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Spiel, Rolle, Rollenspiel


SU****

Empfohlener Beitrag

Für mich sind Spiel, Rolle und Rollenspiel aufregende Facetten unserer Fantasien. Das Spiel ist den Raum für Kreativität, wo wir unsere tiefsten Wünsche ausleben können. Die Rolle ist die Maske, die uns erlaubt unsere Wünsche in verschiedene Charaktere zu schlüpfen. Im Rollenspiel fühlst du dich lebendig und dies Gefühl die uns verbindet und herausfordert. Meine Definitionen sind stark von meinen Erfahrungen geprägt, aber ich bin immer offen für neue Perspektiven. Was ist deine Meinung?
Ja Dom und Sub
Mama und Sohn
Vater und Tochter
Boss und Mitarbeiter
USW
vor 18 Minuten, schrieb Spanker0001:

Ja Dom und Sub
Mama und Sohn
Vater und Tochter
Boss und Mitarbeiter
USW

Danke für deinen Beitrag. So kenne ich auch die Definition der Rolle(n). Man hat mehrere. Ich bin neugierig auf viele weitere Antworten und danke dir nochmals.

n rollenspiel definiert sich ja aus der rolle, die menschlein einnimmt, woll

und dann sind mer bei intention! denn nich für jeden isses rolle..für manch menschlein, mich eingeschlossen, isses leben!  ausleben..'sein'..

vor 3 Minuten, schrieb towel:

n rollenspiel definiert sich ja aus der rolle, die menschlein einnimmt, woll

und dann sind mer bei intention! denn nich für jeden isses rolle..für manch menschlein, mich eingeschlossen, isses leben!  ausleben..'sein'..

Danke für deinen Beitrag. Freue mich über viele verschiedene Aussagen und Meinungen und auch nochmals danke an dich, dich hier so offen zu deiner Intention zu äußern.

Ich würde dir ja gerne antworten, aber dann müsste ich auf ne PN zwischen uns Bezug nehmen. Das Bezugnehmen auf PN-Inhalte ist aber nicht erlaubt. Egal... schicke ich dir ne weitere PN. 😂😂
vor 3 Minuten, schrieb Jacqueline89:

Ich sehe es wie towel. 

Spiel ist für mich reines Vergnügen, nichts ernsthaftes. Eine nette Beschäftigung nebenher. Daher passt für mich das Wort Spiel im BDSM nicht. 

Rolle und Rollenspiel ist für mich in eine andere Persönlichkeit schlüpfen. Eine andere Persönlichkeit spielen. Etwas das ich nicht bin. Ich verwende den Begriff Position und nicht Rolle im BDSM. Wenn ich bei meinen Schwestern zu Besuch bin oder zum Arzt muss, kann ich nicht so sein wie ich bin, dann schlüpfe ich in eine Rolle. Wenn ich so sein darf wie ich bin, dann bin ich Sklavin. Das fühlt sich echt und richtig an. Wir machen auch mal Rollenspiele. Ich bin dann jemand anderes. Aber das ist gespielt, eine Rolle die ich für kurze Zeit einnehme. Sklavin sein ist keine Rolle für mich. 

ich lebe anders, denn immer so, wie ich bin!  aber iss als sub vielleicht auch einfacher?!  aber jaa!  wenigstens du haqst es kapiert, was ich ausdrücken wollt- thx for this

vor einer Stunde, schrieb SUNDOWN-66:

Wie definiert ihr die Begriffe Spiel, Rolle, Rollenspiel? Habt ihr eure ganz eigenen Definitionen? Oder begründet ihr eure Definition, wie ich zum Beispiel den Begriff der Rolle, aufgrund dessen, was ich in Soziologie lernte?

Je nach Kontext 

Mhhhh..
Sei mir nicht böse... Aber ich halte von der Definition Rolle aus Sicht der Soziologie absolut nichts.
Die Begründung ist ziemlich banal!


Wir haben Hunderttausende von SchauspielerInnen auf der Welt, nur die wenigsten werden geehrt für ihre "Rolle'.
Egal ob Oskar, Globe, goldene Palme /Bären, nur die wenigsten werden für ihre Rolle, für ihr Schauspiel.

Die Begründung der Ehrung hat sich nie geändert.
Die Ausgezeichneten bekamen, bekommen die Ehrung, weil sie die Filmfigur authentisch dargestellt haben..ist es die Filmfigur bei der Auszeit oder doch der SchauspielerInnen?

Ich bin Mann, Top, Sub, Vater, Ehemann oder derjenige, welcher den Schießbefehl geben muss. Ich bin Angestellter, ich bin Weisungsbefugter....

Nein es sind für mich keine "Rollen" sondern authentische Abschnitte meines Lebens. Ein nige Abschnitte kann man sich aussuchen, oder als ausgesuchter ablehnen, aber nie hat man ein wirkliches Drehbuch. Ein Aneinanderreihung von Improvisationen.

Im mag das Wort Spiel nicht, selbst in einer Intressensbeziehung nicht. Folglich auch keine Rolle oder eine m Rollenspiel.
Genau das macht den Unterschied aus: das eine ist man, immer und permanent. Eine Rolle nimmt man nur für die Dauer des Spiels ein. Danach kehrt man zurück zu seinem Selbst - ergo Rollenspiel.
Wenn man jetzt zur Rolle im BDSM gefragt wird ist das ein ganz anderer Kontext. Entsprechend ist auch hoffentlich die Antwort eine andere 😉.
Permanent kann man BDSM glaube ich nicht spielen, ohne das es einen zerreißt.
Habe allerdings nie den Soziologie Prof danach gefragt ... Kam mir nie in den Sinn🤔
vor 1 Minute, schrieb AngelusX:

Genau das macht den Unterschied aus: das eine ist man, immer und permanent. Eine Rolle nimmt man nur für die Dauer des Spiels ein. Danach kehrt man zurück zu seinem Selbst - ergo Rollenspiel.
Wenn man jetzt zur Rolle im BDSM gefragt wird ist das ein ganz anderer Kontext. Entsprechend ist auch hoffentlich die Antwort eine andere 😉.
Permanent kann man BDSM glaube ich nicht spielen, ohne das es einen zerreißt.
Habe allerdings nie den Soziologie Prof danach gefragt ... Kam mir nie in den Sinn🤔

sag das mal einfachich....lach  sorry, aber- so langsam

vor 35 Minuten, schrieb towel:

sag das mal einfachich....lach  sorry, aber- so langsam

Wer den Kontext nicht ehrt ist den Kontext nicht wert!

 

Wenn man nicht verstehen will, dass Worte im Zusammenhang ganz unterschiedliche Bedeutungen haben können, der darf sich gerne mit dem Germanistiker seiner Wahl unterhalten...

Ich sehe das Problem eher darin das Menschen sich an Worten regelrecht aufhängen... Die Rolle der Mutter....die Mutterrolle... Mutter.... Was ist der Unterschied? Nur ein Begriff. Der aber sehr oft verwendet wird. Ich habe diese Rolle, der Mutter gerne übernommen. Das ist ein Teil meines Lebens. So und jetzt kommt jemand und sagt du hast die Rolle der SUB in deiner Beziehung eingenommen. Ja bitte was ist daran falsch. Es ist jetzt Teil meines Lebens, ich habe die Rolle freiwillig und gerne eingenommen. 

Wo ist genau der Unterschied zwischen der Rolle der Mutter und der Rolle der SUB? 

Beides ist weder Spiel noch rollenspiel. 

Allerdings könnte man das Wort Rolle auch durch : Position oder Einstellung, zum Beispiel ersetzen. 🤷🏼‍♀️

Deswegen verstehe ich immer nicht warum sich hier so viele an einem Wort, das reiner Sprachgebrauch ist, in die Haare kriegen.🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb SUNDOWN-66:

Wie definiert ihr die Begriffe Spiel, Rolle, Rollenspiel? Habt ihr eure ganz eigenen Definitionen?

Das ist schwierig @SUNDOWN-66. Durch Spiel fühlen sich einige abgewertet, muss man aber nicht. Wobei ich es auch nicht unbedingt so nennen würde, teilweise aber auch sehr locker sehen kann. 

Spiel? Natürlich spiele ich keine Beziehung. Auch keine Neigung. Die spielen nun auch nicht diejenigen, die etwas im bdsm "Spiel" nennen. Man spielt ja nichts vor, wie im Theater, man hat eine Neigung. 

Was gegen Spiel sprechen würde, wäre vielleicht, wenn man das Ganze zu "flapsig" sieht, denn nicht einfach mal so gehen alle Praktiken ohne Kenntnisse. 

Spiele können mehr oder weniger ernst sein. Das Fußball Spiel von Profis (die das hoffentlich sehr ernst sehen...🤭) oder Mensch ärgere dich nicht? 

Im Spiel geht man jedenfalls im Idealfall völlig auf. So ist es natürlich auch bei meiner Neigung. 

Rolle? Mutterrolle, wie schon genannt wurde, man hat mehrere Rollen. Wobei ich tendenziell auch weniger gerne in Rollen denke, denn ich nehme die quasi fließend ein und nicht erst bewusst. Ich bin sozusagen immer "Ich" und verschiedene Anteile (oder Rollen) sind dann gerade aktiver oder mehr im Hintergrund...

Ich spiele bei Freunden, die nichts mit bdsm zu tun haben oder bei meiner Schwester zum Glück auch keine Rolle "vor". 😂 Ich bin dann ich und auch ohne bdsm glücklich (tatsächlich!😅)

Rollenspiel --> das wäre ein inszeniertes Rollenspiel gezielt für mich im bdsm. Wenn man Arzt oder so spielt. Was natürlich auch nicht heißt, dass man dadurch eine weniger echte Neigung hat. Ich bin da auch immer ich als Sub, man wählt nur eine bestimmte Inszenierung/Setting und lebt dann dabei die Neigung aus.

bearbeitet von Bratty_Lo
Vor 1 Stunde, schrieb Einfach-Ich:
Mhhhh..
Sei mir nicht böse... Aber ich halte von der Definition Rolle aus Sicht der Soziologie absolut nichts.
Die Begründung ist ziemlich banal!


Wir haben Hunderttausende von SchauspielerInnen auf der Welt, nur die wenigsten werden geehrt für ihre "Rolle'.
Egal ob Oskar, Globe, goldene Palme /Bären, nur die wenigsten werden für ihre Rolle, für ihr Schauspiel.

Die Begründung der Ehrung hat sich nie geändert.
Die Ausgezeichneten bekamen, bekommen die Ehrung, weil sie die Filmfigur authentisch dargestellt haben..ist es die Filmfigur bei der Auszeit oder doch der SchauspielerInnen?

Ich bin Mann, Top, Sub, Vater, Ehemann oder derjenige, welcher den Schießbefehl geben muss. Ich bin Angestellter, ich bin Weisungsbefugter....

Nein es sind für mich keine "Rollen" sondern authentische Abschnitte meines Lebens. Ein nige Abschnitte kann man sich aussuchen, oder als ausgesuchter ablehnen, aber nie hat man ein wirkliches Drehbuch. Ein Aneinanderreihung von Improvisationen.

Im mag das Wort Spiel nicht, selbst in einer Intressensbeziehung nicht. Folglich auch keine Rolle oder eine m Rollenspiel.

Das ist Dein persönliches Problem mit dem Begriff Rolle in Psychologie, Soziologie und anderen Bereichen - Du selbst (und ein paar andere Forenteilnehmer) beziehen das ausschließlich auf Schauspiel. Wobei ihr alle den Begriff in anderen Bereichen neutral benutzen könnt.
"Die Rolle des Betriebsrats"
"Eine entscheidende Rolle bei dem Massensterben"
"In meiner Rolle als Vorsitzende des Komitees"
...Niemand setzt sich dafür eine Pappnase auf. Es ist ein neutraler Begriff, auf den es andauernd Aufschrei gibt. Das ist ein ungemein begrenztes Wortverständnis und wirkt einfach nur albern bis nervtötend.
Ich warte nur darauf, dass jemand knallbeleidigt reagiert, weil er oder sie Rolle nur mit Klopapier assoziiert.

@Bratty_Lo das Wort spielen wird seid dem ich mit BDSM auseinander gesetzt habe immer wieder benutzt. 

Die SUB bespielen, fand ich am Anfang für eine Spanking Session oder Züchtigung sowas von daneben 🤭🤭

Allerdings gewöhnt man sich an eine gewisse Art Dinge zu benennen um den wahren Inhalt...zu verschleiern??...wenn man mit stinos oder so redet, schon mal gerne.  Das ist zumindest der Eindruck den ich gewonnen habe. Ein Spiel im eigentlichen Sinne..wie Fußball oder Mensch ärgere dich nicht, ist natürlich in dem Zusammenhang nicht gemeint.

Aber auch hier wird mir meines Erachtens viel zu viel in das Wort reingelegt. Wenn jemand es Spiel nennt aber das richtige meint, warum muss man sich dann stundenlang darüber zanken!!!🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

vor 1 Minute, schrieb SirTorben:

Neigungen hat man permanent, eine Rolle nur temporär.

 

Möchte ich Widerspruch einlegen..meine Rolle als Mutter und auch als  Tochter ist lebenslänglich 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️.... Ehefrau, SUB, Freundin ja das kann temporär sein. 

Aber deswegen ist der Begriff Rolle doch nicht grundsätzlich falsch.

vor 1 Minute, schrieb Avalanche23:

Wenn jemand es Spiel nennt aber das richtige meint, warum muss man sich dann stundenlang darüber zanken!!!🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

Ja, das stimmt @Avalanche23 😂 Die Beispiele waren ja nur, weil man mehr oder weniger ernsthaft spielen kann. Also auch ein Spiel kann sehr ernst sein. 😅 

Und ja, es heißt die Sub "bespielen", Spielbereich, Spielgeräte. Es sind halt Spiele für Erwachsene...😁 Und in real hängt sich doch nicht ernsthaft jemand daran auf. Auf Spielpartys sind 24/7 er, lockere Verbindungen, usw. 

vor 2 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Ja, das stimmt @Avalanche23 😂 Die Beispiele waren ja nur, weil man mehr oder weniger ernsthaft spielen kann. Also auch ein Spiel kann sehr ernst sein. 😅 

Und ja, es heißt die Sub "bespielen", Spielbereich, Spielgeräte. Es sind halt Spiele für Erwachsene...😁 Und in real hängt sich doch nicht ernsthaft jemand daran auf. Auf Spielpartys sind 24/7 er, lockere Verbindungen, usw. 

Wenn sich real keiner an den Begrifflichkeiten aufhängt..warum dann hier ???🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️ Nur damit man was zu schreiben/streiten hat????ich verstehe das einfach nicht...das ist zu hoch für nen flachen Kopf🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤣🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

vor 1 Minute, schrieb Avalanche23:

meine Rolle als Mutter und auch als  Tochter ist lebenslänglich

Naja, der biologische Fakt eine Mutter zu sein besteht sicher lebenslänglich. Aber ob das auch mit der Mutter-Rolle wirklich so ist oder sich diese nicht vielleicht doch wandelt, wenn Kinder erwachsen sind und eigene Wege gehen, sei mal dahin gestellt. Nur gibt es dann dafür keinen anderen Begriff.
Aber es ist nicht die selbe Rolle. So sehe ich das.

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