Kein Anfänger aber wieder am Anfang. Ich glaube ich bin ein ganz Netter... aber täuscht euch nicht. Ich mag den Punkt wenn es kippt - wenn aus einer Beziehung auf Augenhöhe innerhalb von Sekunden eine Dom Sub Beziehung wird.
Grenzen sind tagesabhängig. Die wichtigste Grenze dabei ist die Lust... wenn es keine Lust bereitet, ist es nicht gut.
Ein Zirkelschluss wabert durch den Raum.
Therapie tut gut (soll es am Ende zumindest), also ist etwas was gut tut Therapie.
Bin ich bei dir.
Sobald der Grund für die Verschreibung weg gefallen ist, würde ich es nicht mehr Therapie nennen. Dann ist es etwas was mir gut tut oder etwas was vorbeugend hilft. Prophylaxe in dem Fall.
@Vapesklave Also ist für dich alles was helfen kann Therapie? Und wie nennst du dann Dinge die helfen?
Klar, wir können hier auch einen total weitgefassten Therapiebegriff verwenden. Aber was am Ende ist dann noch Therapie?
Wer heilt hat Recht (den Satz hab ich hier vermisst), was hilft ist Weiterlesen… Therapie.... so einfach ist es halt nicht. Denn die Frage wird immer sein, hat sich etwas verbessert trotz oder wegen BDSM. Und wenn sich etwas verbessert hat, warum sollte man dann noch BDSM betreiben? Außer es ist seine Neigung, man hat Spaß daran.
Ich erweitere die Definition von Therapie: Therapie ist eine systematische Methode zur Heilung oder Linderung einer Krankheit.
Was du beschreibst sind richtige Worte zum richtigen Zeitpunkt. Die sind gut, richtig aber hat nichts mit Therapie zu tun. Denn dann wäre Therapie ein beliebiger Begriff Weiterlesen… und ich würde jetzt gleich eine Zahnputztherapie machen, danach eine Schlaftherapie und während des Schlafes wahrscheinlich eine Furztherapie... tut alles gut in dem Moment ;-)
Jetzt habe ich mich hier regelrecht durchgearbeitet, da mir gleich zum ersten Post Dinge eingefallen sind und ich nicht zum Ende springen wollte um dann etwas zu schreiben, was hier längst erwähnt worden ist.
Therapie ist doch eine Methode zur Heilung oder Linderung einer Krankheit. Einer Maßnahme Weiterlesen… gegen eine Krankheit, die allgemeingültig, deren Resultate evidenzbasiert sind und im besten Falle deren Wirkungsweise nachvollziehbar sind. Wenn solch eine Maßnahme nämlich nicht allgemeingültig und evidenzbasiert ist, ist sie beliebig... oder halt einfach etwas was jemand gut tut.
Und eine Sache liegt jeder Therapie inne: Therapien sind eigentlich darauf ausgelegt endlich zu sein. Klappt nicht immer. Dann dient eine Therapie der Linderung von Symptomen einer Krankheit.
Wenn jetzt aber Therapien eigentlich endlich sein sollen, dann ist BDSM eine sehr schlechte Therapie.... so lange wie hier viele dabei sind. Oder ist es am Ende nur eine Neigung, etwas was mir gut tut? Oder wird hier der Begriff Therapie sehr beliebig, sehr auf anekdotische Beobachtungen stützend verwendet?
Der Eindruck einer sich verschlechternden Zukunft steht oft im Widerspruch zu objektiven Fortschritten. Zukunftspessimismus ist auch in der BDSM Szene nicht angebracht.
Das Gefühl, dass früher alles besser war, entsteht hauptsächlich durch Nostalgie, eine psychologische Verzerrung, die positive Weiterlesen… Erinnerungen hervorhebt und negative ausblendet. Die Vergangenheit erscheint oft stabiler und sicherer im Rückblick, was unser Wohlbefinden steigert und ein Gefühl von Identität und Zugehörigkeit vermittelt.
Vielleicht wird in 2030 von der guten alten Zeit gereden, in denen die Leute durch ein Buch von 2010 zum BDSM kamen - ein analoges Buch das analog verfilmt wurde und kein KI Produkt war. BDSM Archäologen werden Bilder von verrauchten und nach Alkohol stinkenden Kneipen aus den 70ern des letzten Jahrhunderts herumzeigen, in denen Deo kaum benutzt wurde. Eine geradezu eklige Vorstellung in 2030. Aber mit diesem Buch kam endlich Klasse in die Szene....
Zeiten ändern sich und 2030 wird sich die Szene an den Bedürfnissen der dann Praktizierenden orientieren. Sie wird es aber definitiv geben, denn diese Freiheit wird sich die Gesellschaft nicht mehr nehmen lassen. Wahrscheinlich weniger öffentlich, denn ich glaube, es gibt eine Übersättigung von unterschiedlichsten Szenen, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen und gesehen werden wollen.
Wir werden es sehen und spannend wird es werden. Es wird aber nur spannend werden, wenn man nicht in der Vergangenheit oder der Gegenwart verharrt.
Ich habe dies Wochenende wenig Zeit und kann hier nur kurz drauf eingehen.... Aber folgendes muss ich loswerden:
David Goggins ist ein Fittnessinfluencer der davon lebt, sich, seine Bücher und Produkte zu verkaufen. Dazu braucht es einen einfachen Weg um sich selbst (oder in diesem Kontext hier, Weiterlesen… sein Bottom) zu optimieren und welch Wunder, Goggins hat ihn. Hinzu kommt dann noch eine Neurowissenschaftler, der gerne in seinen Podcasts Nahrungsergänzungsmittel propagiert... Ein Neurowissenschaftler, dessen Fachgebiet die Erkrankungen von Augen ist und ansonsten die Selbstvermarktung.... usw.
Auf einem Schwurbelindex von 1-10 würde ich deren These mit der Stärkung des aMCCs bei einer 8 ansiedeln. Und dies ist hier ja auch schon angesprochen worden: All das ist viel komplexer und geht schon gar nicht auf Neurodiversität ein.... dann wäre es ja auch viel schwerer zu verkaufen.
Die aktuelle ist immer die beste, denn eine vergangene ist ja nicht mehr aktuell und dies wird sein Grund haben ;-)
Nein, niemals. Denn dann wäre es nicht das Märchen, das diese Erzählung ist und die es in zig Varianten gibt. Von Aschenputtel bis hin zu moderneren Varianten wie Pretty Women. Es wäre nicht das Märchen, von dem jeder Lottospieler träumt.... durch eine glückliche Fügung zu Reichtum, sozialer Weiterlesen… Aufstieg oder einfach nie mehr Hunger leiden....
Als ich die Umfrage gelesen habe, dachte ich mir... hä? Das ist doch sonnenklar. Dann hab ich angefangen Kommentare zu lesen... und habe bestimmt noch drei Mal die Frage nachgelesen. Habe ich die Frage falsch verstanden?
Jede ungewollte Schwangerschaft (außer bei einer ***) ist doch der Beweis, das Weiterlesen… die Angst der Lust gewichen ist. Und ich musste es jetzt nachschauen: 20% aller Schwangerschaften sind ungeplant. Damit ist jeder fünfte Mensch der lebende Beweis, das Lust die Risikobereitschaft erhöht. Und ja, dies ist erforscht. Auch Erregung und Schmerzempfinden ist erforscht.... ein spannenden Forschungsgebiet übrigens. Mich würden die Versuchsaufbauten interessieren... und schon gleiten meine Gedanken in Bereiche ab, die dazu führen, das meine Risikobereitschaft zunimmt.
Praktisch fand ich es in der Vergangenheit, das NEIN sagen zu "üben".
Grenzen sind ja durchaus tagesabhängig und wenn die Beteiligten wissen und Erfahren haben, das Nein sagen völlig in Ordnung ist, ist nach meiner Erfahrung vieles möglich ohne in einem engen Korsett von möglichen Praktiken zu Weiterlesen… stecken. Das hat mich in dem Moment immer aus der Dynamik rausgeholt (was nicht so schön ist) aber dafür das beidseitige Vertrauen gestärkt.
Oh, bin ich hier bei den anonymen Narzissten gelandet?
Weitermachen.
Ich geh rüber zu den ADHSlern.
Ich glaube hier liegt ein falsches Verständnis von ADHS vor.
Also eigentlich ist es jetzt nicht so, das Menschen die unter ADHS leiden, sich nicht konzentrieren könnten, nicht bei der Sache sein könnten.... allerdings halt nur für Dinge, die sie tatsächlich interessieren. Das Belohnungssystem in Weiterlesen… Gehirn ist einfach anders kalibriert – auf schnelle Belohnung aus. Wenn sich ein ADHS Betroffener im Hyperfocus für eine Sache befindet, ist das Problem eher andersherum: Wichtige Dinge wie die Zeit treten dann in den Hintergrund. Kennt jeder, der mal ein Date mit einem Betroffenen hatte.
Also wenn jemand „einfach nicht zur Ruhe kommt“, unkonzentriert ist, Gedankensprünge hat, dann hat dies eher weniger mit ADHS zu tun, wenn sich die betroffene Person tatsächlich für BDSM interessiert. Dies würde eher dagegen sprechen. Es gibt aber durchaus andere Dinge, wie etwa Drogenmissbrauch oder andere Dinge, die zu Hirnschädigungen geführt haben.
@BettyBlaze: Nutze deine Macht und schick dein Sub mal zum Neurologen, Neuropsychologen um das abklären zu lassen. ADHS scheint mir hier zu einfach gegriffen.
Ich liebe Studien. Vor allem wenn sie herangezogen werden, um irgendetwas zu belegen. Da kann man einen schnellen Check machen, sich den Studienaufbau anschauen, wo sie erschienen ist usw. Beim Gebrauchtwagenkauf wäre dies der erste Walk Around, um sich das Fahrzeug anzuschauen. Dauert max. fünf Weiterlesen… Minuten.
Hier meine Erkenntnisse nach dem Walk Around.
Es ist keine Studie. Es ist ein Artikel in einer Fachzeitschrift.
Es ist in der Zeitschrift für Pädagogik erschienen. Eine Studie, oder zumindest einen Fachartikel über Intelligenz, würde ich jetzt eher bei den Neurowissenschaften ansiedeln, in der Psychologie oder ähnlichem.
Die Zeitschrift für Pädagogik hat einen Impact Factor von 0,4 - knapp über Null. Der Impact Factor gibt die Relevanz einer Zeitschrift wieder.
Der Artikel stammt aus dem Jahr 1985 - zu einer Zeit, als die bildgebenden Verfahren zu Hirnaktivität noch in den Kinderschuhen steckte.
Eine klare Empfehlung von mir: Nicht lesen. Das wäre, zynisch ausgedrückt, als wollte man in Zeiten von Google Maps mit dem Diercke Atlas von 1985 durch dieses Thema navigieren.
Anderes Thema: Es war öfters hier von EQ die Rede. Auch von einer Korrelation mit dem IQ. Das doofe dabei, IQ kann man messen, EQ beruht hingegen nur auf der eigenen Einschätzung - fatal, denn selbst Menschen, die nur leicht auf dem autistischen Spektrum unterwegs sind, haben gelernt, wie sie zu reagieren haben, wie sie Emotionen zeigen können und sich dadurch natürlich auch einen höheren EQ geben würden.
Meine 50 Cent zu dem Thema.
Nur mal so in den Raum geworfen: Kann es sein, das der zitierte Psychologe unter Dominanz etwas anderes versteht, als das hier geläufige?
Also eher so groß, breite Schultern bei Männern.