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"Richtige" Dominanz


Empfohlener Beitrag

Ich habe vor einiger Zeit einer Diskussion beigewohnt, in der die Aussage aufkam, heutige Doms werden nicht mehr richtig in das BDSM eingeführt. Ebenso vielfältig wie die Antworten zu BDSM/Kinky ausfallen, ist auch hier viel Spielraum. Trotzdem meine Frage, wie stellt ihr euch einen richtigen Dom vor? Was bringt er mit? Welche Etikette vertritt er auf Veranstaltungen?
Bitte äquivalent auf Dominas anwenden.

Meine Meinung: ein richtiger Dom macht alles mit mir ausser den tabus , auch vorführen vor Publikum und benutzen des sub von Publikum.Sessions von hart bis zart.Erniedrigen wenn gewünscht,der Dom sollte keine Hemmungen haben.

Entweder es passt oder halt nicht. Ich höre im Hintergrund gerade Herbert und er singt, wann ist ein Dom ein Dom.

Es gibt keinen "richtigen" Dom pauschal..

Sowas liegt immer im Auge des Betrachters!

ABER es gibt künstliche,gespielte,erzwunge Dominanz und es gibt Dominanz von Natur aus!

Das ist schon mal 90% der Miete!

Jede Sub stellt sich unter Dom was anderes vor für die eine ist es der strenge ältere Musiklehrer für die andere muskulöse Bad Boy kann man nicht pauschalisieren

Fur mich ist ein wahrer Dom nicht nur im Bett dominant sondern immer auch im Alltag zu jedem sei er Firma Arbeitgeber Fremde Bekannte Freundeskreis etc und lässt sich nicht durch einen situational Alpha verunsichern wie zb Polizist oder Richter das ist wahre Dominanz der Rest ist gespielt wenn man es abschalten kann

vor 1 Stunde, schrieb Shark89:

Ich habe vor einiger Zeit einer Diskussion beigewohnt, in der die Aussage aufkam, heutige Doms werden nicht mehr richtig in das BDSM eingeführt. Ebenso vielfältig wie die Antworten zu BDSM/Kinky ausfallen, ist auch hier viel Spielraum. Trotzdem meine Frage, wie stellt ihr euch einen richtigen Dom vor? Was bringt er mit? Welche Etikette vertritt er auf Veranstaltungen?
Bitte äquivalent auf Dominas anwenden.

Bei Dominas denken die meisten hier an gewerbliche. Femdoms ist neutraler. 

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Ein Dom der eingeführt wird, wird eingeführt in das, was sich eine kleine Gruppe von Menschen unter "echten und einzig wahren" BDSM vorstellt. Davon gibt es interessanterweise ganz viele Minigruppen. Eine "echter " als die andere. 

Wenn wir aber uns mal anschauen, was bdsm ausmacht, dann tauchen da Konsens, Vertrauen und Kommunikation auf. Deshalb ist grundsätzlich all das bdsm, was diese Grundprinzipien enthält und die Begriffe aus dem Akronym enthält. Aufgeklärt enthält. 

Und der Rest ist individuell je nach gusto, Zeit und Tiefe. 

Was einen guten Dom ausmacht ist, solange die Grundprinzipien eingehalten werden, sehr individuell. Es muss passen für die direkt Beteiligten. Nicht xy Elite Bdsm mit Alpha-Gehabe. 

vor 3 Stunden, schrieb Tomtom7910:

Es gibt keine universelle/ richtige Dominanz, aber es gibt authentische Dominanz. Das sollte man verstehen.Denn Dominanz ist nicht die Macht, jemanden zu kontrollieren,
sondern die Fähigkeit, Verantwortung für jemanden zu tragen, der dir freiwillig vertraut.

Jein.

Natürlich sollte Macht auch immer mit Verantwortung einhergehen. Aber ich würde trotzdem mal vermuten, dass die Mehrzahl der Doms eher von Macht und Kontrolle erregt werden als von dem Gefühl, mal Verantwortung tragen zu dürfen. Was man davon dann "authentisch" nennen will, bleibt sicher jedem selbst überlassen.  

Ich mag Macht & Kontrolle voll gerne. Man muss jetzt für mich keine Verantwortung übernehmen. Also außer ich soll nichts anstellen. Spezialsicherungen sind da immer nicht verkehrt. Die Kette nicht allzu lang, Besteck für Kinder in die Hand geben und besser keine richtige Gabel... Alles so Dinge, auf die man achten muss...

(etwas Spaß natürlich). 🤭 

vor 1 Minute, schrieb Arasjal:

Für mich eine Person die ehrlich alles kommuniziert und das auch kann 🤔

Ich verstehe nicht, was man da kommunizieren muss @Arasjal...^^🤭

Dominanz wirkt einfach. Und überträgt sich durch Schwingungen...🤭 

Ansonsten braucht es ja nur den Blick. 🤨 Ein echter Dom sagt ja dazu nicht erst noch was. 

Am wichtigsten sind halt die Schwingungen. Bei mir zieht das schon immer. 😇

Vor 1 Stunde, schrieb Tizaar:

Jein.

Natürlich sollte Macht auch immer mit Verantwortung einhergehen. Aber ich würde trotzdem mal vermuten, dass die Mehrzahl der Doms eher von Macht und Kontrolle erregt werden als von dem Gefühl, mal Verantwortung tragen zu dürfen. Was man davon dann "authentisch" nennen will, bleibt sicher jedem selbst überlassen.  

Ich glaube, wir sprechen tatsächlich über zwei verschiedene Dinge.
Du beschreibst eher, was viele Menschen an Dominanz reizt.Macht und Kontrolle spielen da sicher für einige die Hauptrolle.
Mein Punkt war ein anderer.Dominanz zeigt sich für mich nicht darin, dass jemand Macht hat, sondern darin, wie jemand mit dieser Macht umgeht.
Macht kann jeder ausüben. Verantwortung für jemanden zu tragen, der sich freiwillig anvertraut, ist für mich der Teil, der Dominanz überhaupt erst Substanz gibt.

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