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Tauchlehrer_Tobias

Sessions, Einleitungsrituale und deren Wert

Empfohlener Beitrag

Tauchlehrer_Tobias
Geschrieben

Moin werte Mitleser,

als Lehrer und dominanter Teil meines Gespanns vollziehe ich zu Beginn jeder Session ein festes Ritual,
um die Bereitwilligkeit und Einsatzbereitschaft meiner Schülerin zu überprüfen.

Bei Ihrem Eintreffen, wobei es egal ist ob im Freien oder innerhalb von vier Wänden, erhalte oder nehme
ich ihr nutzloses Höschen und vollziehe im ersten Schritt die Bestimmung der Trockenheit. Zumeist ist
das Wäschestück bereits sehr feucht, was mir Zeit für den zweiten Schritt gibt.

Im zweiten Prüfungsschritt hat sie ihr Haupt in meine Hände zu legen. Ich neige sanft ihren Kopf hin und
her, gerade wie es mir beliebt. Wenn mir gefällt wie sie gehorcht, necke ich sie indem ich ihr einen oder
zwei Finger in den Mund stecke und mit den freien Fingerspitzen steche ich ihren Nacken entlang.
Bei offenem und frechem Verhalten wird dies unterbrochen und die Schülerin wird über das Knie gelegt.
Die Disziplinierung erfolgt verzugs- und schonungslos durch kräftige Streiche auf das pralle Hinterteil.

Sei jedoch erfolgreich zum dritten Schritt, der Härtekontrolle ihrer Knospen übergangen worden, wird die
Kernfeuchte ihres Schritts überprüft. Bei sehr guter Kooperation, zügiger Entkleidung und Eindeutigkeit
der vertrauenserfüllten Unterwerfung gegenüber dem kommenden und vorab besprochenen Programms,
erhält die Schülerin einen oder zwei magere, kleine Höhepunkte. Oder wenn es notwendig ist hat sie ihre
erste Aufgabe zu erledigen. Dies mag Masturbation im Liegen oder im Stehen, reinigen des Schwanzes
oder der Muschi des Doms oder der Domse, Selbstfingerung bis kurz vor dem Höhepunkt, oder was auch
immer vorher besprochen wurde. Gegebenenfalls kann darauf auch die Disziplinierung der Schülerin als
Reaktion auf ihre jüngsten Missetaten erfolgen; zeitnah.

 

Ich halte es grundsätzlich so, das kein weiterer Programmschritt ohne das Anfangsritual begonnen wird.
Ein punktuelles Abarbeiten der einzelnen Programmpunkte als Eckpfeiler gehört mit Beginn zur Pflicht der
Schülerin. Die Kür stellen die Zwischentöne dar. Keine Pflicht, keine Ausbildung.

Das Anfangsritual sagt für mich sehr viel über den möglichen Verlauf der gesamten Session und die po-
tentiell erfolgreichen Grenzerfahrungen aus.

Wie sind die Meinungen, Erfahrungen und Herangehensweisen der mitlesenden Untergebenen und die
noch ohne Herrschaft sind?

 

Mit freundlichen Grüßen
TLT

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sadomaso_kätzchen
Geschrieben
Mir persönlich viel zu umständlich aber solange es euch gefällt.
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Tauchlehrer_Tobias
Geschrieben

Moin Schoki und werte Mitleser,

tja, und ich mag es einfach und nicht plump.

Formvollendung ist der unerreichbare Fetisch der Ästheten, frei nach dem Perfektibilitätsprinzip.

Aber dafür mag Euer Ritual in anderer Form existieren und bestehen. Und wenn's nur das stille Hingeben sei.

LG, TLT

TLTundJJ
Geschrieben

Also Habitus? Interessant.

Nic101
Geschrieben
Find ich gut TLT
JuicyJay
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Schokisub:

Ich hab kein Ritual wir fangen einfach an wenn uns danach ist. Immmer wieder auf neue art und weise

Finde ich auch gut, nach Lust und Laune zu beginnen, uns ist diese Spontaneität leider nicht gegeben. Deshalb genieße ich das Ritual zur Einstimmung nach der Anfahrt doch immer sehr, es ist einfach schön zum Ankommen. Und es hört sich vermutlich umständlicher oder langwieriger an, als es tatsächlich ist. Die ersten Augenblicke sind einfach verlässlich für mich und ich kann mich besser einfinden  und hingeben. :)

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Nastie
Geschrieben

Fände ich für mich, völlig unpassend wenn es immer so ist. Jede Begegnung ist anders, jede Stimmung meines Herrn war anders, ihm war nach anderem zu mute und oft wurde mir vorher auch kein "Programm" mit geteilt weil er spontan entscheiden wollte worauf er gerade Lust hat. Ein "plumpes" in Schritt greifen direkt zur Begrüßung als Ritual wäre mir zu plump. Schön jedoch wenn ihr etwas gefunden habt was euch gefällt. Ich fand es schön wenn ich durch seine Stimmung, Anweisungen und Texte in etwa wusste was mich erwartet, also hart oder zart usw. aber wie und was genau auf mich zu kommt wusste ich nie...hat auch einen Teil des Nervenkitzels ausgemacht

NeoMind
Geschrieben

Bei mir haben sich Rituale "eingeschlichen", bzw. die haben sich ergeben. Ich erhebe hier keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Meine Frau und ich sind Switcher, schon klar, dass es Unterschiede zur reinen D/s-Beziehungen gibt.

Da ich aber in einer festen Verbindung mit ihr bin, habe ich die Gelegenheit - manchemal sogar über Tage - sie mit Worten, Blicke und Gesten "in die Knie zu zwingen". Da ich der Maxime: "so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich" folge, ist es wichtig für mich, schon am Anfang zu wissen was die Sub braucht und wieviel ich ihr dann geben, bzw. vorenthalte, bis sie sich es "verdient" hat. Versteht mich nicht falsch, auch wenn ich dieser Maxime auf dem Weg folge, so bewahre ich uns damit lediglich das Maximum an Befriedigung wenn dann "alles gegeben" wird.

Das "Hand in den Nacken legen" ist oft das erste physische Zeichen für den Beginn des "Spiels". Und ja, ich kann ein Spiel auch duraus ernstaft nachgehen - da sehe ich kein Widerspruch. Wenn sie dann stehen bleibt, bzw. innehält, weiß ich schon in dem Moment wieviel ich noch "investieren" muss. Auch wie und wo ich sie berühre oder wohin ich sie führe, da gibt es vielleicht "Gewohnheiten", welche einen punktuellen, aber nicht in Stein gemeißelten, Rahmen setzen. Alles ander würde sich für mich etwas "unkreativ" anfühlen.

Auch wenn ich das Prinzip der Ritualisierung wirklich etwas abgewinnen kann, weil das ein wirklich guter Rahmen ist. Ist es dennoch nicht ganz meins. Ich hätte sogar das Gefühl, diesen Rahmen zu "brauchen", bzw. mich selbst abhängig davon zu machen. Das wiederspricht meiner Rolle als Dom fundamental - ich brauche freie hand.

Liebe Grüße,

Neo!

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Tauchlehrer_Tobias
Geschrieben

Moin einfachnurer und liebe Mitleser,

Juicy Jay hat Unseren Einstieg ins Spiel auf der emotionalem Ebene gut beschrieben. Wir nehmen Stress raus und füllen es auf mit was Anderem.

Wir sabrieren trotzdem die Flasche der Vorfreude nicht, um von der scharfen Kante zu trinken.

Aber, meine Schülerin und ich haben auch schon den spontanen Weg beschritten. Ich verstehe den Reiz des "Plumpen", jedoch mögen wir auch das retardierende Moment aus dem Ritual. Der Eingangstread ist nicht unser einzigmöglicher Einstieg, sondern bloß beispielhaft.

Eure Ansätze finde ich interessant.

Stellen wir doch erstmal darauf ab, dass jeder von Uns entweder die strenge Planung, den geheimnisvollen Sprung ins Abenteuer oder wie bei meiner Schülerin und mir Eckpunkte mit flexiblen Innenleben mögen. Habe ich was vergessen; dann freue ich mich über weiteren Input.

 

Mit freundlichen Grüßen, TLT

 

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