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Bdsm/ Fetisch und Sex


St****

Empfohlener Beitrag

Das muss jedes Paar für sich entscheiden. Ich persönlich verbinde es beides normalerweise (wenn ich in dercdominanten Position bin) - natürlich nur, wenn die Sub es auch so sieht!
vor einer Stunde, schrieb Stefan200970:

Gehört Sex für euch zu jedem Spiel /Session dazu. Ist es ein Muss?

Ein klares "Nein" von mir. Sex - besser: "Liebe machen" - und BDSM möchte ich gerne voneinander trennen, allein schon des Fokus wegen (ich mag keine "zwei halbe Sachen gleichzeitig" machen. Wenn schon, dann eines - aber so richtig). Sex im Rahmen des nach-BDSM'iggen Aftercares ist allerdings durchaus schon drin ... manchmal und nicht per se.

Davon ausgenommen sind Settings, bei denen es um (sexuelle) Benutzung geht. Die haben aber auch mit "Liebe machen" so rein gar nix zu tun ....

Sub007-MissGnadenlos
Reiner Sex so gut wie gar nicht. Allerdings kann meine Herrin mit sexuellen Handlungen sehr gut quälen und erniedrigen. Was mir selbst meist auch Spaß machen kann, aber eben auch manchmal nicht. Kommt immer auf die Laune meiner Herrin an.
vor einer Stunde, schrieb Ademar:

Sex im SM hat bei mir keinen Platz. Für mich ist es ein wegbewegen des Fokus auf die SM Handlung und schon fast ein Sakrileg.

Damit bin ich zwar nicht allein unterwegs, mit dieser Einstellung, jedoch sind viele 'Subs' davon entweder nicht angetan oder wenigstens überrascht. Gerade Neulinge sind oftmsls auf das sexuelle aus und sehen harten Sex als SM. Und bevor ich mich da verbiege und viel Zeit in Erklärungen verliere, die oftmals nicht angenommen werden, ziehe ich lieber meine Kreise weiter als Single.

Mir geht es da wie dir. Während ich SM praktiziere denke ich kein bisschen an Sex auch wenn manches was ich tue sicherlich als sexuelle Handlung verstanden werden kann. 

Ich für mich, bin dabei aber Fokussiert und kann mich gar nicht so fallen lassen wie es für erfüllenden Sex nötig wäre. 

Der Sex kommt dann eben später wenn ich den Kopf dafür auch frei machen kann. 

Ich unterscheide für mich selbst zwischen SM und "im Bett dominieren". 

 

das eine muss das andere ja nicht ausschließen, aber für mich muss es nicht unbedingt anschließend Sex sein ,
es reicht auch aus , die Sub nach strengerer Bestrafung einfach in den Arm zu nehmen oder die "gestresste" Haut einzucremen , streicheln ect
Ich bin noch nicht sehr erfahrenen und vielleicht ändert sich etwas an meiner Ansicht, doch für mich gehört es dazu. Es muss nicht zur Penetration kommen, doch auch anderes gehört zu sexuellen Handlungen und für mich ist es einfach ein muss.
Im Grunde ist jede Session eine Art von Sex. Wie wird Sex definiert? Ist "Kommen" Sex? Oder das "Eindringen des Penis"? Eigendlich ist es viel mehr. Ich würde die Definition daher nicht so 2dimensional betrachten.
Vor 4 Stunden, schrieb Sinnlicher_Magier:

Ein klares "Nein" von mir. Sex - besser: "Liebe machen" - und BDSM möchte ich gerne voneinander trennen, allein schon des Fokus wegen (ich mag keine "zwei halbe Sachen gleichzeitig" machen. Wenn schon, dann eines - aber so richtig). Sex im Rahmen des nach-BDSM'iggen Aftercares ist allerdings durchaus schon drin ... manchmal und nicht per se.

Davon ausgenommen sind Settings, bei denen es um (sexuelle) Benutzung geht. Die haben aber auch mit "Liebe machen" so rein gar nix zu tun ....

Was ist denn "Liebe machen"? Geht es dabei nicht darum, sich gegenseitig intensiv zu spüren und auch vom Kopf her voll beim Andern zu sein? Wenn das das Kriterium ist ..... also das finde ich kann beim Spanking oder selbst beim Peitschen auch erfüllt sein. Und wenn das Kriterium wäre, dass es die Liebe stärkt, dann erst Recht! Insofern wären das aus meiner Sicht keine zwei halben Sachen, sondern im Gegenteil, wenn man beim Spanking keine Liebe macht, dann macht man es nur halb ....
Benutzung ist Benutzung, da bin ich bei dir, dass das zwar bei Konsens auch OK ist, aber nix mit Liebe machen zu tun hat.

(bearbeitet)

@TakeThis

Die Frage im EP ist: „Gehört Sex für euch zu jedem Spiel /Session dazu?

Ich persönliche differenziere weiterhin zwischen „Sex“ und „Liebe machen“.

„Liebe machen“ ist für mich absolute Intimität und Nähe – „Null-Distanz“ sozusagen.

Wobei ich im BDSM in einigen Settings jedoch absolute Distanz zu meiner Gegenüber benötige … weil das Setting sonst nicht umsetzbar wäre.

Insofern trenne ich – um Fokus zu haben – die Ebene der Liebesbeziehung im Rahmen eines BDSM-Settings bisweilen völlig ab. Nur, um meine Gegenüber beim Aftercare danach umso mehr zu lieben …

Ich hoffe, ich konnte mich verständlich erklären.

Was das „vom Kopf her voll beim Andern zu sein“ betrifft, so ist es genau das! Während der Session regiert der Kopf, das Herz ist Nebensache. Danach ist es umgekehrt. Fokussieren möchte ich mich entweder auf das Eine oder das Andere – nicht auf beides gleichzeitig.

Die Empathie - losgelöst von Kopf oder Herz - bleibt in jedem Fall dabei.

bearbeitet von Sinnlicher_Magier
Ich will jetzt nicht sagen, das Sex eine untergeordnete Rolle bei mir spielt, mehr im Vordergrund steht das ausleben der Neigungen .
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