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  1. In der letzten Stunde
  2. Das wäre wirklich gut für beide Seiten. Vielleicht ist es dann genau richtig so früh wie möglich zu beginnen, dass nicht erst Fronten und Verletzungen entstehen und man gemeinsam daran arbeiten kann
  3. Ne eben nicht, den Gewalt von Männern an Männer zeigt sehr wohl wo das Problem liegt... Und wo sind die anderen Zahlen? Die wo für Frauen sprechen das sie auch massiv bedroht und gefährdet sind? Pack dich an die egene sexsismus nase
  4. Und leider kennen manche die das Wort verwenden, seine Bedeutung nicht.
  5. Männer werden 20 % häufiger als Frauen Opfer physischer häuslicher Gewalt“ → Falsch. Bei häuslicher Gewalt sind die Opfer überwiegend weiblich. 2023 waren rund 70 % der Opfer häuslicher Gewalt Frauen. Bei Partnerschaftsgewalt waren sogar etwa 79 % Frauen. * „Männer sind doppelt so häufig von Mord/Totschlag betroffen“ → Nicht belegt. Bei vollendeten Tötungsdelikten schwanken die Zahlen von Jahr zu Jahr. 2024 gab es 369 männliche und 299 weibliche Opfer – Männer waren häufiger betroffen, aber nicht doppelt so häufig. In einigen Vorjahren lagen die Zahlen sogar nahezu gleichauf. * „Männer sind doppelt so häufig von Raub betroffen“ → Dafür bräuchte man die konkrete Quelle. Männer sind bei vielen Gewalt- und Straßenkriminalitätsdelikten tatsächlich häufiger Opfer, aber „doppelt so häufig“ lässt sich ohne die zugrunde liegende Statistik nicht bestätigen. * „Männer sind doppelt so häufig von Körperverletzung betroffen“ → Bei Gewaltkriminalität insgesamt sind Männer deutlich häufiger Opfer als Frauen. Die Größenordnung „doppelt so häufig“ kann je nach Deliktsart ungefähr hinkommen, ist aber keine allgemeingültige Aussage für jede Form der Körperverletzung. * „Männer sind mehr als 20 % häufiger von Straftaten gegen die persönliche Freiheit betroffen“ → Dafür wäre ebenfalls eine konkrete Quelle nötig.
  6. Es ist doch völlig egal, wer die Täter sind. Es ging um Bedrohungsperzeption. Da zeigen die Zahlen eben, dass Männer deutlich stärker gefährdet sind, was ihren Körper und sogar ihr Leben angeht.
  7. Und die Täter sind Frauen? Was hat das mit sexismus zu tun. Aber da ist das Problem gleich mit sexismus kommen 👍
  8. Zu behaupten, dass es Zahlen gäbe und diese nicht zu liefern ist aber schon schwierig. Ich bin aber gerne bereit ein paar Zahlen zu liefern: - Männer werden 20% häufiger als Frauen Opfer von physischer häuslicher Gewalt - Männer sind doppelt so häufig von Mord, Totschlag usw. betroffen - Männer sind doppelt so häufig von Raub betroffen - Männer sind doppelt so häufig von Körperverletzung betroffen - Männer sind mehr als 20% häufiger von Straftaten gegen die persönliche Freiheit betroffen Deinen Sexismus finde ich übrigens bedenklich... er manifestiert das problematische Verhalten, das wir hier besprechen. Auch wenn du damit meinen Punkt, dass es von der gesamten Gesellschaft gefördert wird, unterstreichst und gleichzeitig zeigst, dass es nicht nur Männer und Frauen, sondern auch Transmenschen sind, solltest du da an dir arbeiten und erkennen, dass du Teil des Problems bist.
  9. Keine Gewalt ist auch keine Lösung ( bei Einigen) 😁
  10. Ob eine fremde Person noch mal schreiben kann ist irrelevant. Das nicht antworten auf eine erst Nachricht wurde als ghosting bezeichnet. Kritik daran ist also nicht deplatziert. Dein einwand der wie du selbst sagst. Nichts mit ghosting zu tun hat oder der Kritik daran...🤷‍♀️
  11. Ich habe schon erlebt, dass nach einem Korb handfeste Drohungen bezüglich Verfolgung und Gewalt folgten. Daher verstehe ich jede Frau, wenn sich den „Nein danke“-Button meidet und einfach hofft dieser notgeile Ar*** möge weiterziehen und sein Interesse an ihr verlieren. Solche Männer sehen Frauen nicht als gleichwertige Individuen an. Sie erwarten, dass diese ihre Gelüste und Bedürfnisse gefälligst befriedigen, denn sie sind die Männer, das „starke Geschlecht“, die Frauen gefügig machen müssen. Sowas ist aus meiner Sicht weit verbreitet und wird ja in Massen durch selbsternannte Datingcoaches offensiv im Netz propagiert. So werden auch einige Männer von morgen entsprechend eingestellt und entwickeln eine ganz gefährliche Erwartungshaltung. Es ist ja auch immer noch so, dass die breite Masse die Klappe hält, wenn sich andere Männer daneben benehmen oder Frauen über solche Negativerfahrungen berichten. Selbst hier, beim achtsamen BDSM-Umfeld wird Frauen schnell Übertreibung vorgeworfen oder es werden „Männerprobleme“ vorgebracht, um die Missstände herunterzuspielen. Frauen ernst nehmen ist selten. Wie soll sich da was ändern, wenn einerseits armselige Exemplare durch Social Media weiter ermutigt und verblendet werden, andererseits vielen Männern bereits reicht nicht zu den Bösen zu gehören? Ich finde es mutig, wenn hier immer und immer wieder Frauen ihren Unmut über NoGos beim Onlineverhalten von Männern schildern. Nicht zuletzt machen sie sich damit zur Zielscheibe von incels und müssen auch damit rechnen, durch die Aufmerksamkeit im Forum einen neuen Ansturm an vermeintlichen „Interessenten“ zu provozieren, die dann erneut zu vermehrten unangenehmen Situationen führen. Ich glaube ändern wird sich erst was, wenn jeder Mann bei solchen Schilderungen so reagiert, als wäre er eine betroffene Frau (mit allem was dazu gehört: allgm. Reduzierung auf äußerliche Merkmale, Sexualisierung in jeder Lebenslage, Gefahr von sexualisierter Gewalt, Nachteile bei Karriere & Familienplanung, Diskriminierung medical gap und, und und) die zu allen Problemen, denen Frauen ausgesetzt sind, dann auch auf Plattformen wie hier kein sicheres Umfeld vorfinden.
  12. Nichts, aber deine Kritik war nicht, dass er das Thema verfehlt hätte, sondern dass eine fremde Person nicht ghosten kann. Das ist aber ebenso deplatziert, weil eine fremde Person hier auch nicht permanent schreiben kann. Der Kontext ist, dass eine Person ein Nein nicht akzeptiert und einen bedrängt. Das geht hier aber eben nur, wenn man bereits miteinander geschrieben hat. Wenn man miteinander geschrieben hat und dann keine Antwort mehr bekommt, dann ist das Ghosting. Daher ist seine Aussage inhaltlich richtig, aber am Thema vorbei. Du hast aber nicht kritisiert, dass seine Aussage am Thema vorbei wäre, sondern hast gesagt, dass "Eine wild freme Person" nicht ghosten könne. Das wiederum ist ein klassischer Strohmann 😉
  13. Jo komisch oder aber genau das ist ja mein Punkt . Ist teils etwas anders als Frau . Mir geht es darum das wenn man sich als Kerl beim Fussball etc mal wieder ein paar Bier rein römert… und ein Kollege mal wieder irgendeine frauenfeindliche Meinung oder rassistisch etc raushaut .. zu sagen hey lass das mal ist Blödsinn. Aber da ist halt auch ein gesellschaftlicher Zwang involviert der eben nicht nur etwas mit der Kinderstube zu tun hat . Zu den zahlen bin es leid die unter jedes Thema dieser Art zu posten.
  14. Meiner Meinung nach schon, ja! Die werden ja von niemandem dazu gezwungen oder ferngesteuert, also ist ihr handeln gewollt.
  15. Das hat jetzt was damit zu tun, dass das nicht antworten auf eine DM als Ghosting bezeichnet wurde?💁‍♀️
  16. An der Stelle muss man aber auch sagen, dass eine wild freme Person einen hier nicht permanent anschreiben kann - soweit ich weiß. Es muss schon eine Kontaktaufnahme stattgefunden haben, damit man hier mehrere Nachrichten schreiben kann und somit ein Nein nicht akzeptiert.
  17. Deine Bedrohungsperzeption ändert sich auch nicht immer nur aufgrund veränderter Umwelt. Perzeptuelle Trägheit und kognitive Verzerrung können da einen Strich durch die Rechnung machen. Ich fühle mich beispielsweise nicht bedroht und in aktuer Gefahr, obwohl ich ein Mann bin 😉
  18. Als ein solches Opfer widerspreche ich. Den Begriff R.ape Culture habe ich noch nie online benutzt, aber hier trifft es zu: Ein Nein, das nicht akzeptiert wird, Manipulation, Wechsel der Taktik, um umzustimmen, ist genau das. Dahinter steht: Gute Frauen dürfen nicht ja sagen, sondern müssen dazu gebracht werden. Ich habe einmal den Fehler gemacht, mich hier mit jemandem zu treffen, mit dem es sehr funkte, der aber 10 Minuten mit mir über ein No-go diskutierte - Würgen. Was er dann beim Date anwandte, um mein "Nein" abzudrücken. Bin da raus gekommen. Mit der ganz klaren Lektion - wenn jemand online kein Nein akzeptiert, sollte man niemals allein mit der Person real zusammentreffen, erst recht nicht, wenn diese 20cm größer und 20kg schwerer ist. R.ape ist ganz selten jemand Fremdes, der aus dem Gebüsch springt. Wir zählen heute Überreden, über ein Nein hinweggehen, den Willen durchsetzen und jede Schwäche ausnutzen, Schuldgefühle machen und nutzen, stillschweigend Nogos übergehen, heimlich Verhütung manipulieren gesellschaftlich in diesen Bereich, auch wenn Gesetze hinterherhinken. R.ape wird in der absoluten Mehrheit der Fälle ausgeübt durch jemanden, dem wir genug trauen, mit ihr oder ihm allein zu sein. Fremdtäter sind die absolute Ausnahme. Das Mindset von Tätern ist, dass sie den Willen des Opfers entweder nicht (genug) respektieren, oder (seltener, wenn man Auswertungen von Täteraussagen glaubt) ganz bewusst dagegen verstoßen. Halbbewusstes Wegschieben des Neins ist Vorstufe, das Gegenteil von Consent und damit R.apeculture. Und es macht es Opfern schwerer, wenn die Vorstufe als etwas ganz Normales, bisschen Blödes gesehen wird, was halt passiert, und das sind die doofen Ausnahmen. Stattdessen ist die unbewusste Minimierung und Banalisierung das, was den Nährboden bereitet, das Opfer besser mit gebrochenen Gliedmaßen auftauchen, um zu demonstrieren, dass sie Nein laut genug gesagt haben.
  19. Was meinst du für einen Preis? Auf die Zahlen bin ich gespannt 🤓
  20. Eine wild fremde Person kann dich nicht ghosten. Beschäftige dich bitte mir dem Begriff...
  21. Ist echt so mach ich auch in der Disco wähle ich den einfachen Weg und habe die Hand aufm Glas damit mir keiner was rein tut. Ich meide nachts auch dunkle Gassen etc🤣🤷‍♀️ dadurch hat sich aber nichts verändert nur verschlimmert 🤔
  22. Da würde ich gerne daraufhinweisen, dass es nicht "Männer" sind, sondern eine Subpopulation. Außerdem werden diese Bilder durchaus auch von Frauen nicht nur toleriert, sondern aktiv unterstützt. Es ist, wie du später sagt, ein gesellschaftliches Problem - und da bin ich dann wieder ganz bei dir 👍
  23. Wir benötigen keine Fremden dafür. Das Übergehen(lassen) von Grenzen und Bedürfnissen geschieht auch in persönlichen Bereichen, selbst in Familien und Beziehungen und das aus meiner Sicht in beide Richtungen. Ich denke dass in den wenigsten Fall aus einer bösen Absicht ist, aber das macht es dennoch nicht besser/entbindet nicht von Verantwortung und vermutlich ist eben dieses Unbewusste das, was bei den meisten erstmal vorherrscht - wir sind nicht immer bewusst verletztend, bewusst übergriffig, bewusst rassistisch, bewusst sexistisch usw… vermutlich auch das, was die gewünschte Veränderung so schwierig macht, da sich die wenigsten angesprochen fühlen. Sehen wir ja auch hier in den Kommentaren, es finden alle schlimm und bedienen sich dennoch einem ähnlichen Verhalten, ohne es bei sich selbst zu sehen. Die Frage nach dem Warum stellen sich dennoch die wenigsten. Daher auch die (weit entfernten) Beispiele, die ja etwas völlig anderes sind - aber dennoch weil unser Wille/Bedürfnis in dem Moment gewichtiger ist. Eine Grenze nicht ernst oder als solches wahrgenommen wird. Es uns bewusst ist, aber nicht als „schlimm“ empfunden hat - weil wir es vorgelebt und/oder bestätigt bekommen. Ändern können wir andere nicht, Themen lediglich dazu nutzen, bei sich selbst hinzuschauen, wo man sich evtl. bereits ähnlich verhalten hat und/oder bei grenzüberschreitenden Situationen verhält. Ich selbst kenn auch Situationen, die hätten nicht so sein sollen - mir war es nicht bewusst, das Gegenüber hat selbst entgegen seiner Grenzen gehandelt. Ein bis heute ekliges Gefühl was ich noch nicht los lassen konnte, daher erschließt sich mir nicht, dass Menschen sich wohl fühlen, Neins/Grenzen bewusst zu übergehen.
  24. Ghosting wird halt inflationär benutzt um sein Gegenüber zu diffamieren… klingt halt schlimmer 🤣 aber weiter schreibe ich dazu mal nicht geht vom Hauptthema weg. Aber vielleicht ist dieses auch ein Teil des Problems Unwissenheit und daraus resultierende Wut
  25. Aufklärung funktioniert da aber nicht. Es ist kein kognitives Problem, sondern erlerntes Verhalten. Wenn du nur sagst "das mag die Person aber nicht" und keine klare Grenze aufzeigst, dann hat das keinen Effekt. Wenn du hingegen in deinem Chat schreibst: "Ich habe dir deutlich gemacht, dass ich kein Interesse habe. Wenn du das jetzt nicht akzeptierst, dann werde ich dich im nächsten Schritt blockieren", dann hast du der Person deutlich die Grenze aufgezeigt. Wenn sie dann im nächsten Schritt die Grenze nicht akzeptiert, dann blockierst du sie und hast die Grenze somit auch hinterlegt. Wenn dies konsequent geschieht, dann wird sich das Verhalten der Person anpassen. Oder du wählst den einfachen Weg und nutzt die "Nein, danke"-Funktion 😄
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