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KAMINZIMMER


towel

Empfohlener Beitrag

vor 3 Stunden, schrieb Tau08:

Mein Atomreaktor muss gekühlt werden ☝️

Pusten 🌬 verschafft Linderung, und mit einem Eiswürfel 🧊 im Mund könnte es sogar helfen.

^^aber bitte nicht blasen, das verschlimmert die Sache nur. ☝️

vor einer Stunde, schrieb Silky:

@Tau08 scheint da weniger Bedenken zu haben, ...

…..und stabilere Stühle 

vor einer Stunde, schrieb Candala:

…..und stabilere Stühle 

Das muss er wohl bei der Masse von schwerer Männlichkeit 💪💪💪

vor 2 Stunden, schrieb Silky:

Pusten 🌬 verschafft Linderung, und mit einem Eiswürfel 🧊 im Mund könnte es sogar helfen.

^^aber bitte nicht blasen, das verschlimmert die Sache nur. ☝️

Frauen immer so zaghaft sind ... 🤷

Der Reaktor kühlt sich nicht mit einem Eiswürfelchen 🤭

Es Bedarf dann einer Tonne mit Eis drin.

Und zum Blasen: das hilft immer ☝️das ist wie Aspirin!

vor 1 Stunde, schrieb Candala:

…..und stabilere Stühle 

Mein Po ist schlank ☝️

vor 1 Stunde, schrieb Candala:

…..und stabilere Stühle 

Hast du den Stuhl ordnungsgemäß genutzt? 🤔

 

vor 18 Minuten, schrieb Silky:

Das muss er wohl bei der Masse von schwerer Männlichkeit 💪💪💪

Sehr richtig! 👍

*Tau das gerne hört*

Wenn die Dämmerung des Mittsommertags in jene seltsame, nie ganz dunkel werdende Nacht übergeht, öffnet sich der Raum, den die Alten das „Dazwischen“ nannten. Es ist die Zeit der Liminalität – ein Zustand, in dem die vertrauten Gesetze von Zeit, Raum und Logik ihre Gültigkeit verlieren. Zwischen dem längsten Tag und der kürzesten Nacht schlägt das Herz der Erde in einem anderen Rhythmus, und das, was sonst im Verborgenen liegt, drängt an die Oberfläche.


 Das Reich des Zwielichts und die Natur der Anderswelt: 


Die Anderswelt ist in den alten europäischen Überlieferungen kein ferner Himmel und keine tiefe Hölle. Sie existiert parallel zu unserer Welt, nur durch einen Schleier getrennt, der sich heute Nacht hebt. Es ist die Welt der Sidhe, der Feen, der Elfen und der unsterblichen Naturgeister.


In dieser Nacht ist die Anderswelt nicht still. Wer die Ohren spitzt, hört kein gewöhnliches Rauschen im Wald. Es ist die Feenmusik, eine Melodie von so unirdischer Schönheit, dass sie Sterbliche, die ihr zu lange lauschen, in einen jahrhundertelangen Schlaf wiegen oder sie den Verstand kosten kann. Die Wesen, die heute die Portale durchschreiten, sind keine niedlichen Fabelwesen aus modernen Märchen; sie sind mächtig, unberechenbar und so alt wie die Erde selbst. Sie verkörpern die ungezähmte Urkraft der Natur – wild, schön, grausam und gütig zugleich.


Die magischen Schwellenorte:


Die Tore zur Anderswelt öffnen sich nicht irgendwo. Sie sind an bestimmte, kraftvolle Orte gebunden, die ohnehin als Schwellen gelten:


 Kreuzwege:Orte, an denen sich Wege schneiden, gelten seit jeher als Niemandsland. Hier, wo man sich für eine Richtung entscheiden muss, verschwimmen die Welten. Wer heute Nacht schweigend an einem Kreuzweg steht, kann das „Wilde Heer“ oder die Prozessionen der Feenkönigin vorbeiziehen sehen.


 Hügelgräber und Steinkreise: Die alten Megalithen und Sidhe-Hügel (Feenhügel) beginnen in dieser Nacht von innen heraus schwach zu leuchten. Es heißt, wer sein Ohr an den kalten Stein legt, hört das Gemurmel der Ahnen und das Festmahl der Elfenkönige unter der Erde.


 Wasserflächen:

Spiegelglatte Seen und im Mondlicht glänzende Quellen sind die reinsten Portale. Das Wasser reflektiert den Himmel und verbindet oben und unten. Heute Nacht steigen die Nixen und Wassermänner auf, um im Schilf zu singen, und das Trinken aus einer heiligen Quelle um Mitternacht soll Krankheiten heilen und Sehkraft für das Unsichtbare schenken.


Der Zauber der sprechenden Natur:


Ein tiefes Geheimnis dieser Nacht besagt, dass die Trennung zwischen Mensch, Tier und Pflanze aufgehoben ist.
In der Mittsommernacht, so die Legende, sprechen die Tiere in der Sprache der Menschen miteinander. Sie tauschen das Wissen über das kommende Jahr aus, erzählen von verborgenen Schätzen und richten über das Verhalten der Menschen, die auf ihren Feldern leben.
Auch die Pflanzenwelt erwacht zu einem magischen Bewusstsein. Die Bäume, besonders die alten Eichen, Eschen und Weißdorne – die heilige Trias der Feenwelt –, flüstern sich Geheimnisse zu. Ihre Wurzeln reichen tief in die Anderswelt, ihre Kronen berühren den Himmel. Wer sich heute Nacht schweigend mit dem Rücken an eine alte Eiche lehnt, kann ihre Weisheit spüren und Antworten auf Fragen erhalten, die er nicht einmal auszusprechen wagte.


 Der blaue Schein des Farnsamens
Das vielleicht am ehesten gehütete Geheimnis der Mittsommernacht ist die Legende vom Farnfarn. Botanisch gesehen blüht Farn nicht, doch die Mythologie weiß es besser: Punkt Mitternacht, genau in der Minute der Sonnenwende, soll der Farn für einen winzigen Augenblick eine feurige, goldene oder neonblaue Blüte treiben, die sofort wieder abfällt und als magischer Same zu Boden sinkt.


Wer diesen Samen findet und in den Schuh legt oder in der Hand hält, erhält die Gaben der Anderswelt:
 *Er wird für das Auge der Mitmenschen **unsichtbar**.
 * Er versteht augenblicklich die Sprache der Tiere und der Pflanzen.
 * Er kann sehen, wo in der Erde goldene Schätze vergraben sind, da diese in dieser Nacht anfangen, im Boden zu „glühen“, um sich zu reinigen.


Doch die Anderswelt bewacht ihre Geheimnisse streng. Die Geister des Waldes versuchen mit Trugbildern, Rufen und unheimlichen Geräuschen, den Suchenden vom Weg abzubringen. Wer sich umdreht oder vor Angst spricht, verliert den Zauber für immer.


Das Erwachen der inneren Sehkraft:


Das größte Geheimnis des „Dazwischen“ betrifft jedoch uns selbst. Der Schleier, der sich hebt, ist nicht nur der zwischen den Welten da draußen, sondern auch der Schleier vor unserem eigenen Bewusstsein.


Die Energie dieser Nacht verstärkt die Intuition und das **„Zweite Gesicht“**. Träume, die in dieser Nacht geträumt werden, sind keine bloßen Verarbeitungen des Tages; sie sind Visionen, Botschaften der Ahnen oder der eigenen Seele über das, was kommt. Es ist eine Nacht, um die Augen zu schließen und nach innen zu blicken, denn im Dazwischen liegt der Zugang zu der Wahrheit, die wir im lauten, hellen Alltag oft überhören.
 

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