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Kennen Sie Schamlust?


HerrinJeanna

Empfohlener Beitrag

Oh ja, Herrin Jeanna! Schamlust kenne ich sogar sehr gut, auch wenn Sie mir den Begriff gerade erst beigebracht haben! 
Speziell im Kontext von Doktorspielen ist das genau mein Kink! Allein der Gedanke daran, dass die Ärztin meine intimsten Körperregionen im Detail begutachtet, untersucht, puhh das verschafft mir zittrige Knie.. 
Es ist für mich dabei schon fast (aber wirklich nur fast..) zweitrangig, ob die Begutachtung real oder per Cam bzw. Fotos erfolgt, ich finde das unwahrscheinlich erregend. 
Vielleicht habe ich mein Faible für die schüchterne, peinlich berührte Patientenrolle genau auf Grund dieser Lust an der Scham..

Also damals hatte ich viel Scham vor meiner eigenen Lust...da war ich dann froh, dass sie als Top mir durch Befehl, diese Last genommen hat.
Aber in der Aktiven "Rolle" habe ich diese Scham nicht...jedoch bei z.B. Arzt besuchen mit einigen Untersuchungen ist dies jedoch sehr ausgeprägt.
Das muss ich mal genauer... reflektieren und beobachten.

Den Begriff kennt ich bisher nicht, aber was du beschreibst führt bei mir zu höchster erotischer Befriedigung. Es ist allerdings zumindest bei uns gar nicht so einfach umzusetzen. Gegenüber meiner Kaiserin entwickelt sich kein stark ausgeprägtes Schamgefühl. Am Anfang unserer Dom-Sub-Beziehung war das noch ausgeprägter, als ich ihre jeweils meine kinken Fantasien offenbaren musste. Scham entwickelt sich bei mir heute primär gegenüber fremden Personen und das schliesst sich aber im Endeffekt aus. Deshalb sind es bei uns primär Spiele, welche eine minimale Gefahr beinhalten, das daraus eine peinliche Situation entstehen könnte (was noch nie passiert ist), welche bei mir das starke Schamgefühl triggert. Es ist also primär die Angst vor der Scham, welche mich erregt. Ich habe kürzlich gelesen, dass die Gehirnregionen, welche bei Angst und Scham getriggerte werden, sehr nahe an den Regionen für erotische Lust liegen. Bei mir ist da vielleicht etwas verschoben ;-)

Wir praktizieren diese Spiele vor allem auf sehr moderate Art, welche mich aber trotzdem immer noch die Schamröte ins Gesicht treiben. Sie schickt mich zum Beispiel in die Dessous-Abteilung, um für sie Unterwäsche zu kaufen, oder ich darf meine Windeln nicht online sondern nur im Geschäft mit bedienter Kasse kaufen. 

Am 7.6.2025 at 09:21, schrieb AmiaNyoka:

Es ist ein sehr berauschendes Gefühl.
Ich erlebe es auf eine sehr positive Art. Mein Partner bringt mich in den Rollenspielen immer wieder damit in Konfrontation und das Wechselbad der Gefühle ist überwältigend. Gleichzeitig, hat es für mich aber auch etwas mit seelischer Natur zutun. Den Scham hat ja auch mit Angst zutun, vor sich selbst oder was man einen aufs Auge gedrückt und geprägt bekommen hat (Vergangenheit/Kindheit/Erziehung/Umfeld), dass man überhaupt es als schambehaftet sieht. Wenn damit gespielt wird, mit den Gefühlen der Wahrnehmung und gleichzeitig aber ein positives Gefühl letztendlich überwiegt, dann war es für mich eine tolle Erfahrung.
Es reizt mich, aber die Dosierung dabei ist wichtig. Er achtet dabei darauf, dass ich die Worte annehmen lerne, dass ich mich nicht davor verschließen kann und dass ich mich anschließen gut damit fühle und mich danach nicht mehr dafür "schäme" sondern "Lust" empfinden kann. Hingegen haben wir uns dagegen entschieden, die Scham als Waffe fürs negative zu verwenden. Da ich ja Ra.pe spiele, wird es dort nicht als Waffe zum erniedrigen genutzt, sondern als Werkzeug der Manipulation, den Geist und Körper davon willendlich zu überzeugen, es zu akzeptieren. Ich finde das macht für mich einen großen Unterschied der Akzeptanz aus, die Scham letztendlich als Lustfaktor mit genießen zu können.

Ich verstehe genau was Du meinst. Danke - darüber habe ich echt nachzudenken 

xposd4u2use
(bearbeitet)

Scham-Lust, also Lust durch Scham hat m.E. etwas mit Angst zu tun.
Und - ähnlich wie bei vielen BDSM-Situationen - entsteht Scham meist dadurch, dass der/die Sub-Partner/Partnerin entblösst (physisch oder psychish) und irgendwie wehrlos ist. Das erzeugt mehr oder weniger Angst.

Angst andererseits ist ein Natur- und Überlebens-Reflex mit dem Ziel, zu aktivieren, einer Gefahr zu begegenen respektive sich ihr zu entziehen: Kämpfe, fliehe oder ergib dich. Ein Entscheid, der sehr rasch gefällt werden muss, hohe Bereitschaft bedingt. Diese Bereitschaft wird dadurch erreicht, dass Adrenalin ins Blut ausgeschüttet wird, was u.a. den Blutkreislauf anregt (erregt), was seinerseits nebst Aktivität und Bereitschaft auch Lust erzeugen kann.

bearbeitet von xposd4u2use
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