Jump to content

Einen Aufsatz für euch selbst.


Vapesklave

Empfohlener Beitrag

Mir würde der Titel "BDSM - SEXUELLE ANARCHIE IM BÜRGERTUM" sehr gefallen. 👌

 Zumindest mein Herr hat nach der ersten Session einen solchen Aufsatz auch verlangt. Er macht gerne sein bdsm (das muss dann natürlich passen, dass man in auch unbequemen Dingen eine Neigung hat). 

Er überrascht die Sub auch mal mit "Verwöhnsachen" und weiß da natürlich gerne, was ihr gefällt oder auch gefallen hat, wenn er sich als positive Überraschung etwas überlegt hat. Das heißt nicht, dass es das unbedingt immer geben muss und auf Verlangen auch nicht.

Es ist ein "Feedback". Und was einem nicht gefallen hat, aber man dennoch was daraus gezogen oder auch einfach nur "erduldet" hat. Sicher sind da Subs verschieden. Und auch in Hinsicht einer "Ertragen Neigung", da ziehe ich ja in den meisten Fällen selbst was raus. Aber ich erdulde eben auch so einfach Dinge, ob die mir was geben oder nicht. 

Wenn etwas komplett gar nicht geht, würde das natürlich wegfallen. 

Mein Herr würde es ähnlich sehen. Es fallen unschöne Dinge nicht zwangsläufig weg, können sie allerdings. Oder weniger intensiv oder häufig drankommen. Dass dies eine beidseitige Wechselwirkung hat, ist eigentlich doch logisch. Darum geht es doch auch, wenn man sich mitteilt. Wie was empfunden wurde usw. 

Mein Herr möchte manche Dinge tun. Und wird sie nicht immer tun. Einige könnte er auch ganz lassen.

Passt es gar nicht, dann passt es nicht. Das wird meistens recht früh festgestellt. 

Also bei uns war so ein Aufsatz nach der ersten Session auch reflektieren, mit recht ähnlichen Ansichten. 

so ähnlich agier ich mit neulings-mentee-

'was iss deine intention..was gibt es dir.. was fühlst dabei und eben auch- was schliesst aus und aus welchem grund'

 

ansonsten bin ich da bei tea @Teaspoon-

meine gedanken dazu liest man hier in den einzelnen threads

(bearbeitet)
vor 51 Minuten, schrieb Teaspoon:

Also natürlich wird Dom wirklich unschöne Sachen weglassen, wenn er weiß, es gibt keinem was und natürlich kommt mehr von dem, was Sub mag und braucht und bei ihm hält, wenn Dom Sub nicht loswerden will. 

Ich sehe hier auch die Frage @Teaspoon, wie engstirnig Dom im bdsm sein möchte oder nicht und inwiefern er bestimmte Dinge ändern kann und/oder will.

Dazu wollte ich sogar mal einen Tread eröffnen, nehme ich mir vor.

Sozusagen, wie "anpassungsfähig" ist Dom? 

Ich würde grundsätzlich sagen, es gibt die eher auf das Gegenüber gerichteten und diejenigen mit ihrem bdsm Reiz, den sie nahezu immer identisch sehen. 

Mein Herr wäre tatsächlich eher letzteres. Es liegt aber nicht an einem mangelnden Willen oder Zuneigung, er baut auch gerne Überraschungen ein. Aber seinen Sadismus in der Art kann er zumindest nicht zu Großteilen ändern. Das fängt schon bei der Kommunikation an, die für einige Subs nicht passte. Aber er kommt immer wieder drauf zurück. Das kommt aus dem "Inneren". Es wäre ein verbiegen in der ganzen Art, sich bewusst ständig anders zu verhalten.

Das ist, wie wenn Leute Ironie & Sarkasmus nicht verstehen. Bei meiner Mutter muss ich mich ständig zurücknehmen. 😂🙊 Ich kanns nicht rauhauen, so mag Witzsprüche (findet sie teilweise weniger witzig) oder überspitzt was sagen usw. 

Nun ja, Standard Kommunikation bei mir und meinem Herrn. 😅 

Also, mein Herr kann sicher auf einige Dinge achten. Auf die Sub eingehen. In seiner Grundneigung begrenzt. Die ändert sich nicht. Das hat er auch nicht vor und dann passt es nicht. 

Er möchte die ausleben. Und da sind seine Vorstellungen, was so die bdsm Reize sind, tatsächlich auch bei ihm und nicht unbedingt Personenabhängig. Die Person muss tendenziell eher da reinpassen. Sicher hat er mit verschiedenen Subs auch so individuell Dinge vertieft, aber die grundsätzlichen passten eben. 

Denn natürlich sieht er auch, dass zumindest die meisten Dinge, beiden etwas geben sollen. 

Macht ja keinen Sinn, wenn das Sub nie was gibt. 😅 Macht für ihn aber auch wenig Sinn, wenn das Ganze in immer mehr Anpassung des Doms mündet. 

Wäre eine extra Frage für mich, inwiefern sie das tun würden - und überhaupt könnten. 

bearbeitet von Bratty_Lo

Ich bin da auch ganz bei @Teaspoon, ich reflektiere mich in meinen Themen. Und außerdem verlangt mein Papa jeden Tag eine Reflektion von mir, so weiß er immer wie es in mir aussieht.  

Überschrift: BDSM, die Wiederkehr der alten Vanilla Ehe...?!?
.
BDSM gibt mir rücken Deckung, für einige "Dinge".
.
Gefühl beim ausleben... Geben ist seliger denn nehmen... anstrengend aber gerne.
.
Aber allgemein ist BDSM zu wenig...nur das Grundgerüst...und Programmieren ist geil.

Es wäre mal interessant, was ein Dom schreibt, ein Domaufsatz an Sub. Oder hat ein echter Dom keine Gefühle und wenn, dann nur unter Kontrolle? 

Vor 7 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Es wäre mal interessant, was ein Dom schreibt, ein Domaufsatz an Sub. Oder hat ein echter Dom keine Gefühle und wenn, dann nur unter Kontrolle? 

Da kommen die meisten Sub nicht drauf Klar...ist dat Problem...darfst nicht immer von dir auf andere schließen...ich unterstelle dir^^ du könntest es ab, korrekt?

(bearbeitet)
vor 8 Stunden, schrieb Teaspoon:

Wenn es "nur" darum geht, dass er wissen will, wie es mir geht, wie ich etwas fand und was ich mir vorstellen kann, dann reden wir lieber miteinander. 

Und dann wird das für euch auch passen @Teaspoon. Aber ein paar Gedankengänge, die so einen Aufsatz eben auch passend machen können. 

Ein Brief oder Aufsatz für den Dom ist doch nur ein anderes Stilmittel. Es ist zu bedenken, dass nach einer Session nicht direkt alle so gut sprechen können, weil erstmal sehr viel "wirkt". Und nach einer ersten Session kennt man den Dom auch noch nicht so gut, alles direkt anzusprechen. Kommunikation ist auch immer Übung und Vertrauen.

Letzendlich ersetzt sowas ja keine Gespräche. Der direkte Austausch ist anders. Man tauscht sich gegenseitig und direkt aus. Da kann gerade die beidseitige Wahrnehmung, die Reaktion, wie kam was beim Anderen an und wie sollte es ankommen, Erkenntnisse liefern. Es kann auch mal was untergehen (gut, das kann man erneut ansprechen). Es ist ein Hin und Her, eben auch die Antworten des anderen abzuwarten und darauf einzugehen. Quasi beidseitig. 

Beim Schreiben ist man aber eben rein bei sich selbst. Klar, man kann seine Gedanken auch verbal kommunizieren. Aber beim Schreiben hat man Zeit, geht in sich, schreibt Dinge nieder. 

Und zumindest bei uns ist so ein Aufsatz dann auch Gesprächsgrundlage. Es ist also nicht so, dass der Andere den einfach liest und abhakt, sondern darauf schon noch eingegangen wird. 

So kann ja auch Text ein Einstieg in verbale Kommunikation sein. Man muss ja auch bedenken, dass sich oft genug nach einer intensiven Session die Leute wieder recht zeitnah trennen. Dann bleibt oft nur das Telefonat. Da müssen dann beide sein. Und oft genug hat man von Doms gehört: "Wenn noch etwas ist, kannst du das ansprechen". Von Subs wird dann gerne genau das angesprochen, was sie nicht so gut fanden. Schwierig am Telefon und genug aufgefangen fühlen sie sich auch nicht unbedingt. Zudem können solche Gespräche, nur anzusprechen was nicht so war, sich in meinen Augen in "Negativgespräche" entwickeln, obwohl vielleicht auch Dinge gut waren. Es kann ebenfalls sein, dass der Dom dann unbedingt darauf eingehen möchte, man ihn aber dennoch in einer schlechten oder stressigen Situation anruft. Oder er "wimmelt" das ab, es geht gerade schlecht. Nun, beides eigentlich nicht das Optimum. Während er ja lesen kann, wenn er da ist. 

"Nur" mal eben aufgeschrieben, was ich gut fand oder nicht, war mein Aufsatz nun nicht. Der umfasste 13 Seiten Inhalt. 😅 Und ich hatte natürlich auch eine Aufgabe und fiel nicht ins "Leere". Ich habe wirklich jede Situation nochmal nachempfunden, es war wundervoll. 😍 Ja, und eine Sache hatte mir auch nicht gefallen. 

Vor der zweiten Session wurde der dann durchgegangen. Und natürlich ist es eine Aufgabe, es ist zugleich ja aber auch ein Angebot. Und hier gilt es ja auch nicht ausschließlich, was für die Sub gut ist, sondern womit auch der Dom gut kann. So würde ich es zumindest sehen. Wobei anders herum sich Einige sich durchs Schreiben nicht besonders gut mitteilen können und das Ganze in mehreren hintereinander gereihten Einzeilern mündet, was einem da nun gefallen hat und was man "doof" fand - ohne konkretere Empfindungen oder Erläuterungen warum genau. So wäre das natürlich nicht gedacht...🙈 

Dass zeitgleich irgendwie verbal Dinge behandelt werden sollten, ist nicht zu vernachlässigen und Kommunikation sollte sich auch aufbauen und entwickeln.

Ich denke schon, dass eine Sub immer alles ansprechen können sollte. Dass ein Machtgefälle dabei durchaus ein Hindernis sein kann, ist nicht allzu abwegig. 

Schriftliche Kommunikation ist also am Ende einfach anders als das Gespräch. 

Die weitere Frage wäre, ob Rechtschreibfehler in dem Aufsatz eine Bestrafung nach sich ziehen würde und diese von der Anzahl der Fehler abhinge...☝

Dann sollte Sub besser nur sehr wenig und ganz kurze Sätze schreiben...🤭 (kleiner Scherz). 

bearbeitet von Bratty_Lo
vor 46 Minuten, schrieb JaN1na:

 

Da kommen die meisten Sub nicht drauf Klar...ist dat Problem...darfst nicht immer von dir auf andere schließen...ich unterstelle dir^^ du könntest es ab, korrekt?

Was auch immer du meinst. Ich würde es begrüßen, wenn Domme zu ihren Gefühlen reflektiert steht. Schwäche zuzulassen oder sich gar verletzlich zeigen, ist bei Femdom ein sympathischer Zug. Und ist reifer als Gefühle wegzudrücken oder alle eigenen Gefühle gleich mit kontrollieren zu müssen. 

 

 

vor 2 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Es ist zu bedenken, dass nach einer Session nicht direkt alle so gut sprechen können, weil erstmal sehr viel "wirkt". Und nach einer ersten Session kennt man den Dom auch noch nicht so gut, alles direkt anzusprechen. Kommunikation ist auch immer Übung und Vertrauen.

direkt nach ner session will ich auch nich reden.. mussich nich

aber man redet doch danach dann..  diese 'brieflichkeit' empfehl ich neulingen..um eben zur kommunikation zu finden dann

 

also jo- übung isses!  aber die bereitschaft muss eben auch da sein..und nur schriftlich iss halt auch nix, si

 

@HirnHerzHumor-

offen müssen immer beide sein, sonst wird das auf dauer an die wand fahrn

Gerade eben, schrieb towel:

aber man redet doch danach dann..  diese 'brieflichkeit' empfehl ich neulingen..um eben zur kommunikation zu finden dann

Das Eine sollte das Andere nicht ersetzen, so würde ich es sehen. 

Also ja, reden sollte man dann, wann bei Zeiten (also zeitnah) schon mal...

Ich finde die "Brieflichkeit" wäre vielleicht auch eher etwas für Neulinge. 

Und zwar a) erstmal nur für sich was aufzuschreiben und im Anschluss anzusprechen. Also Dom sieht den Text nie. 

b) Aufschreiben, Dom geben und lesen lassen, dann darüber sprechen. 

Letzendlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die passen könnten. 

Einige Subs bleiben aber auch dauerhaft bei "Brieflichkeit", weil das was für sie ist. 

die 'b'-variante iss n guter einstieg, denk... aber dauerhaft nich wirklich praktikabel

Vor 1 Stunde, schrieb HirnHerzHumor:

Was auch immer du meinst. Ich würde es begrüßen, wenn Domme zu ihren Gefühlen reflektiert steht. Schwäche zuzulassen oder sich gar verletzlich zeigen, ist bei Femdom ein sympathischer Zug. Und ist reifer als Gefühle wegzudrücken oder alle eigenen Gefühle gleich mit kontrollieren zu müssen. 

 

 

Hab ich doch auch geschrieben...nur muss Sub dafür bereit sein...und meinte du wärst es.
(Für den Fall eines Missverständnisses)

vor 2 Stunden, schrieb JaN1na:

 

Da kommen die meisten Sub nicht drauf Klar...i

Verstehe ich nicht so ganz.  Sorry das mag an meiner verquirlten romantischen Ader liegen.  

Aber mir als Sub ist ja genau dieses tolle Gefühl,  wenn ich Dom geben kann was Sie will. Und was sie aus BDSM für sich zieht. Und das kann ich umsomehr,  jehmehr ich weiß,  was ihr da dran gefällt. Weil ich dann noch mehr Fokus auf ihre Bedürfnisse legen kann. 

 

Mir fehlt einfach die Empathie  warum Sub mit so einen ehrlichen Aufsatz von Dom nicht klar kommt. 

Vor 22 Minuten , schrieb Vapesklave:

Verstehe ich nicht so ganz.  Sorry das mag an meiner verquirlten romantischen Ader liegen.  

Aber mir als Sub ist ja genau dieses tolle Gefühl,  wenn ich Dom geben kann was Sie will. Und was sie aus BDSM für sich zieht. Und das kann ich umsomehr,  jehmehr ich weiß,  was ihr da dran gefällt. Weil ich dann noch mehr Fokus auf ihre Bedürfnisse legen kann. 

 

Mir fehlt einfach die Empathie  warum Sub mit so einen ehrlichen Aufsatz von Dom nicht klar kommt. 

Wenn Dom von Selbstzweifeln und dem Gefühl egal was er/sie/es/IT macht...wäre manipulativ Philosophiert und der Horizont von SUB leider nicht ausreichend ist, dies zu begreifen...
Manche Dinge sollte, die Führungsebene, für sich behalten.
Die einfachen Dinge, wie welche Praktik gefällt oder welches verhalten...teilt ein Top mehr als offen genug.
Wichtiger ist, dass Bottom sich wirklich offen mitteilt, da sonst keine ordentliche Führung möglich ist.
...
Um es mal platt, gerade heraus...zu schreiben 😔

Ok ich vermute das ich richtig verstanden habe. Du meinst dieses Problem wenn Dom in diesem Aufsatz ein versteckte Schwäche offenbart. @JaN1na

Vor 24 Minuten , schrieb Vapesklave:

Ok ich vermute das ich richtig verstanden habe. Du meinst dieses Problem wenn Dom in diesem Aufsatz ein versteckte Schwäche offenbart. @JaN1na

Genau...das kann/könnte alles kippen 😉

vor 2 Minuten, schrieb JaN1na:

 

Genau...das kann/könnte alles kippen 😉

wenn menschen ehrlich miteinander agiern, schliesst sich das aus!

×
×
  • Neu erstellen...