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  1. In der letzten Stunde
  2. Eine Entschuldigung oder die Worte "Ich habe einen Fehler gemacht, das tut mir leid." können manchmal sowas von wirkungslos sein. Im Endeffekt kommt es für mich darauf an, was sich das Gegenüber nach der Entschuldigung von mir erhofft. Je nach Schwere oder Intensität des Fehltritts, ist das Problem mit solch einem Eingeständnis nicht erledigt und schon gar nicht aus dem Weg geschafft. Das wäre für mich tatsächlich zu einseitig gedacht und würde sich aus meiner Perspektive ganz klar auf die BDSM Dynamik auswirken. Das Mindeste was ich von meinem Top bei einem Fehlverhalten seinerseits erwarte ist, dass er daran interessiert ist, was dies bei mir auslöst. Hierbei geht es nicht um ein zerbrochenes Glas, welches problemlos durch Neuanschaffung ersetzt werden kann, damit das Set wieder vollständig ist.
  3. Endlich ein toller Beitrag! 😃 Chapeau! Ich habe diese Tipps meine Partnerinnen gegeben und die waren nicht nur überrascht, sondern begeistert, da die diese Tricks nicht kannten. Sie wollen es ausprobieren......
  4. Es gab eine Dame die ganz heiß darauf war, allerdings ging es da mehr um das Rollenspiel im Sinne einer Anstellung. Das sie sozusagen als Putzfrau da ist und sich präsentieren kann war ihr kick und weniger das putzen selber. Leider wollte sie Exklusivität, die ich nicht anbieten konnte.
  5. Heute
  6. He Leute, Bitte um konstruktive Beiträge.
  7. Finde die Einräumung des eigenen Fehlers wichtig und richtig. Auch wenn die Dynamik eigentlich anders „verlangt“. Wir sind schliesslich immernoch Menschen. Ich hätte mir die Entschuldigung von meinem Gegenüber in dieser Situation auch gewünscht. Insbesondere wenn die Standpauke ungerechtfertigt war. Schliesslich will ich nicht nur gerügt, sondern auch gelobt und gesehen werde. Einzig und allein entscheidend finde ich aber wie deine Sklavin die Entschuldigung wahrgenommen hat und ob sie sich in Zukunft etwas anderes wünscht. Sprecht doch auf einer Metaebene darüber. Über eure individuelle Dynamik kannst du hier kaum Antwort erhalten denke ich
  8. Ich struggle aktuell mit einer ähnlichen Situation. Ich habe eine laufende Liebschaft mit viel Vertrauen und Emotion in der D/s Dynamik die offen ist. Die Verbindung ist zwar nicht als „Hauptbeziehung“ und auch nicht als „Beziehung“ an sich definiert, aber sehr nah und intensiv, auch in der Häufigkeit der Treffen (Stichwort Beziehungsanarchie). Da wir beide eher wenig erfahren sind suchen wir beide andere Erfahrungen mit anderen, vielleicht erfahreneren Menschen. Ich suche ich eine zweite Dynamik, habe aber (vielleicht wegen Demisexualität?) Schwerigkeiten mich auf eine zweite Dynamik einzulassen, die weniger intensiv ist (weil ich zu nochmals so viel Intensität keine Kapazitäten zur Verfügung habe und ich mich trotzdem fallen lassen kann. Irgendwie habe ich die gleichen Erwartungen wie an meine andere Dynamik aber auch weniger Ressourcen zur Verfügung was es sehr schwer macht, dies zu Vereinbaren. Ich brauche schon ein gewisses Level an Vertrauen aber auch an Humor und Liebe / Zuneigung und dem „gesehen werden“. Vermutlich tendiere ich auch allgemein zu Pleasuredoms, die mich gut kennen und auf meine individuellen Bedürfnisse eingehen können.
  9. Gestern
  10. Vielen Dank, für die Antworten. Schon mal gut zu wissen, dass das funktioniert und gar nicht so unnormal ist.
  11. Bei der Konstellation Femdom/Malesub sehe ich das Machtgefälle eher weniger gefährdet. Hingegen ein Maledom der seinen Sexualtrieb nicht unter Kontrolle hat, dominiert meiner Ansicht nach einzig in seiner Fantasie.
  12. "Warum reicht ein "Nein" nicht aus?" Weil uns nicht beigebracht wird/wurde ein Nein zu verstehen. Das ist allein meine Vermutung und beruht auf meiner eigenen Konditionierung, entspricht meiner persönlichen Erfahrung, ist entstanden durch eine einschlägige Lektion - erteilt von meinem damals zweijährigen Sohn und hat sich in all den Jahren anhand von Beobachtungen (auch rückwirkend) für mich bestätigt.
  13. Das ist hervorragend geschrieben und umgesetzt , Kompliment
  14. Alle Teile sind anregend und interessant . Leider muss ich feststellen , dass alle Teile nicht Korrektur gelesen worden sind . Ich bin wahrlich kein Nietenzähler oder Pedant , aber es würde der Geschichte weitaus besser zu Gesicht stehen , wenn nicht so viele Fehler drin wären !
  15. Okay, das ist eine interessante Info, dann sind es wohl doch mehr Fantasien als gelebte Bedürfnisse. Das hätte ich anders vermutet, bei Männern jedenfalls.
  16. Warum sollte das Machtgefälle leiden, wenn ein Top den/die Bottom "rannimmt". Verstehe ich jetzt nicht.
  17. ??? Was ist "ganz normal" für Dich? und was ist "cage ***t"? Und was bedeutet "du halt überall hin wo es nicht hin soll"? Fragen über Fragen ... bin ja nur neugierig, ob es noch andere Optionen gibt außer die des Hinsetzens.
  18. Ich war früher Dominus in der Gay Szene.
  19. Das war nicht die Aussage 😂 Kontext zu erfinden wie er dir passt ist wild 😉 Ich helfe dir aber gerne auf die Sprünge: Ich sagte, dass Frauen durch ihr Verhalten, Anreize setzen und somit auch schädliches Verhalten fördern können. Daraufhin hast du Schnappatmung bekommen und gesagt, dass ich "Frauen für das Fehlverhalten von Männern verantwortlich" machen wolle - was natürlich mal wieder absoluter Quatsch ist 🤷‍♂️
  20. eigentlich ist der Zug für mich abgefahren , das Thema ist zu Komplex , ich habe keine Minderwertigkeitskomplexe sondern arg Minderbemittelt , ein großes Problem zwischen Theorie und praxis wo mein Flachschädel an seine Grenzen ... das ist halt nur was für richtige Leutchen ...
  21. Die Fähigkeit, die Welt zu stoppen, wenn ich innehalten will...Aber hat ja bei Faust schon nicht hingehauen
  22. Sie „sollte“ schon mal gar nicht. Sie kann, wenn sie mag und es für den Sub kein Tabu darstellt.
  23. Was haben jetzt Studien zur Mehrsprachigkeit im Kindesalter mit der Fähigkeit im Alter seine Einstellung zu ändern zu tun? 🤔 Um eine echte Studie zu dem Thema zu zitieren: "Why and when beliefs change: A multi-attribute value-based decision problem", Shator et al. (2023)
  24. Also mir ging es hier rein um das Thema Machtgefälle was ja auch die Frage der TE war. Es liegt mir fern Keuschheit, Käfige etc. allgemein zu kritisieren aber nur fürs Machtgefälle ist das völlig überflüßig. Es erwartet ja auch niemand von einem männlichen Dom auf Sex zu verzichten nur um sein Machtgefälle nicht zu gefährden. Was aber genausowenig bedeutet, daß hier ein sexfreies Verhältnis nicht ok wäre ;) Davon abgesehen überreiche ich durchaus "alles" sehe aber wenig Sinn darin wenn dann das was ich überreiche bloß abgeschlossen wird. Wenn es darum geht bspw. 2 Wochen nciht abzuspritzen befolge ich so eine Anweisung auch ohne Käfig, genauso wie ich der Aufforderung den Rest der Session den Mund zu halten auch ohne Knebel nachkommen würde...
  25. Da bin ich ganz bei dir. Da werden Themen auf den Tisch gebracht die nicht mal im Entferntesten mit deinem Thema vereinbar sind und die zudem noch absolut fragwürdig sind, gerade wenn es um die Entwicklung der sexuellen Orientierung geht. Solange Wissenschaftler*innen da noch akribisch Zusammenhänge prüfen und Ursachenanalyse betreiben kann man(n) unmöglich hier Ausschlüsse und Festlegungen treffen, wie nun was zusammenhängt. Das ist einfach absurd @Nussija.
  26. Ich kann sie aus eigenem Erleben sagen, dass Schüchternheit kein Hemmnis für Erfahrungen mit weiblicher Dominanz sein muss. Man kann auch mit Zurückhaltung authentisch Neugier, Unerfahrenheit oder Interesse an neuen Formen der Zweisamkeit vermitteln, ganz ohne gespielter Selbstsicherheit und dergleichen. Entscheidend ist aus meiner Sicht jedoch, was man sucht. Ist es das Ausleben von Praktiken, weil man über diese was aufregendes gelesen oder entsprechende „Filmchen“ als überaus anregend empfunden hat? Oder wurde hier Neugier dahingehend geweckt, welche Entwicklungen man gemeinsam, mit einer dominanten Frau durchlaufen könnte? Ich finde, der erste Schritt sollte sein, sich darüber Gedanken zu machen, in sich zu gehen und auszuloten, was da der eigene innere Antrieb ist. Denn je nachdem gibt es dann verschiedene Ansätze, die dich weiterbringen können. Zudem, wie hier schon Anklang, ist es für dominante Frauen teils unangenehm, wenn, wie bei einer Checkliste, gewisse Praktiken durchgespielt werden sollen. Wenn weibliche Dominanz das Thema ist, dann interessiert aus meiner Sicht in erster Linie der Mensch auf der anderen Seite. Natürlich kann und soll es da dann auch Überschneidungen hinsichtlich gemeinsamer Bedürfnisse geben und diese zu erörtern ist wichtig. Jedoch sehe ich da eine andere Priorisierung, bei der die Frau an 1. Stelle steht und dann später die Vorstellung, was genau man denn umsetzen mag. Ansonsten wäre es ja weibliche Dienstleistung statt Dominanz. Auch ich bin da immer großer Freund davon, jemanden an Stammtische zu verweisen. Da gibt es natürlich eine gewisse Hemmschwelle. Aber ich finde, diese zu überwinden hilft auch sehr, das eigene Mindset zu festigen und durch Dritte herauszufinden in wie weit man sich von deren Vorstellungen abgrenzt oder was man für sich auch so annehmen kann. Selbstfindung durch Austausch und Zuhören quasi. Hat man dann ein besseres Verständnis von den eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten kann man diese bei der Partnersuche ggf. auch viel besser verbalisieren.
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