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Die Macht der Worte


Empfohlener Beitrag

Hallo zusammen,

die deutsche Sprache ist auf Grund ihrer Komplexität bestens dazu geeignet sich absolut unmissverständlich auszudrücken, vorausgesetzt man weiß wie. ;)

Als ich hier im Forum noch relativ frisch unterwegs war, ist mir mal ein Fehler unterlaufen, der bis heute nachhallt. Ich hatte zu einem Thema eine etwas unbedachte, naive Äußerung von mir gegeben. Mein Beitrag wurde Satz für Satz von einem anderen User seziert und somit diffamiert. Meine Versuche mich zu erklären liefen ins lehre. 

Das hat etwas nachhaltig in mir verändert. Anstatt mich aus dem Forum zurückzuziehen, habe ich begonnen mich mit meiner Ausdrucksform auseinander zu setzen. Wenn ich unter Menschen bin, hilft die Mimik und Gestik weiter, um besser verstanden zu werden. Diese Fehlt hier jedoch, daher kommt es nahezu ausschließlich auf die Wortwahl an, um keinen Spielraum für versehentliche Fehldeutungen zu lassen. 

Zudem versuche ich mir auch bewusst zu machen, das jeder Text vom Lesenden, mit dem ihm innewohnenden Emotionen wahrgenommen wird. Diese kommen besonders bei kritischen Fragen zum Tragen. Hier kann eine inhaltlich wertvolle Diskussion schnell abdriften. 

Dieses Prinzip der bedachten Wortwahl zieht sich nun auch schon Teilweise in mein Reallife. Hier besonders im Umgang mit Vorgesetzten und Kunden. 

Welche Erfahrungen habt ihr hier, oder woanders, in schriftlichen Diskussionen oder auch Konversationen gemacht? 

Wurdet ihr auch schon Fehlinterpretiert, aufgrund eurer Wortwahl? 

Wie geht ihr damit um?

Schreibt ihr am Ende lieber nichts, bevor man euch missversteht? 

Hat sich eure Wortwahl, eure Ausdrucksform verändert?  

Der deutschen Sprache mächtig zu sein und sie nicht nur rudimentär zu verwenden, ist für den Gesprächspartner immer sehr angenehm und dies gilt sicher für jeden Bereich des Lebens. Es ist stark von dir, so darauf zu reagieren. Kleine Anmerkung am Rande ….. deine Versuche liefen ins Leere …. (Nur bezüglich der Missverständnisse)
So ist halt das Internet, ich würd das nicht so auf die Goldwaage legen. Viele Trolls, meistens anonym und solche dinge sind nach ner woche eh wieder vergessen. Zwischenmenschliche Kommunikation face to face ist wichtiger🤷🏻‍♂️
Ganz vergessen zu erwähnen, manchmal setze ich eine 'Trigger-Warnung' vor meine Texte. Mit Hinweisen, hier gebe ich meine Meinung wieder und das auch viel Ironie usw dabei sein kann.

Hilft übrigens auch nicht... 😒

Und auch mit Emojis bin ich sehr verhalten. Finde sie passen wenig in unsere Themen.
vor 5 Minuten, schrieb Timberman:

deine Versuche liefen ins Leere

Vielen Dank für den Hinweis. Das ist ein Fehler der mir sehr oft passiert. Ein Gewohnheitsfehler, wenn man so will. 

Vor 5 Minuten , schrieb Ademar:
Das ist wohl ein klassisches Problem beim schreiben.

Da lässt sich ein fehlendes Komma, ein schlecht gewähltes Wort und freundlich gedachten Ironie schnell als Brandbeschleuniger nutzen.

Ich habe mir auch angewöhnt, meine Sätze sehr genau zu überlegen, die Worte zu überdenken und vorallem, wenn es um Meinung und Erfahrung geht, daß immer aus der Ich-Perspektive zu schreiben.

Besonders Wörter und Sätze, die provokant wirken können, ironisch/sarkastisch sind, setzte ich in Anführungszeichen, hebe sie gesondert hervor.

Aber es ist eigentlich auch egal, wie man es versucht, irgendjemand wird sich auf die Füße getreten fühlen oder wird, weil es einfach immer einen Angriffspunkt gibt, in den Modus 'Attacke' schalten.

Das Netz macht es halt besonders einfach.

Wenn ich wiederum etwas lese, an dem ich (ver)zweifel, versuche ich es so Wertneutral als möglich zu formulieren. Das ist aber auch ein Spagat, welcher nicht immer einfach ist. Manche hier sind irgendwie immer auf Krawall getrimmt.

Kann dir nur voll und ganz zustimmen, ich versuche es ähnlich zu halten. Auch wenn es eben trotzdem nicht immer etwas bringt und hier regelmäßig jemand von Kleinigkeiten getriggert wird. Ganz zu schweigen von den Trollen, die nur nach geeigneten Dingen suchen, um Zwietracht zu säen oder zu polarisieren.

vor 3 Minuten, schrieb Ademar:

Und auch mit Emojis bin ich sehr verhalten. Finde sie passen wenig in unsere Themen.

Ich wünsche mir da einen der ein Sarkasmusschild hoch hält. 

wie ja bereits gesagt wurd..

 

ich bemüh mich auch, sehr deutlich zu machen, dass 'rein persönliche meinung'...'für mich persönlich'.. 'in meinen augen'  bla..

hilft aber nur sehr bedingt, leider

 

zumal (meiner erfahrung nach^^) viele eher namen liken, respektive kritisiern als wirklich die comments an sich

Ich bin ein relativ direkter Mensch. Und ja, auch ich wähle oftmals unbedachte Worte. Bzw ist mein Mund schneller, als mein Hirn.
Schreibend kommt aber halt auch fehlender Ton dazu, der oftmals Sarkasmus/Ironie, Stimmung oä hervorhebt. Bei geschriebenem Wort entsteht der Ton allerdings beim Leser im Kopf.
vor 21 Minuten, schrieb Ademar:

Ganz vergessen zu erwähnen, manchmal setze ich eine 'Trigger-Warnung' vor meine Texte. Mit Hinweisen, hier gebe ich meine Meinung wieder und das auch viel Ironie usw dabei sein kann.

Hilft übrigens auch nicht... 😒

Und auch mit Emojis bin ich sehr verhalten. Finde sie passen wenig in unsere Themen.

Vielleicht ist es notwendig, dass alle immer und überall eine Triggerwarnung absetzen. Bis alle dann erkennen, dass es nicht vor triggern schützt und man es genauso bleiben lassen kann.

vor 19 Minuten, schrieb towel:

zumal (meiner erfahrung nach^^) viele eher namen liken, respektive kritisiern als wirklich die comments an sich

Das ist sicher auch der Fall. Wenn man jemanden nicht mag, liest man dessen Texte vermutlich auch ganz anders, als die Texte von jemanden den man mag. 

vor 1 Minute, schrieb daisy-gaga:

Das ist sicher auch der Fall. Wenn man jemanden nicht mag, liest man dessen Texte vermutlich auch ganz anders, als die Texte von jemanden den man mag. 

so funktioniert aber kein forum *find

vor 2 Minuten, schrieb towel:

so funktioniert aber kein forum *find

Ja und nein. Man sollte schon drauf achten objektiv zu bleiben. Auch bei den Leuten die man in eine bestimmte Ecke gestellt hat. Ganz gleich ob das jetzt positiv oder negativ behaftet ist. 

Es gibt aber auch Teilnehmer deren Muster, im negativen Sinne, sich permanent wiederholen.  

Vor 4 Minuten , schrieb daisy-gaga:

Ja und nein. Man sollte schon drauf achten objektiv zu bleiben. Auch bei den Leuten die man in eine bestimmte Ecke gestellt hat. Ganz gleich ob das jetzt positiv oder negativ behaftet ist. 

Es gibt aber auch Teilnehmer deren Muster, im negativen Sinne, sich permanent wiederholen.  

Versuche mich da auch regelmäßig zu reflektieren, wenn ich Posts von jemandem lese, den ich nicht leiden kann. Deswegen ist seine/ihre Meinung ja nicht per se falsch und ich versuche zumindest, den Inhalt möglichst unvoreingenommen zu erfassen. Dann wird halt auch mal was von der Person geliked, wenn's gut ist; pay respect where it's due...

vor einer Stunde, schrieb daisy-gaga:

Hallo zusammen,

die deutsche Sprache ist auf Grund ihrer Komplexität bestens dazu geeignet sich absolut unmissverständlich auszudrücken, vorausgesetzt man weiß wie. ;)

Als ich hier im Forum noch relativ frisch unterwegs war, ist mir mal ein Fehler unterlaufen, der bis heute nachhallt. Ich hatte zu einem Thema eine etwas unbedachte, naive Äußerung von mir gegeben. Mein Beitrag wurde Satz für Satz von einem anderen User seziert und somit diffamiert. Meine Versuche mich zu erklären liefen ins lehre. 

Das hat etwas nachhaltig in mir verändert. Anstatt mich aus dem Forum zurückzuziehen, habe ich begonnen mich mit meiner Ausdrucksform auseinander zu setzen. Wenn ich unter Menschen bin, hilft die Mimik und Gestik weiter, um besser verstanden zu werden. Diese Fehlt hier jedoch, daher kommt es nahezu ausschließlich auf die Wortwahl an, um keinen Spielraum für versehentliche Fehldeutungen zu lassen. 

Zudem versuche ich mir auch bewusst zu machen, das jeder Text vom Lesenden, mit dem ihm innewohnenden Emotionen wahrgenommen wird. Diese kommen besonders bei kritischen Fragen zum Tragen. Hier kann eine inhaltlich wertvolle Diskussion schnell abdriften. 

Dieses Prinzip der bedachten Wortwahl zieht sich nun auch schon Teilweise in mein Reallife. Hier besonders im Umgang mit Vorgesetzten und Kunden. 

Welche Erfahrungen habt ihr hier, oder woanders, in schriftlichen Diskussionen oder auch Konversationen gemacht? 

Wurdet ihr auch schon Fehlinterpretiert, aufgrund eurer Wortwahl? 

Wie geht ihr damit um?

Schreibt ihr am Ende lieber nichts, bevor man euch missversteht? 

Hat sich eure Wortwahl, eure Ausdrucksform verändert?  

Habe mir keinen einzigen Beitrag zu dem Thema von Dir durchgelesen um mich nicht beeinflussen zu lassen 🤓

Ich glaube, dass es auch etwas mit den eigenen Werten zu tun hat, was einen nachhaltig trifft. Will ich verstanden werden, will ich gefallen… mit meiner Ansicht/ Wahrnehmung und klar gibt es ab und an Sender-, Empfängerprobleme.

Ich verstehe manche Einwürfe auch mal überhaupt nicht und frage meist (nicht immer) nach. Auch diese Nachfragen wurden schon als Kritik aufgefasst und nun ja, ich gebe zu, manchmal sind sie auch bewusst provokant gestellt um meinen Finger da mal reinzuhalten und ein wenig Druck zu generieren. Ich will dann eine Reaktion. 

Wenn ich diese Art der Auseinandersetzung wähle, rechne ich daher mit entsprechendem Gegenwind. Völlig normal. 

Bin ich schon missverstanden wurden? Logo… den Knaller fand ich immer noch… als mir von einem männlichen Forenmitglied Sexismus unterstellt wurde. Habe entsprechend zurück geantwortet. In dem Fall lag es an seiner Wahrnehmung und es ist der Tatsache geschuldet, dass er mich nicht kennt 🤷🏻‍♀️. Gab ein entsprechendes Feedback meinerseits.

Zu letzt habe ich einfach mal den Hinweis einer Kollegin umgesetzt „Melden macht frei“ und einen Beitrag der definitiv geschrieben wurde un das Thema zum eskalieren zu bringen, zu melden. Irgendwie war das befreiend und ich musste mich mit dieser trolligen Art nicht auseinandersetzen.

Also ich freue mich, wenn meine Beiträge gut ankommen, ich halte es aber auch aus, wenn dem nicht so ist. Wenn jemand nachfragt, weil meine Aussage nicht verstanden wurde, erläutere ich die gern nochmal und versuche auf mein Gegenüber entsprechend einzugehen. Wenn mir jemand etwas unterstellt, was nicht den Tatsachen entspricht, dann setze ich mich mit der Person nochmal öffentlich auseinander. 

Wenn jemand explizit hetzt oder beleidigend ist, melde ich es. Ich bin jemand der sehr direkt ist in der Kommunikation und ich weiß, dass das nicht immer gut ankommt. Das ist ok. 
 

Eigentlich ist es ganz einfach: Sag was Du meinst und meine was Du sagst. Wer dann mit einer Aussage nicht umgehen kann, der kann/soll bitte nachfragen. Wer sich dann immer noch wie ein Specht im Dauerakkord an einer Begrifflichkeit hochzieht um Streß zu machen, der wird dann höflich aber bestimmt in seine Schranken gewiesen.
Im öffentlichen Leben ist man mit niemandem verheiratet und muß demzufolge auch keine Sankastenfreundschaft heucheln. So lange sachlich argumentiert wird muß jeder Mensch die vom Gegenüber aufgezeigten Grenzen respektieren. Das gilt für jede Neigung und jeden Fetisch.
Hallo daisy-gaga ,mach dir keinen kopf scHreiBfehler .Gibt wohl zu viel Lehrer hier, die haben auch ihre fehler, nichts zu tun nur andere kritisieren nen sche... karakter .Da schreib ich doch lieber FaLsh . Wer weiss noch wie man was schreibt nach der gefülten 12. rechtschreib-reform Lg Beart
vor 10 Minuten, schrieb Beart2:

Hallo daisy-gaga ,mach dir keinen kopf scHreiBfehler .Gibt wohl zu viel Lehrer hier, die haben auch ihre fehler, nichts zu tun nur andere kritisieren nen sche... karakter .Da schreib ich doch lieber FaLsh . Wer weiss noch wie man was schreibt nach der gefülten 12. rechtschreib-reform Lg Beart

Auf die Rechtschreibung wollte ich gar nicht so sehr hinaus. Mehr auf Formulierungen, deren Fehldeutung. 

Zudem gibt es hier auch den einen oder anderen Möchtegern The***uten. Das ist zum Teil sehr spannend zu lesen, was einige in Texte hineininterpretieren. 

Ich schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist und süß Prinzip alles klein 🤷🏼‍♀️ klar kommt auch Mal was falsch an und dann wird es bei Bedarf geklärt 🤷🏼‍♀️ und in Foren oder Chats wo ich die Leute nicht persönlich kenne nehme ich auch nichts persönlich. Anders sieht das im privaten Bereich aus.
vor 2 Minuten, schrieb Avalanche23:

Ich schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist und süß Prinzip alles klein 🤷🏼‍♀️ klar kommt auch Mal was falsch an und dann wird es bei Bedarf geklärt 🤷🏼‍♀️ und in Foren oder Chats wo ich die Leute nicht persönlich kenne nehme ich auch nichts persönlich. Anders sieht das im privaten Bereich aus.

du schreibst doch aber gar nich alles klein...

vor 1 Minute, schrieb towel:

du schreibst doch aber gar nich alles klein...

Ich schon..das Handy korrigiert 🤣🤣

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