr geht ja auch nicht so wie sie auf den Stuhl gefesselt ist. Schon nach kurzer Zeit schnellt die rot leuchtende Zahl wieder über die magische Marke, wieder das Stöhnen, ihre Hände zucken und packen die Armlehnen fester.

Beim dritten Mal dauert es schon länger sie wieder zu erregen aber auch da sind wir nach einiger Zeit über der 100, meine Augen gehen immer nur vom Stuhl zur Konsole, ich bin selber scharf wie Nachbars Lumpi, meine Keuschheitsschelle ist vollständig ausgefüllt, fast schmerzhaft drückt sie sich in mein Fleisch.

Sandy ist schon wieder auf dem Weg, diesmal kommen auch noch leichte Stromstöße hinzu, allerdings nicht wie vorhin, als ich sie wieder runter holte, sondern schnelle Frequenz, wie Vibrationen, und dafür wenig Strom. Ich nehme an, sie empfindet das eher als Kribbeln, wie wenn Ameisen darüber laufen würden. Auch ein viertes Mal wiederholt sich der Anblick auf dem Stuhl, allerdings sackt sie jetzt schon zusammen im Anschluss, die Anzeige geht auch auf 55 zurück. Ich kann mir vorstellen, dass sie schon ganz schön am Ende ist und alles andere als geil. Aber das System gibt keine Ruhe, erst mit langsamen Stößen und Vibrationen, laut des Displays immer schneller und fordernder werdend, an ihren Brustwarzen wird wieder gesaugt, man kann erkennen wie die Nippel die Plastiksauger völlig ausfüllen, auch der Strom wird wieder zugeschaltet, langsam, regelrecht quälend langsam, steigen die Zahlen wieder.

Ich hoffe nur es war genug Gleitgel, sonst wird sie bestimmt wund!

Endlich die Erlösung, ein letztes Mal verkrampft sie sich, jetzt weiß ich auch wieso sie so angeschnallt werden musste, sie wäre sonst bestimmt schon vom Stuhl gefallen!!!

Sofort gehen meine Fesseln auf, ich will gleich aufspringen, wäre aber beinahe hingefallen, Vor lauter Faszination hatte ich gar nicht bemerkt dass mir die Beine eingeschlafen sind.

Als das Kribbeln dann endlich nachlässt gehe ich zu ihr, löse erstmal die Fesselriemen, entferne den Knebel und die Augenbinde, mehr geht nicht, das kann nur das Programm.

Da erscheint auch schon wieder das Bild auf dem Fernseher.

„Sehr schön! Ich sehe sie haben eine sehr gute und belastbare Sklavin, sie können zufrieden sein. Die Fesseln werden jetzt gelöst, bitte befestigen sie dann wieder den Schrittriemen des Gürtels. Sie haben es fast überstanden! Anschließend möchte ich dass sie den Platz der Sklavin einnehmen, keine Angst die beiden Dildos verschwinden wieder in der Sitzfläche.“

Jetzt entriegeln sich auch die anderen Fesseln, ich nehme Sandra in den Arm und ziehe sie hoch, mit einem leichten Schmatzen gleiten die beiden Kunstglieder aus ihr heraus und verschwinden sofort. Die Sitzfläche ist völlig verschmiert und nass, kein Wunder nach der Aktion!

Sie bewegt langsam ihren Kiefer, räuspert sich.

„Gibt es hier was zu trinken? Ich bin völlig ausgedörrt1 Mann war das heftig! Nach dem dritten dachte ich schon ich kann nicht mehr, nach dem fünften war ich nur noch froh, dass sich die Dinger ausgeschalten haben, mir zittern jetzt noch die Knie! Schau mal ob du den Handschuh aufbringst!“

„Der ist leider immer noch fest mit dem Korsett verbunden, die Schlösser sind noch nicht auf.“

Neben dem Fernseher ist eine kleine Bar, dort finde ich Mineralwasser und bringe es ihr.

Als ich ihr die die kleine Flasche an den Mund halte leert sie sie in einem Zug.

„Ohhhh, war das gut! Das hab ich jetzt echt gebraucht! Sind wir jetzt durch? Ich habe die letzte Ansage nicht verstanden, dazu war ich zu geschafft!“

„Nein, er meinte ich soll mich auf den Stuhl setzen. Keine Ahnung was noch kommt.“

Mit ein paar Papiertüchern die ich auch bei der Bar gefunden habe reinige ich ihren Schritt und versperre den Gürtel, anschließend mache ich auch den Stuhl sauber.

Du stehst die ganze Zeit neben mir, immer noch leicht schwankend, deine Knie zittern wohl immer noch.

„So, dann wollen wir mal Platz nehmen. Bin gespannt was ihm noch einfällt!“

Kaum sitze ich und hab die Arme auf den Lehnen, da bin ich auch schon fixiert.

„Kommen wir zur letzten Aufgabe! Sklavin, ich möchte dass du dich bei deinem Herren bedankst für den Beistand den er dir geleistet hat. Wenn gleich sein Keuschheitsgürtel aufgeht, dann nimmst du ihn mit deinem Mund ab und verschaffst ihm sofort Erleichterung.

Anhand der Sensoren im Stuhl kann das System feststellen ob du deinen Job gut erledigst! Beginne!“

Plötzlich lässt der Druck an meinem besten Stück nach, offensichtlich hat sich das Schloss geöffnet. Sandra müht sich ab sich vor mich zu knien, gar nicht so einfach mit dem Korsett und dem Monohandschuh. Endlich ist sie mit ihrem Mund an meinem Schritt angekommen, mühsam packt sie den Zipp des Verschlusses mit den Zähnen und zieht ihn nach unten.

Indem sie den ganzen Käfig in den Mund nimmt kann sie ihn herunter ziehen, sofort beginnt „Er“ zu wachsen, zu lange war er trotz Erregung eingesperrt. Der A-Ring bleibt, er wirkt wie ein Cock-Ring und bewirkt dass das Blut das hineinfließt nicht gleich wieder heraus kann.

Sandra leckt langsam an ihm, wartet noch bis er seine volle Größe erreicht hat. Dann nimmt sie ihn in den Mund und beginnt mich zu verwöhnen. Jetzt bin ich der jenige der sich auf dem Stuhl windet. Bereits nach kürzester Zeit hat sie ihr Ziel erreicht und ich spüre wie es in mir aufsteigt, ich würde es zwar gerne noch zurück halten, aber keine Chance, die Geschichte hat mich zu sehr aufgegeilt. Wie eine Welle überrollt es mich, mein Schwanz zuckt und dann ergieße ich mich in ihren Mund, brav behält sie ihn dort und nimmt auch alles auf. Als sie wieder aufsteht leckt sie wie ein Kätzchen ihre Mundwinkel.

Ich hänge zwar noch in den Seilen, zu groß war die Anspannung.

Dann passiert einiges gleichzeitig.

Meine Fesseln öffnen sich, auch bei Sandy klickt es mehrfach und der Fernseher erwacht zum Leben.

Unser inzwischen schon alter Bekannter erscheint und applaudiert.

„Glückwunsch! Nun, sie haben sich als würdige Nachfolger erwiesen, das Haus gehört jetzt ihnen! Alles Weitere besprechen sie bitte mit meinem Anwalt. Er weiß Bescheid, die Adresse sowie einen Brief an ihn finden sie im nächsten Zimmer in einem Tresor, der Code ist auf 12345678 eingestellt, sollten sie also ändern.

Wie sie vielleicht schon bemerkt haben, hat sich der Ausgang geöffnet, sie können also jederzeit den Raum verlassen. Die Schlüssel für das Kleid finden sie ebenfalls in dem Tresor, ich hoffe sie werden es noch oft benutzen.

Ich darf mich nun verabschieden. Ich wünsche ihnen noch alles Gute und genießen sie den Aufenthalt in diesem Anwesen.“

Dann wird der Monitor dunkel.

„Ufff, endlich! Wir haben es geschafft!“

Sandra fällt mir in die Arme, knutscht mich nieder,

Die Anstrengung der letzten Stunden ist komplett weg.

„Na dann komm meine süße Sklavin, lass uns den Schlüssel holen gehen und dich befreien!

Ich greife nach hinten und befreie sie aus dem Monohandschuh, auch die Maske und das Halsband kann sie abnehmen.

Sie ist total verschwitzt aber wie es aussieht glücklich.

„Ach weißt du, jetzt da ich weiß , dass ich hier rauskomme, ist das nicht mehr wichtig. Ich bleibe in dem Kleid bis wir Zuhause sind, lass uns jetzt nur den Schlüssel und den Vertrag holen und dann heimfahren!

 

 

Geschrieben

Wow so geil die Geschichte

Geschrieben

Fantastische Geschichte,unglaublich spannend geschrieben und faszinierend bis zum letzten Augenblick... Selten war ich so vertieft in eine Geschichte wie diese,ein kleines Meisterwerk..Gratuliere!!

Geschrieben

Sehr gut geschrieben, da hat das kopfkino ordentlich zu tun gehabt 👍

Geschrieben

Wie von einem Schriftsteller geschrieben, ganz toll !!!

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