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Fesseln


we****

Empfohlener Beitrag

Vor 48 Minuten , schrieb towel:

was ja aber nu bei magneten klar sagt, dass man da selbst nich rauskommt, ergo wen mit einbezieht...hmm

 

Wie gesagt Towel ich kann Dir nur sagen welches Fixierungssystem es war und dass ein Schlüssel deponiert wurden ist. Wie und was genau da passiert ist habe ich keinen Plan drüber. Ich war nicht dabei. Jeder sollte sich über die Risiken beim Ausleben des Kinks/Fetischs/ what else! bewusst sein und er war jemand der damit jahrelang Praxis hat.

Ich habe auch schon andere Storys gehört, es wurde sich fixiert und mit einem digitalen Zeitschloß gesichert. Sollte man auch drauf achten dass der Akku ausreichend geladen ist oder frische Batterien drin sind.

vor 6 Minuten, schrieb Transparent:

Wie gesagt Towel ich kann Dir nur sagen welches Fixierungssystem es war und dass ein Schlüssel deponiert wurden ist. Wie und was genau da passiert ist habe ich keinen Plan drüber. Ich war nicht dabei. Jeder sollte sich über die Risiken beim Ausleben des Kinks/Fetischs/ what else! bewusst sein und er war jemand der damit jahrelang Praxis hat.

Ich habe auch schon andere Storys gehört, es wurde sich fixiert und mit einem digitalen Zeitschloß gesichert. Sollte man auch drauf achten dass der Akku ausreichend geladen ist oder frische Batterien drin sind.

ich halt selfbondage eh für gefährlich!

Mit den besagten "Fixiergurten" habe ich auch bereits langfristige Fesselungen durchgeführt. Natürlich war ich immer vor Ort, denn raus kommt man dort alleine auf keinen Fall mehr. Ist in meinen Augen die bequemste und sicherste (im Sinne von keine Gliedmaßen abschnüren oder Nervenschädigungen) Variante für langfristige Aktionen.
Vor 9 Stunden, schrieb towel:

ich halt selfbondage eh für gefährlich!

Das sehe ich etwas anders. Da kommt es auf die Art an. Ich kann mir auch selbst die Beine fesseln oder die Brüste abbinden und finde daran nichts gefährlich, da ich die Knoten selbst lösen kann auch einhändig. Es kommt da auf die Art der Fixierung an und auf die Eigensicherheit/ eigene Absicherung . Es gibt eben Menschen die gewisse Praktiken für sich alleine ausleben, weil sie niemanden haben.

vor 9 Stunden, schrieb Transparent:

Wie gesagt Towel ich kann Dir nur sagen welches Fixierungssystem es war und dass ein Schlüssel deponiert wurden ist. Wie und was genau da passiert ist habe ich keinen Plan drüber. Ich war nicht dabei. Jeder sollte sich über die Risiken beim Ausleben des Kinks/Fetischs/ what else! bewusst sein und er war jemand der damit jahrelang Praxis hat.

Ich habe auch schon andere Storys gehört, es wurde sich fixiert und mit einem digitalen Zeitschloß gesichert. Sollte man auch drauf achten dass der Akku ausreichend geladen ist oder frische Batterien drin sind.

Bei dem digitalen Zeitschlössern geht es nicht nur darum das die Batterie voll sein muss, sondern es darf auf die Schlösser kein Zug drauf kommen. Sonst verhakt es sich und geht nicht mehr auf. Die digitalen Zeitschlösser sind eher Deko und zum Kopfkicken. 

 

Etwas zuverlässiges sind die Eisschlösser. Aber die pipsen nicht so schön wenn die Zeit angelaufen ist.

 

Vor 5 Minuten , schrieb Brighid:

Bei dem digitalen Zeitschlössern geht es nicht nur darum das die Batterie voll sein muss, sondern es darf auf die Schlösser kein Zug drauf kommen. Sonst verhakt es sich und geht nicht mehr auf. Die digitalen Zeitschlösser sind eher Deko und zum Kopfkicken. 

 

Etwas zuverlässiges sind die Eisschlösser. Aber die pipsen nicht so schön wenn die Zeit angelaufen ist.

 

Danke Dir. Ich lerne hier was, das finde ich echt super. Ich bleibe da selbst eher bei meinen Juteseilen und würde mich auch nie selbst verschlimmern finde es aber durchaus spannend.

(bearbeitet)

Aber TE hat immer noch nicht gesagt was er möchte. 😂 Da wird es schwierig Tips ins Blaue zu geben.

 

Beim Selbstbondage kenne ich jedenfalls niemanden real bei dem nicht mindestens einmal etwas schief gelaufen ist und der einfach nur Glück hatte das nichts schlimmeres passiert ist. Abhalten kann man den Menschen eh nicht davon. 

 

Selbst beim gemeinsamen Spielen wird immer mal etwas Schief laufen. Eine Kleinigkeit vergessen. Oder plötzlich passiert etwas Unerwartetes das 100 mal klappte und dann nicht klappt und in einer Katastrophe enden könnte. Nur wenn man zu zweit ist, kann man halt besser eingegreifen.

 

Ein Bekannter der in der Rubber Szene sehr bekannt ist steht auf Langzeitfixierung. Mit Gasmaske, mehreren Kleigungslagen Latex, Ketten, Fesseln, Flüssignahrung, Katheter usw. Also fast 99% Kontrollverlust. Aber er hat seine Frau immer oder fast immer dabei. Er und seine Frau tasteten sich in Babyschritten über Jahrzehnte dahin wo sie jetzt stehen und wenn er ein ganzes Wochendende fixiert ist, dann holt seine Frau eine Freundin hinzu und es wird abwechselnd geschlafen, so dass immer jemand wach ist, selbst wenn er schläft. Langzeitfixierung klingt so romantisch ist aber viel Vorbereitung und richtig anstrengende Arbeit für den Top. Damit meine ich nicht die körpersprache Anstrengung, sondern die mentale. Ständig aufpassen, stimmt die Atmung noch, geht es ihm gut, hat er genügend Flüssigkeit, wie sieht der Puls aus usw.

 

Jeden Versuch das Monitoring technisch zu lösen ergab nicht die Erfolge die man sich erhoffte. Und ja ich hatte auch meine Ideen wie es klappen könnte und wollte ein "nein das klappt nicht" nicht akzeptieren und musste feststellen, es klappt wirklich nicht. Der menschliche Aufpasser bleibt aktuell noch unersetzlich. Also bitte immer an genügend Kaffee oder Redbulls denken. Man schläft schneller ein als man es möchte, wenn man neben dem Sub wartend liegt. Und ich denke niemand möchte danach aufwachen und den toten Sub neben sich liegen haben.

bearbeitet von Brighid
nein eher kurzzeitfesselung. aber als Notsan nur eine kleine warnung. es gibt einen sogenannten bergetod. wenn zu fest gefesselt wird und beim lösen das gestaute blut schlagartig ins herz zurückfliesst. gibt es z.b. auch bei bergsteigern, die abgerutscht sind und länger im sicherheitsgurt hängt. da reicht schon ne halbe stunde. das ist eine unsichtbare gefahr. deswegen praktiziere ich auch keine langzeitfesselung. wenn man sowas machen möchte gerade als anfänger bitte AUSGIEBIG informieren vorher.
vor 23 Stunden, schrieb Singstar1974:

nein eher kurzzeitfesselung. aber als Notsan nur eine kleine warnung. es gibt einen sogenannten bergetod. wenn zu fest gefesselt wird und beim lösen das gestaute blut schlagartig ins herz zurückfliesst. gibt es z.b. auch bei bergsteigern, die abgerutscht sind und länger im sicherheitsgurt hängt. da reicht schon ne halbe stunde. das ist eine unsichtbare gefahr. deswegen praktiziere ich auch keine langzeitfesselung. wenn man sowas machen möchte gerade als anfänger bitte AUSGIEBIG informieren vorher.

Wenn wir schon von Begetod reden wäre es doch auch wichtig zu erwähnen welche Fesselmaterialien und Arten (Seile bei Bodenbondage, Grütel, Handschellen, Folienbondage, Zwangsjacke, Vakuumbett, Wolldeckenwickelung usw.) das betrifft und welche Gliedmaßen man meiden sollte. Es ist auch möglich jemand lediglich Händen und Füßen an Bett zu fesseln. Da sehe ich die Gefahr über längere Zeit eher bei der Thrombose (für jemanden der zur Thrombose neigt) als die des Bergetodes.

 

Langezeitfesselung bezieht sich auf längere Zeit, nicht auf die Art der Fesselung.

(bearbeitet)

Hier mal ein Auszug des WDR zum Bergetod

 

Zitat:

"Als wichtige Faktoren nennt der Mediziner Vorerkrankungen, Unterkühlungen und Flüssigkeitsmangel. Zudem könne es Probleme durch Verletzungen geben. "Wenn zum Beispiel Gliedmaßen längere Zeit durch Trümmerteile komprimiert werden, kommt es zu einer Unterbrechung der Durchblutung. Muskelzellen in diesen Gliedmaßen sterben ab. Dadurch kommt es zu einer Freisetzung von Elektrolyten. Und wenn dieses Blut nach der Rettung und der Entfernung der Trümmer wieder in den Kreislauf fließt, kann es dadurch zu Herzrhythmusstörungen kommen", erklärte der Mediziner. In der Folge könne ein Nierenversagen auftreten, an dem die Betroffenen sterben."

 

 

Zitat: ""Nach jeder solch komplizierten Rettungsaktion ist das Risiko für die Patienten danach in den nächsten 48 Stunden besonders hoch. Und deswegen wussten die Ärzte auch, dass man erst nach 48 Stunden eigentlich wirklich sagen kann, ob ein Patient sowas überleben kann", sagte Peter Kaup, Ärztlicher Leiter der ISAR, am Samstag."

 

Da stellt sich doch die Frage ob einen Brustbondage mit blau geworden Brüsten nicht eher zum Bergetod führt als eine Zwangsjacke nach Maßanfertigung. 🤔

 

Und um es vielleicht zu verdeutlichen kein Anfänger sollte Langzeitfesselungen machen. Sondern man tastet sich Schritt für Schritt ran. Der Sub muss hier am besten seinen Körper kennen. Welche Vorerkrankungen habe ich. Ist es bequem, drückt was unangenehm, wird was taub, ist mir kalt, ist mir warm, bekomme ich gut Luft usw. Der Top ist hier eher als Erfüllunhsgehilfe zu sehen der das zusätzliche Monitoring übernimmt.

 

Ist übrigens nicht anders beim Shibari. Top und Bunny tasten sich langsam ran bevor das Bunny irgendwann an die Decke gehängt wird. Und auch da gibt das Bunny jederzeit Rückmeldung, wenn sich etwas nicht passend anfühlt und sagt "hier ist es zu fest, hier tut es weh, hier wird was taub" der Rigger kontrolliert dann nur noch zusätzlich. Werden Zehen und Finger noch durchblutet. Reagieren die Reflexe noch, sind die Gliedmaßen noch warm genug usw.

 

Bevor man vielleicht vor allem ins Blinde warnt wäre es wichtig zu wissen was TE denn genau vorhat.

 

Eine Fallhand muss z.B. nicht beim Bondage, oder Fesseln entstehen. Ein Freund von mir kam in jungen Jahren auf die Idee seine Partnerin als lebender Kerzenständer zu benutzen und steckte eine Kerze in ihre Pussy. Sie stüzte dabei ihr Becken mit den Händen zusätzlich ab. Wodurch der Nerv am in der Armbeuge und am Handgelenk eingequetscht wurde. Sie bekam es aus Geilheit gar nicht mit das die eine Hand dabei taub wurde. Nach der Session merkte sie erst. Ohhh... da stimmt was nicht. Es dauerte ein paar Tage bis wieder alles OK war. Er macht sich noch heute Vorwürfe das er nicht daran dachte ihre Finger und Handinnenflächen während der Session zu kontrollieren. Aber mal ehrlich die wenigsten würden daran denken das komplett ohne Fesselung eine Fallhand entstehen kann. Und eine unnatürliche Körperhaltung zur Schädigung von Nerven komplett ausreichend ist.

bearbeitet von Brighid
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