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Warum brating?


li****

Empfohlener Beitrag

Nun es gibt eben Brats, einfach weil sie so strukturiert sind, seis aus ihrer Entwicklung heraus oder weils eben ihr Charakter ist, biste zu schwach dafür :jumping: nimm eben keine Fisherman Freinds.

Jetzt muss hier doch noch mal nachhaken, weil ich Brating anders kennengelernt habe und vielleicht auch falsch verstanden habe...

@littlebratlizhat ja schon öfters von nötiger Kommunikation gesprochen. Genau das war bei mir bisher mit einer Brat nicht möglich – ich habe dies immer als eine Art Lebenseinstellung kennengelernt. Ich spreche jetzt nicht von einer Sub, die mal so ein bisschen aufmüpfig wird – meist grinsend und dann muss ich auch schon gleich grinsen.

Die Kommunikation war deshalb nicht möglich, da Brat sein das Programm an sich war. Also sozusagen das Kleinkind – ICH in den Vordergrund stellen und sich vom dominanten Part Leitplanken wünschen, in denen dies geschehen kann. Ich selbst fand dies dann teilweise albern und auch einfach nur Rücksichtslos... die Haltung, ich bin so wie ich bin und so hat man mich anzunehmen ist halt für jede Kommunikation das Killerargument. Da kann ich auch gleich mit einer Parkuhr reden, die ist einfach auch nur so wie sie ist.

Und da ich dies so kennengelernt habe, habe ich auch immer einen großen Bogen um Brats gemacht. Sollte Brat sein auf ein gewisses Umfeld eingeschränkt sein, so kann ich mir das durchaus als eine große Bereicherung vorstellen... als Programm überhaupt nicht.

vor 5 Stunden, schrieb littlebratliz:

Das Thema verletzend werden hat mich auch lange beschäftigt aber ich muss sagen da muss man einfach reden wie bei allem regelmäßig voher und nachher fragen ob und was über die strenge war. Wer dabei respektlos wird hat in meinen Augen schon eine grundlegende Grenze überschritten und wäre für mich auch kein Spielpartner mehr. Solange ich dabei darauf achte das ich die Grenzen meines gegenübers respektiere und in Kommunikation bleibe. Sollte es auch nicht respektlos sein in meinen Augen.

Ich bevorzuge einfach einen gegenseitigen liebevollen, respekvollen Umgang mit einer gewissen Harmonie in einer Partnerschaft, unabhängig vom Machtgefälle. Da ist für nerviges Rumgezicke einfach kein Platz. Dazu kommt das meine wenige Erfahrung mit Brats, das "Wer austeilt muss auch einstecken können" nicht zu den Eigenschaften von diesen gehörte. "Mess with the bull and you get the horns". Herausgefordert zu werden, um dann zu Zähmen/Tamen ist ein Prozess der Spuren hinterlassen wird und den Menschen und das Verhältnis zueinander verändert. Das ist für mich keine Basis. Ich weiss das einige aus meinem SM-Bekanntenkreis diesen Weg einschlagen und damit glücklich sind, für mich habe ich beschlossen das es nicht mein Weg ist. Dabei herrscht & bremst eher die Vernunft & Verantwortung in der Hinsicht, "spielerisch" hat es keinen Reiz für mich und nervt mich nur und bei einem "echten One Way Ticket" wäre das Ergebnis wohl ungewiss was dabei rauskommt. Das hat seinen Reiz, aber so masochistisch, selbstzerstörerich und selbstverachtend zu sein um etwas "anderes" zu werden, rennt zumindestens hier nicht rum...

(bearbeitet)

Hm, ich habe anscheinend eine sehr entfernte Ansicht über Brats. Vielleicht liegt es daran, dass seit einer Weile "Brat" gern auf die Fahne geschrieben wird weil man selbst nicht genau weiß wo man hin möchte, hin gehört oder ähnliches. Vielleicht weil es gerade "schick" ist Tops auf die Palme zu bringen und in gewissen Medien ganze "Bratzirkel" sich gegenseitig pushen welche wohl das "böseste Mädchen" ist. 

Ich persönlich nehme da Abstand zu. Ich habe niemals in der ganzen Zeit absichtlich oder geplant agiert. Brating hat sich bei mir immer aus den Situationen heraus ergeben. Er sagte etwas und ich reagierte auf meine eigene Art. Ich habe niemals hier gesessen und überlegt wie ich ihn am besten ärgern kann, es passierte einfach. Und ja, ich habe immer gut einstecken können denn eines ist und war mir immer klar, Konsequenzen gibt es auf die eine oder andere Art. 

"Rumgezicke" kenne ich ebenfalls nicht und hat für mich auch nichts mit Brating zu tun wenngleich ich natürlich weiß das nicht wenige Brats der Meinung sind sie müssen zickig sein um Brat zu sein. Mir wäre dies selbst zu anstrengend und bei diesem ganzen geplanten Brating und Gezicke fehlt mir die Authentizität. Da kann ich durchaus nachvollziehen warum Tops lieber Abstand nehmen. Was schade ist denn irgendwie scheint es als würden alle in einen Topf geworfen. Bei aller Bratigkeit, nicht selten habe ich hier den Eindruck ich begegne anderen sehr viel Respektvoller als sie mir begegnen und das nur weil ich ein Shirt habe auf dem steht das ich eine Brat bin. ^^

Für mich persönlich ist Brating nichts worüber ich viel nachdenke oder ich mich frage warum. Bis vor drei oder vier Jahren hatte ich nicht einmal einen Namen dafür. Ich wusste nur das ich nicht ganz so in das Bild der artigen Sub passe. Sätze wie: "Du fragst zu viel" oder "Dich muss mal einer richtig erziehen" habe ich so oft gehört und gelesen, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Und es widerstrebt mir nach wie vor einfach keine Fragen zu stellen oder gar erzogen werden zu sollen. Ich kann mich durchaus benehmen und weiß was angemessen ist. Bei einem Top dem ich wirklich vertraue, weiß ich aber auch das ich sein darf wie ich nun mal bin und er mich gar nicht anders haben will. 

Für mich findet Brating auch mehr auf mentaler Ebene statt. Wenn er sich nicht klar ausdrückt, kann es  mal passieren das er nicht das erwünschte Ergebnis erhält. Insgesamt geht und ging es mir aber nie darum ihm gegenüber respektlos zu sein, ihn zu stressen oder zur Weißglut zur treiben. Viel mehr mag ich es wenn ich in seinen Augen sehe, dass er am liebsten loslachen würde, er sich aber bemüht streng und gefasst zu wirken. Ein kleines Zucken im Augenwinkel wenn ihm klar wird das er sich missverständlich ausgedrückt hat und ich das direkt ausgenutzt habe. Den Triumph in seinem Gesicht wenn er mir einen Schritt voraus war und mit meiner Reaktion bereits gerechnet hatte....alles Teile einer Dynamik die nur funktioniert wenn beide Parts Freude an solchen, gegenseitigen Neckereien haben. Mehr ein Duell auf geistiger Ebene und mit einer guten Portion Verspieltheit. 

Eine wirklich nervige Sache die mich selbst tatsächlich auch manchmal nervt ist, wenn jemand um jeden Preis eine Diskussion vom Zaun brechen will und sich dabei selbst in seiner Argumentation verstrickt. So etwas triggert mich ungemein und mein Brathirn läuft zu Höchstformen an. Ich kann mich dann schwer zügeln und gebe alles um den anderen aus der Reserve zu locken. In den meisten Fällen geht das relativ leicht und endet fast immer damit, dass mir Respektlosigkeit vorgeworfen wird. Einer Brat gegenüber kann man schließlich auf keinen Fall zugeben das man sich geirrt hat. Vermutlich sind Brats auch deshalb bei einigen "Herren" so unbeliebt. ^^ Der eine oder andere scheint auch mit allen Mitteln versuchen zu wollen Brats hier im Forum und im Chat bloß zu stellen und läuft damit regelmäßig vor die Wand. Was dann leider einfach auch gefundenes Fressen und eine Brat ist. Es bereitet einfach ein diebisches Vergnügen wenn man nicht mal viel dafür tun muss wenn ein "Herr" sich selbst in die Pfanne haut. 

Alles in einem kann ich nur sagen, mit Brats ist es ebenso wie mit Doms, Subs und allem was noch so unterwegs ist, manche möchten es sein, manche spielen es, manche haben es trotz allem nicht verstanden und manche sind es einfach. Wenn man als Top verstanden hat wo die Unterschiede sind, kann man mit einer Brat eine sehr schöne und erfüllende Zeit haben. 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Für mich ist das Bratding immer schwer nachvollziehbar.

Sub dressiert den Dom, sie bestimmt durch ihr Verhalten seine Handlungen.

Gehts beim Sub sein nicht gerade darum eben nicht zu bestimmen sondern abzugeben.

Nicht meine Welt, ich kokettier zwar auch mal gerne, aber ich kenn meine Grenzen

Montag um 20:57, schrieb Ahabshiya:

Für mich ist das Bratding immer schwer nachvollziehbar.

Sub dressiert den Dom, sie bestimmt durch ihr Verhalten seine Handlungen.

Gehts beim Sub sein nicht gerade darum eben nicht zu bestimmen sondern abzugeben.

Nicht meine Welt, ich kokettier zwar auch mal gerne, aber ich kenn meine Grenzen

Für mich ist es kein dressieren für mich ist es ein gemeinsames lernen was Brauch ich und was mein Gegenüber und wie kann man das so umsetzen das jeder das bekommt was er benötigt.
Mal davon ab das die SUB doch irgendwo mehr sagt wo es lang geht und wo nicht oder?
Und so wie ich es bei mir erlebe und auch bei vielen rausgelesen habe fordert das braten oft das ein was einem fehlt. Zumal es dann die Entscheidung des Doms ist wie er darauf reagiert.

vor 5 Minuten, schrieb littlebratliz:

Für mich ist es kein dressieren für mich ist es ein gemeinsames lernen was Brauch ich und was mein Gegenüber und wie kann man das so umsetzen das jeder das bekommt was er benötigt.

Da ist für mich Kommunikation das Zauberwort. Wenn ich einmal darum gebeten habe als Sub/sklavin angenommen zu werden, und der Herr das angenommen hat.... nun dann muss er nicht jeden Tag wieder um meinen Respekt und meinen Gehorsam kämpfen.

Dann spreche ich die Dinge an, in angemessener Form, das bedeutet aber auch, dass ich mir erstmal selbst klar werden muss, was ich will und was nicht.

 


Mal davon ab das die SUB doch irgendwo mehr sagt wo es lang geht und wo nicht oder?

In meiner Art SM zu leben nicht, wenn ich führen will, brauch ich keinen Dom. 


Und so wie ich es bei mir erlebe und auch bei vielen rausgelesen habe fordert das braten oft das ein was einem fehlt. Zumal es dann die Entscheidung des Doms ist wie er darauf reagiert.

Wie schon gesagt, Kommunikation, nur wer redet dem kann geholfen werden

 

Am 10.10.2022 at 20:57, schrieb Ahabshiya:

Für mich ist das Bratding immer schwer nachvollziehbar.

Sub dressiert den Dom, sie bestimmt durch ihr Verhalten seine Handlungen.

Gehts beim Sub sein nicht gerade darum eben nicht zu bestimmen sondern abzugeben.

Nicht meine Welt, ich kokettier zwar auch mal gerne, aber ich kenn meine Grenzen

Woher kommt diese Idee Sub würde Dom dressieren und seine Handlung bestimmen? 

Einen Dom der sich dressieren lässt, würde ich schon sehr hinterfragen.  Auch habe ich für meinen Teil nie über seine Handlung bestimmt. Hätte er es mir so leicht gemacht, wäre es mir schnell langweilig geworden. 

Und ja, auch Brat möchte gerne abgeben, macht es aber für gewöhnlich nur bei einem Partner der ihr ebenbürtig oder gar überlegen ist. 

Hier im Forum gibt es so viele Beiträge zum Thema Brat wo Brats wie auch Tamer diese Dynamik und was dahinter steckt erklären, doch werden all diese Erklärungen irgendwie doch immer großzügig überlesen. 

Da frage ich mich warum dies so ist. Ich glaube es wird auf kaum einem Thema so viel herumgekloppt wie auf dem Thema Brat doch die wenigsten versuchen sich tatsächlich damit auseinandersetzen. Statt dessen wird lieber trotz aller guten Erklärungen und Argumente, weiter an der festgesetzten Meinung festgehalten. 🤷‍♀️

vor 1 Minute, schrieb Ahabshiya:

Ich denke das liegt einfach daran, das viele , ich eingeschlossen, eher old School SM leben.

Für mich ist es das  Schlimmste wenn mich mein Herr bestrafen muss.

Ich habe ihn dann, warum auch immer, enttäuscht. Ich nötige ihn mich zu bestrafen, und das muss er, weil es Teil seiner Aufgabe ist.

Jeder körperliche Schmerz, den er mir dann zufügt, und da war heftiges dabei, wird nie so schlimm sein, wie der Schmerz in mir, die wut auf mich selbst.

Von daher bewußt Strafen zu provozieren... ich kanns nicht nachvollziehen, aber vermutlich wenns just an Game ist, dann ist das Funfaktor für beide.

Für mich ist halt auch wichtig, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt, ist sowas in einer Bratbeziehung möglich, wo Dom immer wieder seine EIgnung beweisen muss.

 

 

Naja für mich fängt es schon damit an das ich maso bin und körperliche Strafen ohnehin relativ sinnlos sind. Generell halte ich "Strafen" in so einer Konstellation nicht für zielführend. Allerdings ist das nun auch wieder etwas das Paare meiner Meinung nach unter sich ausmachen sollten.
Es sind für mich keine Strafen die ich provoziere, sofern man überhaupt von bewusstem provozieren sprechen kann denn wie ich bereits erwähnte, kommen diese Dinge ohne vorherigen Plan einfach aus mir heraus und sind situationsbedingt. Es sind Reaktionen die ich hervorrufe und die ich liebe, die mich faszinieren. Wenn er anders reagiert als ich es vielleicht erwartet habe gibt mir das mehr als wenn er sich hinstellt und mir jedes Mal den Arsch versohlt. Das bedient dann zwar die Masoseite, hat aber langfristig keinen großen Effekt. Und mal ehrlich, wenn der eine Sad ist und der andere Maso, warum soll man dann Strafen gezwungen herbeiführen nur um einen Grund zu generieren? Man kann sich auch einfach ausleben und genießen ohne Vorwand.

Ich sehe es auch nicht als just a game. Meine Persönlichkeit kann ich ja nun nicht ein und ausschalten wie ich gerade Lust habe, sie ist mir gegeben und allgegenwärtig. Im Gegensatz kann ich aber sehr gut nachvollziehen wenn eine sehr devote Person mit Eifer gehorsam ist und gefallen möchte. Dies ist dann eben ihre Persönlichkeit. Meins ist es nicht aber ich spreche dieser Person dennoch ihre Lebensweise nicht ab oder stelle sie Infrage. Dazu habe ich überhaupt kein Recht.

Ich sehe durchaus viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung und zwar für beide, Brat und Tamer. Warum sollte es die denn nicht geben? Umgekehrt könnte man auch fragen wo in einer "oldschool SM Beziehung" die Weiterentwicklung statt findet. In wieweit entwickelt sich der Dom da selbst weiter? Oder ist es nur die Sub die sich weiterentwickelt bzw. formen lässt wie Dom es gern hätte? Diese Frage können die jeweiligen Paare eben für sich selbst beantworten.
In meiner letzten Beziehung zu einem Tamer gab es sehr viel Weiterentwicklung auf beiden Seiten, sehr viele neue und intensive Erfahrungen und Erkenntnisse. 
Am Ende kann ich dazu nur sagen, er hatte zuvor selbst nichts mit Brats zu tun und ist daher durchaus an mir und mit mir auch ein gutes Stuck gewachsen. Schon allein weil er sich von vorherigen Denkmustern befreit hat. Ich für meinen Teil bin mit ihm mehr als einmal über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe dadurch auch für mich einiges mitgenommen. 

Abschließend, ja es ist manchmal schwer etwas nachvollziehen zu können wenn man es selbst nicht lebt. Mir helfen Gespräche mit Menschen die etwas leben und erleben immer sehr dabei zumindest ein bisschen besser verstehen zu können. Das heißt nicht das ich dann gleich alles toll finde, aber mehr Verständnis bringt es allemal. 

vor 40 Minuten, schrieb Ahabshiya:

Jeder körperliche Schmerz, den er mir dann zufügt, und da war heftiges dabei, wird nie so schlimm sein, wie der Schmerz in mir, die wut auf mich selbst.

Bei Bratting ist beiden Parteien in der Regel klar, dass es um eine erzwungene Bestrafung geht, somit kann auch nicht von einer Enttäuschung und resultierender Wut auf sich selbst die Rede sein. Die Bestrafung selbst ist dabei nur Mittel zum Zweck - der wichtigere Effekt von Bratting ist eine lebendigere Dynamik durch unerwartetes Verhalten. Sobald das Verhalten des Partners vorhersehbar wird (gilt auch in normalen Beziehungen), so flacht die Kommunikation ab, und es gibt immer weniger Grund zur Konfrontation - im Extremfall kann man die Gedanken des Partners lesen und braucht kaum noch miteinander zu reden. Unerwartetes Verhalten, in Form von Humor, Meinungs- und Stimmungsschwankungen wirkt dem entgegen - die Kommunikation wird schlichtweg weniger langweilig. Bratting ist ein Teil davon in einer D/S Beziehung.

vor einer Stunde, schrieb Ahabshiya:

Von daher bewußt Strafen zu provozieren... ich kanns nicht nachvollziehen, aber vermutlich wenns just an Game ist, dann ist das Funfaktor für beide.

Strafen zu provozieren hat einen großen Vorteil für die Authenzität des Spiels in der D/S Beziehung. Maso Subs können dadurch z.B. direkt die Härte beeinflussen ohne sie direkt anzusprechen oder irgendwelche Code-Wörter zu benutzen.

vor einer Stunde, schrieb Ahabshiya:

Für mich ist halt auch wichtig, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt, ist sowas in einer Bratbeziehung möglich, wo Dom immer wieder seine EIgnung beweisen muss.

Sehe ich genau andersrum. Wenn Doms sich nicht weiter beweisen müssen, welchen Trieb gibt es dann überhaupt sich weiterzuentwickeln oder gar die Subs nicht zu vernachlässigen?

vor 58 Minuten, schrieb NoDoll:

Und mal ehrlich, wenn der eine Sad ist und der andere Maso, warum soll man dann Strafen gezwungen herbeiführen nur um einen Grund zu generieren?

Ich kann nur für die Dom Seite sprechen, aber es macht einen gewaltigen Unterschied jemandem einfach so den Arsch zu versohlen oder für eine bestimmte Handlung. Bei letzterem muss die Handlung selbst abgewogen werden und beeinflusst gegebenenfalls die Strafe selbst. Außerdem wird dabei im Falle einer 24/7 Beziehung die Stellung erhalten - das Bestrafen verliert dabei nicht an Wert und Sinn.

(bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb Chaindemon:

Ich kann nur für die Dom Seite sprechen, aber es macht einen gewaltigen Unterschied jemandem einfach so den Arsch zu versohlen oder für eine bestimmte Handlung. Bei letzterem muss die Handlung selbst abgewogen werden und beeinflusst gegebenenfalls die Strafe selbst. Außerdem wird dabei im Falle einer 24/7 Beziehung die Stellung erhalten - das Bestrafen verliert dabei nicht an Wert und Sinn.

Nun du meinst Doms, ich meine Sadisten. Ein Sadist muss kein Dom sein und ein Dom muss kein Sadist sein. 👀

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Ich finde dieses Thema sehr interessant. Es kamen viele gute Antworten. Ich persönlich glaube dass Brats und Tamer im Unterschied zu Sklaven und Meistern oftmals ziemlich selbstbewusste Menschen sind. Ich möchte jetzt den Sklaven und Meistern nicht ihr Selbstbewusstsein absprechen, aber meiner Meinung nach beziehen diese dieses zum größten Teil extrovertiert, daher durch Zustimmung von Außen. Aufgrund dessen tolerieren Sklaven und Meister weniger unartiges Verhalten, weil dieses direkt ihr Selbstbewusstsein angreift. Brats und Tamer jedoch beziehen ihr Selbstbewusstsein zum größten Teil introvertiert, also von innen heraus, durch sich selbst. Daher lachen sich Brats und Tamer immer heimlich ins Fäustchen, wenn sie herausgefordert werden. Es macht einfach Spaß auf die Frechheiten des anderen einzugehen, auch weil es eine gänzlich andere Art der Kommunikation ist. Oft wird diese Art der Kommunikation ja von der Gesellschaft unterdrückt, wenn man diese aber einmal frei und "ungestraft" ausleben kann, fühlt sich das wie Freiheit an und das macht glaube den Spaß daran aus. Zumindest sehe ich das so als Tamer.
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