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Erzwungener Kink


ma****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Minuten , schrieb Kathi7:

Okay da habt ihr natürlich recht, ich bin davon ausgegangen, dass das eine fest definierte Grenze gewesen ist…

Sry heute ist mein Sarkasmus Tag 🫣

Vor 9 Minuten , schrieb Kathi7:

Naja, hier wird ja eigentlich nur von einem „erweitern der Grenzen“ oder einer „Grenzüberschreitung“ gesprochen. Ich finde es schon wichtig, das klar zu benennen…
Das ist eine Straftat und die sollte klar benannt werden.
Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das ist, sich jemandem komplett auszuliefern und dann passiert sowas. Einen größeren Vertrauensbeweis gibt es ja eigentlich gar nicht..
Das tut so weh, allein davon zu lesen.

Aber wenn man sich Grenzüberschreitungen wünscht und auch noch zustimmt ohne Bedingungen...
Also ich sehe hier wenn überhaupt ein Kommunikationsproblem...
.
In diesem Fall, später verge...was rufen...wäre dem Partner gegenüber unfair und üble Nachrede oder so...frag nen Anwalt...
.
Wir machen hier BDSM und Kink plus fetisch...wer da nicht sagt was er will...dumm gelaufen, oder Glück im Unglück.

vor 14 Minuten, schrieb Kathi7:

Ahhhh okay, das wusste ich auch nicht, danke für den Hinweis!

Du hast nix falsch gemacht, sondern es genau auf den Punkt gebracht.

Vor 13 Minuten , schrieb Arasjal:

Ja gut das stimmt es hätte ja auch gesagt werden müssen das mit den Hintertürchen nichts passiert und es eine klare Grenze ist… 😁

Tabu's...nicht Grenze, sonst ...es geht doch im BDSM darum langsam nachzugeben, dafür sind Grenzen...wenn die überwunden sind muss man halt suchen...oder über Tabus reden....
Oder man stimmt bedingungslos zu, und rennt zur Not weg🖤
.
@towel
Klar kommunizieren ihr müsst, wohl gesagen hätte...*Joda -off-*

Vor 18 Minuten , schrieb Arasjal:

Ja gut das stimmt es hätte ja auch gesagt werden müssen das mit den Hintertürchen nichts passiert und es eine klare Grenze ist… 😁

Wegen dir überlege ich die ganze Zeit, ob ich im Reisekoffer verstaut oder versendet zu werden...bei meinen Tabu's hinzufügen sollte^^

Vor 1 Minute , schrieb JaN1na:

Wegen dir überlege ich die ganze Zeit, ob ich im Reisekoffer verstaut oder versendet zu werden...bei meinen Tabu's hinzufügen sollte^^

Ohne Snacks tabu. Mit okay ach und abhängig vom Ziel machen 😅

Vor 8 Minuten , schrieb JaN1na:

Tabu's...nicht Grenze, sonst ...es geht doch im BDSM darum langsam nachzugeben, dafür sind Grenzen...wenn die überwunden sind muss man halt suchen...oder über Tabus reden....
Oder man stimmt bedingungslos zu, und rennt zur Not weg🖤
.
@towel
Klar kommunizieren ihr müsst, wohl gesagen hätte...*Joda -off-*

Dafür kann BDSM da sein bzw. das kann teil von BDSM sein. Muss es aber nicht. Da Consens immer Teil von BDSM ist und wenn dieser dem widerspricht. Dann ist es indiskutabel.

Ich werde mich hüten, dem TE vorzugeben, ob er das als positiv oder als Straftat sehen möchte. Ein wichtiges Merkmal von der V-Straftat ist - ob das Opfer es als solche sehen möchte, oder nicht. Das kann auch zu einem anderen Zeitpunkt sein, das liegt an dem- oder derjenigen, denen es widerfahren ist. Was als V. zählt vor dem Gericht, das unterscheidet sich von Land zu Land, ändert sich in den Gesetzbüchern- und enthält viel, viel Grauzone.
Was ich sagen möchte, ist, dass es auf jeden Fall mies ist, mitten im Spiel ein Tabu oder eine harte Grenze aufbrechen zu wollen - Dank Subspace ist man da nicht gut in der Lage, klar zu denken. So etwas sollte im Vorfeld abgesprochen werden.
In einem vergangenen Verhältnis hat mich ein Dom dazu gebracht, nach stundenlangem Spiel GV ohne Kondom zuzustimmen (weil er die 30er-Packung an mir verbraucht hatte...). Das war dann der Hauptgrund, das Verhältnis zu beenden - zum Glück habe ich mir keine Krankheit geholt. Safer Sex gehört zu meinen Bedingungen, ohne ist tabu - ich konnte aber nicht mehr sonderlich klar denken und wollte auch, dass die Session endlich endet.
Ich verbuche das unter dumm gelaufen, hätte abbrechen sollen und muss besser werden in der Partnerwahl.
Wenn einem so etwas passiert - ist das fahrlässig, manipulativ bis hin zur Straftat. Oder man hat einen Depoen erwischt, der es mit safe, sane oder consensual nicht genau nimmt.

Nun kenne ich nicht die genauen Absprachen vorher. Aber man könnte es als Versuch des Brechens bezeichnen, eindeutig.

Was ich am schlimmsten daran finde, ist, dass der TE sich bedanken musste im "Auffangen". Das ist dann kein Auffangen - dazu hätte ein Gespräch gehört. Das war eine Fortführung des Spiels



Dass es jetzt ein Kink geworden ist, heißt nicht, dass es okay war. Nicht wenige, denen etwas ohne Consent aufgezwungen wurde, leben das später als Kink aus, in einem hoffentlich safen Rahmen. Das legitimiert aber nicht den vorherigen Miss.brauch, wie schon jemand beisteuerte - das ist eine Art des Umfangs damit.

Vor 27 Minuten , schrieb TaliX:

Ich werde mich hüten, dem TE vorzugeben, ob er das als positiv oder als Straftat sehen möchte. Ein wichtiges Merkmal von der V-Straftat ist - ob das Opfer es als solche sehen möchte, oder nicht. Das kann auch zu einem anderen Zeitpunkt sein, das liegt an dem- oder derjenigen, denen es widerfahren ist. Was als V. zählt vor dem Gericht, das unterscheidet sich von Land zu Land, ändert sich in den Gesetzbüchern- und enthält viel, viel Grauzone.
Was ich sagen möchte, ist, dass es auf jeden Fall mies ist, mitten im Spiel ein Tabu oder eine harte Grenze aufbrechen zu wollen - Dank Subspace ist man da nicht gut in der Lage, klar zu denken. So etwas sollte im Vorfeld abgesprochen werden.
In einem vergangenen Verhältnis hat mich ein Dom dazu gebracht, nach stundenlangem Spiel GV ohne Kondom zuzustimmen (weil er die 30er-Packung an mir verbraucht hatte...). Das war dann der Hauptgrund, das Verhältnis zu beenden - zum Glück habe ich mir keine Krankheit geholt. Safer Sex gehört zu meinen Bedingungen, ohne ist tabu - ich konnte aber nicht mehr sonderlich klar denken und wollte auch, dass die Session endlich endet.
Ich verbuche das unter dumm gelaufen, hätte abbrechen sollen und muss besser werden in der Partnerwahl.
Wenn einem so etwas passiert - ist das fahrlässig, manipulativ bis hin zur Straftat. Oder man hat einen Depoen erwischt, der es mit safe, sane oder consensual nicht genau nimmt.

Nun kenne ich nicht die genauen Absprachen vorher. Aber man könnte es als Versuch des Brechens bezeichnen, eindeutig.

Was ich am schlimmsten daran finde, ist, dass der TE sich bedanken musste im "Auffangen". Das ist dann kein Auffangen - dazu hätte ein Gespräch gehört. Das war eine Fortführung des Spiels



Mhh es gibt Themen wo es um missbrauch geht wo das Opfer es nicht als Straftat sieht es dennoch eine ist weil es den Tatbestand erfüllt. In dem Punkt sind wir uns uneinig denke. Wenn jemand klaut im Lidl und die Person denkt es ist keine Straftat begeht die Person ja trotzdem eine. Hörigkeit , Stockholm Syndrom etc🤔 wenn der Tatbestand vorliegt warum ihn nicht benennen. Am Ende signalisiert man doch das so etwas ja auch was gutes haben kann🤔

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