Jump to content

Alle Aktivitäten

Neue Ergebnisse erscheinen automatisch

  1. In der letzten Stunde
  2. Ich finde es irgendwie irreführend 🤷‍♀️ gibt ja auch Frauen mit Penis oder Männer mit vagina🤔 ich pflichte dir bei das es die Person auf das Geschlechtsteil reduziert.. das Geschlecht wird aber nicht zwingend dadurch definiert… und ich glaube das keine Person darauf reduziert werden möchte. Allerdings scheint es einigen Personen ja ein Bedürfnis zu sein 😂 .
  3. 1) Vergiss den Test. 2) Macht das, was sich für euch gut anfühlt. Versuche nicht, da eine „Session“ zu planen. Überleg dir lieber: Was möchtest du denn von ihm? Hast du Spaß daran, ihn zu erniedrigen? Möchtest du ihn einfach ein wenig quälen? Willst du, dass er dich anbetet?
  4. Zuerst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die mir nach meinem ersten Kapitel geschrieben haben. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass meine Geschichte so viele Menschen neugierig macht und mich privat anschreiben. Je mehr ich darüber schreibe, desto deutlicher wird mir, dass ich noch am Anfang meiner Entwicklung stehe. Ich habe Seiten an mir entdeckt, von denen ich früher nicht einmal wusste, dass sie existieren. Heute möchte ich diese Seite nicht mehr verstecken. Im Gegenteil: Ich möchte herausfinden, wie weit sie sich noch entwickeln lässt. Und genau deshalb haben mich einige der Nachrichten besonders beschäftigt. Was wäre, wenn ich mal einem Mann begegnen würde, der nicht nur neugierig auf meinen Körper, sondern wirklich versteht, wie er mich führen kann? Einem Mann, der mich herausfordert. Der meine Grenzen respektiert, aber mich gleichzeitig immer wieder aus meiner Komfortzone lockt. Der erkennt, welche Seite von mir ich selbst vielleicht noch gar nicht kenne. Vielleicht geht es bei meiner nächsten Begegnung nicht nur um puren Sex sondern darum, was aus mir noch werden kann. Und nach den vielen Zuschriften bin ich inzwischen ziemlich neugierig darauf, wer von euch tatsächlich die Antwort darauf geben könnte.
  5. Neee... Bin ein paar hundert Kilometer nördlich und das Wetter ist ähnlich lausig. Der Sommer noch bleiben soll ☀️☀️☀️, das graue Mistwetter kommt schon wieder früh genug.
  6. Da es hier ja nicht darum geht, alle Männer in irgendeiner Form als Gruppe zu erfassen, sondern explizit um die Fähigkeit der Ejakulation finde ich jetzt „Penisträger“ nicht abwertend. Es geht ja nun einmal genau um Dinge, die nur mit einem Penis möglich sind.
  7. Heute
  8. Hallo, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht ob ich hier richtig bin. Seit 4 Monaten treffe ich regelmäßig einen Mann und letzte Woche haben wir einen BDSM Test gemacht um zu gucken ob wir kompatibel sind. Mit bdsm haben wir keine Erfahrung und beim Ergebnis kam eine Kompatibilität von 84%. Wir sind beides switcher (laut Test) und wollen jedz mal einiges ausprobieren. Er sagte mir er findet weibliche Dominanz geil. Bestimmend sein aber nicht zu grob. Er mag es wenn ich aktiv/dominant bin und das Ruder in die Hand nehme aber er will sich nicht wie ein sklave oder Hund fühlen. Ansonsten is er bereit mir zu folgen und mitzumachen. Alles was ich heute über femdom gelesen habe oder typische Aufgaben, die ne femdom erteilt, halte ich für eine erste Session viel zu krass. Ich weiß das ich vorher abklären soll wo Grenzen sind aber er sagte zu mir ich soll einfach machen. Mir fehlt es an Fantasie und frage euch ob ihr Tipps für mich habt? Ich finde so Sachen wie: er soll meine Unterwäsche anziehen oder ihn als Möbelstück benutzen ganz gut für einen Einstieg aber ich weiß nicht ob er dabei mitmacht ein Möbelstück zu sein? Ein weiterer Gedanke is dass ich ihm sage wie er mich ansprechen soll aber dann weis ich nicht weiter. Ich glaube ebenso nicht dass er bereit is haushaltsaufgaben zu erledigen weil das ja wieder für ihn Sklave wäre… Danke im Voraus
  9. Bei uns hat eben grad der Regen begonnen - endlich. Bin vor allem für die Natur und Tiere dankbar.
  10. An die Frauen hier, die mit einem Transmann zusammen sind oder bereits Sex mit einem Transmann hatten, der seine Phalloplastik vollständig abgeschlossen hat: Wie erlebt ihr den Sex mit eurem Partner? Mich würde besonders interessieren, wie ihr den Penis und das Sexualleben nach abgeschlossener Phalloplastik im Vergleich zu euren bisherigen Erfahrungen empfindet. Was funktioniert für euch besonders gut? Gibt es Dinge, die ihr beim Sex anders machen musstet oder an die ihr euch erst gewöhnen musstet? Und falls ihr vorher auch Erfahrungen mit cis Männern hattet: Gibt es für euch beim Sex einen spürbaren Unterschied oder ist das für euch letztendlich gar nicht so entscheidend? Ich frage aus echtem Interesse und würde mich sehr über ehrliche Erfahrungen freuen – sowohl positive als auch solche, bei denen ihr vielleicht erst euren gemeinsamen Weg finden musstet.
      • 3
      • Gefällt mir
  11. Wirklich interessante Themen in letzter Zeit. Ich konnte D/S so bisher noch nicht ausleben aber ich denke, in der Konstellation wie du sie beschreibst sollte es doch gut in die Dynamik eingefügt werden können. Bestimmt nicht immer einfach aber die Eigenschaften des Dom's, wie Ruhe, Disziplin, klare Kommunikation, eine gewisse Einfühlsamkeit, ect. sind doch der perfekte Gegenpart. Man kann vielleicht nicht alles immer nach Belieben sofort umsetzen oder einbinden, aber gerade diese Herausforderung finde ich hoch interessant. Ich selbst werde das wohl nie herraus finden, ich habe eine Behinderung im Autismus-Spektrum+Ticks, auch erst auf ADHS & andere psy. Erkrankungen behandelt. Ein Teil von mir kann das, wenn auch nüchtern, verstehen das man da erst überfordert oder teils Ratlos ist. Deshalb ist die Resonanz doch klasse zu dem Post. Ich lerne ebenso davon. Danke für den Mut dies zu thematisieren.
  12. Hm. Dieser Beitrag ist vor 5 Jahren geschrieben worden und jetzt wieder erweckt worden, quasi. Als Frau mit einem größerem Körper, oft chubby genannt, empfinde ich diesen Beitrag und wie hier über Frauenkörper geschrieben werden nicht ok geschweige denn zeitgemäß.
  13. Möchte hier noch jemand etwas vom norddeutschen Sommer abhaben? Ich hätte da 15′C bis 19′C, so wie Sturm und Regen im Angebot.
  14. Schauen wir mal ob alles noch aktuell ist
  15. Gamification funktioniert bei sehr vielen ADHSlern und dürfte sich im BDSM Kontext und vor allem in einer D/S Konstellation umsetzen lassen - es kann allerdings sein, dass irgendwann das Gesamtinterese an einem Spiel / App verloren geht, sollte also im Hinterkopf behalten werden. Innerhalb einer D/s Dynamik kann ich keine Beispiele geben. Allerdings aus meinem Alltag (wo ich mich quasi manchmal auch selbst ein wenig "befehlige" xD). Achso zur Info: AuDHS hier, also eine Kombination ADHS + Autismus mit wechselnden Phasen, was gerade mehr "da" ist. Zu Gamification: Ich habe bsp. für Wasser trinken eine App, bei der ein Otter immer mehr im Wasser schwimmt - am Anfang des Tages steht er natürlich trocken da. Je mehr Gläser / Mengen ich eintrage, desto mehr darf er schwimmen. Es gibt auch spezielle ADHS Apps, wo du dann Charaktere leveln kannst, Erfolge frei schaltest etc. Im Kontext von BDSM kenne ich bisher nur die Obedience App oder wie die heißt und es gibt wohl noch eine, deren Namen ich vergessen habe, wo ein Aufgaben / Belohnungssystem aufgebaut werden kann. Im Little Kontext kenne ich Sternchen oder Sticker als Belohnungen. Viele ADHS Menschen sammeln auch gerne Dinge, dass kann sich zu nutze gemacht werden. Das "reicht" allerdings ggf. nicht, wenn das "Erfolgsfeedback" anders erfolgen muss als schriftlich irgendwo hinterlegt. Ich mag es bsp. auch, wenn beim "Anklicken" des Hakens (Erledigt) das Handy vibriert. Für meine autistisch, schwierigen Aufgaben, gerade an ADHS "Startschwierigkeits" tagen belohne ich mich auch mal mit Eis oder Naschereien, die nur dafür da sind. Und ja, manchmal fühle ich mich wie ein eigener Dom - dieses Bild in meinem Kopf hilft dann allerdings tatsächlich so ein wenig. Achtung, kein wissenschaftliche Infos, aber grob aus meinem Kopf: ADHS Medikamente funktionieren auch so, dass Dopamin / Noradrenalin beeinflusst wird. Hier liegt ein Mangel / Schwierigkeiten bei der Verarbeitung vor. Ergo, ADHS Köpfe sind für Dopamin ggf. enorm empfänglich, können viel schneller " ins schneller, höher, weiter " kommen als andere und sich ggf. hierbei auch übernehmen. Das ist vielleicht im Alltag auch zu bedenken - gerade, wenn das Gehirn in einen Hyperfokus versinkt und wirklich alles andere einfach vergessen wird. Ich glaube, ein Dom, der hier ab und an Check Ins macht oder erinnert, ist vielleicht da auch ganz praktisch - so wird Essen und Trinken nicht vergessen Ebenfalls hilft es wirklich diese Reibungspunkte, die generell existieren, ausfindig zu machen und diese ggf. auch so hinzunehmen wie sie sind und nicht zu bestrafen. In meinem Netzwerk gibt es einige Menschen mit ADHS und hier strafe ich in der Session bestimmt nicht, weil der Kopf plötzlich abgelenkt war - weil bsp. Fernseher eingeschaltet war, ein Satz einen Ohrwurm losgetreten hat oder irgendetwas plötzlich gegoogelt werden muss. Ich werde ebenfalls auch nicht dafür bestraft, wenn ich aus der Session kopfmäßig draußen bin, weil mein Gehirn von Einkaufsliste, zu Ohrwurm mit Kobolden im Trenchcoat, zu Dummdomgeschichten über die aktuelle Situation der Welt zu irgendeinem anderen Herzenmenschen wandert und wieder zurück. Teilweise laufen dann noch x weitere Gedanken nebenher. Ich habe daher für mich auch rausgefunden -> manchmal braucht es starke Reize, damit ich endlich mal für eine Stunde oder mehr einfach abschalten kann und Pause bekomme. Manchmal muss ich reingelockt werden. Und manchmal ist es mit autistischer Überreizung einfach viel zu viel. Ich würde auch mal behaupten, dass es hilft, den allgemeinen Alltag mit ADHS auch zu erleichtern - je nachdem, wo es Schwierigkeiten gibt. Kalender und Wecker sowie Timer wurden genannt. Aber auch feste Plätze für Gegenstände. Sammelboxen / Sammeleimer für bestimmte Dinge. Ggf. Gegenstände doppelt kaufen, damit diese nicht ewig gesucht werden und Mensch dann zu spät zum Event kommt etc.Schritt für Schritt Anleitungen, Aufteilungen bezüglich Haushalt gut sichtbar in den entsprechenden Räumen aufhängen bzw. so, dass es irgendwie immer gesehen wird. Und den ein oder anderen Gegenstand mitten im Weg verzeihen, weil das vielleicht die einzige Möglichkeit ist, daran zu denken die Pfandflaschen wegzubringen... Je mehr hier abgedeckt ist -> desto mehr Kapazitäten für die Dynamik. Und desto eher funktioniert auch Dynamik im Alltag Regeln / Rituale im Alltag würde ich persönlich ebenfalls mehr an das ADHS anpassen als zu erwarten, dass es notfalls mit Brutalität funktioniert was ich mir überhaupt nur ausdenke... Hier wäre ggf. auch zu bedenken, dass die Sachen mit der Zeit keinen Dopaminkick mehr geben könnten und dann langweilig werden. Und die Motivation sinkt, etwas umzusetzen. Eine gewisse Flexibilität wäre also wohl auch eine Vorraussetzung. Routinen aufbauen kann auch länger dauern - da wünsche ich mir selbst regelmäßig tatsächlich eine Domperson, die mit Androhung irgendwo herum steht. Mit der Zeit lernt Mensch auch die Eigenarten des ADHS vom Gegenüber kennen und kann sich danach ausrichten - es wird einfach irgendwann quasi offensichtlich, wo ich Erwartungen reinstecken darf und wo nicht. Wo vielleicht ADHS zugeschlagen hat... und wo nicht. In Punkto Kommunikation -> checkt auch die Anfälligkeit bezüglich Zurückweisungsangst. Einige ADHSler sehen selbst in vermeintlichen Kleinigkeiten eine Zurückweisung an sich als Person "du bist nicht gut genug" oder "du bist kein/e gut/e Sub". Misslungene Aufgaben, nicht einzuhaltende Regeln wegen dem ADHS etc. lösen das ggf. ebenfalls aus. Und das könnte die Person mit ADHS ganz schön beuteln. Sowas sollte dann, aus meiner Sicht, geklärt werden und anders gelöst werden. Und zu guter letzt: ADHS ist ein Spektrum, was für einen Menschen funktioniert, funktioniert nicht zwangsweise für andere. Wenn noch andere Neurodivergenzen mit drin sind, wird es noch interessanter, das Ganze auszuloten. Genau deshalb habe ich jetzt auch ohne D/s Dynamik meinen Input dazu gegeben - weil es etwas dabei haben könnte, was doch noch angepasst nutzbar ist. Über den Tellerrand schauen kann hier einfach durchaus sinnvoll sein. Ungewöhnliche Methoden, die funktionieren, sind immer noch Methoden, die funktionieren. Wie auch das genannte Beispiel mit der Leine, das stellenweise sogar als Video schon geteilt wurde bei nicht kinky Menschen
  16. Du weisst schon das mopstägerin oder * die fotze * auch mal gängig war selbst in der vanilla Welt Gang und gäbe war?
  17. Ja tatsächlich, hätte ich das als irgendwie schlimm empfunden, hätte ich es ja nicht so formuliert, dementsprechend würde es mich andersrum natürlich nicht stören. Ich kann leider auch den Unterschied zwischen deiner und meiner Formulierung nicht nachvollziehen, kann mir vorstellen, dass das ein subjektives Empfinden ist. Denn ja wollte nur sagen "devoter Mensch mit Penis" Wollte damit niemanden vor den Kopf stoßen
  18. Wenn man es unbedingt geschlechtsneutral formulieren möchte wäre "Sub mit Penis" eine Möglichkeit aber "Penisträger" reduziert die gesamte Person auf das besagte Körperteil... Wie würdest Du denn umgekehrt eine Frau oder allgemein Person mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen bezeichnen? Kommt da auch knallhart sowas wie "Vulvaträgerin"?
  19. wie würdest du es denn nennen? Nicht alle devoten Menschen mit Penis mit denen ich gespielt habe, waren Männer. Es waren auch trans Frauen, Non-binary und Agender dabei. Und es geht ja nunmal um die Gruppe von Menschen, die einen Penis haben.
  20. Je dürrer die Dame, umso geiler werde ich...
  21. Stimmt leider, aber kommentarlos hinnehmen muß man es auch nicht...
  22. Soweit ich weiß, tun Dopamin-Kicks jeder Art den ADHSlern gut, sie können sich dann besser konzentrieren, sind antriebsstärker und klarer. Das hat mit Google eben auch bestätigt. Demnach könnte für ADHS-subs eine solche Art von Umgang, wie Du es beschreibst, @Chanice_Chris, tatsächlich eine gute Hilfe sein. Wie ist das denn mit Dir, @Bratty_Lo, kannst Du das nachvollziehen? Erlebst Du das ähnlich?
  23. Worauf Du Dich da in dem zitierten Teil Deines Beitrages beziehst und was nur Du behauptest kommt doch in den Beiträgen zu diesem Thema gar nicht vor. Also nur mal wieder ein Thema für Dein übliches diffuses "Pick-Me Boy" Geschwurbel benutzt. Aber zumindest bekommst Du von mir BINGO! BINGO! für zweimal "patriarchal".
  24. Ich finde pussy fotze möse etc auch unangebracht, aber werden wir nicht ändern können das andere das nutzen wenn sie das so wollen 🤷🏻‍♀️
  25. Also dieser Art des "Markierens" kann ich auch als Sub nichts abgewinnen auf der anderen Seite ist es halt etwas das einfach zu mir dazugehört und wenn ich mich in einer Session wirklich hingebe und fallenlasse auch nicht mehr kontrollierbar oder immer vermeidbar ist. Das heißt jetzt nicht das abspritzen für mich das große Ziel ist oder in jeder Session passieren muß aber wenn Dom dann sagt das ist so eklig, das darf auf keinen Fall passieren wäre das ein andauernder Streßfaktor und Hemmnis. Wenn es denn passiert liegt es ohnehin nicht an mir wo es landet, ob auf meinem eigenen Körper, am Boden oder es mir am Ende mit dem Finger in meinen Mund geschoben wird... solang Dom irgendwie positiv damit umgeht freut es mich, aber auch eine Aufforderung aufzuwischen ist ok ;) PS: "devoter Penisträger" empfinde ich übrigens völlig unangebracht oder möchte eine Frau hier ebenfalls als "Vulvaträgerin" bezeichnet werden?
  26. Zum Glück hast du das nicht auf alle bezogen, denn es gehört schon eine Menge Fehlverknüpfung im Kopf um einer von denen zu sein die hirnlos auf Frauen einprügeln. Aber ich gebe dir schon recht es gibt sehr viele Dumm-Doms hier. Was meine Ex - Sub für Nachrichten bekommen hat, das glaubt man nicht. Selbst Abwerbungsversuche waren an der Tagesordnung, was kein ordentlicher Dom machen würde, also sich am "Besitz" eines anderen Doms vergreifen.
  27. Ich bin der Auffassung, man kann in vielen Kleinigkeiten beobachten, dass patriarchal-konformes Verhalten bei handelnden Männern als angemessen, „natürlich“ und wünschenswert betrachtet wird. Sobald Frauen entsprechende Verhaltensmuster zeigen muss es per se eine externe Ursache dafür geben. Sie hat etwas schreckliches erlebt (Stichwort: Traumata) oder war durch besondere Umstände gezwungen so zu handeln (wuchs in einem männlich geprägten Umfeld auf oder wurde durch Medien und einen fragwürdigen Zeitgeist manipuliert). Ich kann mir denken, dass solche Vermutungen oder Unterstellungen oft auch unbewusst ausgesprochen werden, weil man die Denkweise hinter der Vermutung nicht reflektiert. Sicher bin ich mir aber darin, dass es Frauen schadet, wenn man ihre Präferenz, Selbstbestimmung oder sexuelle Neigung für unnatürlich erachtet, in dem man glaubt, sie könne nur durch Umwelteinflüsse erwachsen sein, die Frau als solche wäre nicht frei ihren Gefühlen sondern (sobald sie den vermeintlichen „Normbereich“ verlässt) ein Produkt, meist von männlichem, begünstigendem Einfluss. Das ist für mich kein Erklärungsversuch, es ist eine Herabwürdigung (ob bewusst oder unbewusst ändert am Effekt nix). Wenn ein Mann dominiert, erniedrigt oder sadistisch agiert wird das, von patriarchal geleiteten Charakteren wohl kaum als Abweichung erkannt und das ist ein Unterschied der hier, aber auch bei anderen Themen in wichtigen Lebensbereichen für eine Benachteiligung von Frauen verantwortlich ist. Long story short, so sehr das Thema da jetzt auch belastet wurde, ich verstehe die Kritik an entsprechenden Aussagen. Ich mag Sperma weder hinsichtlich Konsistenz noch den Geschmack. Aber als kleines Mosaik in der Dynamik kann ich sowohl der bewusst erzeugten Abwesenheit als auch dem Einbeziehen in sexuelle Interaktion etwas abgewinnen. Gleichzeitig habe ich, ganz ohne es nachfühlen zu müssen, totales Verständnis dafür, wenn jemand (Geschlecht egal) damit keinen Kontakt anstrebt. Dann sehe ich da einen Menschen, der das nicht will, ganz ohne nötige Diagnose oder besondere Gründe. Denn die braucht es für mich nur, wenn an dieser Präferenz etwas als „falsch“ erachtet wird.
  1. Mehr Ergebnisse anzeigen
×
×
  • Neu erstellen...