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Was macht für euch eine gesunde und langfristige D/s-Verbindung aus


zi****

Empfohlener Beitrag

Vor 4 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

Man muss sich riechen können

Hab das jetzt mal sehr tiefgründig gelesen und nicht einfach nur flach 👍

Vor 5 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

Ich meine es tatsächlich wortwörtlich. Deshalb habe ich bei ersten Dates so gut wie immer mit Umarmung begrüßt.

Ich Diesel mich deshalb nie ein... Natur 😁
Aber das tiefgründig nehme ich auch mit👍

Zu allem was hier schon gesagt wurde, würde ich noch hinzufügen wollen: 

Gemeinsam Offen bleiben für neues 

Darauf achten das es spannend bleibt (Alltagsroutine tôtet Beziehungen)

 

 

jack@jackXjacqueline:

Am 29.1.2026 at 10:11, schrieb zizo23:

Was macht für euch eine gesunde und langfristige D/s-Verbindung aus?
Klare Regeln, offene Kommunikation oder das Gefühl von Sicherheit?
Ich bin gespannt auf eure Gedanken.

Langfristigkeit als Ziel in einer D/s-Verbindung (was wohlgemerkt keine Beziehung sein muss) setzt für mich als Basis voraus, dass man zu Beginn einen im Kern wohldefinierten, wohlüberlegten und anpassungsfähigen Konsens vereinbart, bei dem beide Seiten im Voraus ihre Neigung und Vorlieben kommuniziert und sich Gedanken gemacht haben über die Richtung, in die es für sie gehen soll, ob das miteinander funktionieren kann und ob sie wirklich in letzer Konsequenz bereit sind, diesen Weg real auch zu gehen (und nicht nur in der Fantasie). Letzten Endes müssen immer beide Seiten auf ihre Kosten kommen. Kompromisse werden sich nie vermeiden lassen, aber diese sollten sich auf ein gesundes Maß beschränken (keine faulen Kompromisse). Das ist der Anfang. Ob und wie sich das langfristig erhalten lässt, dafür gibt es allerdings kein Parentrezept. Es kann ja beispielsweise vorkommen, dass der eine irgendwann in der Zukunft Vorlieben entdeckt, die der andere eben nicht mehr teilt und dabei auch keinen Kompromiss eingehen kann. Das kann man heute nicht wissen. Langfristig ist so gesehen immer auch nur für den Moment.

Was das "sich über sich selbst im Klaren sein" angeht, gebe ich mal ein Beispiel: Jemand in submissiver Position, der darüber nachdenkt TPE leben zu wollen, sollte bevor er diesen Weg beschreitet sich Gedanken darüber machen, ob er wirklich dazu bereit ist, und zwar indem er hypothetisch all das durchgeht, was im TPE eintreten kann. Was, wenn die Herrschaft irgendwann möchte, dass ich dauerhaft keusch bleibe? Was, wenn die Herrschaft mir irgendwann (gerade vielleicht als Frau) den Kopf kahl rasieren möchte? Was, wenn die Herrschaft möchte, dass ich keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehe? Das alles muss nicht eintreten, aber es kann, wenn man das Konzept TPE ernsthaft verfolgt. Ist man dazu bereit? Wenn die Antwort auf all diese Fragen nicht aus Überzeugung ja ist, ist TPE vielleicht eher nichts für einen. 

Dinge wie Offenheit, Kommunikation und Vertrauen sind wünschenswert was den gegenseitigen Umgang angeht, nur sind sie eben kein Garant für Langfristigkeit, denn sie können auch ins Gegenteilige führen: wer im Vertrauen offen und klar kommuniziert wird sich im Zweifelsfall eher trennen wenn etwas nicht mehr passt als jemand, der nichts sagt und langfristig unter der Verbindung leidet. Von daher beruht Langfristigkeit aus meiner Sicht mehr auf einem gemeinsamen Ziel, das man verfolgt. Dieses Ziel kann jetzt dasselbe sein, aber es gibt keine Gewissheit, dass es immer so sein wird. Allenfalls kann man mit einer gewissen Sicherheit sagen, wie wahrscheinlich der Fall ist, dass der gemeinsame Horizont irgendwann nicht mehr der gleiche sein wird.

vor 17 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

wer im Vertrauen offen und klar kommuniziert wird sich im Zweifelsfall eher trennen wenn etwas nicht mehr passt als jemand, der nichts sagt und langfristig unter der Verbindung leidet.

mag bissel 'brutal' klingen, aber- seh ich nur vorteile drin, für beide langfristig gesehn

vor 19 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

hypothetisch all das durchgeht, was im TPE eintreten kann. Was, wenn die Herrschaft irgendwann möchte, dass ich dauerhaft keusch bleibe? Was, wenn die Herrschaft mir irgendwann (gerade vielleicht als Frau) den Kopf kahl rasieren möchte? Was, wenn die Herrschaft möchte, dass ich keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehe? Das alles muss nicht eintreten, aber es kann, wenn man das Konzept TPE ernsthaft verfolgt.

Ich sehe das etwas anders. Man muss meiner Meinung nach nicht jede "Eventualität" vorher durchgehen. Ich denke, dass man sich bereits mit sehr ähnlichen Vorstellungen und Neigungen kennengelernt. Dies hattest du ja oben auch bereits geschrieben. Dazu gehören auch Lebenskonzepte. Den Dom kann die Sub sich in der Hinsicht aussuchen.

Beim TPE dann die Vorgaben des Doms nicht mehr. Anders herum kann der Dom ja gerade auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wünschen (aus guten Gründen). 

Wenn jetzt jemand als Ärztin viel Geld verdient, ein tolles Auto fährt und bdsm Häuser buchen kann, wüsste ich nicht, warum ein Dom ihr den Beruf verbieten sollte. Er würde schließlich auch davon profitieren. Und sie auch schon so kennenlernen. Es kann natürlich sein, dass mehr Verfügung gewünscht wird, Sub komplett den Haushalt machen soll und Dom eine Reduzierung der Stunden wünscht (Teilzeit oder so) und sie es auch als ihre Neigung und Pflicht erkennt, dies so zu tun. Weiterhin allerdings ihr Bedürfnis nach Arbeit berücksichtigt wird. Der Dom hat meistens ja ohnehin nicht permanent Zeit, da er selbst arbeitet oder man sich gar nicht permanent sieht und bdsm macht. 

Wenn es anders herum nicht Subs Bedürfnis entspricht arbeiten zu gehen, würde sie durchaus nicht davon umkommen, 2 mal die Woche bei Rewe Regale einzufüllen oder Eier auf dem Markt zu verkaufen. Ein wenig was beizusteuern, sofern sie dies leisten kann, denn einige schwören der Gesellschaft ja auch mehr oder weniger ab.

Sicher lässt sich auch im Bereich bdsm Geld verdienen, denn Einige haben ihr "Hobby zum Beruf" gemacht. Eine Domina verdient nicht schlecht, der Online Bereich, wie auch Workshops, Fotografie und dergleichen. Bis man sich da was aufgebaut hat, kann es dennoch dauern oder als alleiner Verdienst vorerst nicht reichen. Dann kann Sub ruhig ein paar Stunden zusätzlich einer normalen Tätigkeit nachgehen, was natürlich auch nicht passen kann. 

Letzendlich ist das denke ich aber eine Sache, die den Bedürfnissen entsprechen muss. Hier kann sich natürlich auch eine gut verdienende in Vollzeit arbeitende Frau irgendwann komplett dem bdsm verschreiben, wenn man da gemeinsam eine Richtung findet und als Reiz entdeckt. Dann sind beide da. Ebenfalls kann sie ihre Stunden wie gesagt reduzieren. 

Hier ist auch die Altersvorsorge so eine Frage. Wenn beide gar nicht bei einer regulären Tätigkeit sind oder dies Sub nicht entspricht, kann man auf andere Wege setzen. Wenn die Sub dem Dom zuliebe in einem guten Job Stunden reduziert usw., mag auch dies ohne großen Ausgleich noch in Ordnung sein (bzw. der Dom steuert dann vermutlich auch was hinzu). 

Spätestens allerdings, wenn ein Dom der Sub komplett vorgibt nicht arbeiten gehen zu sollen, obwohl sie dies gerne würde, so sehe ich den Dom hier auch in der Verantwortung. Man kann nicht Dinge vorgeben, ohne diese dann auch tragen zu wollen. So kannte ich eine Sub, die einen akademischen Job in Vollzeit komplett aufgegeben hat, zum Dom gezogen ist und Nichts mehr hatte. Dies hielt nicht, er hat sie allerdings großzügig ausgezahlt. Finde ich nur fair, denn sie hatte ja für ihn daruf verzichtet und nicht aus eigenem Willen. Darüber muss man sich dann auch Gedanken machen. Einen Ausgleich muss es immer schon irgendwie geben. Es kann nicht eine Person ausschließlich "abgreifen". Dann wäre es eben, wie du es beschrieben hast kein "Geben und Nehmen" mehr. 

Grundsätzlich ausschließen würde ich keins der Beispiele. Eine Glatze, nicht mehr arbeiten zu gehen (im klassischen Sinne) oder keine Orgasmen mehr (wobei ich mich freue, dass ich welche haben darf). Ich finde es gut, wenn D/S sich einfach entwickelt und vertieft. Man könnte weitere Beispiele nenenn: Sub soll sich mit Implantaten die Brüste vergrößern lassen usw. 

Ich denke hier einfach, dass Vieles für beide passen muss und ein Dom auch logisch die Grenzen der Sub erkennt und auf ihr Wohlbefinden achtet. Wer möchte schon eine total unglückliche Sub? Würde ein Dom auf so eine Brust-OP bestehen, die Beziehung und Neigung würde total passen und Sub hier eine Grenze ziehen und das ablehnen, könnte dies sicher das Ende einer TPE Beziehung bedeuten. Ich halte dies, sofern Sub hingebungsvoll ist, so weit wie möglich alles annimmt, allerdings in einer auf Liebe und Wertschätzung basierenden Beziehung für sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn sie in seltenen Fällen Grenzen zieht. Im Idealfall berücksichtigt Dom die ohnehin. Da kann man nicht alles vorab durchgehen, wenn sich nach 20 Jahren herausstellt, dass der Busen hängt oder so und ein Dom seine Lösung dafür hat. Und das vorab so gezielt auch nicht beantworten. Auch das würde ich nicht ausschließen. Aber es gäbe letzendlich diverse Beispiele. 

In der Hinsicht ist für mich das Wichtigste eine auf gegenseitiger Wertschätzung basierende D/S Beziehung. Grenzen können erweitert werden, D/S mehr Tiefe gelangen und ich finde es schön, wenn eine Folgebereitschaft und Doms Entscheidungen anzunehmen, selbstverständlich wird (wenige Einzelpunkte würde ich allerdings ausnehmen, selbst bei TPE, da hinge es auch sehr davon ab, was der Dom wollte usw). 

Einzig und allein nach dem "friss oder stirb" Prinzip können wohl D/S Beziehungen funktionieren, die eher eine reine "Dienstbeziehung" sind, in welcher Sub auf reine Nutzbarkeit reduziert wird und Dom in der Hinsicht auch rein egoistisch handelt. Das kann Erfüllung sein, wie auch diverse Risiken beinhalten. Für mich wäre das nichts. 

Geht es um langjährige Beziehungen haben die für mich im Hinblick auf D/S auch viel Potenzial. Und um D/S aufrechtzuerhalten gehören 2 Personen dazu, das Selbstverständnis wird in der Hinsicht auch immer tiefer und erfüllt beide. 

Dennoch kann bdsm sich ändern. Nicht nur dass der Dom Sub überfordern kann in den Dingen, die er immer mehr verlangt, auch Sub kann dies, wenn sie immer mehr Verantwortung abgeben will. Aber mit gleicher Neigung finden sich da die Grenzen. Und immer wieder kann man Dinge hinzufügen, vertiefen, neu gestalten. Etwas Flexibilität, wie auch Kompromisse gehören dazu.

Allerdings findet das irgendwann auch ein Ende, alles immer weiter auszubauen und Reize können sich verändern, die Intensität von bdsm. Es tut gut, sich des Machtgefälles stets bewusst zu sein. Dennoch geht es mit der Zeit auch darum, dass sich bdsm Praktiken schmälern können. Mein Herr ist 16 Jahre älter als ich. Aber anders herum können ja auch die Wechseljahre und ein irgendwann höheres Alter bei mir bdsm ändern. Der Reiz von Keuschhaltung oder überhaupt irgendwelchen Orgasmen oder Tease und Denial, wird hinfällig wenn die Orga Frage ohnehin keine mehr ist^^. Aber da sind wir nicht unbedingt auf Sexuell ausgelegt, auch wenn ich es mit Erregung mag...🤭 Bdsm lässt sich auch dann weiterleben, neu aufstellen, andere Reize können vielleicht sogar mehr Bedeutung finden, D/S hat Bestand. 

Letzendlich muss man jedoch auch sagen, dass es eine schöne Vorstellung ist, eine solche Beziehung zu leben, allerdings auch Schicksalsschläge dafür sorgen können, dass ein intensives Ausleben von bdsm insgesamt kaum noch möglich ist (verbales D/S mal ausgenommen, wenn einer den anderen pflegt). Und hier muss man sich dann ganz klar auch die Frage stellen: Entscheide ich mich für ein Modell oder für einen Menschen??? Das Eine schließt das Andere nicht zwangsläufig aus, nur können sich grundlegende Dinge ändern. 

In der Hinsicht kann ich nicht ohne Liebe! Und ich sehe in bdsm viele Chancen und Erfüllung, ebenfalls ein Risiko, wenn dies hinten abfällt. D/S lässt sich sicher in den meisten Fällen größtenteils aufrechterhalten. Dann hat man so einen alten Greis. 🤭 Finde ich voll sexy, wenn der dann den Rohrstock noch holt... Der hat dann so nen Tatterarm und hält die Kaffeetasse hin, aber nicht still. Dann meint er, Sub wäre Schuld, wenn was danaben kleckert... Und dann muss sie die Hose runterziehen. 

Egal. Nee mal im Ernst, das schmälert sich dann irgendwann logischerweise und verläuft sich, diesen Wandel muss man ja auch im Auge behalten. Jetzt noch lange nicht 😅👍, aber irgendwann mal. Und Einer könnte dann durchaus noch mehr da sein als der Andere. 

vor 19 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Dieses Ziel kann jetzt dasselbe sein, aber es gibt keine Gewissheit, dass es immer so sein wird. Allenfalls kann man mit einer gewissen Sicherheit sagen, wie wahrscheinlich der Fall ist, dass der gemeinsame Horizont irgendwann nicht mehr der gleiche sein wird.

Ja oder halt, dass das Ziel aus bestimmten Gründen in der Zukunft nicht mehr das gleiche sein kann. Aber das hinge davon ab, welchen Stellenwert was einnimmt und in welchen Dingen man einen gleichen Horizont hat, auch wenn sich Möglichkeiten ändern. 

Das ist nun sicher nur meine Ansicht, aber für mich kann man auch zu viel auf die bdsm Karte setzen. Dann gibt dies nicht nur Chancen, sondern birgt auch Risiken. 

sorry bratty, aber deine romane sind stressig für mich zu lesen! zumal sich permanent wiedersprechen

Für mich persönlich eine Beziehung auf Augenhöhe mit Respekt, Vertrauen und Zuneigung, also im Prinzip wie jede Partnerschaft. 
Ich sehe nicht wie ich mich bei jemandem andernfalls verletzlich machen oder fallen lassen soll, oder wie sich jemand gegenüber mir öffnen soll. Wenn ich eine Frau fessele und dominiere, oder mich einer Frau ausliefere, muss da all das gegeben sein. Sonst stell ich mir das schwer vor. 

vor 9 Minuten, schrieb Aldursauge:

Für mich persönlich eine Beziehung auf Augenhöhe mit Respekt, Vertrauen und Zuneigung, also im Prinzip wie jede Partnerschaft. 
Ich sehe nicht wie ich mich bei jemandem andernfalls verletzlich machen oder fallen lassen soll, oder wie sich jemand gegenüber mir öffnen soll. Wenn ich eine Frau fessele und dominiere, oder mich einer Frau ausliefere, muss da all das gegeben sein. Sonst stell ich mir das schwer vor. 

weisste- 

auch, wenn ich absolut anders ticke wohl- deine selbstreflektion find ich nice! fiel mir schonmal auf- bleib dabei! :)

ich glaub, dasses sehr schwierig iss, wem, der nich diese neigung hat, zu erklärn, was 'wir' daran finden, uns bewusst inne machtverschiebung zu begeben!

soweit, so gut-

 

aber wieso wertet man dann hier.. wieso wertet man ab?  wieso unterstellt man wertung? und was wolllen die stinos hier,  wenn an info nich interessiert?

fragen über fragen...

vor 6 Minuten, schrieb towel:

weisste- 

auch, wenn ich absolut anders ticke wohl- deine selbstreflektion find ich nice! fiel mir schonmal auf- bleib dabei! :)

^^ Danke.

Ist auch wie gesagt lediglich meine Haltung. So lange Einvernehmen herrscht jede/r nach jeweiligen Fassion. 

  • 2 Wochen später...

Mein Meister und  gleichzeitig meine Muse schenkte mir von Anfang  Vertrauen ,begegnete mir mit Respekt und Empathie umspielt mit Poesie und künstlerischem dasein das ließ mich wachsen, meine neugierte behalten und eintauchen in eine Welt die ich nie begegnet bin.Ich danke ihn von 🤍Gott segne ihn auf seiner Reise.

  • 1 Monat später...
Am 3.2.2026 at 17:19, schrieb towel:

sorry bratty, aber deine romane sind stressig für mich zu lesen! zumal sich permanent wiedersprechen

Ich sehe in meinen Aussagen nicht die riesen Widersprüche. Erst recht nicht permanent. 🙄 Aber meine Antwort sollte ja auch an @jackXjacqueline gerichtet sein. Wenn der jetzt dein widersprüchlich geliked hat, versuche ich es einfacher. 
 
Es ist doch so, dass man sich den Dom aussucht und wahrscheinlich beide bereits gleiche Präferenzen in Bezug auf Arbeit oder nicht, wie auch andere Themen haben. Ggf. ließe sich hier etwas Anpassung vornehmen. Ein wenig arbeiten oder eben Stunden reduzieren. Etwas was gar nicht der Neigung oder dem Wesen der Sub entspricht, würde ein guter Dom eben nicht verlangen. Insbesondere nicht, wenn es sich um eine auf Wertschätzung basierende Beziehung handelt. TPE ist ja in der Hinsicht ein Modell, wo die Sub sich in allen Bereichen führen lässt. Die Grenzen ergeben sich dennoch beidseitig. 
 
Am 2.2.2026 at 19:23, schrieb jackXjacqueline:

Jemand in submissiver Position, der darüber nachdenkt TPE leben zu wollen, sollte bevor er diesen Weg beschreitet sich Gedanken darüber machen, ob er wirklich dazu bereit ist, und zwar indem er hypothetisch all das durchgeht, was im TPE eintreten kann. Was, wenn die Herrschaft irgendwann möchte, dass ich dauerhaft keusch bleibe? Was, wenn die Herrschaft mir irgendwann (gerade vielleicht als Frau) den Kopf kahl rasieren möchte? Was, wenn die Herrschaft möchte, dass ich keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehe? Das alles muss nicht eintreten, aber es kann, wenn man das Konzept TPE ernsthaft verfolgt. Ist man dazu bereit? Wenn die Antwort auf all diese Fragen nicht aus Überzeugung ja ist, ist TPE vielleicht eher nichts für einen. 

Deine Fragestellungen, an welchen du die Frage nach TPE festmachst, ob das etwas für eine Sub sein könnte,  sind auch nur Fragen, die in dein bdsm Bild passen und keine, die sich eine Sub vorab stellen muss. 🙄 Da kann ich auch fragen: "Würdest du in Vollzeit arbeiten gehen?", "Würdest du dich dauerhaft melken lassen?", "Würdest du dir die Brust vergrößern lassen?", Würdest du dein Leben lang auf Vaginalsex verzichten und nur noch anal only praktizieren?", Würdest du jeden Tag auf Absätzen von mindestens 10 cm Höhe laufen?" Und all das sind tatsächlich reale Beispiele. Die Frage nach einer Glatze fände ich noch recht harmlos (aber Menschen sind verschieden). 

Vermutlich lernt man sich unter einer ohnehin schon recht ähnlichen Prämisse kennen und baut dann das bdsm eben gemeinsam aus. Es gibt hier auch keine Fragen, welche maximale Leistung man da zu erbringen hat, für bestimmte Beziehungsformen. Ich denke, Subs die das wünschen tun immer ihr maximal Mögliches und es ist eben die Bereitschaft vorhanden, in allen Bereichen Führung abzugeben. Dass die Anforderungen hinsichtlich des bdsm von Seiten des Doms nicht reichen können, mag sein. Meistens merkt man dies allerdings recht schnell. Dann ist das Potential für Weiterentwicklung auch nicht erkennbar. 
 
Letzendlich hat TPE da kein festes "Bild" oder möglichst weitreichende bdsm Inhalte. Es muss halt irgendwie passen. Das kann natürlich auch weitreichende bdsm Inhalte meinen. Aber das machen ja auch in dem Bereich nicht alle ähnlich wie ihr. 
 
Ein Paar könnte auch zwei kleine Kinder haben, in Vollzeit arbeiten beide, Orgasmen kann die Sklavin haben wie sie will, denn darüber möchte der Herr gar nicht bestimmen. 🤷‍♀️ Er bestimmt aber sonst über alles, Urlaub, Geld usw. Ne Session macht man nur so alle 4 Wochen. SM macht man nicht, weil masochistisch ist die Sub nicht. So passt das für beide. Und ihre Bereiche entwickeln sie auch weiter. Die bdsm Intensität kann auch bei TPE sehr verschieden sein und einige Fragen stellen sich vermutlich erst gar nicht. 😅 Letzendlich muss die Neigung und Bereitschaft zu den Anforderungen des Doms passen. Verschieden, wo die liegen. 
 
Zu der Tatsache sich bdsm sehr zu widmen: Ich sehe da nun tatsächlich auch keinen Grund das nicht zu tun, nur weil es Schicksalsschläge geben könnte und diese als Eventualität zu berücksichtigen. Natürlich fiele dann viel weg. Dass mein Herr mit 70 noch den Rohrstock schwingen kann, denke ich auch. 🤭 Dennoch können Neigungen sich ja ändern und später Dinge an Relevanz gewinnen, denen man vorher zu Lasten der Neigung wenig Beachtung geschenkt hat. Dies wissen wir zugegebenermaßen aber nicht und man sollte ja auch auskosten, was man machen kann...
(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Bratty_Lo:
Ich sehe in meinen Aussagen nicht die riesen Widersprüche. Erst recht nicht permanent. 🙄 Aber meine Antwort sollte ja auch an @jackXjacqueline gerichtet sein. Wenn der jetzt dein widersprüchlich geliked hat, versuche ich es einfacher. 
 
Es ist doch so, dass man sich den Dom aussucht und wahrscheinlich beide bereits gleiche Präferenzen in Bezug auf Arbeit oder nicht, wie auch andere Themen haben. Ggf. ließe sich hier etwas Anpassung vornehmen. Ein wenig arbeiten oder eben Stunden reduzieren. Etwas was gar nicht der Neigung oder dem Wesen der Sub entspricht, würde ein guter Dom eben nicht verlangen. Insbesondere nicht, wenn es sich um eine auf Wertschätzung basierende Beziehung handelt. TPE ist ja in der Hinsicht ein Modell, wo die Sub sich in allen Bereichen führen lässt. Die Grenzen ergeben sich dennoch beidseitig. 
 

Deine Fragestellungen, an welchen du die Frage nach TPE festmachst, ob das etwas für eine Sub sein könnte,  sind auch nur Fragen, die in dein bdsm Bild passen und keine, die sich eine Sub vorab stellen muss. 🙄 Da kann ich auch fragen: "Würdest du in Vollzeit arbeiten gehen?", "Würdest du dich dauerhaft melken lassen?", "Würdest du dir die Brust vergrößern lassen?", Würdest du dein Leben lang auf Vaginalsex verzichten und nur noch anal only praktizieren?", Würdest du jeden Tag auf Absätzen von mindestens 10 cm Höhe laufen?" Und all das sind tatsächlich reale Beispiele. Die Frage nach einer Glatze fände ich noch recht harmlos (aber Menschen sind verschieden). 

Vermutlich lernt man sich unter einer ohnehin schon recht ähnlichen Prämisse kennen und baut dann das bdsm eben gemeinsam aus. Es gibt hier auch keine Fragen, welche maximale Leistung man da zu erbringen hat, für bestimmte Beziehungsformen. Ich denke, Subs die das wünschen tun immer ihr maximal Mögliches und es ist eben die Bereitschaft vorhanden, in allen Bereichen Führung abzugeben. Dass die Anforderungen hinsichtlich des bdsm von Seiten des Doms nicht reichen können, mag sein. Meistens merkt man dies allerdings recht schnell. Dann ist das Potential für Weiterentwicklung auch nicht erkennbar. 
 
Letzendlich hat TPE da kein festes "Bild" oder möglichst weitreichende bdsm Inhalte. Es muss halt irgendwie passen. Das kann natürlich auch weitreichende bdsm Inhalte meinen. Aber das machen ja auch in dem Bereich nicht alle ähnlich wie ihr. 
 
Ein Paar könnte auch zwei kleine Kinder haben, in Vollzeit arbeiten beide, Orgasmen kann die Sklavin haben wie sie will, denn darüber möchte der Herr gar nicht bestimmen. 🤷‍♀️ Er bestimmt aber sonst über alles, Urlaub, Geld usw. Ne Session macht man nur so alle 4 Wochen. SM macht man nicht, weil masochistisch ist die Sub nicht. So passt das für beide. Und ihre Bereiche entwickeln sie auch weiter. Die bdsm Intensität kann auch bei TPE sehr verschieden sein und einige Fragen stellen sich vermutlich erst gar nicht. 😅 Letzendlich muss die Neigung und Bereitschaft zu den Anforderungen des Doms passen. Verschieden, wo die liegen. 
 
Zu der Tatsache sich bdsm sehr zu widmen: Ich sehe da nun tatsächlich auch keinen Grund das nicht zu tun, nur weil es Schicksalsschläge geben könnte und diese als Eventualität zu berücksichtigen. Natürlich fiele dann viel weg. Dass mein Herr mit 70 noch den Rohrstock schwingen kann, denke ich auch. 🤭 Dennoch können Neigungen sich ja ändern und später Dinge an Relevanz gewinnen, denen man vorher zu Lasten der Neigung wenig Beachtung geschenkt hat. Dies wissen wir zugegebenermaßen aber nicht und man sollte ja auch auskosten, was man machen kann...

Ich sehe auch nicht, dass man alles im vornherein bedenken muss oder kann. Das Leben wird zeigen, was nötig ist um es gut umzusetzen und glücklich zu werden. Dynamik ist Entwicklung und ja ein guter Dom führt die sub, das ist der Kern des Ganzen. Niemand kann in die Zukunft blicken, was noch alles kommt, wo Bedürfnisse sich ändern oder Lebensumstände. Vertrauen in den Dom und dessen Führung, das ist es was es braucht.

bearbeitet von Rosenrot82

Ich glaube bdsm entwickelt sich ja immer irgendwie weiter. Und eben, konkrete Fragen muss man sich nicht erst stellen. Lebensmodelle sollten für mich im Vorfeld in etwa passen. 

Was so bdsm Fragen betrifft: man wäre erstmal bei vielen Dingen wohl spontan erstmal bei einem "Nein". 🙈 Wenn man diese als Anfängerin gestellt bekommen würde. Das heißt allerdings nicht, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt dann nicht doch möglich sind und der Dom einen da hinführen kann. Einige Sachen gehen vielleicht nie. Aber da schaue ich als Dom doch schon im Vorfeld, von welcher Relevanz welche Dinge für mich sind...😉

Ein Machtgefälle muss ansonsten für mich nicht immer "bequem" sein. Die Möglichkeiten werden da schon ausgeschöpft. Es ist nicht vorgesehen, dass Sub Grenzen zieht. Da bin ich. In meiner Initialisierungssession wurde bereits so viel implementiert, was ich annehmen möchte und soll. Und es gibt sogar einige Erschwernisse, damit Sub zumindest nicht voreilig Grenzen ziehen kann. Die Bereitschaft und ihr "Mindset" sind natürlich auch wichtig. Hinzu kommen die Maßnahmen des Doms. Letzendlich werden Grenzen ausgeweitet. Der Dom erkennt diese dann. Sollte das nicht der Fall sein (und ich meine nicht mal was Unangenehmes oder sogar kurzzeite Überforderung), muss man wissen, dass dies natürlich auch jeder am Ende selbst kann. Idealerweise muss die Sub das nicht. 

Bei meinem Herrn wäre es so, dass er eine passende "Grundneigung" schon recht schnell erkennt. Und ja, eine Sub meinte dann mal: "Ich merke, dass dies von dir einen Beginn darstellt, wo bereits dauerhaft meine Grenzen liegen..." Dann kommt man weiter auch nicht zusammen. 

Sprich, wo er seine Bereiche ausbauen will, schaut er auch, dass das passt. Das tut aber wohl jeder. 😉 Somit können konkrete Vorstellungen da sehr verschieden liegen und natürlich auch mögliche Fragestellungen. Man muss allerdings nicht diverse vorher berücksichtigen. 

TPE kann man es natürlich auch erst ab einer bestimmten Entwicklung nennen. Muss man allerdings nicht. Einige nennen es direkt so. Und natürlich geht am Anfang noch weniger. Ich habe direkt mit 24/7 angefangen und das baut sich dann aus. Dafür ist zu Beginn allerdings nicht jede Fragestellung relevant, dass man absehen könnte, was dann mal geht. Das "Grundgerüst" an Sub muss dann sicher stimmen. 

Wenn der Dom alles tun kann, was er wünscht, ist das natürlich perfekt. Zumindest mein Herr wünscht nichts, was ich nicht auch leisten könnte (auch wenn einige Dinge mir schwer fallen). 

Ich kannte eine Sklavin, die sollte permanent nur Kleider und Röcke tragen. Natürlich geht das. Für den Winter gibt es Wollstrumpfhosen und so. Ob sich das entwickelt hat oder der Dom es zu Beginn vorgegeben hat, weiß ich nicht. Die Bereitschaft war jedenfalls da (real dauerhaft kann dann auch was anderes sein), über längere Zeit hat sie das so gemacht. Bis es offenbar für sie doch nicht mehr praktikabel war. Jedenfalls trägt sie inzwischen regelmäßig auch Jeans, ein Paar sind die beiden immer noch. Sie ist auch immer noch Sklavin^^. 

Aber wenn es dann an sowas scheitern sollte, dass sie auch mal Jeans trägt... Oder an der Glatzenfrage. Na ja, dann... Dann würde man als Sub vielleicht auch eine sinnvollere D/S-Beziehung finden...😬🙈 Als Sklavin auch. 😅

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